Anti-Tipps

Rund ums Lesen allgemein

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Anti-Tipps

Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Montag 16. September 2002, 10:48

Höhö, der Thread hat mir gefehlt. Lauter Bücher, die man besser nicht weiterempfiehlt. :mrgreen:
Oder einfach zum Lästern über Literatur. Wenn ich später was mehr Zeit hab schreib ich hier was über Koontz rein. Jaja. :mrgreen:
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Beitragvon Gwenhwyfar » Montag 16. September 2002, 11:04

Wehe, Stephy schreibt hier was über Hesse. :P
Mir fällt da als Erstes von Milan Kundera "Die Langsamkeit" ein. Der Name ist echt Programm und das Buch sooooooo langweilig. :aehm Dabei wollte ich mich mit dem anfreunden und mir danach "Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins" holen - alle meine Freunde schwärmen davon (das geht sogar so weit, daß die ihre Söhne "Milan" nennen wollen :mrgreen: ). Nun, die langweilige "Langsamkeit" hält mich jetzt erstmal ab, die unerträgliche "Leichtigkeit" zu lesen. :mrgreen:
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Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Montag 16. September 2002, 11:58

Also, bei mir ist das "Nachtstimmen" von Dean Koontz (und überhaupt ne Menge von diesem Mann :mrgreen:).

Da gehts um den etwa 14-jährigen Colin der mit seiner alleinerziehenden Mutter neu in eine Stadt kommt und als Bücherwurm und Stubenhocker keine Freunde findet, außer dem gleichaltrigen Roy, der genau das Gegenteil ist. Colin ist stolz auf seinen extrem beliebten Freund, ihn wudnert nur, warum der sich so extrem für den Tod interessiert - er hälts aber für einen Witz.

Jetzt spoiler ich mal:

Irgendwann merkt Colin aber, das sein Freund wirlklich eine Macke hat, denn er redet jetzt davon das er einen Menschen umrbingen will. Sein Freund sei sein Blutsbruder und müsse ihm dabei helfen, als Freundschaftsbeweis. Als Colin langsam schwant dass es ernst ist, will er nur weg von diesem Typen - aber keine Chance, denn niemand außer seiner neuen Freundin Helen glaubt ihm, dass Rpy ein Psycho ist.

Ab jetzt wirds unglaublich unrealistisch; Colin findet heraus dass Roy vor Jahren fahrlässig seine kleine Schwester tötete und seitdem gestört ist, er bringt sogar dessen Mutter, die er gerade erst kennegelernt hat, dazu ihm alles über diesen Unfall zu erzählen und nimmt es heimlich auf Tonband auf. Als nächstes erzählt er Roy dass er zu dem Mord bereit sei und nimmt Helen als Köder - selbstverständlich ist sie eingeweiht und macht das Spiel mit. Colin leiht sich die Pistole seiner Mutter um Roy zu überwältigen, es kommt zum Kampf, er schießt den Psychopathen an, Helen ruft den Krankenwagen und die Polizei und Colin verspricht seinem Freund, der nicht schwer verletzt ist, er werde ihn besuchen und dafür sorgen das er in eine Klinik kommt die ihm helfen auch geistig gesund zu werden - arrgh!!

Erstens ist es unrealistisch, dass ein vierzehnjähriger ein kaltblütiger Mörder ist. Dass er nach dem Tod seiner Schwester so wurde kann ja sein - aber das Buch ist es so dünn, ich schätze 200-300 Seiten, da braucht es schon ein bisschen mehr um so eine psychsiche Störung plausibel zu machen.
Zweitens ist es einfach unglaublich, dass Colin kaum eine Stunde anchdem er das erste Mal mit Roys Mutter spricht von ihr erfährt dass er gestört ist und seine Schwester umbrachte - sowas erzählt man doch nicht einem vierzehnjährigen Jungen den man gerade erst getroffen hat.
Drittens ist das Ende mehr als aufgesetzt - Roy wird in Gewahrsam genommen und Colin ist überzeugt dass sein Freund wieder gesund wird und man ihm helfen kann. Obenddrein sind Colin und Helen jetzt ein Paar - Ende gut, alles gut.

