Gibt es in Deutschland keine guten Autoren ???

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Gibt es in Deutschland keine guten Autoren ???

Beitragvon Schnie » Donnerstag 19. Mai 2005, 07:13

Hier mal ein paar Auszüge aus dem Spiegel Sonderheft „Die Deutschen“. Da ich nicht den ganzen Artikel abschreiben will, nur ein paar wichtige Auszüge:

Die Briten waren erstaunt. Die Bundesrepublik, so stellt die Zeitung „The Guardian“ fest, sei offenbar ein Land das Bücher aus dem Ausland besonders zu schätzen wisse. Anlass war das Ergebnis einer TV-Abstimmung über das Lieblingsbuch der Deutschen. Erst auf Platz vier kam ein deutscher Roman. Unter den 50 beliebtesten Büchern waren nur 22 die original in deutscher Sprache erschienen sind. Anders bei der Sendung in England. Das britische Publikum sei seinen eigenen Autoren in hohem Maße treu, lobte der Autor der Guardian.....


.....Eine besondere Neigung des deutschen Publikums zu ausländischen Romanen ist immer noch unverkennbar abzulesen an der Bestsellerliste. Unter den jeweils 20 bestverkauften Hardcover Büchern des Jahres sind allenfalls 3 Titel die von einem deutschsprachigen Autor stammen.....


Bücher 2003 die aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt wurden
1702
Bücher die aus dem Deutschen ins Englische übersetzt wurden
28

Französisch ins Deutsche – 227
Deutsch ins Französische – 16

Italienisch ins Deutsche – 104
Deutsch ins Italienische – 29

Russisch ins Deutsche – 93
Deutsch ins Russische – 53

Nur mit Spanien gab es einen Ausgleich (86/86)

Nach 1945 gab es nur drei Bücher die international größere Beachtung fanden:

Die Blechtrommel
Das Parfüm
Der Vorleser

Aber immerhin ist Cornelia Funke in den USA auf dem Vormarsch und Frank Schätzings „Der Schwarm“ wurde bereits in 16 Länder verkauft.

Trotzdem eine eher schlechte Bilanz.

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Beitragvon Gwenhwyfar » Donnerstag 19. Mai 2005, 10:24

Liegt vielleicht auch unteranderem an den Interessen der Leser und ihren Vorlieben. Bei Filmen verhält es sich ja ähnlich. :rolleyes:

Ich gestehe aber, ich selbst lese bei deutscher Literatur eher die Klassiker und kaum etwas nach 1945...
Zuletzt geändert von Gwenhwyfar am Donnerstag 19. Mai 2005, 12:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Schnie » Donnerstag 19. Mai 2005, 11:13

Gwenhwyfar hat geschrieben:Liegt vielleicht auch unter anderem an den Interessen der Leser und ihren Vorlieben.


So in etwa sieht es ja nicht nur in Deutschland aus. Anscheinend besteht weder hier noch im Ausland Interesse an deutschsprachiger Literatur.

Kann aber auch ein wenig an den Verlagen liegen. Einen US-Bestseller ins Deutsche zu übersetzen birgt wohl weniger Risiken als selber einen Autor zu fördern. Gibt auch seitens der Verlage wenig Werbung für deutschsprachige Bücher. Sollten mehr in unsere Bestsellerlisten auftauchen, würden eventuell auch mehr aus dem Ausland darauf aufmerksam und sie "kaufen".

Oder, wie der Threadtitel sagt, gibt es keine guten Autoren?!

Schnie :D
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Beitragvon Gwenhwyfar » Donnerstag 19. Mai 2005, 12:23

Danke Schnie, daß Du mein Satzgewurschtel nicht original zitiertest. :mrgreen: *editierenwar*

Deutsche Literatur...wenn man die Großen nach 1945 anschaut, sind dies haupsächlich Autoren, die sich mit dem Dritten Reich und den Nachkriegsjahren/der Wirtschaftswunderzeit auseinandersetzten. Diese Themen sind vielleicht zu deutsch, um großen Anklang im Ausland zu finden. Ausnahme Die Blechtrommel.
Mir fällt jetzt spontan kein Autor ein, den ich einem literaturinteressierten Ausländer empfehlen würde. :schuettel:
Welche Strömungen gab es? Die Pop-Literaten der 90er, die auf gewisse Weise von Amerikanern abkupferten und die Themen "eindeutschten". Sowas wird dann hierzulande gelesen, aber nicht unbedingt im Ausland.

