Was ist ein "Klassiker"?

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Was ist ein "Klassiker"?

Beitragvon Holger » Freitag 4. April 2003, 12:37

Ich denke den Medicus (Noah Gordon) und Die Säulen der Erde (Ken Follett) hat auch schon so ziemlich jeder gelesen, mit dem man sich mal unterhält, und daher bin ich der Meinung, dass man sie getrost zu den Klassikern zählen kann.
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Beitragvon stephy » Samstag 5. April 2003, 13:45

Ja, Holger, aber das sind Historische Romane. Ich glaube nicht, daß man sie als Klassiker (d.h.; literarisch wertvoll) einstufen kann... ;)
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Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Samstag 5. April 2003, 14:07

"Die Säulen der Erde" hab ich außerdem noch nicht gelesen. :mrgreen:
Ist aber eine interessante Frage, ob historische Romane zu Klassikern zählen können. Mhm ... gewissermaßen ist "Vom Winde verweht" ja auch einer.
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Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Samstag 5. April 2003, 14:13

Hm, was ist mit Abenteuerromanen? Die gehören doch auch in eine ähnliche Kategorie wie Historienromane, darunter dürfte sich sogar noch mehr Trivialliteratur sammeln. "Die drei Musketiere", "Der Graf von Monte Christo" - sind doch Klassiker!
Und "Salammbo" von Gustav Flaubert - auch ein Historienroman und ein Klassiker. :sweet
Oder "Ben Hur" oder "Quo Vadis"!

Fazit: Historienromane dürfen Klassiker sein. :P
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Beitragvon Martin65 » Samstag 5. April 2003, 15:03

könnte auch einige Streitfragen ergeben.

was für den einen ein Klassiker ist sagt der andere nein.


aber Graf von Monte Christo oder Die drei Musketiere gehören wohl auf jeden FAll dazu

warum sollen Abenteuerromane oder Trivialliteratur nicht dazu gehören?
Ist doch eine Entscheidungsfrage für jeden selbst von uns, oder nicht??
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Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Samstag 5. April 2003, 15:12

Nein, Klassiker zeichnen sich ja dadurch aus dass sie von zeitlosem Wert sind. Trivialliteratur ist, wie der Name schon sagt, trivial und zielt nur auf kurzweilige Unterhaltung.
Klassiker sollten einen dauerhaften, bleibenden Einfluss auf die Literatur nehmen - und das ist ja keine reine Geschmacksfrage, sondern lässt sich nachprüfen. :-)
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Beitragvon Martin65 » Samstag 5. April 2003, 15:26

magst recht haben, danke für die Erklärung.
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Beitragvon stephy » Samstag 5. April 2003, 16:34

Ginny hat Recht.

Aber ich glaube nicht, daß man in 100 Jahren noch "Die Säulen der Erde" und "Der Medicus" lesen wird... :P Ist aber meine persönliche Meinung... ;)
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Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Samstag 5. April 2003, 16:47

Aber ich glaube nicht, daß man in 100 Jahren noch "Die Säulen der Erde" und "Der Medicus" lesen wird...
Warten wir's mal ab. :mrgreen:
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Beitragvon stephy » Samstag 5. April 2003, 17:54

Haha, au ja... :mrgreen: :P
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Beitragvon Martin65 » Samstag 5. April 2003, 21:20

wenn wir Kinder-Klassiker suchen würden, würden für mich die Bücher von Astrid Lindgren an erster Stelle stehen.
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Beitragvon Holger » Donnerstag 10. April 2003, 14:11

@ stephy: In hundert Jahren sprechen wir uns wieder.

Und warum eigentlich sollen historische Romane nicht von zeitlosem Wert sein? Das muß mir mal einer erklären. Oder meint ihr etwa, dass sich hundert oder zweihundert Jahre weiter keine Sau mehr für das Mittelalter oder ähnliches interessieren wird??????


:?: :schuettel: :bunnymoon:
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Beitragvon Peter.M » Donnerstag 10. April 2003, 15:27

Ich würde sagen dass Bücher (fast) jeden Genres die Bedingungen für einen Klassiker erfüllen können. Nur muss bei Abenteuer- und ähnlichen Romanen vielleicht mehr Zeit vergehen, bis sie diesen Titel zugestanden bekommen.
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Beitragvon Louis » Sonntag 29. Juni 2003, 18:41

Welche Bücher kann man denn überhaupt als Klassiker 'dastellen'?
Weil sie alt sind?
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Beitragvon LittleMissCabyCane » Montag 13. Februar 2006, 00:44

Die Werke, die als Reclam-Heftchen erscheinen, sind eigentlich alle Klassiker :mrgreen:
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(André Gide)
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