Geschrieben ist das ganze sehr flüssig, aber eben auch sehr einfach gestrickt - und das erinnert an all die anderen Koontz-Bücher. Irgendwie kann ich die Romane einfach nicht ernst nehmen ... Bild
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Beitragvon Esprit » Montag 16. September 2002, 15:02

Hey Ginny,ich hab von Koontz 2 Bücher gelesen und das wars dann auch!!
Könnt mich heut noch in den A.... beissen ,dass ich so nen Schrott gekauft habe!Ich hatte es irgendwo schon mal erwähn,dass er so "möchtegern-spannen-gruselig" schreibt,aber nie diese "Coolness"
und Abgebrühtheit von King besitzt.
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Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Montag 16. September 2002, 15:49

Esprit, so ähnlich gehts mir auch. Ich bereue es nicht die Bücher von ihm gelesen zu haben, es ist auch nicht alles gleich schlecht und er schreibt sehr unterhaltsam - aber kennt man ein oder zwei Bücher kennt man gleich Dutzende von ihm, der Plot wiederholt sich. Wie viele Bücher handeln allein davon: Mann gerät in computertechnische Verschwörung, verliebt sich dabei in Frau, kämpfen und überleben mit knapper Not.

Ein Happy End ist fast immer garantiert und das stört mich - wenn ein Buch ein Happy-End hat, dann soll es A) zum Inhalt passend und nicht aufgezwungen wirken (à la das-darf-nicht-böse-enden-weil-die-Leser-sonst-unzufrieden-sind) und B) nicht von vornerein für den Lese rfestehen - ich will ja mitleiden mit den Figuren und um sie bangen und nicht anch Seite 10 wissen "Klar, die schaffen es". Da ist doch gar keine Spannung dabei.
Und die Protagonisten sind fast beliebig austauschbar.
Ich kenne bisher "Die zweite Haut", "Flüstern in der Nacht", "Nachtstimmen/Ein Freund fürs Sterben", "Unheil über der Stadt", "Todesdämmerung", "Die Maske", "Survivor" und noch ein oder zwei, deren Titel ich vergessen oder verdrängt hab.

Was mich immer wieder verblüfft - seine Kurzgeschichtensammlung "Highway ins Dunkle" gehört für mich zum besten was ich in der Richtung gelsen habe. Insgesamt find ich Koontz Kurzgeschichten sogar beser als die von King. Seine Romane dagegen eher zum Abwinken.
Komisch Welt hier. :mrgreen:
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Beitragvon stephy » Montag 16. September 2002, 18:55

Ich wußte, daß Ginny über Koontz lästert! :P
Und ich darf nicht über Hesse lästern! DAS IST SO GEMEIN!!!! :cry: :? :D

Schlechtes Buch? "Madame" von Vladimir Libera (oder so ähnlich)... Fand ich totlangweilig, wobei die Handlung nicht schlecht ist (ein intelligenter, polnischer Schüler verliebt sich in seine Französischlehrerin)...

"Berlin Alexanderplatz" von Alfred Döblin ist auch so ein Kotzwerk der Literatur. Einfach nur bescheuert... :(

Und darf man hier auch den Meister anprangern? :?: Auf jeden Fall hat mir "Duddits" überhaupt nicht gefallen - aber das ist ja wirklich schon jedem bekannt... *seufzt* hihi

Charles Bukowski schreibt sicher nicht schlecht, aber bei ihm verhält es sich leider so; hat man eine Kurzgeschichte gelesen, hat man leider alle gelesen... "Pittsburgh Phill & Co" ist daher nicht so mein Fall gewesen...

"Nathan der Weise" von Lessing ist von der Thematik her echt Gold wert. Aber leider versteht man das, was man liest, ohne Literaturhilfen überhaupt nicht...

So, das war's erstmal von mir... ;)

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Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Montag 16. September 2002, 19:23

Was der stephy ihr Hesse, ist der Ginny ihr Koontz ... :mrgreen:

"Nathan der Weise" hab auch mal verwünscht, hatte ich bei dem Lehrer der mir schon Kafka verleidet hat und irgendwie haben wir nur über das gesprochen was mich nicht interessierte - aber an sich fand ichs ganz gut. Wenn ich wohl auch kein Lessing-Fan bin.

