Die Originalität von Ideen

Rund ums Lesen allgemein

Moderator: Annie_!

Beitragvon Marc » Mittwoch 2. Mai 2007, 12:19

Ich bin mit "Blind" nun fertig und lese nun "Todgeweiht" von Markus Tillmanns, ein Roman aus der Welt des Schwarzen Auges.


Achtung: enthält Spoiler :!:
@stephy: Wirklich überzeugend finde ich "Blind" nicht. Es fängt gut an und Hill hat einige gute Ideen in Bezug auf Charakterzeichnung hier umgesetzt, doch gegen Ende hat mir die Story immer weniger Spaß gemacht.
Vorallem lag es daran, dass Hills Stiel mich nicht wirklich fesseln konnte. Er baut für meinen Geschmack nie wirklich starke Spannung auf, was zum großen Teil daran liegt, dass seine Charaktere emotional häufig sehr unbeteilgt an dem ganzen Geschehen bleiben, oder einen Moment, nachdem sie soeben beinahe getötet worden wären, einen Scherz machen und dann ist wieder alles gut.
Mit Schuld ist aber auch die Art, wie Hill seine Geschichte erzählt. Selbst in den Szenen, die spannend sein sollen, verwendet er nie eine Sprache, die dies auch unterstützen würde.
bei der Geschichte an sich, hatte ich den Eindruck, alles schonmal besser bei Hills Papa gelesen zu haben. Die Idee mit den über das Telefon anrufenden Toten ist sogar ganz dreist aus einem Filmskript von King geklaut, dass er - weil es dann doch nicht verfilmt wurde - in einer Kurzgeschichtensammlung veröffentlicht hat.
Auch mochte ich die geradezu gewaltsame Biegung des Plotts nicht, nur damit Judas Coyne am Ende dann doch noch als Guter darsteht und sogar seine Freundin überlebt, die meines Empfindens nach an der aufgeschlitzten Kehle hätte sterben müssen.

Bisher habe ich auch nur von Hills Lesern gehört, dass sie "Blind" sehr gut fanden. Vielleicht stehe ich mit meiner Meinung etwas alleine da, aber ich weiß wirklich nicht, ob ich nochmal etwas von Hill lesen würde.
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Beitragvon stephy » Mittwoch 2. Mai 2007, 16:45

Hallo Marc,
ich freu mich immer über Gegenmeinungen. :)
Wobei ich natürlich nicht beurteilen kann, ob Hill bei seinem Vater geklaut hat oder nicht. Ehrlich gesagt, es heißt ja so schön, daß es seit Shakespeare keine neuen Geschichten mehr gibt, sondern nur neue Zusammensetzungen von diesen - und deshalb empfinde ich dieses Telefongespräch gar nicht als verwerflich. Ist ja sowieso im Horrorgenre ziemlich schwierig heutzutage, noch irgendeine "neue Idee" (so nenn ichs mal, also eine neue Zusammensetzung als Altbekanntem) zu entwickeln und in die Geschichten einzubauen. Natürlich hat auch Hill mit Klischees gespielt (z.B. gleich am Anfang, als plötzlich das Radio anging...), doch haben mir z.B. gerade die Charakterzeichnungen bei ihm ziemlich gut gefallen. Er hat anfangs den Hautdarsteller ja gar nicht gewertet (als guten oder schlechten Menschen), sondern ihn lediglich beschrieben (daß er skurril-makabere Dinge sammelt und seine Freundinnen nach dem Bundestaat, aus dem sie kommen, nennt). Erst später kam dann die "Wertung", d.h. als die Geschichte bereits mitten in der Handlung war, hat er die Charaktere erst richtig ausgeformt. Und das kenn ich von King ganz anders, bei King sind die Charaktere noch vor Eintritt oder Beginn der Geschichte meistens klar definiert, klar geschildert, d.h. man kennt sie. Bei Hill hab ich das anders empfunden.
Ist natürlich auch alles eine Geschmacksache. Ich selbst habe Hill als sehr "lebendigen Erzähler" empfunden, der - wie beschrieben - eine etwas ungewöhnliche Charakterzeichnung in diesem Roman angewendet hat. :)

Zum allgemeinen Thema: Derzeit lese ich Georg Büchner. :)
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Beitragvon Marc » Donnerstag 3. Mai 2007, 16:14

