Was ist ein "Klassiker"?

Rund ums Lesen allgemein

Moderator: Annie_!

Beitragvon Leila2002 » Dienstag 29. August 2006, 11:27

Das stimmt schon :laugh: :lookaround:

Kannst du dir vorstellen den Dunklen Turm als Reclamausgabe? :rofl: :rofl: :rofl: :staun: :staun: :staun:

Aber zum Thema:
Ein Hinweis oder Kriterium für einen Klassiker wäre, meiner Meinung nach, wenn er etwas über eine Epoche aussagt, in der sich der Autor befindet. Zum Beispiel zeigen Jane Austens Werke die Stellung der Frau in der damaligen Gesellschaft. Was war für sie wichtig und wie hatte sie sich zu verhalten? Ich finde, in dem sie in "Stolz und Vorurteil" diesen übetriebenen und meiner Meinung nach kranken, Heiratswahn beschreibt, kritisiert sie ihn auch.
Also was ich eigentlich ich meine ist, dass Gesellschaftskritik, zwar nicht immer, aber oft, zu einem Klassiker gehört.
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Beitragvon LittleMissCabyCane » Samstag 2. September 2006, 16:58

Ich glaube, Klassiker sind Bücher, die von mehreren Generationen gelesen werden, so dass es sich über Jahrzehnte hinweg verkauft. Wenn der 7. Film zur Harry-Potter-Saga auf DVD herauskommt und einige Zeit vergangen ist, nachdem die Reihe abgeschlossen wurde... wenn dann wieder eine neue Generation anfängt, die Bücher zu lesen, nachdem der Hype vorrüber ist... Dann kann man Harry Potter zu den Klassikern zählen. Nur mal so als Beispiel.

Meine Eltern haben "Herr der Fliegen" in der Schule gelesen, genau wie ich - wenn sich also ein Buch über so lange Zeit hinweg hält und im Gespräch bleibt, dann ist es ein Klassiker.
"...Du wirst nur dann neue Ozeane entdecken, wenn du den Mut besitzt, deinen Blick von der Heimatküste abzuwenden..."

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Beitragvon Marc » Samstag 2. September 2006, 18:34

Ich denke ein Klassiker muss vorallem ein gewisses Alter besitzen und zudem von vielen Menschen über mehrere Generationen gemocht werden.
Einen Einfluss auf die Gesellschaft muss er nicht im mindesten haben, um den Stellenwert eines KLassikers zu erreichen.

Zum Beispiel zählt für viele "Herr der Ringe" als KLassiker. Dabei hat es in erster Linie das Fantasygenre belebt, also eine Abteilung der Trivialliteratur. Auf die Gesellschaft hat es sich in keiner mir bekannten Weise ausgewirkt.
Man könnte jetzt natürlich sagen, dass Tolkien ethische Werte vermittelt, die auch Grundpfeiler unserer (christlich geprägten) Gesellschaft sind, nur das haben auch dutzende Autoren vor ihm gemacht und deshalb ist es nicht zum Klassiker geworden.

Damit ein Buch zum Klassiker wird muss es einfach gemocht werden. Von je mehr Menschen über einen je größeren Zeitraum umso besser.
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Beitragvon Leila2002 » Sonntag 3. September 2006, 19:45

LittleMissCabyCane hat geschrieben:Ich glaube, Klassiker sind Bücher, die von mehreren Generationen gelesen werden, so dass es sich über Jahrzehnte hinweg verkauft. Wenn der 7. Film zur Harry-Potter-Saga auf DVD herauskommt und einige Zeit vergangen ist, nachdem die Reihe abgeschlossen wurde... wenn dann wieder eine neue Generation anfängt, die Bücher zu lesen, nachdem der Hype vorrüber ist... Dann kann man Harry Potter zu den Klassikern zählen. Nur mal so als Beispiel.


Ist auch ein guter Ansatz, finde ich. :thumbs:
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Beitragvon LittleMissCabyCane » Dienstag 19. September 2006, 20:02

Stammt von meinem Germanistik-Prof :lol2:
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Beitragvon Gwenhwyfar » Samstag 14. Oktober 2006, 18:56

Bitte auch die erste Threadseite lesen, sonst wird hier nur wiederholt. :P

Dieser Thread ist eigentlich dazu da, um beim Erstellen von neuen Themen eine Hilfe zu geben. Damit niemand im Klassikerbereich Die Säulen der Erde oder Es reinsetzt. :mrgreen:

Edit: Habe den Thread geteilt und Euch so die Diskussionsmöglichkeit gelassen. :sweet
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