Zum Threadtitel; ich denke, es gibt gute Autoren, aber nur wenige. :rolleyes:
schnie hat geschrieben:Kann aber auch ein wenig an den Verlagen liegen. Einen US-Bestseller ins Deutsche zu übersetzen birgt wohl weniger Risiken als selber einen Autor zu fördern.
das kommt auch noch hinzu.

Fällt einem von Euch ein Roman ein, der Euch begeisterte und von einem Deutschen geschrieben wurde nach 1945? Mir nicht...
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Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Donnerstag 19. Mai 2005, 12:33

Hm, wen lese ich an aktuellen, deutschen Autoren ... Andreas Eschbach, Charlotte Link, Tanja Kinkel, Cornelia Funke ... früher Wolfgang Hohlbein. Manchmal Petra Hammesfahr, Frank Schätzing ... und die wenig literarische Frauenliteratur um Eva Heller, Gaby Hauptmann usw. ;o)

(Und Fantasy-, Horror- und SF-Nachwuchsautoren wie Peter Lanchester, Torsten Sträter, Hel Fried. :mrgreen: )

An Kinderbuchautoren gibt es schon einige, die ich intenational hoch ansiedele. Aber ansonsten sind das vielleicht Romane, die ich gern gelesen habe, die aber nicht zu meinen absoluten Favoriten zählen oder die international von Bedeutung wären. Solide Unterhaltung halt, mehr nicht.

Ansonsten lesen sich nach meiner Erfahrung Übesetzungen meist glatter als orignal deutsche Werke. Keine sprachlichen Feinheiten, aber damit auch mainstream-geeigneter.
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Beitragvon Beverly-Marsh » Donnerstag 19. Mai 2005, 15:18

ich muss gestehen das ich auch meist "ausländische" Bücher lese oder dann Klasiker an sich.

Von den deutschen Autoren stehen bei mir nur die bekannten wie Petra Hammesfahr Wolfgang Hohlbein, Max Frisch, FElix Dahn, Thomas Mann, Heinrich Mann etc pp.

Ich kenne auch gar nicht soviele deutsche Autoren, sollte man sich vielleicht ein wenig mehr darum bemühen.
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Beitragvon susa » Donnerstag 19. Mai 2005, 16:35

Jaja, Frisch, die ganzen Manns, Brecht, Zuckmayer, (gelten Österreicher auch?) Bernhard,Innerhofer, Dürrenmatt, Böll, Torberg (ich druchstöber grad mein Bücherregal :P)... die les ich auch gerne und so weit zurückliegend sind die ja gar nicht allesamt.

Ich hab einige Sachbücher von deutschsprachigen Autoren (Thea Leitner, Anna Maria Sigmund etc.),als sehr aktuelle Autoren würden mir zum Beispiel Köhlmeier oder Gstättner einfallen, die ich für wirklich großartig halte.

Allerdings kenn ich auch kaum deutsche Autoren, die meines Erachtens gute Unterhaltungs- und zwar reine Unterhaltungs- literatur schreiben. Vielleicht übertreibe ich ja, aber die deutschsprachigen Bücher, die ich kenne, halte ich für hochwertiger oder vielleicht auch anspruchsvoller als vieles, das so übern großen Teich hierherschwappt.

Gwenhwyfar hat geschrieben:Fällt einem von Euch ein Roman ein, der Euch begeisterte und von einem Deutschen geschrieben wurde nach 1945? Mir nicht...


Innerhofer zum Beispiel, Schöne Tage ist von 1974, Die großen Wörter von 1977.. Vor allem Schöne Tage fand ich sehr beeindruckend. Oder auch Köhlmeier, Calling oder Bevor Max kam sind beides aus den 90ern.
"kein Platz für Idioten" von Felix Mitterer- ist zwar ein Theaterstück, aber auch nach 1945 und grandios.
Oder eben auch Egyd Gstättner (ein Kärntner, jawoll :mrgreen:), Der König des Nichts ist ein toller ROman, ebensfalls irgendwann in den 90ern veröffentlicht.

