Was gefällt euch beim schreiben oder vor was habt ihr angst

Tipps, Tricks und Infos rund ums schreiben

Moderator: Ginny-Rose_Carter

Beitragvon stephy » Mittwoch 11. Juni 2003, 19:33

Man kann viel lernen auf kg.de ;)
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Beitragvon DerDrache » Donnerstag 12. Juni 2003, 11:15

@ Louis

@ Der Drache und Stark
Ihr seid ja nicht gerade optimistisch was eure Geschichten anbelangt. Ich habe auch ne Geschichte angefangen (bin bei seite 9) und hab voll keine Lust mehr, weiterzuschreiben. Da fingich einfach ne neue an...
Ich habe sie klaus zugeschickt, sie ist ganz kurz... *gg*


Ic hab so über die Geschichten geredet (von meinen) weil es einfach die Warheit ist. Aber wie stephy sagt, man kann immer nur besser werden. Die Geschichte die ich jetzt angefangen habe, geistert mir seid einigen Jahren durch den Kopf, hoffe das ich sie noch komplett zu papier bringen kann. Wenn sie fertig ist schicke ich sie klaus.

Gruß DD
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Beitragvon Louis » Freitag 13. Juni 2003, 19:27

Klaus hat meine Geschichte reingesetzt !!!! :mrgreen: :eyes:
Sie heisst Schultag. Autor ist Salist. (Sara, Linda,Steffen)
Meine Geschwister... *gg*
Bitte gebt mir so viele Kritiken die es gibt !!! *gg*
Ach, ich will nich vom Thema abweichen...
Ich habe großes Selbstvertrauen, weil ich die Story an klaus geschickt habe. Ist das nich toll? *gg*
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Beitragvon stark » Samstag 28. Juni 2003, 15:25

man sollte jeden tag eine gewisse Menge schreiben (ich nehme mir immer eine halbe seite vor), sonst verliert die Geschichte an dringlichkeit oder sie wird vielleicht sogar ganz vergessen. wenn man immer daran schreibt, wird sie auch zu ende geschrieben.
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Beitragvon stephy » Samstag 28. Juni 2003, 17:33

Ich würde sagen, man sollte sich jeden Tag mit seiner derzeitigen Geschichte geistig befassen, dann bleibt man auch dran.
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Beitragvon stephy » Samstag 28. Juni 2003, 22:29

pah! Jetzt bin ich beleidigt! :P

Aber ist doch so! Jeden Tag schreiben ist schön und gut, wird aber kein Mensch durchhalten bzw. machen... Daher; geistiges Befassen... Hilft auch... :P
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Beitragvon Frank Berg » Montag 30. Juni 2003, 19:14

Das Problem mit dem Versagen hab ich auch, das kann ganz schön niederschmetternd sein. :bad: :cry:
Besonders wenn man beim schreiben Angst hat zu Versagen. Wenn ich eine Geschichte fertig hatte, kam sie mir beim korrekturlesen so schlecht vor, dass ich sie meist LÖSCHTE oder zum Anfang zurückkehrte und nie beendete. :angry:
Das will ich nun umgehen in dem ich sie unkorrigiert in der ersten Fassung zu den anderen hobbyautoren-gerschichten schicke.

Eine ist schon online, die zweite ist auch bald zu lesen :mrgreen:
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Beitragvon stark » Dienstag 1. Juli 2003, 19:51

Das kenn ich! am anfang denkt man die geschichte ist okay und wenn man sie dann korrigieren will, ist alles schwachsinn, was man geschrieben hat! Ich lasse dann die erste Fassung einfach ruhen und beginne die nächste geschichte und wenn ich dann die andere erste fassung schon ganz vergessen habe lese ich sie nochmals. Dann sieht alles gar nicht mehr ganz so übel aus. :D
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Beitragvon Torsten2 » Sonntag 18. Januar 2004, 18:01

Nachdem ich mit zehn diesen einen Freddy Krüger Film angeschaut hatte, der in dem seine Hand lebendig wird, danach hatte ich dann immer angst das unter meinem oder irgendwo anders diese hand lauern könnte! Brrr
Wer viel gelesen hat, gilt als gebildet.
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Beitragvon Schnie » Sonntag 18. Januar 2004, 19:10

Torsten2 hat geschrieben:Nachdem ich mit zehn diesen einen Freddy Krüger Film angeschaut hatte, der in dem seine Hand lebendig wird, danach hatte ich dann immer angst das unter meinem oder irgendwo anders diese hand lauern könnte! Brrr


Äh, Thema etwas verfehlt :lol: Vor was hast du beim Schreiben deiner Geschichten Angst? Das Freddy Krüger nach dir greift :wink:
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Beitragvon Mike1978 » Montag 19. Januar 2004, 10:08

Ich habe beim Schreiben Angst vor zwei Dingen:

1. Das ich mich selbst enttäusche. Das die Geschichte in meinem Kopf großartig, spannend und glaubwürdig ist, das, was ich zu Papier bringe jedoch langweilig und nicht halb so gut wird, wie ich es mir vorgestellt habe. Man ist halt selbst sein größter Kritiker.

