Verlagssuche - wie und wo Geschichten einreichen

Tipps, Tricks und Infos rund ums schreiben

Moderator: Ginny-Rose_Carter

Zuschüsse bei Veröffentlichung

Beitragvon Biber » Freitag 4. Juli 2008, 07:42

Hallo!

Gestern ist vom Verlag die Zusage gekommen, dass mein Manuskript veröffentlicht werden soll. Seitenanzahl, Auflage, Prozentbeteiligen, Verkaufspreis... sieht alles gut und schön aus.

Der einzige Nachteil - Produktionskostenzuschuss von 5.000,--.

Ist der Novumverlag.

Wollte jetzt einmal fragen, ob ihr hier schon Erfahrungen gesammelt habt bzw. diese Zuschüsse in Ordnung sind oder normal in dieser Branche.

Danke schön.


Edit: Danke für die Titeländerung - der Name passt wirklich besser :hallo:
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Beitragvon Morgaine le Fay » Freitag 4. Juli 2008, 11:38

Hallo Biber,

5000€ finde ich Wahnsinn. Habe mal bei einem Druckkostenzuschussverlag ein Praktikum gemacht und da hat man im Schnitt 1800€ bezahlt.
Habe mir den Novumverlag auch mal angeschaut und fand den nicht so ... Aber bei mir sträubt sich auch immer noch alles gegen Druckkostenzuschussverlage.

Hast du denn noch andere Verlage angeschrieben? (keine Druckkostenzuschussverlage) Dann würde ich vielleicht noch abwarten, ob du da eine Antwort bekommst.

Liebe Grüße
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Beitragvon Biber » Freitag 4. Juli 2008, 12:12

Hi,

nein noch nicht - habe 2 Wochen Bedenkzeit und bin ein wenig von meiner Euphorie runtergekommen. Einerseits - das ist DIE Chance, andererseits wenn man sich die Autoren auf der Homepage des Novumverlages ansieht, die haben alle nicht mehr als ein Buch veröffentlicht. Das gibt zu denken.

Wie gesagt, mir ist es nicht wichtig ein Buch rauszubringen und damit prahlen zu können, ich will Schriftsteller werden - nicht um alles in der Welt, aber durchwegs für ein paar Opfer :loopy: - diese "das ist mein Buch" und damit ist die Sache vergessen Nummer gibt es bei mir nicht.

Der Novum setzt sich für junge Autoren ein - sagt es zumindest - schickt Werbematerial bzgl. was er alles bietet, aber andererseits... ich kenne kein Buch vom Novumverlag bzw. keinen Autor vom Novumverlag - irgendwie scheint das Marketing nicht gerade bezaubernd zu sein.

Werde jetzt jedenfalls noch ein paar Mal drüber schlafen, mir Meinungen einholen und nebenbei Ausdrucke für Ueberreuter, DTV, Bastei und Random bereithalten.
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Beitragvon Morgaine le Fay » Freitag 4. Juli 2008, 13:16

Wenn es dir nicht so wahnsinnig wichtig ist, dein Buch JETZT zu veröffentlichen, würde ich es lassen. Du wirst sicher was günstigeres finden, idealerweise umsonst. ^^
Hier z. B. würdest du mit dem besten Service-Paket "nur" 1000€ bezahlen:
http://www.tordenfjord.de/fuerAutoren/Angebote.html
Aber schlaf nochmal drüber. :)

Ach ja, wovon handelt dein Buch denn?
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Beitragvon stephy » Freitag 4. Juli 2008, 13:17

Biber, ich kann Dir nur den Rat geben: Finger weg davon! Ich kenne eine Menge Leute, die bei sowas mitgemacht haben, alle habens bereut!

Ein seriöser Verlag wird niemals Geld verlangen, um das Manuskript drucken zu dürfen! Einige von denen, die ich kenne, haben sich dadurch auch ziemlich verschuldet... Also ich würde an Deiner Stelle die Finger davon lassen! Ich hatte auch schon Angebote von solchen Verlagen bekommen und immer gleich zerrissen, nachdem ich was von Kohle zahlen gelesen hatte...

Also, ich würds nicht machen an Deiner Stelle. Ist ne pure Abzocke, mehr nicht.

Mein Tip: Versuche es bei den kleinen Verlage, die Großen wie Bastei lesen zugeschickte Manuskripte gar nicht, die liegen bei denen ewig rum und werden dann ungelesen an Dich zurückgeschickt. Die haben auch ihre Stammautoren, kümmern sich nicht um den Nachwuchs etc.
Kauf Dir am Besten das Jahrbuch für Autoren oder schau bei www.uschtrin.de rein.
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Beitragvon Biber » Freitag 4. Juli 2008, 13:42

Aller Anfang ist schwer...