Hallo Stephy,

wer sagt denn, dass seit Shakespeare keine neune Geschichten erfunden worden sind? Wenn ich mir Poe, Wilde, Goethe, Verne, Shelley, Stoker und wie sie alle heißen, ansehe, dann hatten sie doch alle neue Ideen.
Und selbst bei unseren zeitgenössischen Autoren - auch bei Horrorautoren - kann man doch Neues finden. Clive Barker ist doch für seinen Ideenreichtum zum Beispiel bekannt.
Sicher gibt es gerade bei Genre- Literatur viele Schriftsteller, die immer nur das Bekannte aufwärmen. Ohne hier jemanden angreifen zu wollen, aber letztlich funktionieren so die ganzen Heftromane. (nicht hauen ;) )

Klar ist alles eine Geschmackssache, ist ja auch gut so. :)
Und ich denke, wenn man viel aus einem Genre gelesen hat, wird man auch "verwöhnter", weil man eben schon so viel kennt und sucht nachher immer mehr das noch nicht Dagewesene.
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Beitragvon stephy » Donnerstag 3. Mai 2007, 20:32

Hallo Marc,
ich glaube, das hat Goethe mal gesagt. :P Jedenfalls ist er schon alt. ;)
Und ich denke, wirklich etwas Neues kann man heutzutage echt nicht kreieren. Literatur ist oft ein Spiegel unserer Zeit, klar; Zeiten ändern sich, aber die gesellschaftliche Kritik, die darin steckt, ist letzendlich nicht neu. ;) Bei Horrorliteratur sieht das natürlich ein bißchen anders aus. Aber auch da - wenn man genau hinschaut - findet man viele Horrorelemente schon bei Edgar Allan Poe, von denen man vorher dachte, sie seien neu. ;)
Ich persönlich achte eigentlich mehr auf gute Zusammensetzung von Literatur. Das darf gern auch ein ausgelutschtes Thema sein - wenn es gut geschrieben ist, literarisch gut, vielleicht auch unterhaltsam, wenn ich so etwas lesen möchte, dann finde ichs gut. Aber es ist natürlich für Kenner ein anderes Empfinden. Ich kenne ja noch nicht mal den ganzen King, weil ich einfach irgendwann mal auch keine Lust mehr hatte, nur Horror und speziell nur King zu lesen - und irgendwann auf Klassiker etc. umgestiegen bin. Daher kenne ich in der Horrorsparte auch bei weitem nicht alles. ;)

Zu Georg Büchner: Derzeit lese ich "Leonce und Lena", dann kommt der Rest. Ist für ne Vorlesung, aber ich lese ihn sehr, sehr gern! ;)
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Beitragvon Marc » Freitag 4. Mai 2007, 16:08

Hallo Stephy,

oh, Goethe selbst hat das gesagt? Ich bin trotzdem anderer Meinung :mrgreen:
Von Poe habe ich mal die dicke "Norton Critical Edition" Edition mit allen Gedichten, Geschichten, Sketches, Briefen udn Essays gelesen.
Ich mag Poe!
Dennoch hat er ja mehr in guter alter Tradition der "gothic novel" (oder bei Poe wohl eher novela) geschrieben und seine Schauerelemente eher psychischen Abgründen entnommen wie bei "The Tell-Tale Heart" oder "The Imp Of The Perverse".
Und dann hat er ja auch viel einfach poiintiertes Makaberes geschrieben, dass nicht in dem Sinne Horror ist, wie bei "Never Bet The Devil Your Head" oder "The Man That Was Used Up".
Ich denke, dass Autoren wie Bram Stoker, der mit seinem "Dracula" ja das menschenfressende Monster in die "Gothic novel" eingeführt hat, da schon wegweisender für das Horror- Genre waren.

Daher kenne ich in der Horrorsparte auch bei weitem nicht alles.