Doch, gerade bei den deutschen Auoren findet man schon eigenes das wirklich gut ist. Allerdings selten etwas, das wirklich die breite Masse anspricht, schätze ich.
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Beitragvon torsten » Donnerstag 19. Mai 2005, 17:41

Vielleicht hat es ja der Eine oder Andere schon mitbekommen, dass ich fast (fast?) ausschließlich Horror, Dark Fantasy und manchmal auch SciFi und sogar (ganz selten) Fantasy lese. Pop-Literaten sind mir halt zu ... poppig, und der Rest schlicht und ergreifend entweder zu langweilig bzw. einfach zu deutsch. Also müssen Autoren aus Amiland, Großbritannien oder sonstwo herhalten.
Was mir in der deutschen Fantastikszene auffällt (und vielleicht gilt dies ja auch für die Belletristik), ist der Mangel an Risikobereitschaft. Statt Autoren, die wirklich was riskieren, gehen die Verlage auf Nummer sicher und bringen den X-ten Herr der Ringe-Verschnitt, die 1000.ste Space-Opera oder irgendeinen galbgaren Horror heraus (Ausnahmen gibt es natürlich auch, aber auf die will ich hier nicht eingehen).
Die einzigen wirklich guten deutschen Autoren, die auch im Ausland gute Chancen auf Erfolg haben, sind für mich im Augenblick Kai Meyer und Andreas Eschbach. Und sonst ... :(
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Beitragvon Gio » Freitag 20. Mai 2005, 13:49

Deutsche Literatur...wenn man die Großen nach 1945 anschaut, sind dies haupsächlich Autoren, die sich mit dem Dritten Reich und den Nachkriegsjahren/der Wirtschaftswunderzeit auseinandersetzten. Diese Themen sind vielleicht zu deutsch, um großen Anklang im Ausland zu finden. Ausnahme Die Blechtrommel.
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Genau das ist es. Was bringen die Deutschen an interessanter Kultur mit, die Bücher besonders lesenswert macht? Deutsche Nachkriegsliteratur interessiert das Ausland nicht, weil sie sich auf deutsche Probleme spezielisiert: 3. Reich, Nachkriegszeit und bundesrepublikanische Gesellschaft ab '48. Desweiteren hat Deutschland an Kultur verloren, ähnelt sinnbildlich nur noch den "westindustriellen Staaten". Was gehört sonst noch zu uns außer Pünktlichkeit, Ordnung und Genauigkeit? Warum sollte gerade deutsche Literatur interessant sein, auch im Vergleich mit aktuelleren Büchern, dessen Jargon im 19. Jahrhundert und früher spielen? Was für kulturelle Ströme und Einflüsse symbolisieren Deutschland, um es als Thema für interessant zu halten?

Und im Trivialliteraturbereich hat es ein d. Autor mit einem deutschen Stil schwerer, in eine andere Sprache übersetzt zu werden, als ein englischsprachiger. Dieser spricht eine wesentlich größere Zielgruppe an und kann durch sie ohne Übersetzung hohe Verkaufszahlen erreichen - ist außerdem, eben durch die "Weltsprache" und das den Westen verkörpernde Amerika, in anderen Ländern unabhängig von der Qualität gefragter.


Und die Lossagung von deutscher Kultur und dem Deutschsein, dem nationalen Zugehörigkeitsgefühl mit Stolz plus Verkörperung dessen merkt man doch auch in der Musik. Wir haben kein Flamenco, wir haben überaus verpönte Volksmusik oder die "neue deutsche Welle" (die wieder langsam kommt und nicht gleichzusetzen mit anderen Ländern ist).
Nicht nur, dass andere Länder nicht an Deutschland interessiert sind, die Deutschen sind selber auch orientiert am ausländischen Markt - bishin zum Export (als Exportweltmeister), der sich nicht auf Binnenhandel und -nachfrage stützt, sondern geradezu abgelehnt wird.
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Beitragvon Bangor » Freitag 20. Mai 2005, 15:04

Vielleicht hat es ja auch damit zu tun, wie man im Ausland angesehen wird.
Was fällt einem Deutschen als erstes ein, wenn er an Frankreich denkt? Paris? Liebe? Baguette?