@Morgaine le Fay

Handelt um ein "Familiengeheimnis" - bitterböser Roman über die Abgründe der menschlichen Seele und die Folgen, wenn man zu "vergessen" anfängt...

Meine Hauptperson kehrt nach Ewigkeiten wieder in seine Heimat zurück, da er erfahren hat, dass sein Vater gestorben ist. Der Haken: er hat mit seiner Familie seit seiner "Flucht" aus dem Familienhaus keinen Kontakt mehr, ist a) daran interessiert, von wem er die Verständigung hat und b) weshalb sein Vater gestorben ist.


@Stephy

Mein Problem ist, dass ich keine Ahnung habe, an welche Verlage ich mich wenden kann. Habe mir jetzt eben Bastei, Randomhouse, Ueberreiter rausgesucht.

Novum war mein Lichtblick - wir fördern junge Autoren usw. - war wohl nichts. Natürlich ist mir klar, dass ich von heute auf morgen nicht den amerikanischen Traum ausleben kann, aber meine Euphorie bzw. mein Erfolg dauerte nur wenige Stunden an - das trübt die Stimmung. Jetzt kommen die Selbstzweifel, ob mein Werk überhaupt dementsprechend von Qualität zeigt usw.

Zwickmühle.

Werde mich jedenfalls Montag bei Novum melden, mein Stammdatenblatt persönlich hinbringen und mich erkundigen, nicht auf die Absicht einen Vertrag zu unterzeichnen sondern auf Aufklärung, warum man Geld von mir will für mein Werk, welches dem Verlag dienen soll Geld zu verdienen - die Geschichte soll dem Verlag Erfolg bringen, nicht der Autor im Vorfeld - denke, dass die Geschichten im Folder bzgl. Werbung, Marketing usw. nicht gerade zielführend sind oder nicht so zielführend sind, dass sie mit meinen Interessen gedeckt werden.

... einen Namen oder Bekannten sollte man halt haben... als 0815 Bürger braucht man einfach zu viel Glück...
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Beitragvon stephy » Freitag 4. Juli 2008, 15:57

Biber: dann kaufe Dir doch einfach mal das "Jahrbuch für Autoren", da sind enorm viele Verlagsadressen ganz übersichtlich aufgelistet drin. Und am Besten ist immer, vorher die Verlage per Mail zu kontaktieren und zu fragen, ob überhaupt Interesse besteht, also bloß nicht auf gut Glück hinschicken.
Das Tolle ist; bei den kleineren Verlagen bekommst Du manchmal sogar Feedback, warum Du nicht genommen wirst oder dergleichen. Find ich persönlich sowieso gut!
Also ich würd mir an Deiner Stelle dieses Buch holen und dann bei den kleinen Verlagen anfragen, ob Interesse besteht und wenn ja, Dein Buch hinschicken bzw. nur Leseprobe und Exposé hinschicken.

Natürlich ist das mit viel, viel Frust verbunden, das macht jeder Autor durch... :( Und da gibts dann enorme Zweifel bei so vielen Absagen. Aber ich kann Dir jetzt schon garantieren; Bastei, Random und DTV werden Dein Manuskript nicht mal anrühren, das bekommst prompt zurückgeschickt. Du kannst ja den Trick mit den Haaren zwischen den Seiten machen, jede Wette, daß da dann noch alle drin sind.

Ich selbst komme eher aus der Kurzgeschichtenecke, hab aber auch schon "längere Sachen" geschrieben und an Verlage geschickt. Hauptsächlich an die von Dir Genannten, bis ich mal das "Jahrbuch für Autoren" in die Finger gekriegt habe... Da hat man dann prompt auch mal Feedback bekommen! Genommen ist es nicht worden, aber wenn ich mir das Ding jetzt nochmal durchlese, weiß ich auch warum. :lol2:

Dann würde ich Dir den Tipp geben: Falls es nicht funktionieren sollte, auch bei kleineren Verlagen nicht; versuche, Kurzgeschichten in Literaturzeitschriften unterzubringen. Notiere Dir jede Deiner Veröffentlichungen mit der ISSN-Nummer. Wenn Du da eine Latte an Veröffentlichungen gesammelt hast; wieder bei Verlagen probieren. Ich gehe jede Wette ein, daß die sich dann ganz anders mit Deinem Manuskript beschäftigen werden. ;) Das ist der Weg, den ich gerade eingeschlagen habe.

