Schätze im Bücherregal

Rund ums Lesen allgemein

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Schätze im Bücherregal

Beitragvon Gwenhwyfar » Sonntag 6. März 2005, 22:13

Gemeint sind all die Bücher, die Ihr selbst als Schatz anseht. Eine Kafka-Erstausgabe, ein R.-Herzog-Roman von 1912, ein seltener Ausstellungskatalog, das Lieblingsbuch in schön gestalteter Ausgabe, die komplette Lustiges-Taschenbuch-Reihe.
Interessant finden würde ich kleine Erläuterungen zu den genannten Büchern. Bei Angaben wie z.B.
eine englische Ausgabe von Werther aus dem Jahr 1830
erübrigt sich das. :sweet

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Ich besitze unter anderem eine sehr schöne Ausgabe von Tausend und eine Nacht von 1913. Leider nur Band III von insgesamt vier Bänden. Das Besondere an dem Buch sind die herausragenden Illustrationen von Fernand Schultz-Wettel.

Dann liebe ich noch meine Nesthäkchen-Bücher. :P Als Kind so oft wie möglich verschlungen. Ich habe von meiner Tante Band I bis VI, wobei ich einen Band besitze, der nicht mehr gedruckt wird (Nesthäkchen und der Weltkrieg) - alle aus den 20er und 30er Jahren. Auf dem Flohmarkt fand ich mal Band X, der zu meiner Reihe paßt. Für 50 Pfennig. :mrgreen: Die Reihe wird ja heute noch erfolgreich verkauft, wobei mir mißfällt, daß immer wieder der Urtext gekürzt oder umgeschrieben wurde. Sehr schade, dann das Original ist am süßesten geschrieben.
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Den größten Riß in meinen Geldbeutel machte die Gesamtausgabe von Giorgiones Werk. Giorgione war ein Maler in Venedig um 1500.
1999 erschien ein Buch von Terisio Pignatti und Filippo Pedrocco mit den neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen und erstmalig allen Abbildungen der ihm zugeschriebenen Gemälden. Das mußte ich damals haben. :P
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Beitragvon Barney G. » Montag 7. März 2005, 00:05

Leider sind mir bei meinem "überstürzten" Umzug von BY nach BW am Ende des letzten Jahrtausends alle Bücher abhanden gekommen, nicht nur meine "Schätze". Darf gar nicht dran denken, sonst bin ich wieder fast am Heulen.
Die wichtigsten habe ich ja im Lauf der letzten Jahre wieder zusammenbekommen, (via eBay, Flohmärkten etc.), aber es sind erstens halt nicht diesselben, sondern nur die gleichen (oder ähnliche), und zweitens fehlen doch noch einige, und drittens sind viele nur äußerst schwierig und teuer (oder eben gar nicht mehr) zu bekommen.
Wie gesagt, nur nicht mehr dran denken :crying:
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    Aber nur ein ganzer Kerl kann ihn auch verapplen.----
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Beitragvon Beverly-Marsh » Montag 7. März 2005, 12:22

für mich sind ja alle mein Bücher Schätze :sweet :sweet

Aber ein besonderer Schatz ist eine über hundert Jahre alte Ausgabe von Ein Kampf um Rom (Felix Dahn)

Leider habe ich die genaue Jahreszahl nicht da, sitze nämlich gerade in der Arbeit. Werde sie aber zu Hause noch einfügen.

Die Ausgabe ist natürlich noch in altdeutscher Schrift, super erhalten und ich hab sie für ein paar läppische Euronen (1,50) in Ebay ersteigert *freu*

So hab mal nachgeschaut, also steht drin das mein Exemplar von 1876 ist
Zuletzt geändert von Beverly-Marsh am Montag 7. März 2005, 14:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Bangor » Montag 7. März 2005, 12:44

Meine "Schätze" sind die Edition Phantasia-Ausgaben "Es" und "Angst" von Stephen King.
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Beitragvon Wölfin » Montag 7. März 2005, 14:28

Zwar noch nicht sooooo alt aber trotzdem meine persönlichen Schätze:

Die Elixiere des Teufels von E. T. A. Hoffmann, Büchergilde Gutenberg, altdeutsche Schrift v. 1948

Das Bildnis des Dorian Gray von 1950
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Beitragvon Mystery » Dienstag 15. März 2005, 19:13

http://img.photobucket.com/albums/v228/ ... GP8692.jpg

Mein "Schatz"... hab ich mal bei uns im Keller gefunden - Robinson der Jüngere, bearbeitet von Joachim Heinrich Campe... leider steht nirgends eine Jahreszahl drin, von wann das Buch ist - aber eine Widmung von 1906 - ich denke mal, das Buch ist dann auch nicht viel älter. Ist auch noch in Altdeutsch, und mit wunderschönen Farbdruckbildern.

