Die Chance veröffentlicht zu werden

Tipps, Tricks und Infos rund ums schreiben

Moderator: Ginny-Rose_Carter

Beitragvon kingdom » Freitag 23. Dezember 2005, 19:20

Alter Mann hat geschrieben:
Ginny-Rose_Carter hat geschrieben:Ich glaube auch daran, dass es ein wirklcih guter Autor _irgendwann_ schafft. Nur kommt es darauf an, wie lange er durchhält und was man unter "schaffen" versteht. Wer erwartet, dass er irgendwann vom Schreiben leben kann und hauptberuflich Autor ist, der hat sich eine viel höhere Latte gesetzt als der, dem es genügt, wenn er in ein paar Anthologien mal vertreten ist. Und die meisten sind wahrscheinlich schon nach wenigen Jahren verzweifelt und können nur darüber lachen, dass sie vielleicht in ein paar Jahrzehnten mal was Großes herausbringen.

Wer dieses Durchhaltevermögen besitzt und wen auch die hunderste Absage nicht schreckt, der schafft es sicherlich, wenn er gut ist.


Jaja, das ises. Das Durchhaltevermögen. Ich hab keins. Überhaupt nicht.


Wenn du Ideen hast, die dich motivieren, wenn du die Welt verändern willst, dann hast du Durchhaltevermögen!
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Beitragvon Schattenspieler » Sonntag 25. Dezember 2005, 16:12

:? Hm, mich interessiert hier auch die letztendliche Zielsetzung.
Soll heissen, ist es Dir nur wichtig ein Buch von Dir in Händen zu halten, oder willst Du gar finanziellen Erfolg damit haben???

Wer (wie ich) vorrangig darauf aus ist, seine Werke nicht nur im PC abgespeichert zu haben, sondern eben auch ein Buch mit seinem Namen auf dem Buchrücken ins Regal stellen will, der hats echt sehr sehr einfach.

Einen "echten" Schriftsteller-Vertrag mit einem ren. Verlag abzuschließen, der dem Autor sogar Geld fürs Manuskript bezahlt, ist wirklich schwer.
Aber wir sind ja noch jung.

Viele "große" Namen wurden erst im Alter bekannt und "erfolgreich".

King sagte mal, wer von der Schreiberei leben will, muss mindesten jeden Tag 5000 Wörter tippen und in jeder noch so kurzen freien Zeit lesen und lesen und lesen.....
...Je voller der Papiereimer neben der Schreibmaschine, desto größer sein Potential.....

Aber all das reicht nicht, um heutzutage Erfolg zu haben.
Die Zeiten haben sich geändert. Weil sich die Menschen und ihre Medien verändert haben.
Wenn ich mal den TV benutze und durchzappe, welche von Schwachsinn verfolgten Gestalten sich in allen Sende-schichten austoben, erübrigt sich die Frage, wo "meine" potentiellen Leser verblieben sind, die noch vor 20 Jahren alle meine Bücher gerne gekauft hätten....soviel Dummheit gibts in der Welt da draußen???(soll nicht missverstanden werden)....
Ich lebe halt nicht im Jahre 1980, sondern im Jahre 2005. Das ist schade, weils einerseits mehr Menschen auf Erden gibt, aber gleichzeitig immer weniger, die sich ihre Freizeit mit Büchern schmücken.....
Aber, he, mal was Positives bei all dem weihnachtlichen Gejammer: Immerhin muß ich mich nicht mit ner alten Schreibmaschine abrackern, denn im Jahre 205 hat doch jeder seinen PC, der ihm zugegebner Maßen alles stark erleichtert....
:nice:
Noch nen Guten Rutsch, Marcus
Wer mit dem Teufel essen will, braucht einen langen Löffel.
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Beitragvon Eddy Baur » Sonntag 25. Dezember 2005, 17:01

Hm, ich will irgendwann einfach nur meine Storys in Buchform haben, veröffentlicht bei einem richtigen Verlag - nicht mehr und nicht weniger. Es dreht sich dabei noch nichtmal um Geld, selbst wenn ich dabei nichts verdienen würde, wäre es für mich ein tolles Gefühl.

Um ehrlich zu sein erschwert mr der Pc das schreiben, ich schreib alles erst komplett aufs Papier.