Aber Bastei, DTV und Random... Vergiß es. Ich hab im Spiegel mal ein Interview mit dem Chef des DTVs gelesen, wenn ich mich nicht irre, war es DTV... Jedenfalls ein sehr bekannter Verlag. Und da wurde der auf Neulinge angesprochen, hatte nur gelacht und gemeint: Wir bekommen pro Woche an die 1000 Manuskripte unaufgefordert zugeschickt, die lesen wir gar nicht. Manchmal blättert mal einer drin rum... Und der Spiegel fragte ihn, ob sie eigentlich schon mal einen unbekannten Autoren, der ihnen auf gut Glück ein Manuskript zugeschickt hat, gedruckt hätten... Da sagte er, ja, ab und zu mal, aber das sei dann einer von 30 000. Die Ingrid Noll war eine davon.
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Beitragvon Morgaine le Fay » Freitag 4. Juli 2008, 16:08

Das klingt doch gar nicht mal so schlecht. ^^
Aber stephy hat schon Recht, kleine Verlage sind wahrscheinlich erfolgsversprechender. Und da es dir ja nicht so wichtig ist, wann dein Werk veröffentlicht wird, warte ab. ;)
Wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg bei der Suche! :)

Ich hatte da schon mal etwas "rumgeguckt":
http://www.skalding.de/
http://www.storia-verlag.de/

Ob die gut sind, kann ich dir natürlich nicht sagen, aber versuch's mal. :)
(Oh, ich sehe gerade, du wohnst, in Wien ... Dann versuch's, wenn du dir die Versandkosten leisten kannst. ;))
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Beitragvon Biber » Montag 7. Juli 2008, 10:24

Danke für eure Teilnahme an meinen ersten "Misserfolg" bzgl. der Verlagsuche.

Habe jetzt um die 20 Verlage angeschrieben, ich hoffe, ein Verlag hat schon das Manuskript verlangt, vielleicht klappt es ja diesmal.

Schau ma mal - wie der Österreicher sagt.

Danke jedenfalls für eure Hilfe!
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Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Freitag 25. Juli 2008, 17:00

stephy hat geschrieben:Aber Bastei, DTV und Random... Vergiß es. Ich hab im Spiegel mal ein Interview mit dem Chef des DTVs gelesen, wenn ich mich nicht irre, war es DTV... Jedenfalls ein sehr bekannter Verlag. Und da wurde der auf Neulinge angesprochen, hatte nur gelacht und gemeint: Wir bekommen pro Woche an die 1000 Manuskripte unaufgefordert zugeschickt, die lesen wir gar nicht. Manchmal blättert mal einer drin rum...
Okay, Kiepenheuer&Witsch ist jetzt nicht so groß wie die, aber ja auch kein unbekannter Verlag und da meinte ein Lektor, bei dem ich neulich ein Seminar hatte, dass jedes Manuskript angelesen wird und keines einfach so untergeht - und dass jeder Neuling somit eine Chance bekäme. Aber meist würde sich schon nach den ersten oder auf der allerersten Seite abzeichnen, dass das Werk einfach zu schlecht ist oder thematisch gar nicht in den Verlag passt, sodass man es schnell abhaken kann.
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Beitragvon stephy » Montag 28. Juli 2008, 20:12

Ginny-Rose_Carter hat geschrieben:Okay, Kiepenheuer&Witsch ist jetzt nicht so groß wie die, aber ja auch kein unbekannter Verlag und da meinte ein Lektor, bei dem ich neulich ein Seminar hatte, dass jedes Manuskript angelesen wird und keines einfach so untergeht - und dass jeder Neuling somit eine Chance bekäme. Aber meist würde sich schon nach den ersten oder auf der allerersten Seite abzeichnen, dass das Werk einfach zu schlecht ist oder thematisch gar nicht in den Verlag passt, sodass man es schnell abhaken kann.

Und nach zwei oder einer Seite wissen die schon, um was es thematisch geht oder daß es "schlecht" ist? ;) "Schlecht" ist auch sehr, sehr subjektiv. Ich erinnere mich da immer gern an Nabokov mit seinem Roman "Lolita", der hat damals Probleme gehabt, einen Verlag dafür zu finden und ein Lektor schrieb ihm, er solle am besten das Manuskript unter einem großen Stein vergraben, es sei pervers. :lol2:
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Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Dienstag 29. Juli 2008, 16:00

stephy hat geschrieben:
Ginny-Rose_Carter hat geschrieben:Okay, Kiepenheuer&Witsch ist jetzt nicht so groß wie die, aber ja auch kein unbekannter Verlag und da meinte ein Lektor, bei dem ich neulich ein Seminar hatte, dass jedes Manuskript angelesen wird und keines einfach so untergeht - und dass jeder Neuling somit eine Chance bekäme. Aber meist würde sich schon nach den ersten oder auf der allerersten Seite abzeichnen, dass das Werk einfach zu schlecht ist oder thematisch gar nicht in den Verlag passt, sodass man es schnell abhaken kann.

