Die Chance veröffentlicht zu werden

Tipps, Tricks und Infos rund ums schreiben

Moderator: Ginny-Rose_Carter

Liegt es nicht an der Qualität des Buches oder der Kurzg...

Beitragvon Justin » Montag 9. August 2004, 00:01

Hi leute ich denk mal alles ist korrekt was ihr hier schreibt und es sind auch viele gute Tipps dabei.Aber wenn jemand von euch ein Buch schreibt das echt klasse hat und euer Talent sofort endeckt wird,dann nimmt es fast jeder Verlag an.Ich denke es gibt Millionen die Schreiben und auch Millionen die gut Schreiben.Aber Fakt ist ihr müsst zu den einigen Protzent dazugehören die geboren sind zum Schreiben.Dann gibts Erfolg,Ruhm,und Kohle.Und keine Absage mehr.
Ich Liebe den Horror,und die Angst.Was ich noch sehr Liebe sind gutausehende Mädels ;O))
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Beitragvon das Teufelchen » Montag 9. August 2004, 06:29

@Justin, nicht ganz Richtig. Talent alleine hilft nicht. Die meisten namhaften Verlage legen sehr viel wErt auf Form, Ausdruck und Perfektionismus. Ein Buch kann noch so gut und mit Talent und Idee geschrieben sein, wenn derjenige Autor nicht weiß, wie man ein Buch richtig schreibt.

Und hier gehts schließlich nur um die Hobbyristen, und nicht um die Profis :wink:
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Beitragvon Bangor » Montag 9. August 2004, 07:37

@ teufelchen

Er bezieht seine Meinung wohl mehr auf das Protzen:

(...) ist ihr müsst zu den einigen Protzent dazugehören die geboren sind zum Schreiben.

Also:
Wer protzt, kommt weiter. :mrgreen:
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Re: Liegt es nicht an der Qualität des Buches oder der Kurzg

Beitragvon Heiger » Montag 9. August 2004, 07:44

Justin hat geschrieben:Hi leute ich denk mal alles ist korrekt was ihr hier schreibt und es sind auch viele gute Tipps dabei.Aber wenn jemand von euch ein Buch schreibt das echt klasse hat und euer Talent sofort endeckt wird,dann nimmt es fast jeder Verlag an.Ich denke es gibt Millionen die Schreiben und auch Millionen die gut Schreiben.Aber Fakt ist ihr müsst zu den einigen Protzent dazugehören die geboren sind zum Schreiben.Dann gibts Erfolg,Ruhm,und Kohle.Und keine Absage mehr.


Ich finde aber, dass ganz nebenbei auch ein paar grammatikalische Grundkenntnisse erforderlich sind! :wink:
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Re: Liegt es nicht an der Qualität des Buches oder der Kurzg

Beitragvon Barney G. » Montag 9. August 2004, 09:53

Heiger hat geschrieben:Ich finde aber, dass ganz nebenbei auch ein paar grammatikalische Grundkenntnisse erforderlich sind! :wink:


Kannst ja WinWord Grammatikprüfung drüberlaufen lassen *sichtotlach :blatt:
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    Aber nur ein ganzer Kerl kann ihn auch verapplen.----
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Chance, veröffentlicht zu werden unter 2%?

Beitragvon Eddy Baur » Sonntag 18. Dezember 2005, 18:50

Werte Gemeinde,

ich las mir gerade ein Interview mit einer Literaturagentin durch. Dort sagte sie unter anderem, dass für junge Autoren, die Chance veröffentlicht zu werden unter zwei Prozent liegt. Mit anderen Worten - ein Ding der Unmöglichkeit. Andere wiederum, wie z.B. Schriftsteller Andreas Eschbach sagen "Heutzutage wird fast jeder Mist veröffentlicht".

Was soll man da glauben?

Wieso ist es denn so schwer veröffentlich zu werden? So schwer kann das doch nicht sein, ich meine, diese ganzen Neuerscheinungen die sich zur Zeit am Markt tummeln handeln größten Teils immer vom selben Thema: psychopathisch gestörter Serienmörder geht auf Frauen los ... usw .. wieso wird man dann nicht mit offenen Armen empfangen wenn man mal etwas frisches reinbringen will?
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Re: Chance, veröffentlicht zu werden unter 2%?

Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Sonntag 18. Dezember 2005, 19:22

Alter Mann hat geschrieben:wieso wird man dann nicht mit offenen Armen empfangen wenn man mal etwas frisches reinbringen will?
Vielleicht weil gerade neue Dinge auch ein Risiko bedeuten. Wenn die Welt sich damit zufrieden gibt, das Altbewährte zu lesen, warum sollte man dann andere Sachen auf den Markt bringen? Das wird wohl eher nur in Ausnahmefällen der Fall sein.

Übrigens haben mM nach sowohl die Literaturagentin als auch Eschbach Recht. Die Chance, veröffentlicht zu werden (ohne Beziehungen zu Verlagen oder indem man Zuschüsse zahlt etc), sehe ich als schlecht an. Aber das, was veröffentlich wird, ist nicht unbedingt herausragend.
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Beitragvon Nimrod » Sonntag 18. Dezember 2005, 20:30

Ja, da habt ihr wohl beide recht. Es ist wirklich ein Glücksspiel. Aber mal ernsthaft, man muß e doch versuchen und hoffen. Den Kopf in den Sand stecken bringt da gar nichts. Immer wieder versuchen und versuchen.
Lasciate ogni speranza, voi ch' entrate ! ! !