Ansonsten - alle meine Bücher sind Schätze! :P
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Beitragvon Twinner » Dienstag 15. März 2005, 19:45

Janus
Friedens- und Kriegsgedichte
von Rudolf Gottschall
Leipzig, Verlag von Ernst Keil, 1873

Dieses Buch werte ich schon als Schatz, ohne die restliche Sammlung hintenan zu stellen :wink: .
Ich verbinde damit auch einige Erinnerungen (also aus meinem begrenzten Lebensalter :mrgreen: )
Das Buch fand ich bei einer Altstoffaktion in unserer Schule, sortieren, bündeln u.a. ...
Die anderen griffen sich die Bravos, mir blieb dieses Schmankerl :D . War ja 1979 in unseren Breiten an nichts ranzukommen.
Zu Penne-Zeiten bekamen wir mal die Aufgabe, zu einem frei gewählten Gedicht eine Abhandlung zu schreiben/vorzutragen. Ich wählte eines aus dieser :!: Sammlung. Der Lehrer war ziemlich baff und wollte Einzelheiten..., hat der Note aber keinen Abbruch getan (..ich merk grad, ich schweife ab... sorry :mrgreen: )
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Beitragvon torsten » Dienstag 15. März 2005, 19:53

Mir geht es da ähnlich wie Beverly - für mich sind auch alle meine Bücher Schätze ... und trennen würde ich mich nicht von einem einzigen (obwohl meine Bude langsam aus allen Nähten quillt ...)!
Als relative "Schätze" fallen mir meine King-Erstausgaben ab 1991 bzw. Needful Things ein, die ich (fast) immer am Erstverkaufstag beim Buchhändler meines Vertrauens abgestaubt habe, sowie meine inzwischen zu 99 Prozent komplette Richard-Laymon-Sammlung inkl. eines raren Buchclubexemplars. Nimmt wie King einen gaaanz besonderen Platz bei mir ein und wird im April endlich (und vorläufig) durch The Glory Bus komplettiert.
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Beitragvon Twinner » Dienstag 15. März 2005, 21:10

habe vorhin etwas vergessen *schmach*
Es ist eigentlich kein "Buch" als solches, aber nicht nur die Tatsache eines Erbes, sondern auch die Vollständigkeit dessen und das es noch sehr gut lesbar ist, macht es für mich zum Schatz:

Die komplette Reihe eines fünfteiligen Karl May - Romans:
-Schloß Rodriganda
-Vom Rhein zur Mapimi
-Benito Juarez
-Trapper Geierschnabel
-Der sterbende Kaiser
erschienen in der:
IllustrierteRoman Woche 8. Jahrgang Heft 1 bis 104 und 9. Jahrgang Heft 1 bis 44
erschienen ist das ganze Ende der 30er Jahre.
Die genaue Jahreszahl steht leider net mit auf den Heftchen.
(vielleicht weiß ja Barney was näheres :mrgreen: :D )
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Beitragvon Coco » Samstag 19. März 2005, 22:05

Da hätte ich doch auch was:

Ein Religionsbuch!! So ungefähr um 1930. Auch noch in altdeutscher Schrift und mit schönen Illustrationen. Komme da leider gerade nicht ran, da ja unsere Bücher noch in Kartons auf ihr endgültiges Zuhause warten. Aber es ist auf jedenfall eine sehr schöne Geschichte über Schutzengel drin, die hat mir immer sehr gefallen.
Tschüssi
Coco :silly:

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Beitragvon Mystery » Sonntag 20. März 2005, 10:16

Religionsbuch... da fällt mir ein, das ich ja von meiner Oma noch so alte Bücher (Bibel) habe... da müßte ich direkt mal schauen... die liegen nämlich auch noch bei meiner Mutter! :P

Und von Ihr hab ich auch noch "Posiealbumblätter" - also so einzelne Seiten - von 18hundert schieß mich tot... da hab ich mir früher mal die Arbeit gemacht und sie "übersetzt", weil Altdeutsch kann ja heute fast keiner mehr... was ich eigentlich schade finde.
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Beitragvon Gwenhwyfar » Sonntag 20. März 2005, 14:01

