Verlagssuche - wie und wo Geschichten einreichen

Tipps, Tricks und Infos rund ums schreiben

Moderator: Ginny-Rose_Carter

hallöchen

Beitragvon stephy » Dienstag 13. August 2002, 20:10

Mir ist etwas ins Auge gestochen, was so meiner Meinung nach nicht ganz stimmt:

Aber ich schreib Horror und denke da gibts auch sowieso nicht wirklich so die Verläge für in Deutschland, zumindest wüßt ich jetzt keinen.

Wenn Du schreibst, dann hast Du am meisten in diesem Genre Chancen auf Veröffentlichung. Großes Beispiel ist der Bastei-Verlag, der auch Kurzgeschichten von Anfängern nimmt. John Sinclair, um ganz genau zu sein - da hast Du Chancen (wenn auch nicht viele) eine "Horrorstory des Monats"-Geschichte zu veröffentlichen... Ansonsten hab ich mir mal ein Büchlein gekauft, das ich weiterempfehlen kann; "Handbuch für Autoren"
Darin findest Du auch sehr viele Verlage, die Horror annehmen. Weniger angenommen werden die "stillen Kurzgeschichten", mit denen hat man fast keine Chance, unterzukommen...

Aber mehr weiß ich auch nicht... :(

Gruß,
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Beitragvon Marvin » Dienstag 13. August 2002, 21:45

Wer oder was sind "Stille Kurzgeschichten"? :?:
Und den Bastei Verlag werd ich mir jetzt mal ganz genau unter die Lupe nehmen, danke für den Tip ;)
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Hab mal eine Geschichte verkauft ...

Beitragvon misery01 » Freitag 13. September 2002, 21:18

Meine erste selbstverfasste Geschichte wurde vom Bastei Verlag in einem Sinclair-Romanheft veröffentlicht. War schon ein tolles Gefühl, als der Brief vom Verlag kam, in dem man mir mitgeteilt hat, dass meine Geschichte angenommen wird ... und Kohle gabs auch dafür! Außerdem ist es ein tolles Geschenk für die Freunde und die Familie ... macht stolz. Leider ist danach nix mehr passiert, obwohl ich immer wieder Geschichten eingeschickt habe ... man muss einfach Geduld haben! 8)
Blutbücher sind wir Menschen alle ...
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Beitragvon stephy » Freitag 11. Oktober 2002, 05:37

@ misery

Jupp, die John-Sinclair-Veröffentlichungen sind echt nicht schlecht... ;)

Ich gratuliere!!!!!!!!!!!!!!! Einfach Geduld haben, wie Du selbst gesagt hast; und Zähne zusammenbeißen! Dann klappt das schon irgendwann!

Griasle!
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Glück muss man haben....

Beitragvon Schattenspieler » Donnerstag 31. Oktober 2002, 17:43

Hi, hab mir gerade zum ersten Mal das alles hier durchgelesen....

So, nun habe ich mein erstes Buch auf dem Markt und ich kann nur sagen, daß ich einfach verdammtes Glück hatte.
Per Zufall eine Telefonnummer eines verlages in die Finger bekommen und schon nach weniger als 2 Monaten war ist das Buch nun fertig und ab morgen auf dem Markt.
Vielleicht hast Du mitbekommen, daß es der Verlag von mir Geld wollte, damit er´s in sein Sortiment aufnimmt. Für Korrekturlesen alleine schon 500€ etc.....

Der Verlagschef hat aber auf Grund meines Anrufes ( ich wollte absagen, da kein Geld ) mir angeboten, daß diese Kosten vom Verlag auf Eigenrisiko getragen werden und später vom evtl. entstehenden Autorenhonorar abgezogen werden. ich will zwar nicht wirklich Schriftsteller werden, aber ich muß zugeben, daß es ein schönes Gefühl ist, sein eigenes Buch im Schrank zu haben ;o)

noch Fragen..... marcusgilligan@web.de oder www.my.book.ms

Viel Glück wünsche ich.....

Marcus
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Beitragvon Elbeino » Freitag 1. November 2002, 19:39

Hat dieser Verlag auch eine Fax-Nummer? *nur mal so frag*
"Nur der Mensch allein vermag das Unmögliche" -Goethe

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Beitragvon Schattenspieler » Samstag 2. November 2002, 14:08

Tebbert GmbH
Hoetmarer Str. 32
48324 Sendenhorst

Tel. 02526 / 938251
Fax. 02526 / 938253

www.tebbert.de
email: tebbert@debitel.net


Viel Glück.... Marcus
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Beitragvon sweetangel16 » Dienstag 26. November 2002, 21:37

Ich bin grade dabei ein Buch zu schreiben und versuche auch es herauszugeben, meint ihr es würde reichen, wenn ich die ersten Kapitel zu dem Verlag schicke und dann eine Antwort bekomme??
Ich kenn mich darin gar nicht aus.