Ich auch nicht :lol2: Aber ich finde, es gibt immernoch Neues zu entdecken. Nicht unbedingt bei den bekannten Autoren. Vor einiger Zeit habe ich z.B. das Buch "Dea Mortis" von Andreas Gößling gelesen, ein Roman basierend auf den verstörenden Werken von H.R. Giger. Das hatte besonders gegen Ende viel neues zu bieten! :glowface:

Viele Grüße,
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Beitragvon stephy » Freitag 4. Mai 2007, 23:58

Hallo Marc,

ist Dir bekannt, daß Bram Stocker seinen "Dracula" von Mary Shelleys Mann Percy Shelley "geklaut" hat? Der hat nachweislich den ersten "Dracula"-Roman geschrieben. :P War also - schon allein der Legende nach - nicht auf seiner "Miste gewachsen".
Poe hat ja nicht nur Gruselgeschichten geschrieben, sondern die Kurzgeschichte - zumindest in Amerika - eingeführt. Das ist auch ein sehr großer Verdienst, den man ihm anrechnen muß. Außerdem war er ein armes Schwein - im wahrsten Sinne des Wortes. :heilig:

Leila: "Lenz" hab ich auch von Büchner gelesen, ist einfach der Hammer! Unser Dozent will mit uns auch eine Exkursion zum "Lenz" machen, d.h. wir kriegen mal die "Originalorte" zu sehen. Freu mich schon sehr drauf! ;)
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Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Samstag 5. Mai 2007, 08:18

stephy hat geschrieben:Hallo Marc,

ist Dir bekannt, daß Bram Stocker seinen "Dracula" von Mary Shelleys Mann Percy Shelley "geklaut" hat? Der hat nachweislich den ersten "Dracula"-Roman geschrieben. :P War also - schon allein der Legende nach - nicht auf seiner "Miste gewachsen".
Und davon mal abgesehen, hat auch "Dracula" ja mit leFanus "Carmilla" ebenfalls einen Vorläufer?

Übrigens könnte man diese Beiträge vielleicht zu einem Extra-Thread ausgliedern ... über die Originalität von Ideen, oder so ...?
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Beitragvon stephy » Samstag 5. Mai 2007, 10:04

Das wär ne Möglichkeit, Ginny. ;)
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Beitragvon Marc » Samstag 5. Mai 2007, 14:29

Hi Stephy,

dass es vor Stoker schon "Dracula"- Vorgänger gab, wusste ich gar nicht. Wäre ja mal interessant, davon mal irgendwann zu lesen :lookaround:

Poe hat ja nicht nur Gruselgeschichten geschrieben, sondern die Kurzgeschichte - zumindest in Amerika - eingeführt. Das ist auch ein sehr großer Verdienst, den man ihm anrechnen muß.


Man rechnet ihm auch die Erfindung des Detektivromans an, da er in seinem Inspektor Dupin den Vorläufer des deduktiv ermittelnden Sherlock Homes geschaffen hat.

Außerdem war er ein armes Schwein - im wahrsten Sinne des Wortes.


Du meinst wegen seinem Alkoholismus und seiner Armut und wegen seiner Probleme mit Frauen? (Ist nicht seine letzte Frau weit vor ihm gestorben und er hat dadurch schwere Depresionen bekommen? Ich erinnere mich da dunkel an so etwas.)

@Ginny: Gute Idee!

Viele Grüße,
Marc
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Beitragvon Annie_! » Samstag 5. Mai 2007, 14:36

Ginny-Rose_Carter hat geschrieben:Übrigens könnte man diese Beiträge vielleicht zu einem Extra-Thread ausgliedern ... über die Originalität von Ideen, oder so ...?

Hab das mal gemacht!!! :P Und den Titel hab ich auch frecherweise gleich mal von dir geklaut, Ginny, weil mir sonst keiner eingefallen ist!! :oops:
Übrigens les ich auch grad "Blind" (bin circa bei Seite 120) nicht schlecht. Mich erinnert schon einiges auch an King, aber das stört mich bis jetzt noch nicht... ist ja gut, wenn er sich von den Geschichten von seinem Vater inspirieren hat lassen!! :P
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Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Samstag 5. Mai 2007, 15:00

Danke, Annie, sehr schick. :lol2:

Marc hat geschrieben:dass es vor Stoker schon "Dracula"- Vorgänger gab, wusste ich gar nicht. Wäre ja mal interessant, davon mal irgendwann zu lesen :lookaround:

Ich zitiere jetzt mal der Bequemlichkeit halber von Wikipedia:

"Der Roman stand am Ende einer ganzen Reihe von Geschichten über Vampire, die in der Romantik und später im 19. Jahrhundert zu einem beliebten Topos der Literatur wurden. Darüber hinaus wird er dem englischen Genre der Gothic fiction zugeordnet, weil Stoker Elemente wie alte Schlösser, Ahnenflüche und übernatürliche Erscheinungen in seinem Roman vereint.