Ich war als Teenager verrückt nach altdeutscher Schrift; las jedes Buch, welches wir zu Hause haben. Leider sind es eher "Bestseller" aus den 20ern, wie Ludwig-Ganghofer-Romane (zu Recht fast vergessen :P) oder viele Kinderbücher. Schrieb ja schon, daß ich auch eine fast komplette Trotzkopfreihe besitze.
Außerdem noch Försters Töchterlein und Frau Majors Töchterchen von Marie von Felseneck. Spielen alle in der Kaiserzeit und die Bücher sind aus der Zeit.
Ganz besonders liebte ich immer Unica von Bertha Clement, ich muß beim ersten Lesen 11 gewesen sein. *lach* Obwohl die Handlung ziemlich fragwürdig ist. Ein junges Mädchen gibt ihren Traum auf vom medizinischen Studium als ihre Mutter starb, um sich um die verwaisten Geschwister zu kümmern. Eine Schwester wird Malerin und bleibt natürlich unverheiratet. ;- ) Die vorletze Seite mit dem wichtigsten Gespräch fehlt, vielleicht mochte ich es dehalb, da ich so immer zum Teil unwissend bleibe zum Geschehen. :P
Literarisch wertvoll sind die alle nicht, aber historisch interessant sowie schön von der Aufmachung.

Ich besitze außerdem Heine- und Goethe-Gesamtausgaben in Altdeutsch. Die verstauben jedoch zur Zeit auf dem Boden.

Oh, noch ein "Schatz"; bei der Bibliothekenaussonderung in meiner Heimatstadt bekam ich aus der Reihe Große Epochen von Willy Haas Die Belle Epoque für 1,50 DM. Das beste Werk, welches ich dazu kenne. Es vereint Kultur, Geschichte, Klatsch, Persönlichkeiten - das gesamte Bild einer Ära. Sehr unterhaltend und informativ geschrieben mit unglaublich vielen Abbildungen. Von 1967. Wird, glaube ich, nicht mehr verlegt.
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Beitragvon alacienputa » Freitag 25. März 2005, 14:44

Also Schätze sind Bücher auch für mich allgemein. Ich hab noch einige Bücher aus den 20er Jahren. So geschichten über den 30 jährigen Krieg und so weiter.
Dann besitze ich noch Creepshox von Stephen King was wenigstens noch ein klein wenig wertvoll ist.

Aber meine wirklich schätze sind für mich die Kinoflyer aus den 20er Jahren, die ich noch besitze. Meine Uroma hat dmals im Kino Metropolis gesehen. Und Gott sei dank aufgehoben. Ein tarum was sich da alles findet. Und meine Oma hat mir auch ihre original Kinokarte von Casablanca geschenkt. Ein traum!
Wer glaubt Frieden herrsche, der irrt, Frieden herrscht nicht!

Ich kann manchmal gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte!
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Beitragvon hans_maulwurf » Dienstag 5. April 2005, 20:14

So "richtige" Schätze habe ich eigentlich nicht. Das teuerste Buch von mir wäre die gebundene Ausgabe von "Der Herr der Ringe" für 45 €uro. Habe es mir aber bei eBay für knapp 20-25 €uro schnappen können. :wink:
[URL=http://www.sportgamez.com/]Bild
~~~~~~~~~~~> Macht mit bei der Elferduell-Liga! <~~~~~~~~~~~[/URL]
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Beitragvon Nenya » Freitag 26. Mai 2006, 19:08

Mein Bücherschatz ist ein kleines feines Buch das mir meine Mama Weihnachten 1985 geschenkt hat! Es heißt Wenn ein Stern blinkt Untertitel Eine Weihnachtsgeschichte mit mir und meinen damals 2 besten Freundinnen!!
Es ist eine eifache aber schöne Geschichte wo die Namen und andere Persönliche Sahcen wohl beliebig austauschbar sind. Ich lese dieses Buch jedes Jahr in der Adventszeit und kann mich immer noch daran erfreuen.

Desweiteren habe ich noch eine gebundene Ausgabe von der Schwarm die ich mir auf einer Lesung signiert lassen habe.
Und ein Buch was ich auf der Hitchcock Seite gewonnen habe!! Mein bisheriger einziger Gewinn :-) ein wunderschöner Fotoband das ich vorher nur als Taschenbuch hatte: Wie haben sie das gemacht von Truffaut.
Wer mit beiden Beinen fest am Boden steht kommt keinen Schritt weiter.
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