Klassiker lebender Autoren?

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Klassiker lebender Autoren?

Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Samstag 7. Dezember 2002, 16:22

So, das interessiert mich: Welche Bücher noch lebender Autoren ordnet ihr als Klassiker ein? Bzw bei welchen Werken kann man sich gut vorstellen, dass sie mal in einigen Jahrzehnten diesen Status haben werden?

Mir fällt bei den Lebenden ein:
    Günther Grass ("Blechtrommel")
    Otfried Preussler
    Martin Walser
    Gabriel Garcia Marquez


Und Astrid Lindgren ist zwar gerade verstorben, aber sie wird sicher immer ein Begriff bleiben und war schon zu Lebzeiten eine Legende.
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Beitragvon Gwenhwyfar » Samstag 7. Dezember 2002, 18:30

J. D. Salinger und Umberto Eco (von dem "Das foucaultische Pendel" bedeutend besser ist, als sein bekanntestes Werk "Der Name der Rose" Bild).
Von Marquez auf jeden Fall jetzt schon ein Klassiker "100 Jahre Einsamkeit". *schwärm*
Desweiteren Milan Kundera mit "Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins".
Ebenfalls heute ein Klassiker, wenn auch umstritten ( :P ) "Sofies Welt" von Jostein Gaarder.
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Beitragvon susa » Samstag 27. August 2005, 09:41

Gwenhwyfar hat geschrieben:Ebenfalls heute ein Klassiker, wenn auch umstritten ( :P ) "Sofies Welt" von Jostein Gaarder.

Ja, umstritten? Inwiefern?
Ich mag eigentlich fast alle Bücher von Gaarder, natürlich Sofies Welt(obwohl wir das bis zum Erbrechen im Philo- Unterricht in der Schule durchgekaut haben. Gibt übrigens auch ne Verfilmung, hab ich irgendwann mal in der ARD oder so gesehen), aber auch Das Kartengeheimnis oder Der Geschichtenverkäufer.

Von Marquez les ich am liebsten Chronik eines angekündigten Mordes, und zwar immer wieder. :P

Wie siehts aus, kann man Salman Rushdie dazuzählen? Oder Franz Innerhofer- naja, der hat ja vor ein paar Jahren Selbstmord begangen..
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Beitragvon Creative » Sonntag 16. Oktober 2005, 15:45

Hallo!

Ich würde auch Gabriel Garcia Marquez dazuzählen, ebenso Harry Mulisch "Die Entdeckung des Himmels" oder auch Siegfried Lenz "Die Deutschstunde".

Herzliche Grüße!
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Beitragvon Gwenhwyfar » Montag 17. Oktober 2005, 18:10

susa hat geschrieben:Ja, umstritten? Inwiefern?


Liegt wahrscheinlich am Erfolg von Sofies Welt; einige Kritiker meinten, das Buch als oberflächlich und vollkommen überbewertet abzustempeln - dabei scheinen sie zu vergessen, daß dieses Buch Jugendliche zum "Philosophieren" anregen soll. Zwar beinhaltet es viele Informationen und hat eine spannende, intelligente Handlung, welche auch Erwachsene anspricht, doch sollte man es nicht mit Maßstäben messen, die eher zu Thomas Mann passen würden. :P

PS: Ich mag den Gaarder auch.
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Beitragvon Glue Boy » Dienstag 1. November 2005, 00:47

Aus Amerika sicherlich Updike, auch Roth, Mailer, Salinger. Den Briten Ian McEwan schätze ich auch sehr hoch ein. Auch ein Roman wie "Die Korrekturen" von Frantzen scheint mir ein "Instant-Klassiker" zu sein.

Mal gucken, ob sich Houellebecq halten kann - derzeit ist er ziemlich out, so mein Eindruck.
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Beitragvon susa » Montag 7. November 2005, 20:18

Glue Boy hat geschrieben:Mal gucken, ob sich Houellebecq halten kann - derzeit ist er ziemlich out, so mein Eindruck.


Findest du? ich hatte eher den Eindruck das er- zumindest in Österreich- mal wieder Tagesthema war.
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Beitragvon Gwenhwyfar » Dienstag 8. November 2005, 09:04

Aber doch wohl eher Thema, weil man sich so schön an ihm reiben kann.
Provokateur, mehr ist der nicht in meinen Augen. :rolleyes:
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Beitragvon alacienputa » Samstag 7. Januar 2006, 14:26

Patrick Süßkind wird wohl mit "Das Parfüm" nicht wenigen in erinnerung bleiben....
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Ich kann manchmal gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte!
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Beitragvon stephy » Freitag 29. September 2006, 23:12

ich muß mich euch weitgehend anschließen. mir fallen zum thema auch folgende personen ein: grass, walser, lenz. süßkind würde ich mal in der schwebe halten.
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