Ziemlich schlecht fand ich "Lady Chatterley" von D.H. Lawrece. Was hab ich mir nicht alles darunter vorgestellt, das Ergebnis fand ich ausgesprochen langweilig.
Vielleicht hat der Übersetzer hier Schindluder getrieben, auf jeden Fall fand ich den Stil dermaßen hölzern und trocken das dem Wort "blutleer" neue Bedeutung gegeben wurde. Und die Handlung hetzt meiner Meinung nach mit einem Tempo dahin als ginge es darum einen Eintrag im Giunness-Buch der Rekorde zu erlangen.
Das Thema wird zu oberflächlich angegangen, die Charaktere bleiben blass und wirken erschreckend gefühlskalt (der Lord soll so zwar sein, wirkt aber wenig überzeugend), sogar die angeblich doch so emotionale Beziehung zwischen der Dame und dem Förster.

Nö, hat mir nicht gefallen. Bild
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Beitragvon Gio » Montag 16. September 2002, 20:00

mh, da fällt mir unser Deutschbuch ein... "der Sonntag, an dem ich Weltmeister wurde" .... echt grauselig langweilig. (Spoiler): Es geht um einen qqjährigen Jungen und wie er den Tag 1954, als Deutschland Weltmeister wurde, erlebt. Handelt nur von dem Sonntag, nach 10 Seiten ist der Junge endlich aufgestanden, nach 25 isst er entlich das Frühstücksbrot... der selbe Schreibstil durch und durch, den man schon nach ein paar Seiten erkennt. Der Junge interpretiert in alles die Kirche rein, da er Pfarrerssohn ist, hat ein total gestörtes Verhältnis zu seinem Umfeld, fühlt sich einsam, dem ersticken nahe, überall ist für ihn Gott, vor dem er Angs hat, durch seinen Vater und Großvater hat er großen Leistungsdruck, weshalb er stottert, außerdem hat er alle anderen mglichen Probleme... Das ganze Buch zieht sich unendlich, der einzige positive Aspekt ist das ende, als er endlich mal los lässt und seine eigene Persönlichkeit für kurze Zeit, im Fußballfieber, bildet... :sweet


mh... und da wir hier in nem Kingforum sind... : :mrgreen:

Ich finde Carrie und den Weerwolf von T.M. nicht sehr empfehlenswert. Wenn jem. Kinganfänger ist, soll er, also meiner Meinung nach, auf alle Fälle andere Bücher als die Lesen, da gibts echt besseres.

Außerdem finde ich Sprengstoff nicht so toll, der (ewige) Anfang zieht sich unendlich. Bin jedoch noch nicht fertig mit dem Buch, vielleicht wird der Schluss ja noch interessant, mittlerweile ist es auch schon besser. :sweet
Gebe jedem Tag die Chance, der beste Deines Lebens zu werden
Mark Twain

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Beitragvon stephy » Dienstag 17. September 2002, 04:47

Ach ja, glatt vergessen: Wer absolut nichts für überstrapazierte Liebesgeschichten übrig hat, sollte ja die Finger von "Die Leiden des jungen Werther" lassen... Ich respektiere und akzeptiere es, daß dieses Buch seinerseits einen Skandal auslöste und echt einschlug wie 'ne Bombe, aber ich konnte trotzdem nichts damit anfangen... ;)

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Beitragvon Gwenhwyfar » Dienstag 17. September 2002, 10:40

Tja, Stephy - ich aber schon. :P Ich liebe dieses Buch, doch hier geht es um ein anderes Thema - "Die neues Leiden des jungen W." von Plenzdorf fand ich...nun ja...:aehm Sehr ähnliche Handlung, nur spielt alles im Ostberlin der 70er - mit seitenlangen Stellen über Jeans usw. :mrgreen: "Charlie" (nach Werthers Charlotte benannt) arbeitet als Kindergärtnerin und Edgar Wibeau, der Hauptprotagonist, versteckt sich in Berlin in einer Schrebergartenkolonie, weil er Schulprobleme hatte und von zu Hause weglief. Außerdem will er seinen Vater treffen, da seine Eltern geschieden sind. *gähn* Blödes Buch, mit der Jugendsprache der 70er hatte ich auch so meine Probleme, vieles klingt heute so lächerlich - einzig positive Stelle: Edgar verehrt "Der Fänger im Roggen". :mrgreen:
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Beitragvon Gwenhwyfar » Dienstag 17. September 2002, 12:36

