Was gefällt euch beim schreiben oder vor was habt ihr angst

Tipps, Tricks und Infos rund ums schreiben

Moderator: Ginny-Rose_Carter

Beitragvon Twinner » Dienstag 20. Juli 2004, 15:15

Hi

@Teufelchen: da beweist deine Studienleiterin Geschick. Konstruktive Kritik mit Lob auf schon Geleistetes. Nennt sich positive Konditionierung (lol). Hätt ich mir früher auch mehr gewünscht.

Nicht besonders mag ich die Erstellung einer Konkordanz, aber die ist ja leider unumgänglich, wenn die Geschichte zur Novelle oder gar einem kleinen Roman ausufert (passiert mir grade :hammer )
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Beitragvon Maik » Sonntag 25. Juli 2004, 16:17

Hmmm meine Angst beim schreiben...naja da gibt es eigentlich nur eine Sache.

DIE RECHTSCHREIBUNG UND GRAMMATIK!!!!

Ich weiß nicht, war damals in der Schule eigentlich immer gut in Deutsch, hatte immer gute Noten.

Wenn ich etz eine Geschichte lese und dannach die Korrekturlesung mache und meine das sie passt, lesen es andere und finden immer wieder neue Fehler. Ob Komma oder irgendwelche anderen Fehler. Das ist sehr entmutigend für mich da ich gerne schreibe aber offensichtilich immer falsch. Naja ich schreibe trotzdem noch und hoffe das ich immer wieder etwas dazu lerne.
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Beitragvon Twinner » Montag 26. Juli 2004, 11:04

@Maik: davon solltest du dich keinesfalls entmutigen lassen! Was zählt, ist die Idee und deren Umsetzung ins geschriebene Wort --->die Geschichte also!
Nicht wenig Autoren (meine damit bekannte und schon mehrfach verlegte), sind auf ihre Lektoren angewiesen, die sich um Rechtschreibung und Grammatik kümmern.

Wenn Schreiben dir ein vergnügen ist, dann mache weiter :D
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Beitragvon Maik » Freitag 30. Juli 2004, 22:20

Möchte ja auch nicht mit meinem letzten Beitrag aussagen das ich alles hinschmeisse denn das schreiben macht mir nachwievor einen riesen Spaß. Nur ist es manchmal etwas nervig, aber danke für deine Worte Twinner. Es ist mir durchaus bekannt das gewisse Autoren einen Lektor brauchen aber die können sich den wenigstens leisten :lol:
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Beitragvon Errero » Samstag 14. August 2004, 21:58

Was mir am Schreiben gefällt:
-Die Gewalt über Protagonisten und das Geschehen
-so kann ich mich am besten ausdrücken
-die Förderung der persönlichen Kreativität
-man lernt, as Geschriebene anderer besser zu beurteilen


Angst:
-mich zu sehr an anderen zu messen
-auf völlige Ablehnung zu treffen
-mich für mein Geschriebenes irgendwann rechtfertigen zu müssen
-dass, falls mal was von mir veröffentlicht wird, man es in der Schule oder sonstwo analytisch zerpflückt
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Beitragvon jule » Samstag 14. August 2004, 22:14

Mir gefällt besonder, dass ich mich kreativ völlig auslassen kann. Niemand schreibt mir vor in welche Richtung es gehen soll oder wie umfangreich es sein soll. Also net so wie nen Schulaufsatz oder sowas :roll: )
Ich finde man lernt total viel beim Schreiben. Satzaufbau und sowas hat sich bei mir tierisch verbessert, weil ich es ja "so erwachsen und klug" klingen lassen will. Klingt jetzt zwar ein bisschen blöde, aber ich meine halt das ich mehr drauf achte wie ich schreibe. Schon etwas gewählter oder so. Ich hoffe ihr wisst was ich meine :wink:

Aber ich hab Angst davor, dass ,mich jemand für krank halte wird, weil ich solche Geschichte schreibe. Es sind ja halt keine Gute Nacht Geschichte für Kinder, sonder sie gehn schon so in die Thriller/Psycho ecke. HAbein bisschenAngst davor, dass mich jemand für verrückt erklärt, weil ich in meinem Alter schon soetwas schreibe. Ich meine jetzt net so Horrorfreunde wie ihr es sein :D sonder Verwandte und Bekannte, Freund etc.
Und sonst hab ich Angst davor, irgendwas zu vergessen, sodass die Story nachher am Ende gar net aufgeht :?
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Beitragvon Errero » Samstag 14. August 2004, 22:19