Das Leben ist ein Spiel. Gewinne die Liebe.
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Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Dienstag 26. November 2002, 21:58

Hi Sweetangel, ich kann Dir nur mal die Tipps gegeb die ich von anderen Autoren so höre:

Gut kommt es an, wenn man vorher mit dem Verlag Kontakt aufnimmt, telefonisch oder oder mail und sich kurz vorstellt und fragt ob Interesse an dem Manuskript besteht. Da weiß man dann schonmal woran man ist.
Wer das umgehen will schickt am besten einen Auszug dahin mit einem kurzen Schreiben dass man bei Interesse gerne den Rest zusendet. Und mit der Bitte dass man bei einer Ablehnung ein paar Zeilen bekommt was verbesserungswürdig ist. So merken die, das man Interesse an dem verlag hat und nicht einfach kommentarlos was wegschickt sondenr auch hinter dem steht was man macht.

Ganz wichtig - vorher hundertprozentig auf Fehler jeglicher Art untersuchen, denn schlechtgelaunte Lektoren lesen nicht mehr weiter wenn sie auf der ersten Seite auch nur einen Zeichenfehler finden. In den ersten Absätzen sollte der Lektor bereit gefesselt werden.
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Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Dienstag 26. November 2002, 22:00

Achso - und ich würde ein Exposé beilegen, eine ganz knappe Zusammenfassung um was sich der Roman dreht, damit der Lektor da schonmal einen Überblick hat auf was für eine Art Geschichte er sich da einlässt.
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Verlage, Lektoren, Manuskripte - Tipps für werdende Autoren

Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Dienstag 26. November 2002, 22:08

Mal für alle die ein paar Tipps suchen - auf der Homepage von Andres Eschbach gibt es sehr gute Hinweise wie man veröffentlicht und was man dabei beachten sollte ... kann nicht schaden da mal reinzugucken!
Und ja, man mag über Eschbach als Autoren denken was man will, aber er ist ein renommierter Schriftsteller der Ahnung vom Fach hat.

Eschbach: Übers Schreiben
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Beitragvon Schattenspieler » Samstag 30. November 2002, 12:20

:bounce:
...da kann ich mich nur anschließen, was Ginny-Rose da schreibt.
...ich selbst hatte es mit einem Anruf ins Rollen gebracht...
...und hatte ne Menge Glück...

Viel Glück :!:

Marcus
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Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Freitag 6. Dezember 2002, 15:29

Da ist nur der Haken bei - was macht man, wenn ein genervter Lektor am Telefon direkt sagt er könne kein derartiges Manuskript gebrauchen? Schickt man es dann nicht ein?
Wenn er es vor sich liegen hat hat man ja immerhin noch die Chance, dass er ein anderes Mal nochmal reinguckt.
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Beitragvon Schattenspieler » Samstag 21. Dezember 2002, 16:07

Seit mal nicht immer gleich so mißtrauisch :nice:
Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

Wenn ihr eure Sachen in Buchform haben wollt, laßt nichts unversucht. Irgendwann klappts schon, irgendwie. Es schreiben soo viele Menschen viel bessere Sachen als wir und die werden aus irgendwelchen Gründen auch zurückgewießen. Es kann immer sein, daß die Geschichten beim Verantwortlichen oder zufällig-zugewiesenen Lektor, Verlagschef oder sonst Wem landen und der halt nen schlechten Tag hat...oder, oder, oder...
:lernen:
Egal, ob man anruft, Abschnitte einsendet oder gleich das Manuskritp einschickt.... :lernen2:
In meinem Fall forderte der Verlagschef beim ersten Telefonat gleich mal das Manuskript von mir an, nach 4 Wochen hatten das Manuskript er und 4 weitere Verlagsmitarbeiter gelesen und die stimmten 4:1 für mich. Wie gesagt, Glück gehabt. :santa2:

Ich wünsche allen, die veröffentlichen wollen das gleiche Glück !!!

Ciao, Marcus
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Beitragvon Holger » Freitag 14. März 2003, 13:04

Ich habe damals meine allererste Kurzgeschichte in dem Taschenbuch Alptraum-Land des Bastei-Verlages untergebracht.
Zwei oder drei Jahre danach habe ich mal meine gesammelten Werke an selbigen Verlag geschickt, bekam aber nach einem Jahr eine Absage mit der Begründung, Kurzgeschichten-Sammlungen würden nur von bekannten Autoren herausgegeben, was ich ja auch irgendwie nachvollziehen kann. Seither versuche ich mich an einem Vampir-Roman, der mittlerweile auf über 330 Seiten angewachsen ist und, so denke ich, am Ende ca. 500 Seiten aufweisen wird.
Wenn das Teil endlich fertig ist, versuche ich mein Glück halt erneut.
Aber ist schon ein geiles Gefühl, wenn man seinen Namen irgendwo in einem richtigen Buch abgedruckt sieht.
Und wer weiß, wenn der Roman tatsächlich irgendwann fertig ist und angenommen wird, kann ich vielleicht auch meine inzwischen über 1000 Seiten an Kurzgeschichten an den Mann bringen.
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