2. Das ich etwas schreibe, daß es schon gibt. Das ist etwas, was mich manchmal echt um den Verstand bringt. Kennt ihr das? Man hat eine coole Idee zu einer Geschichte, muss dann aber mit Entsetzen feststellen, daß man gerade einen Film, den man vor kurzem gesehen hat, niedergeschrieben hat. Vielleicht mit kleinen Abänderungen :-) Natürlich hatte man das gar nicht beabsichtigt, aber es kann durchaus passieren. Woher soll man wissen, was neu ist, was noch nicht in ähnlicher (vielleicht besserer?) Form schonmal in einer Geschichte umgesetzt worden ist?

Was mir beim Schreiben gefällt? Einzutauchen in eine Welt voll Abenteuer und Gefahren, abtauchen in eine Welt die spannender und aufregender ist als der graue Alltag. Man kann in Geschichten alles machen was man will, man kann sein wer oder was man will. Man kann Orte besuchen, an denen man noch nie war und vielleicht nie hinkommen wird. Gibt's was schöneres?

Gruß
Mike
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Beitragvon stephy » Montag 19. Januar 2004, 14:04

Ich hab immer Angst davor, daß man mich als Schreiberling mit meinen Geschichten gleichsetzt. Mir ist neulich erst passiert, daß ich bei einer Geschichte erst nach 60 Seiten begriffen habe, wie mein psychisch-kranker Hauptdarsteller denkt, wie er die Welt sieht und wie er die Menschen um sich herum benutzt. Da hatte ich Angst, als ich das Ding Leuten zu Lesen gegeben habe. Einfach Angst, daß man mich für ihn hält, automatisch... Wenn ich drüber nachdenke, hab ich davor eigentlich immer Angst... :roll:

Angst hab ich auch davor, daß die Bilder verschwinden. Ich schreibe immer nach Bildern. Wenn sie irgendwann nicht mehr kommen, dann war's das einfach. Das ist schon fast sowas wie eine chronische Panik in meinem Leben.
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Beitragvon Louis » Freitag 25. Juni 2004, 22:09

Bilder?
Du meinst, dass du gewisse Szenen der Story im Kopf hast oder verstehe ich das falsch? :?
Ich muss sagen ich bin immer sehr zuversichtlich, was meine Geschichten angeht. Ich habe noch nie eine Geschichte gelöscht.
Wenn ich meine Geschichten hinterher durchlese, finde ich sie grundsätzlich gelungen.
Und wenn dann jemand meine Geschichten liest und sagt, dass er dies und jenes nicht so gut findet und so weiter, dann sag ich mir: na gut, wieder was gelernt.
Als ich meine erste Geschichte geschrieben habe (ich glaube da war ich 5 oder 6) Es war eine richtige Geschichte, das ist klar :) , aber da war ich von meiner Geschcihte überzeugt. Das ist heute noch so.
Hört sich vielleicht etwas arrogant an, aber ich will damit sagen, dass ich(zumindenst beim Geschichtenschreiben) keine Angst vor etwas habe.
Ich bin immer etwas nervös, wenn andere meine Geschichten lesen und ich darauf gespannt bin, wie sie sie finden. :)
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Beitragvon Twinner » Montag 19. Juli 2004, 20:17

Ein freundliches Hallo an alle Wörterschmiede, die sich zu diesem Thema äußern,

denn das geht schon wirklich ins Detail (ins Innere!).
Meine größte Angst besteht (vielleicht sollte ich jetzt sagen bestand) immer in der Wörterzahl der fertigen Geschichte. Erst dann kommt die Furcht vor dem "misslungenen Inhalt". Das beruhte wahrscheinlich auf meinen Schulerfahrungen. Aufsätze, bei denen eine MINDESTwortzahl pflicht war (und da gab es einige), habe ich gehasst. Die Forderung erstickte die Kreativität im Keim.
Seit ich für mich selbst schreibe, konnte ich diese Angst weitgehend abbauen, die Qualität rückte in den Vordergrund. Ein erfreulicher Nebeneffekt stellte sich ein: Die Geschichten wurden von Mal zu Mal länger!

Freude am Schreiben geben mir verschiedene Wendungen in der Story, die sich zwar an mein (sehr grobes) Grundgerüst halten, aber doch oft unerwartete Richtungen einschlagen.

Und das Befriedigendste am Schreiben ist für mich das kleine Wörtchen ENDE , wenn es endlich unter einer ausformulierten Idee stehen darf.

Wenn man sich im Leben irgendwo unbeschwert treiben lassen kann, dann ist es im Toten Meer oder beim Schreiben

In diesem Sinne
Das Schlimme an einer Illusion ist der Schmerz, wenn sie einem als solche bewusst wird.
--------------------------------------------------
www.mitternachtsgrauen.de

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Beitragvon das Teufelchen » Dienstag 20. Juli 2004, 07:19

Meine Größte Angst bei Schulaufsätzen war es immer, nach Bericht zu schreiben, Gliederungen zu verfassen und nicht am Thema vorbeizuschlittern.

Wo meine Deutschlehrerin immer gnadenlos gestrichen, korrigiert hat und eine 4 oder 5 draufgeschrieben hat, da sagt meine Studienleiterin immer: Hier hätte ich das so oder so gemacht. Aber deine Idee ist auch nicht schlecht. Und das baut auf, das macht Mut weiter zu machen.
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