Das Gefühl, dass andere von deinen Phantasien erschreckt sein könnten, ist mir nicht ganz unvertraut. Ich schreibe bevorzugt über Minderheiten und Ausgestoßene, aber wenn man es zu was bringen will, muss man mutig sein und keine Tabus kennen, wenn es der Story hilft.
Ich hatte mit 14 auch schon schlimme sadistische Anwandlungen und bisher hat es nichts geschadet. :lily:
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Beitragvon Sineeva » Montag 16. August 2004, 12:22

Also bei mir ist es klar auch die Angst das ich meine Gedanken, Geschichten oder auch Gefühle aufschreibe und es anderen nicht gefällt,

Aber der Hauptgrund warum ich schreibe ist es ja meinen Gedanken freien Lauf zu lassen, ohne das mir jemand Vorschreibt um was es geht.

bei mir ist es denk ich mal Hauptsächlich das ich halt ab und zu gerne lustiges schreibe, aber mit Ernst verbunden. und dann natürlich hoffe das es andere auch zum lachen finden.

Das meine Rechtschreibung und die Grammatik nicht immer das beste sind, das weiß ;)

Ich denke es ist normal das man einfach vor allgemeiner Kritik ein wenig angst hat, aber auch wenn dies negativ sein sollte, sollte man sich nicht entmutigen lassen.

Also nie aufgeben! :)
DIE FEDER IST STÄRKER ALS DAS SCHWERT!!!!

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Beitragvon zippolo » Samstag 4. September 2004, 03:09

mein größtes problem ist ( außer das ich schlecht schreibe ), dass ich ständgi damit konfrontiert werde, dass ich nicht deutschsprachigem ursprungs bin!
es ist irgendwie komisch, einerseits bin ich in deutsch der klassenbeste
andererseits hab ich oft beim schreiben das problem, dass ich einfach nicht weiß, ob es die worte oder sprichwörter, die ich schreibe, überhaupt gibt :?
es ist so: ich schreibe munter drauflos, komme in einen regelrechten rausch und halte plötzlich an, weil ein wort, das ich geschrieben habe eine art gehirnblockade auslöst und ich das wort in keine schublade einordnen kann. es scheint, als würde ich das wort nicht kennen, aber es passt so gut in den text rein!
und ich bin nicht sicher, ob es das wort gibt, oder nicht!
die chance ist 50:50
und meistens schreibe ich ein anderes, unpassenderes wort hin, weil ich nicht will, dass es jemand liest und sich fragt, was das soll

das ist meine größte angst, jemand versteht nicht, was ich meine! :asdf:

was mir gefällt.. da gibt es vieles, was schon gesagt wurde und ich muss es nicht wiederholen

auch ein problem ist, dass ich meine immer mit anderen geschichten vergleiche!
und ich bekomme voll die depression, wenn ich ein stephen king buch lese, und dann eins von mir :bad:

ich weiß, das ist dumm, denn ich bin erst 14 und werde mich noch entwickeln!
es ist unmöglich, dass ich JETZT mit stephen king oder einem hier konkurrieren kann..
I think of her, but she thinks only of him..
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Beitragvon BittersweetWords » Montag 11. August 2008, 23:10

Was mir daran gefällt:
- Man kann über alles schreiben... !/Es kann ein keiner ein Thema vorschreiben
- Das ich so meine Gedanken, Ideen ordnen kann.
- meine Kopfschmerzen sind nachen Schreiben verschwunden xD
-man kann abtauchen, hat einfach mal Ruhe von der Welt

und Angst habe ich vor:
-Das ich vielleicht meine Gedanken/meine Ideen nicht so umsetze wie ich es möchte...
- Rechtschreibung ( bin nicht die schlechteste, aber auch nicht gerade die beste)
- das ich gutes von schlechten nicht auseinander halten kann
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Beitragvon Elvarryn » Donnerstag 12. Februar 2009, 22:03

Schreiben ist fuer mich aehnlich Lesen und Fernsehen. Etwas passiert, und ich sehe zu.
Beim Schreiben ist dieser Eindruck, den die Bilder verursachen allerdings intensiver als beim blossen Konsumieren. Das klingt vermutlich logisch, denn man lernt am besten, indem man etwas Gelerntes niederschreibt, und noch besser, wenn man selbst drauf gekommen ist. Diese Dinge passieren, wenn ich schreibe, und die Geschichte brennt sich mehr oder weniger ein und ueberwindet die selektiven Huerden des Kurzzeitgedaechtnisses.
Diese Erfahrung ist ein sehr intensives Wahrnehmen.
Der Fakt, dass als Resultat danach etwas von mir Geschaffenes existiert, ist mehr oder weniger Nebensache. Vielleicht kann ich ein, zwei andere Menschen dafuer begeistern, vielleicht auch nicht.. Stellt Euch an dieser Stelle ein Achselzucken vor.
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