Taschenbücher, Hardcover, Flexcover ???

Rund ums Lesen allgemein

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Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Dienstag 22. Oktober 2002, 16:16

Um mir gebundene Bücher zu kaufen fehlt mir das Geld, das mach ich wenn ich mal Millionärin bin, bis dahin müssen Taschenbücher reichen. Außerdem sind sie leichter und handlicher - ich merks schon, wenn ich "Otherland" zur Zet immer im Rucksack mit mir herumschleppe. Wenn die Umschlaggestaltung genauso wie auf der gebundenen Ausgabe ist sehe ich kaum einen Unterschied, nur dass die eine eben preiswerter und handlicher und die andere etwas haltbarer ist. Dass Taschenbücher "billig" wirken kann ich nicht nachvollziehen; mittlerweile bin ich es so gewohnt sie überall zu sehen und kenne fast nur Leute die sie bevorzugen, so dass es für mich völlig normal ist, wenn ich sie gebundenen Ausgaben vorziehe.
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Beitragvon Esprit » Dienstag 22. Oktober 2002, 17:28

Hi Ginny,nett ,dich mal wieder im Forum zu entdecken... :wave:
Also billig oder nicht,Taschenbücher sind einfach bequemer zu lesen.
Bei Bertelsmann gibt es jetzt diese neuen "Flexcovers",das ist ne Mischung zwischen gebundenen Ausgaben und Taschenbüchern,aber total genial,besonders wenn noch im DIN A5 Format.
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Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Mittwoch 23. Oktober 2002, 10:16

Danke für den lieben Empfang, Esprit. :-)

Flexcovers sind sowas, mit einer Klarsichtfolie drumherum, gell?
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Beitragvon Esprit » Mittwoch 23. Oktober 2002, 16:18

Nee nee,die haben keine Klarsichthülle drum herum,sondern sind einfach flexible Cover,oder auch Softcover genannt.Sehen wie Hardcover aus,nur sind sie biegsam.Hab ich bis jetzt auch nur bei Bertelsmann-Club entdeckt. :wink:
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Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Mittwoch 23. Oktober 2002, 16:31

Ahso. Dieses Buch stand auf einer Flexcover-Seite.

"Flexcover®! The name fits the product in more ways than one. Flexcovers® are made from tough, clear, 5 mil. flexible vinyl that will protect against dirt, spills, and tears while allowing for free movement of spines and hinges. Use them for both paperbacks and hardcovers. In fact, Flexcovers® can be easily fitted with stiff inserts to give paperbacks a hardback quality. They slip on in just seconds without the use of tapes, adhesives, scissors, or any other tool. And you can use them over and over again - with no damage to either the books or the covers. 25 per package."
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Beitragvon Esprit » Mittwoch 23. Oktober 2002, 16:42

:shock: :?:
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Beitragvon Vincent » Donnerstag 24. Oktober 2002, 09:04

Ja, diese Flexcovers hab ich auch schon gesehen, bei der Duddits-Ausgabe von Bertelsmann. Ist noch ne coole Idee, obwohls weder Fisch noch Vogel ist...

Bei mir ist die Tendenz EINDEUTIG zu gebundenen Büchern. Ich bin auch mehr der optische Typ, und meine Vitrine, mit meinen schönen edlen gebundenen Ausgaben, würde ich für nichts auf der Welt hergeben!

Gebundene Bücher sind die wirklichen Bücher, sie sind schöner, besser zu lesen (da hat man noch was in der Hand), und man muss nicht gar so vorsichtig sein wie mit den Taschenbüchern.

Zu Gwen und Veit: BLASPHEMIE!!! Ein kluger Philosoph sagte einmal: "Schau, wie ein Mann seine Bücher behandelt, und du siehst, wie er seine Mitmenschen behandelt!"
Und das heisst, ich trage meine Mitmenschen auf Händen!! Echt, ihr könnt ein x-beliebiges Taschenbuch aus meinem Regal nehmen, und in einer Buchhandlung verkaufen, niemand wird den Unterschied bemerken... obwohl ichs mehrmals gelesen hab... Bücher sind für mich heilig, gut, ich bin bibliophil, aber ich steh dazu! :D

Ich bin einer derjenigen, die ein edles Buch kaufen, obwohl man es als TB hat, und sich für den Preis auch locker 20 derselben kaufen könnte...
Gehabet euch wohl und seid gut zueinander. Es gibt andere Welten als diese... :bandit:
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Beitragvon Gwenhwyfar » Donnerstag 24. Oktober 2002, 10:06

Pah, außerdem sagte ich das:
Als Hardcover mit edlem Schutzumschlag kaufe ich mir eh keine Romane, nur Bücher von Künstlern, Lexika oder wissenschaftliche Werke mit Abbildungen.

