Nie zuende gelesen

Rund ums Lesen allgemein

Moderator: Annie_!

Beitragvon TimeGypsy » Mittwoch 6. Februar 2008, 19:38

ich habe etliche Bücher angefangen und bisher nicht fertig gelesen... zum einen habe ich meistens im Bus gelesen, aber seit längerem fahre ich nimmer so oft mit dem Bus (zumindest keine langen Strecken). Zum anderen ists oft ganz einfach so, dass ich in bestimmten Situationen bestimmte Bücher brauche... ändert sich meine Stimmung wieder, brauche ich auch wieder was anderes zu lesen, und das Buch landet wieder im Regal. Und dann gibts da noch die Bücher, die ich einfach langweilig finde. Und bei anderen ists so, dass die bei einem meiner Umzüge in Kartons im Keller landeten, etc., ich sie erst jetzt wiedergefunden habe und mittlerweile einfach andere Interessen habe oder ich mich für wieder andere Bücher mittlerweile zu alt fühle, auch wenn ich sonst auch gern mal Kinderbücher lese.

nur mal ein paar:

- Hohlbein - Das Druidentor: da find ich den Anfang dermaßen langweilig und einschläfernd, dass ich da noch nie über die ersten Seiten hinaus gekommen bin;
- Naomi M. Stokes: Die Zedernsängerin: hat mich noch nicht wirklich überzeugt und mir ist in letzter Zeit so gar nicht danach;
- Glenna McReynolds - Kelch und Schwert: ist mir irgendwie grad auch gar nicht nach und zieht sich irgendwie so;
- Buffy - Verschwörung der Druiden: laangweilig
...
Kometen sieht man nicht, wenn Bettler sterben.
Der Himmel selbst flammt Fürstentod herab.
(Shakespeare)
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Beitragvon LittleMissCabyCane » Sonntag 9. März 2008, 15:32

Seufz ich schäm mich ja so, aber ich hab "Stolz und Vorurteil" nach einem Drittel weggelegt. Sicherlich ein gutes Buch, nur eben für mich persönlich nicht. Bei Klassikern, die alle toll finden, fällt es mir besonders schwer, sie wegzulegen.

Bei "Tintentod" bin ich auf S. 250 und langweile mich zu Tode. Dabei ich Tintenherz eines meiner Lieblingsbücher!
"...Du wirst nur dann neue Ozeane entdecken, wenn du den Mut besitzt, deinen Blick von der Heimatküste abzuwenden..."

(André Gide)
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Beitragvon biberrulez » Mittwoch 12. März 2008, 12:27

@LittleMissCabyCane
Lese auch gerade Tintentod und bin auf S. 440. Es wird leider bis dahin nicht wirklich besser. Viele Worte, wenig Inhalt, und dieser wenig originell. :ohhh:
"Er oder sie muss sich fragen, ob sein oder ihr Stilgefühl es ihm oder ihr erlaubt, so zu schreiben."
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Re: Nie zuende gelesen

Beitragvon Jehane » Mittwoch 2. November 2011, 16:59

Oh, da gibt's auch so einiges:
- Ulysses von James Joyce. Ich kapier's einfach nicht und es ist mir zu mühsam, mich da durch zu quälen.
- The Scarlet Letter von Nathaniel Hawthorne. Ich komm mit dem Stil nicht klar und fand das erste Kapitel schon so langweilig, dass ich auf den Rest keine Lust hatte.
- Small World von David Lodge - hat irgendwie nicht so recht gezündet, ich hab's nach nicht mal 100 Seiten wieder ins Regal gestellt.
- Papierkrieg von Martin Mucha - das hab ich immerhin bis zur Hälfte geschafft, ehe ich es endgültig für langweilig befunden habe :)
- Spätes Tagebuch von Erika Pluhar - an sich ein wunderschönes Buch, aber aus irgendeinem Grund hab ich die letzten 30-40 Seiten noch nicht gelesen.
- Der Traumklauber von Josef Oberhollenzer - siehe Pluhar.
- Das Memorial von Jose Saramago - sehr spröder Stil, hab da nicht reingefunden
Shiny. Let's be bad guys.
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Re: Nie zuende gelesen

Beitragvon Jakuf » Dienstag 24. Januar 2012, 14:50

Ginny-Rose_Carter hat geschrieben:Weil Odetta diesen Punkt im anderen Thread aufgriff:
Odetta hat geschrieben:Im Gegensatz dazu, Bücher die ich begonnen, aber nie fertig gelesen habe:
Schuld und Sühne (Dostojewski), Die Säulen der Erde (Ken Follett), Die Füchse im Weinberg (Lion Feuchtwanger), Harry Potter -Die Kammer des Schreckens, Der Glöckner von Notre Dame (Victor Hugo)
uvm.


Mich interessiert, welche Bücher ihr nicht zuende gelesen habt oder auch die, für die ihr zumindest mehr als einen Anlauf gebraucht habt. Und die Gründe ... denn ich denke, man kann ein Werk wie "Krieg und Frieden" etwa durchaus gut finden, aber schlichtweg überfordert sein vom Umfang und von der Zeit, die man dafür braucht, sodass man irgendwann rauskommt und es bei Seite legt.

Ich hab vor ca. 2 Jahren "Der Zorn" von D. Marquart weggelegt, weils mich nur noch angeödet hat. Und bei welchem Buch ich immer wieder scheitere: "Lady Chatterley". Ich finde den Stil entsetzlich ermüdend und bin schon nach kurzer Zeit genervt. Nix Show, nur Tell, das kann ich nicht ...


viel zu viele. Aber ich finde es auch ok, wenn man ein Buch anfängt und es nicht zuende bringt. Aus welchen Gründen auch immer. Wenn es einen doch langweilt, nicht so ist wie man es sich vorgestellt hat, oder man was besseres gefunden hat. Das ist ja wie mit den neuen Damenstiefeln, die man dann doch nicht trägt..oder mit nem neuen Partner :lol:
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