Buchpreise

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Buchpreise

Beitragvon Schnie » Donnerstag 8. Februar 2007, 17:47

Ich habe schon Taschenbücher gekauft, die gerade mal 5,80 DM kosteten. Ich gebe zu, das ist schon lange her und alles wirde teurer. Warum nicht auch Bücher.

Hardcover sind meiner Meinung nach in den letzten Jahren nicht so sehr im Preis gestiegen. Aber Taschenbücher .... das ist manchmal schon fast unverschämt.

Dieses Buch hier schießt jetzt aber den Vogel ab:

Tannöd TB

12, 90 € also fast 26,00 DM für ein Taschebuch mit 125 Seiten. Da fehlen mir die Worte. Nur mal als Vergleich. Colorado Kid von King hat 35 Seiten mehr und kostet 5,00 €.

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Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Donnerstag 8. Februar 2007, 19:14

Ja, ist mir in den letzten Jahre auch aufgefallen. Da gibts diese dünnen Büchlein von rororo. Kosteten seinerzeit mal 6,95 DM. Die Neuauflage eines Buches, die letztes Jahr erschien, kostet 5,00 Euro. Also auch fast das Doppelte.
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Beitragvon Martin65 » Donnerstag 8. Februar 2007, 21:00

das problem ist halt, das alles teurer wird und jede kostenerhöhung ein artikel gleich teurer macht. papier usw. alles was damit zu tun hat mit der buchherstellung macht das produkt teurer.

Nur unsere Nettolöhne die steigen nicht. beim großteil stagnieren diese oder sinken.
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Beitragvon Gwenhwyfar » Donnerstag 8. Februar 2007, 22:26

Ich glaub, hier geht es nicht um die normale Inflationsrate, sondern die Preisexplosion bei Taschenbüchern, Martin. ;-)
Wäre dasselbe der Fall bei Hardcovern, müßten diese mittlerweile zwischen 35 und 40 € kosten.
Ich empfinde die gelben Reclamheftchen als erheblich teuerer. Manche kosten auch ihre 20 €!
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Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Freitag 9. Februar 2007, 11:48

Gwenhwyfar hat geschrieben:Ich empfinde die gelben Reclamheftchen als erheblich teuerer. Manche kosten auch ihre 20 €!
Ohja. Meine "Metamorphosen"-Ausgabe hat immerhin 18 Euro gekostet, und früher waren Reclam-Heftchen immer als extrem billig verschrien. Mittlerweile kosten viele über 10 Euro und sind kaum oder gar nicht mehr billiger als andere Taschenbücher ... und unansehnlicher noch dazu.
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Beitragvon Schnie » Freitag 9. Februar 2007, 12:47

Mich stört es ja nicht wenn etwas teurer wird, solange es im Rahmen bleibt. Dies ist aber bei Taschenbüchern nicht mehr der Fall. Zumindest nicht bei allen. Komischwerweise können manche Verlage die Bücher noch zu vernünftigen Preisen anbieten. Aber andere ... mal ehrlich, wer hätte noch vor 5 Jahren 26 DM für ein 125 Seiten Taschebüchlein bezahlt :nonono2:

Zum Glück muss ich es mir ja nicht kaufen. Aber solange es sich gut verkaufen lässt, denken die Verlage ja das es kein Problem ist und machen so weiter.

Oben genanntes Buch ist auf Platz 20 der Amazon Verkaufs-Charts. Also scheint es ja genügend Personen zu geben, die so viel Geld für 2 Stunden Lesevergnügen bezahlen :ohhh:

Oder bin ich einfach nur zu Geizig :laugh:

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Beitragvon Martin65 » Freitag 9. Februar 2007, 17:58

Gwenhwyfar hat geschrieben:Ich glaub, hier geht es nicht um die normale Inflationsrate, sondern die Preisexplosion bei Taschenbüchern, Martin. ;-)
Wäre dasselbe der Fall bei Hardcovern, müßten diese mittlerweile zwischen 35 und 40 € kosten.
Ich empfinde die gelben Reclamheftchen als erheblich teuerer. Manche kosten auch ihre 20 €!


stimmt, aber diese Preisexplosionsraten hast du bei vielen produkten in deutschland.

wer hätte gesagt, das für ca 8 DM sich ne Schachtel Zigarretten kauft? Niemand Und heute?? Tuns viele bei Preisen von ca 4 Euro :D

so isses auch bei Büchern, viele denken anscheinend nicht mehr nach bzw. rechnen nicht mehr um. Dann würden sie das buch vielleicht stehen lassen im regal.
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Beitragvon biberrulez » Freitag 9. Februar 2007, 18:27

Oben genanntes Buch ist auf Platz 20 der Amazon Verkaufs-Charts. Also scheint es ja genügend Personen zu geben, die so viel Geld für 2 Stunden Lesevergnügen bezahlen
Die Bestsellerplatzierung ist auch zum Großteil Elke Heidenreich zu verdanken. :?

Eigentlich sollten ja Taschenbücher die günstige Alternative zum Hardcover sein. Das ist aber längst nicht mehr der Fall, da sich die Preise dreisterweise tatsächlich nahezu verdoppelt haben. Habs jetzt nicht im Kopf, aber ich glaube, dass die Taschenbuchausgabe von Kings "Achterbahn" seinerzeit auch 5 DM gekostet hat. Mh, werds nachher mal prüfen.
Bücher, die es nicht als Hardcover zu drucken lohnte, erschienen gleich im Taschenbuch. Heute ist vor allem der Heyne-Verlag besonders kreativ. Die haben ja diese Mischform wieder eingeführt: Format wie ein Hardcover, Bindung eines Taschenbuches. Wie etwa bei der "Wächter" Reihe von Sergej Lukianenko und vielen anderen. Da kann man dann mal eben 13-14 Euro kassiern. Da gehts nur ums Geld.