Ich kann eine geschriebene Geschichte nicht genießen, wenn ich das Buch nicht in der Straßenbahn, im Bett, in der Badewanne, am Strand oder sonst wo lesen kann. Und ja, ich mag es, bei Taschenbüchern die Knicke am Buchrücken zu sehen, also die Gebrauchsspuren. :mrgreen:
Tja, wenn Du versuchst, Psychologie zu treiben, dann schau Dir mal mein Bücherregal an. Die Bücher darin sind nicht kaputt oder zerfleddert, besonders nicht die Kunstbücher. Da solche Werke jedoch viel zu teuer sind, freu ich mich, wenn ich Taschenbücher in der Grabbelbox im Kaufhaus für 3 € finde. Was nicht heißt, daß diese Bücher in der Ecke landen, nur weil sie billig waren.
Ach, und Taschenbücher sind auch nicht immer nur billig. *grummel*
Das Standartwerk für Kunstgeschichtestudenten und alle, die sich einfach nur ein wenig mit diesem Thema beschäftigen, ist der Gombrich.
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Das ist ein fettes Taschenbuch, was bei seiner Dicke schnell auseinanderfliegt, aber 35 € kostet. :hammer
Außerdem gibt es einige Verlage, die ihre Taschenbücher sehr schön gestalten, wie der Suhrkamp-Verlag, oder die Insel-Taschenbücher.
Besonders schön finde ich die kleinen Bücher der Insel-Bücherei, die haben zwar ein hartes Cover, sind jedoch handlich und ansprechend designt.
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Und mein Spruch: Der Inhalt ist bedeutender als die Verpackung. :P

PS:
"Schau, wie ein Mann seine Bücher behandelt, und du siehst, wie er seine Mitmenschen behandelt!"

Bin eh kein Mann. :mrgreen:
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Beitragvon Vincent » Donnerstag 24. Oktober 2002, 13:57

Typische Ginny-Antwort... MANNoMANN... Bist du eben eine Frau. Pech gehabt! :D :-P

Also diese Cover die du da als zweites aufgeführt hast, die sind ja SOWAS von HÄSSLICH, ich krieg mich nicht mehr ein! So ein Design würde meine Urgrossmutter nicht mal in der Toilette auf dem Klopapier zulassen!! Schlimm, schlimm... :?
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Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Donnerstag 24. Oktober 2002, 15:25

Vincent hat geschrieben:Typische Ginny-Antwort...

Schieb nich immer alles auf mich. ;-)

P.S. Die Insel-Cover wirken eher nostalgisch auf mich. Unser Klopapier sieht nicht so fein aus. ;-)
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Beitragvon Gio » Donnerstag 24. Oktober 2002, 15:51

Zitat (vince):
---------------------
So ein Design würde meine Urgrossmutter nicht mal in der Toilette auf dem Klopapier zulassen!!
---------------------

*gröhl* :laugh:

Zitat (vince):
------------------
Ein kluger Philosoph sagte einmal: "Schau, wie ein Mann seine Bücher behandelt, und du siehst, wie er seine Mitmenschen behandelt!"
------------------

höhö... mh, dem zufolge behandelt vince seine Mitmenschen fein und pingelig (= langweilig :mrgreen:). Vince achtet sehr aufs äußere und bevorzugt die Art Geschlecht, die Kantig ist und bei der er was ordentliches in der Hand haben kann :P
...gwen dagegen wäre ein Mensch, mit dem man viel erlebt, das eigene Leben wird durch sie für immer gepägt. Man kann es sich mit ihr am Strand , in der Badewanne oder im Bett gemütlich machen :P. Sie achtet nicht darauf, ob man reich oder arm ist. Außerdem legt sie viel Wert auf das Innere, denn schließlich ist der Inhalt bedeutender als die Verpackung

Tja, wie schade aber auch, dass gwen kein Mann ist :P
Zuletzt geändert von Gio am Freitag 25. Oktober 2002, 15:02, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon Gio » Donnerstag 24. Oktober 2002, 21:08

hey, wer hat denn da einfach den rest gestrichen? ...das find ich aber nicht fair :(.
zumindest nicht, wenn nicht hinzugeschrieben wird, dass editiert wurde.
gemeinheit.

Und nun steht mein Beitrag völlig sinnlos da.
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Beitragvon Gwenhwyfar » Donnerstag 24. Oktober 2002, 21:30

Tja, Vince, Geschmack halt. Mir gefällt es.
Und immerhin studiere ich Kunstgeschichte! :mrgreen:
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Beitragvon Vincent » Freitag 25. Oktober 2002, 08:42

@ Gio: Dann schreib doch einfach nochmal was du sagen wolltest! Editiert worden kann der Beitrag eigentlich nicht sein, sonst würde es sicherlich angezeigt...

@ Gwen: Ohje, echt? Kunstgeschichte?? Naja, da kannst du wenigstens nichts kaputt machen, da Geschichte ja nicht mehr verändert werden kann durch deinen Geschmack. :-P

@ Ginny: Unser Klopapier sieht zum Glück auch nicht so aus. Da kriegt man ja am Morgen früh schon 'ne Krise... :D

Was zu den Taschenbüchern noch, damit wir beim Thema bleiben: Ich find die englischen Cover auch regelmässig viel schöner und mutiger vor allem.
Sonst hat im allgemeinen Heyne die besten Cover, aber ebenso auch die hässlichsten.
Ullstein hat bis jetzt die schönsten King-Ausgaben herausgebracht. Qualitativ am hochwertigsten.
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Beitragvon Gwenhwyfar » Freitag 25. Oktober 2002, 13:01

@ Gwen: Ohje, echt? Kunstgeschichte?? Naja, da kannst du wenigstens nichts kaputt machen, da Geschichte ja nicht mehr verändert werden kann durch deinen Geschmack.

*lach* Du zweifelst an meinem Geschmack? Na warte. Bild
Bild
:mrgreen:

Ich find die englischen Cover auch regelmässig viel schöner und mutiger vor allem.


Wie meinst Du das? Die englischen Taschenbücher, die ich kenne, ähneln vom Äußeren her Barbara-Cartland-Buchcovern.
Bild Bild
Finde ich nicht so dolle. :engel2:
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