Habe eben noch ein Buch im meinem Regal gesehen, welches zwar kein "Anti-Tipp" von mir ist, aber auf jeden Fall das Gegenteil einer Empfehlung.
Der große Gatsby von F. Scott Fitzgerald. Eine wirkliche Liebesgeschichte konnte ich in dem Roman nicht entdecken und das Flair der goldenen Zwanziger schon gar nicht - auf mich wirkte der Inhalt des Buches wie eine langweilige, oberflächliche Liebelei zwischen zwei Leuten der oberen Zehntausend in den (im Gegensatz zu den 20ern) konservativen 40er Jahre. Und Gatsby kam mir nicht "stark" vor - eher wie ein Weichei, welches durch glückliche Zufälle Geld und ein gewisses Image erlangte. Fand keine Person, bis auf den Erzähler, sympathisch. Na ja...
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Beitragvon tentakula » Montag 7. Oktober 2002, 16:05

HI :D

Ich weiß zwar nicht, ob das überhaupt noch wer ließt, aber ich mußte einfach meinen senf dazugeben *smile*
Die Bücher die ich am meisten verflucht habe waren: "Der alte Mann und das Meer" (einziges Buch, dass ich niemals fertig gelesen habe) und "Die Möwe Jonathan" :roll:

Weitere Anti-lese-tipps würden mir sicher noch einfallen, aber die zwei Bücher habe ich mit Abstand am meisten gehasst. Leider gehören sie ja mehr oder minder zur Pflichtlektüre in Höheren Schulen :evil:
Your cruel device
Your blood, like ice
One look could kill
My pain, your thrill

(Poison, Alice Cooper)
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Beitragvon Walter » Donnerstag 17. Oktober 2002, 17:09

Hab sellbst das Koontz Buch - Brandzeichen und muss schon zugeben das es sich zwar flüssig und auch teilweise spannend liest ich die Handlung aber auch wirklich manchmal ziemlich unrealistisch fant. (z.B auch Usa gegen Russland fand ich nich so gut) Das Happy End ist zwar akzeptabel aber auch eher unpassend. Alles in allem kommt nicht an King herran kann man aber immernoch gut lesen.
Ich Zeige dir die Angst in einer Handvoll Staub.
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Beitragvon stephy » Donnerstag 17. Oktober 2002, 22:04

Na ja, Koontz mit King zu vergleichen ist ungefähr so, als würde man Felix Dahn mit Rosamunde Pilcher gleichsetzen... :mrgreen:
Ok, das war jetzt dann doch ein Extrembeispiel, ich geb's zu... :D

Immer wieder ein super Antitip; "Berlin Alexanderplatz" von Alfred Döblin. Ich hab noch nie ein so schlechtes Buch gelesen, da ist der "Englische Patient" ja noch goldig dagegen!!!!!! :kotz:

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Beitragvon Gwenhwyfar » Freitag 18. Oktober 2002, 08:10

Ok, das war jetzt dann doch ein Extrembeispiel, ich geb's zu...


Nö, finde ich nicht. :mrgreen:

da ist der "Englische Patient" ja noch goldig


Der englische Patient ist auch ein toller Anti-Tipp. (Ich weiß auch gar nicht, was an dem bescheuerten Film so toll sein soll. :aehm Ralph Finnes? :mrgreen: ) Dafür gefiel mir Es liegt in der Familie von Michael Ondaatje sehr gut; mystisch und eine wunderschöne Sprache, obwohl er ja Geschichten aus seiner Familie erzählt.

Nach vielen Jahren unternimmt Ondaatje eine Entdeckungsreise ins Land seiner Vorfahren. Es ist die Rückkehr ins Ceylon der dreißiger und vierziger Jahre und in die eigene Familiengeschichte, es ist eine Suche nach der verlorenen Zeit, nach den Erinnerungen an die Eltern und Verwandten. Diese Reise in die eigene Vergangenheit ist reich an skurrilen Gestalten und kleinen und großen, grotesken und witzigen Abenteuern. "Ondaatje inszeniert die Rückreise zu seinen familiären Quellen als opulentes Fest für sich und seine Leser." DIE ZEIT
Hähä, und gleich ein gutes Buch hier versteckt. :mrgreen:
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