Im letzten Jahr wollt ich ein Exemplar von "Die Entstehung der Arten" von Charles Darwin. Die Reclam Ausgabe im Taschenbuch kostete 14,60 Euro. Eine gebundene und textidentische Ausgabe, die mittlerweile vergriffen ist, kostete gerade mal 5 Euro. Also wenns da nicht ums Geld geht, weiß ich auch nicht.
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Beitragvon Morgaine le Fay » Sonntag 10. Februar 2008, 21:40

Mir fällt das auch immer wieder auf und ich ärgere mich regelmäßig über diese Preise. Deswegen kaufe ich meistens auch nur noch gebrauchte Bücher oder wünsche mir sie zum Geburtstag etc. Ich falle immer halb in Ohnmacht, wenn ich sehe, dass ein durchschnittliches Taschenbuch 8,90€ kostet und früher war's die gleiche Zahl mit dem DM dahinter. :nonono2:
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Beitragvon Leila2002 » Dienstag 12. Februar 2008, 12:53

Was mich oft ärgert sind die plötzlichen Preisreduzierungen. Hört sich im ersten Moment zwar doof an, aber mir ist es schon häufiger passiert, dass ich ein Buch (meist Hardcover) für den vollen Preis gekauft habe und dann das gleiche Buch eine Woche später oder so um fast über die Hälfte reduziert wurde. Zwei Beispiele: Der Turm von King für ca. 22 € gekauft und wirklich nicht lange später wurde das Buch in der gleichen Buchhandlung für 5€ angeboten!
Dann noch Glas von King. Habe mir die Hardcover Version als letzte von allen Teilen gekauft. Monatelang kostete das Buch 15 € und wirklich 2 Wochen nachdem ich es mir gekauft habe, dann auch nur noch 5€. Irgendwie schaff ich es nicht die Bücher zum richtigen Zeitpunkt zu kaufen. :asdf:
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Beitragvon TimeGypsy » Dienstag 12. Februar 2008, 13:22

Ich kann mir die Bücher meist nur noch leisten, wenn sie im Angebot sind...

Hier gabs nen laden, die haben oft Bücher für unter 5 € verkauft. Da kam ich mir oft vor wie bei ner Rückwärtsauktion: jeden Tag wurden die Bücher billiger. Da hieß es echt aufpassen, wann man ein Buch kaufen konnte ohne sich hinterher zu ärgern, weils den nächsten Tag womöglich noch billger war, und aufpassen, dass die Bücher einem nicht vor der Nase weggekkauft wurden, bevor sie ihren Tiefstpreis erreicht hatten.
Bei ein paar Büchern wars dann so, dass die Anfangs glaub 3,50-2,50€ oder so kosteten, und ich sie schließlich für 69 Cent gekauft habe...

Wo man auch aufpassen muß, wenn man sich nicht über Preissenkungen und -erhöhungen ärgern will, ist Bertelsmann. Da hat mein Vater mir immer schon geraten, zu warten mit dem Kauf. Da gibts nicht selten Angebote... und zumindest in meiner alten Heimatstadt wurden die Sachen dann bei Stadtfesten noch einmal runtergesetzt. Allerdings ists dann mitunter passiert, dass am nächsten Tag noch die Tiefpreise auf den Sachen klebten und an der Kasse dann die Überraschung kam, da der alte Preis wieder galt.
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Beitragvon Morgaine le Fay » Dienstag 12. Februar 2008, 20:08

TimeGypsy hat geschrieben:Hier gabs nen laden, die haben oft Bücher für unter 5 € verkauft. Da kam ich mir oft vor wie bei ner Rückwärtsauktion: jeden Tag wurden die Bücher billiger. Da hieß es echt aufpassen, wann man ein Buch kaufen konnte ohne sich hinterher zu ärgern, weils den nächsten Tag womöglich noch billger war, und aufpassen, dass die Bücher einem nicht vor der Nase weggekkauft wurden, bevor sie ihren Tiefstpreis erreicht hatten.
Bei ein paar Büchern wars dann so, dass die Anfangs glaub 3,50-2,50€ oder so kosteten, und ich sie schließlich für 69 Cent gekauft habe...


Das ist ja mal ne tolle Geschäftsidee! Ich kenne das nur von 1-2-3-TV, aber bei Büchern ist das wirklich praktisch. :)
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Beitragvon TimeGypsy » Mittwoch 13. Februar 2008, 14:15

Morgaine le Fay hat geschrieben:Das ist ja mal ne tolle Geschäftsidee! Ich kenne das nur von 1-2-3-TV, aber bei Büchern ist das wirklich praktisch. :)


ich sagte, es kam mir so vor, nicht dass es so gedacht war. ;)

Die sind einfach ihre Bücher nicht (schnell genug) losgeworden. Ist doch normal, dass "Ladenhüter" runter gesetzt werden, bis man sie los wird.
Bei dem Laden denke ich aber mal, dass wir einfach alle wußten, der setzt die Bücher recht schnell runter und daher hat die Anfangs keiner gekauft.
Außerdem ist die Stadt hier eher ein "Großes Dorf", wo Läden eh Probleme haben, ihre Sachen loszuwerden. Daher gibts den Laden nun auch nicht mehr.
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Beitragvon Morgaine le Fay » Mittwoch 13. Februar 2008, 19:03

Oh, okay, hatte dein "es kam mir so vor" anders interpretiert. ;)
Aber trotzdem toller Laden.
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