Und nach zwei oder einer Seite wissen die schon, um was es thematisch geht oder daß es "schlecht" ist? ;) "Schlecht" ist auch sehr, sehr subjektiv. Ich erinnere mich da immer gern an Nabokov mit seinem Roman "Lolita", der hat damals Probleme gehabt, einen Verlag dafür zu finden und ein Lektor schrieb ihm, er solle am besten das Manuskript unter einem großen Stein vergraben, es sei pervers. :lol2:
Ja, er meinte, bei den unverlangt eingesandten wüsste man in der Tat schon nach wenigen Seiten, dass nix mehr zu retten sei. :lol2:
Oder das beigelegte Exposé zeige deutlich, dass das Buch inhaltlich nicht reinpasst., z.B. werden 800-seitige Fantasyschmöker eingeschickt, die können natürlich noch so toll sein, passen aber gar nicht ins Verlagsprogramm.

Gut - besonders viel Mühe machen die sich aus Zeitgründen bestimmt nicht mit den unverlangt eingesandten und dass was durchrutscht, was eigentlich gut ist, ist immer möglich. Oder man lehnt etwas ab, was einem zu heftig ist, wie z.B. "Feuchtgebiete", was dann bei der Konkurrenz zum Renner wird. Aber so wie er das sagte, glaub ich ihm das schon, dass zumindest jedes eingesandte Manuskript angelesen wird und es den Lektoren untersagt ist, sie einfach ungesehen wegzulegen.
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Beitragvon stephy » Dienstag 29. Juli 2008, 23:47

Kommt vielleicht auch stark auf den jeweiligen Lektor an, der das Manuskript in die Hände kriegt... Geschmäcker sind ja auch verschieden... Und Literatur wird ja heutzutage so gut wie nur noch danach beurteilt, ob das jeweilige Buch Geld bringen könnte, und nicht mehr nach sprachlicher Qualität. Was kompliziert ist = schlecht vermarktbar oder wo man etwas nachdenken muß = schlecht vermarktbar. Will jetzt nicht sagen, alle Verlage sind so, aber welcher Verlag lächst nicht nach einem "Harry Potter"-Erfolg. :lol2:
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Re: Verlagssuche - wie und wo Geschichten einreichen

Beitragvon DS_schreibt » Montag 28. November 2011, 13:28

Ich habe selbst auch ein Manuskript geschrieben und finde die Verlagssuche echt mühselig. die chance als unbekannter Autor und ohne Agent einen Verlag zu finden geht gegen 0. :? Eine Bekannte von mir hat außerdem schlechte Erfahrungen mit diesen Zuschussverlagen gemacht, bzw. mit einem von denen und musste echt viel Geld dafür zahlen, dass ihr Buch veröffentlicht wird. Das ist ja nun auch nicht Sinn der Sache. Daher bin ich jetzt am überlegen ob es vielleicht am einfachsten ist mein Buch selbst zu veröffentlichen. Im Zeiten des Internets geht das ja sogar recht unkompliziert. Hat das jemand von euch schon Erfahrungen gesammelt? Auf dieser Website kann man z.B. seinen Text als richtiges Buch (oder auch E-Book) veröffentlichen. Was haltet ihr davon?
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Re: Verlagssuche - wie und wo Geschichten einreichen

Beitragvon nessy » Montag 28. November 2011, 17:41

Hey DS :)

An sich sind solche Seiten ja eine ziemlich gute Sache und geben jedem die Chance und Gelegenheiten, auf sich aufmerksam zu machen und seine Werke zu veröffentlichen. Allerdings ist eben das Internet auch nur das Internet. Entschuldigt meine Ausdrucksweise, aber hier kann jeder Idiot etwas veröffentlichen :?
Vielleicht nicht unbedingt auf der Seite da, aber so allgemein. Kann man machen, klar, aber ich glaub, wenn man mal "großer Autor" werden will, dann ist so eine richtige Veröffentlichung von einem Verlag schon erstrebenswerter :)

Trotzdem, danke für den Tipp! :herz:

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