Besonders beeinflusst und beeindruckt war Stoker von der Erzählung Carmilla des Iren Joseph Sheridan Le Fanu. So sollte auch Stokers Roman zunächst in der Steiermark spielen und in einem Einführungskapitel ließ er seinen Protagonisten Jonathan Harker das Grab der Vampirin entdecken. Stoker entschied sich jedoch für Transsylvanien. ... Die Geschichte hat einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf Bram Stoker gehabt. So spielt dessen erster Entwurf zu Dracula ebenfalls in der Steiermark; erst später verlegte Stoker die Handlung nach Transsylvanien. Auch die Erzählperspektive der ersten Person, die es dem Leser erlaubt, zusammen mit der erzählenden Person hinter das Geheimnis der Geschichte zu kommen, sind in beiden Geschichten gleich. Ebenso gibt es Parallelen bei den handelnden Figuren, beispielsweise zwischen Hesselius und Van Helsing (Naturwissenschaftler mit metaphysischen Interessen) oder zwischen Carmilla und Lucy Westenraa (Aussehen, Schlafwandeln)."

Man sieht also, mit der Originalität vom "Dracula" ist es gar nicht so weit her.

Man rechnet ihm auch die Erfindung des Detektivromans an, da er in seinem Inspektor Dupin den Vorläufer des deduktiv ermittelnden Sherlock Homes geschaffen hat.
Das stimmt schon - aber auch hier haben wir Vorläufer. Etwa E.T.A. Hoffmann und sein "Fräulein von Scuderi", eine Kriminovelle, die gut 20 Jahre eher entstand.
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Beitragvon Marc » Sonntag 6. Mai 2007, 13:59

Hallo Ginny-Rose :)

Klar, auch bekannte Autoren haben nur mit Wasser gekocht.
Dennoch scheinen sie irgendetwas besser gemacht zu haben, als ihre Zeitgenossen, sonst wäre z.B. Sherlock Holmes nicht zum Inbegriff des Detektivs geworden oder Dracula zu dem Vampir.

Viele Grüße,
Marc

P.S.: Ich glaube immer noch, dass noch nicht alles geschrieben worden ist *stur sei* :lol2:
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Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Sonntag 6. Mai 2007, 15:21

Dass sie es besser gemacht habe, bestreite ich gar nicht, das ist ja klar. Nur lags dann eben nicht unbedingt in erster Linie an der Originalität (die ja Thema des Threads ist), das ist mein Punkt. ;-)
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Beitragvon stephy » Sonntag 6. Mai 2007, 19:55

Ja, da muß ich Ginny Recht geben. Wenn man genau hinschaut, sind sehr viele Meilensteine der Weltliteratur durch irgendein anderes Werk oder eine wahre Begebenheit oder Legende inspiriert worden. Eines der bekanntesten Beispiele ist hier vielleicht auch "Faust I" und "Faust II" von Goethe. Da gibt es zig vorrausgegangene Faust-Werke. Z.B. das ursprüngliche "Faustbuch", dann natürlich die vielen Faust-Puppenspiele, die Goethe nachweislich bekannt waren...

Ginny: Wundert mich, daß das mit Percy Shelleys Roman nicht erwähnt wurde in dem Artikel. Das hab ich in einer Rowohlt-Biographe zu Mary Shelley gelesen. Muß mal heraussuchen, wo...

Marc: Stimmt, das mit dem Detektivroman hab ich glatt vergessen... :lookaround:
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Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Montag 7. Mai 2007, 11:17

stephy hat geschrieben:Ginny: Wundert mich, daß das mit Percy Shelleys Roman nicht erwähnt wurde in dem Artikel. Das hab ich in einer Rowohlt-Biographe zu Mary Shelley gelesen. Muß mal heraussuchen, wo...
Ich hab jetzt mal flink geoogelt und bin nur auf die Erzählung "Der Vampir" (ha die kenne ich sogar) von John Polidori gestoßen, die als Vorläufer dienen soll. Polidori gehörte zu dem Kreis um die Shelleys und während bei Mary aus den Gruselnächten "Frankenstein" entstand, war es "Der Vampir" bei Polidori ...
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