Was sagt uns Italien?
Musik? Toscana? Urlaub?

Und Russland?
Kälte? Fellmützen? Prachtvolle Bauten? Chöre?

Woran denken die Menschen im Ausland, wenn sie an Deutschland denken?
Ich meine, die Deutschen haben in den letzten Jahren vielleicht zu wenig dafür getan, mit anderen Assoziationen als den 2. Weltkrieg verbunden zu werden. Da ist eben nicht viel.
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Beitragvon Gwenhwyfar » Samstag 21. Mai 2005, 18:11

Was ich mitbekam als Assozioation bei Ausländern in Bezug auf Deutschland:
Hitler, gute Autos, Bier, Oktoberfest... :aehm
Selbst Größen wie Goethe, Schiller, Beethoven werden nicht an erster Stelle erwähnt.

Im Großen und Ganzen stimme ich Gios Beitrag zu. Deutschland fördert lieber internationales Kulturgut als das eigene. Wenigstens im Musik- und Filmbereich kann man eine Wende erahnen.
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Beitragvon Beverly-Marsh » Samstag 21. Mai 2005, 18:48

ich kann den !2.Weltkrieg" nicht mehr hören! ganz ehrlich, was sollen den die deutschen tun damit sie damit nicht mehr assoziert werden?

Vorallem wie sollen wir davon ablenken wenn alle Nase lang Filme Dokus und dergleichen darüber kommen=?
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Beitragvon susa » Samstag 21. Mai 2005, 19:38

Naja, die Dokus und andere Formen der Aufarbeitung(oder wie auch immer man das nenne will) halte ich für gut und notwendig, das einzige Problem ist bloß wenn man darauf reduziert wird.

Und wegen der generellen deutschen Literatur- also so hoffnugnslos wie das hier besprochen wird ist es nicht (wie ich oben bereits dargelegt habe).
Es ist nur so das man schneller auf "fremde" Literatur stößt, aber wenn man sich die Mühe macht und sich umsieht dann entdeckt man sehr wohl das es ausgezeichnete deutsche oder österreichische Autoren (auch nach 1945) gibt.
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Beitragvon Beverly-Marsh » Samstag 21. Mai 2005, 19:55

entdecken kann man natürlich immer was, ich muss zugeben das ich mir bis jetzt gar nicht die Mühe gemacht habe zu schauen von welchem Autor das buch ist sondern eher darauf geachtet habe ob mir der Inhalt zusagt.

Erst durch den Thread hier ist mir aufgefallen das die meisten von ausländischen Autoren stammen.

Nur das mit dem2. WK kann ich ehrlich gesagt nicht mehr hören wir habend das in der Schule drei Jahre durchgenommen jedes Jahr kommt etwas über die bösen bösen deutschen im TV dran. Auch wenn ich damit vielleicht nicht die Meinung der Masse vertrete ich denke einfach das Thema reicht irgendwann ich möchte als deutsche in der 3. Generation nicht immer auf Hitler reduziert werden. Was eben leider viele tun.
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Beitragvon susa » Sonntag 22. Mai 2005, 09:00

Jetzt schweife ich von eigentlichen Thema ab, aber ich halte es für immens wichtig das dieseThematik immer wieder in der Schule besprochen, filmisch bearbeitet oder in Büchern/Dokus aufgearbeitet wird, allein um dem Vergessen entgegenzuwirken.
Das mit den bösen bösen Deutschen stimmt auch schon längst nicht mehr so, und natürlich trägt unsere Generation keine Schuld mehr daran, was aber okay ist- denn wir haben dafür zu sorgen dass diese Geschehnisse niemals vergessen oder verharmlost werden. Und deshalb halte ich es immer für ziemlich..gefährlich..wenn jemand sagt
Beverly-Marsh hat geschrieben:Nur das mit dem2. WK kann ich ehrlich gesagt nicht mehr hören
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