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Re: Chance, veröffentlicht zu werden unter 2%?

Beitragvon Eddy Baur » Dienstag 20. Dezember 2005, 10:03

Ginny-Rose_Carter hat geschrieben:
Alter Mann hat geschrieben:wieso wird man dann nicht mit offenen Armen empfangen wenn man mal etwas frisches reinbringen will?
Vielleicht weil gerade neue Dinge auch ein Risiko bedeuten. Wenn die Welt sich damit zufrieden gibt, das Altbewährte zu lesen, warum sollte man dann andere Sachen auf den Markt bringen? Das wird wohl eher nur in Ausnahmefällen der Fall sein.


Hm wieso .. neue Besen kehren gut.
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Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Dienstag 20. Dezember 2005, 10:09

Sagst du. Für einen Verlag ist sowas womöglich ein unkalkulierbares Risiko. Und wozu auch, wenn sich das bisherige blendend verkauft? Das sieht man doch auch an den Filmen: Der übliche Hollywood-Einheitsbrei funktioniert hervorragend. Aufwändige Spezialeffekte, große Gefühle, actiongeladene Handlung und etwas Sex - das ist absolut nichts Neues, aber es werden Blockbuster, in die die Leute nur so rennen. Natürlich gibts auch andere Filme, aber es überwiegen doch die traditionellen.Oft gibt es Beschwerden, dass nichts Neues aus Hollywood kommt - aber warum auch, wenn MIllionen sich diese Filme ansehen?

Außerdem: Viele Leute haben immer weniger Zeit zum Lesen. Man liest im Zug oder in der Bahn oder abends zur Entspannung. Da wollen viele gar nichts Neues, sondern einfach nur etwas Nettes zur Unterhaltung. Ob innovativ oder nicht ist ihnen egal. Daher verkaufen sich ja auch Groschenromane so gut, obwohl in diesen Arzt- und Liebesromanen immer und immer wieder das Gleiche passiert. Oder Serien wie John Sinclair. Das altbekannte Muster zieht halt bei der Mehrheit. Und in der Regel wird eben genau für diese Mehrheit veröffentlicht.
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Beitragvon kingdom » Freitag 23. Dezember 2005, 18:00

Und wenn die Chance niedrig ist, King hatte es auch nicht leicht! Seine ersten Romane wurden auch abgelehnt und erst im nachhinein, als der Erfolg mit Carrie kam (da war King schon 27!) veröffentlicht! Hat der erste Roman keinen Erfolg bei Verlagen, einfach weiterschreiben! Ist ja ein wunderbares Hobby! Und irgendwann, who knows ... :)
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Beitragvon Eddy Baur » Freitag 23. Dezember 2005, 18:05

Ein Schriftsteller sagte mal in einem Interview, wer wirklich gut schreibt, gute Ideen hat und gut erzählen kann - der wird es irgendwann schaffen.

man muss nur gut sein.
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Beitragvon kingdom » Freitag 23. Dezember 2005, 18:11

Alter Mann hat geschrieben:Ein Schriftsteller sagte mal in einem Interview, wer wirklich gut schreibt, gute Ideen hat und gut erzählen kann - der wird es irgendwann schaffen.

man muss nur gut sein.


Klar! Aber auch King hat klein angefangen .. wenn ich an Todesmarsch denke, nette Story - nicht wirklich abwechslungsreich, verglichen mit Es etc.
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Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Freitag 23. Dezember 2005, 18:16

Ich glaube auch daran, dass es ein wirklcih guter Autor _irgendwann_ schafft. Nur kommt es darauf an, wie lange er durchhält und was man unter "schaffen" versteht. Wer erwartet, dass er irgendwann vom Schreiben leben kann und hauptberuflich Autor ist, der hat sich eine viel höhere Latte gesetzt als der, dem es genügt, wenn er in ein paar Anthologien mal vertreten ist. Und die meisten sind wahrscheinlich schon nach wenigen Jahren verzweifelt und können nur darüber lachen, dass sie vielleicht in ein paar Jahrzehnten mal was Großes herausbringen.

Wer dieses Durchhaltevermögen besitzt und wen auch die hunderste Absage nicht schreckt, der schafft es sicherlich, wenn er gut ist.
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Beitragvon Eddy Baur » Freitag 23. Dezember 2005, 19:18

Ginny-Rose_Carter hat geschrieben:Ich glaube auch daran, dass es ein wirklcih guter Autor _irgendwann_ schafft. Nur kommt es darauf an, wie lange er durchhält und was man unter "schaffen" versteht. Wer erwartet, dass er irgendwann vom Schreiben leben kann und hauptberuflich Autor ist, der hat sich eine viel höhere Latte gesetzt als der, dem es genügt, wenn er in ein paar Anthologien mal vertreten ist. Und die meisten sind wahrscheinlich schon nach wenigen Jahren verzweifelt und können nur darüber lachen, dass sie vielleicht in ein paar Jahrzehnten mal was Großes herausbringen.

Wer dieses Durchhaltevermögen besitzt und wen auch die hunderste Absage nicht schreckt, der schafft es sicherlich, wenn er gut ist.


Jaja, das ises. Das Durchhaltevermögen. Ich hab keins. Überhaupt nicht.
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