Fantasy Epos entwickeln

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Moderator: Ginny-Rose_Carter

Fantasy Epos entwickeln

Beitragvon kingdom » Dienstag 25. Oktober 2005, 17:21

Ich hab gerade mit Schwarz angefangen und mir zu Weihnchten Drei gewünscht! Bis nächstes Jahr will ich Der Dunkle Turm fertig haben. Was mir auffällt, dass Schwarz irgendwie sehr gestreckt ist. Würde man den Text kleiner machen, brächte man viel mehr auf eine Seite.
King schreibt im Vorwort, dass er schon in jungen Jahren mit DDT begonnen hat. Seine Motivation war HdR (fand ich gähnend langweilig, hab in der Mitte des ersten Buches abgebrochen) aber er wollte nichts von Tolkien kopieren, deshalb hat er sich Zeit gelassen.

Habt ihr schon mal überlegt, mit solch einem Epos zu beginnen, bzw. eine Fantasy Welt zu entwickeln, welche ihr im Laufe eures Lebens immer weiter ausbaut? Da kann man dann alles einfließen lassen, was sich über die Jahre ansammelt ... v. a. Gesellschaftskritik halte ich für wesentlich! Wird Fantasywerken ja immer vorgeworfen, sie seien so realitätsfern!
Auch könnte man hier persönliche Erfahrungen einfließen lassen (Liebe, Tod, etc.)

Ist es eigentlich typisch für Fantasywerke, dass ein Held immer durch die Gegend reist? Frodo bei HdR und der Revolvermann in DDT ...
Zuletzt geändert von kingdom am Freitag 28. Oktober 2005, 14:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon theMoellermann » Dienstag 25. Oktober 2005, 20:23

Ist es eigentlich typisch für Fantasywerke, dass ein Held immer durch die Gegend reist? Frodo bei HdR und der Revolvermann in DDT ...
Nö, würd ich nicht sagen ... "Harry Potter" zum Beispiel ist ja auch Fantasy - zwar mehr oder weniger für Kinder, aber Fantasy - und der reist auch nur jedes Jahr nach Hogwarts und zurück. :wink:

(fand ich gähnend langweilig, hab in der Mitte des ersten Buches abgebrochen)
Auch wenn ich mir jetzt wahrscheinlich das halbe Forum auf den Hals hetzen werde, aber ich fand den "Herrn der Ringe" zwar nicht so schön und spannend erzählt, wie den "Dunklen Turm", aber als Gesamtwerk doch schon besser. :? Ist irgendwie epischer, und die Fantasywelt von Tolkien ist doch schon vielschichtiger, als die von King.

Habt ihr schon mal überlegt, mit so einem Epos zu beginnen, bzw. eine Fantasy Welt zu entwickeln, welche ihr im Laufe eures Lebens immer weiter ausbaut? Da kann man dann alles einfließen lassen, was sich über die Jahre ansammelt ...
Hab schon mal drüber nachgedacht, auch einen kurzen Prolog geschrieben, aber alles, was ich mir da erdachte, klang viel zu sehr nach King und dem "Dunklen Turm" ... halt das Problem, was King im Nachwort zu "Schwarz" anspricht: wenn man von einem Fantasy-Epos wirklich begeistert ist, verfällt man schnell ins Kopieren, wenn man's selbst versucht. :?


Gruß,
Mölle :D 8)
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Beitragvon kingdom » Freitag 28. Oktober 2005, 17:15

Hab diese Woche die Grundzüge meiner Fantasystory ausgearbeitet - hat was von der Trennung Deutschlands Ost/West ... nen Helden hab ich auch schon und ich hab wie immer ganz grausame Ideen :roll:

Zu allererst werde ich das Land des Helden und den Helden selbst näher beleuchten ... :bandit:
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Beitragvon Livia » Dienstag 1. November 2005, 09:08

Hallo ihr Lieben,
kopieren kann man nur, was man kennt ;)

Ich habe weder HDR, noch DDT, noch die Potter-Bücher gelesen, und sitze grade über dem zweiten Roman meiner geplanten Dreier-Reihe.
Ich denke auch, das man sich gern mal beeinflussen lässt, ist in der Kunst ja auch eher üblich (was gab es noch nicht??).

Aber eigentlich ist das auch egal, solange die Grundidee stimmt!
Ich finde es schön, in einem zweiten Buch weiter zu "spinnnen", bzw. alles noch weiter auszubauen. Konflikte/Generationswechsel etc.

Liebe Grüße

Liv
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Beitragvon kingdom » Dienstag 1. November 2005, 12:51

Einem Freund, dem ich die Gründzüge meiner Fantasy Idee erklärt habe, meinte dann noch: aber Magie muss da auch rein ... bei Fantasy ist doch alles möglich, und nichts muss oder soll ... je mehr eigene Ideen man hat, umso origineller wird das Ganze! Livia hat vollkommen recht!
Und wenn man wirklich was kopiert, dann sollte man auch versuchen, es besser zu machen!
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Beitragvon kingdom » Sonntag 6. November 2005, 15:43

schwarz hab ich seit gestern durch, hat mir sehr gut gefallen ... v. a. wie unwichtig der Mensch ist weil es doch soviele Galaxien usw. gibt wie der Mann in Schwarz sagt! Und es sind soviele Fragen offen, wie z. B. weshalb gab es in der Vergangenheit Krieg? Wo sind alle Revolvermänner hin? Bin schon gespannt auf drei!

Und meine Story entwickelt sich auch ganz gut .. sind zwar erst 3 Din a 4 Seiten .. aber bestimmt schon 3 mal so viele Ideen als Manuskript ... :love:
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Beitragvon hg1 » Dienstag 18. Juli 2006, 10:36

ich mag Fantasy und für mich muss diese Gattung Bücher über viele Seiten verfügen.

Ich schreibe gerade an einem Epos. Allerdings ist es spezielles Fantasy, mehr Politik. Aussergewöhnliche Kreaturen kommen nicht vor, nur Menschen. Es handelt sich dabei um den Konflikt zweier Herrscher (ok, klingt noch ganz normal). Der Clou: Die Herrscher sind Gebieter über je ein Stück eines Landes. Der aus dem Süden unterdrückt den Norden und so ergibt sich ein grosser Krieg. Es ist History-Fantasy in einer eigenen Welt
Wer früher stirbt, ist länger tot
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