Aber wer wirklich kämpft, wird es bestimmt schaffen. man braucht Durchhaltevermögen.
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Beitragvon kingdom » Sonntag 25. Dezember 2005, 17:23

Um ehrlich zu sein erschwert mr der Pc das schreiben, ich schreib alles erst komplett aufs Papier.


Der PC ist die beste Erfindung für den Schriftseller! Wenn du mit Papier & Bleistift anfängst, verlierst du nur wertvolle Zeit! Bedenke: in der Zeit, in der du den Text abtippst, könntest du was ganz neues schreiben! Außerdem lässt sich damit auch viel problemloser verbessern, einfügen, herausstreichen. Man ist das Chaos los!

Aber wer wirklich kämpft, wird es bestimmt schaffen. man braucht Durchhaltevermögen.


Hast du eine Idee, die dich für einen Roman motiviert? Vllt etwas persönliches? Am Anfang steht die Idee, aber ich muss zugeben, mich hat die Vorstellung, es könnte ein Roman von mir zu kaufen sein, schon enorm angetrieben!
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Beitragvon Marc » Sonntag 25. Dezember 2005, 18:35

Ich habe meinen ersten Roman letzten Monat fertig gestellt. Bis jetzt liest mein zweiter Probeleser gerade das Manusskript durch, der erste Probeleser hat mir schon äußerst konstruktive Kritik bzw. Verbesserungsvorschläge gegeben.
Ist das Manusskript wirklich abgabereif werde ich mich auf jeden Fall zu aller erst an namenhafte, große Verlage wenden. Nicht unbedingt, weil ich mir selber jetzt schon auf die Schulter klopfe und sagen: "Ich bin so toll, ich werde so oder so verlegt". Vielmehr möchte ich den "kommerziellen" Weg auf jeden Fall probiert haben, denn nichts finde ich toller, als der Gedanke, dass meine Geschichte wirklich von Menschen gelesen wird.
Zudem war das ganze einfach viel zu viel Arbeit, als das ich nicht probieren würde, eventuell eine finanzielle Entlohnung herrauszuschlagen.
Wenn das mit den groen verlagen nicht klappt möchte ich es auf jeden FAll bei kleineren Verlagen probieren, denn am wichtigsten ist mir wirklich, dass Leute meine Geschihcte lesen und nicht nur ein paar wenige, sondern möglichst viele.
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Beitragvon Eddy Baur » Sonntag 25. Dezember 2005, 18:56

bluesaway83 hat geschrieben:
Um ehrlich zu sein erschwert mr der Pc das schreiben, ich schreib alles erst komplett aufs Papier.


Der PC ist die beste Erfindung für den Schriftseller! Wenn du mit Papier & Bleistift anfängst, verlierst du nur wertvolle Zeit! Bedenke: in der Zeit, in der du den Text abtippst, könntest du was ganz neues schreiben! Außerdem lässt sich damit auch viel problemloser verbessern, einfügen, herausstreichen. Man ist das Chaos los!


Ne, wenn ich am Pc sitze, verliere ich wertvolle Zeit, weil ich da auf einem weissen Bildschirm sitze und mir nichts einfällt. Zudem kann ich beim abtippen alle Fehler beseitigen.
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Beitragvon kingdom » Sonntag 25. Dezember 2005, 19:56

Du solltest auch nicht zwanghaft versuchen, etwas zu schreiben. Wenn du an einer Stelle hängst, überlege dir (egal wo, im Büro, unterwegs) wie es weitergehen könnte und notiers dir auf nem Block (mach ich immer, wenn es zu viel wird, was ich mir merken will) und wenn du dann daheim bist, machst du mit dieser Idee weiter!

Etwas zum Tippen: das ist (für mich) langweilige, weil reproduktive Arbeit. Du kannst von vorneherein noch viel mehr ändern, wenn du es gleich am PC schreibst!
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Beitragvon Eddy Baur » Sonntag 25. Dezember 2005, 20:31

Ne, das ises ja nich. Ich hab hier drei Blöcke voller Ideen. Nur ist es für mich ein ganz besonderer Flair, vor einer Kerze zu sitzen, ohne Technik und etwas zu schreiben.
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Beitragvon Eddy Baur » Samstag 18. Februar 2006, 16:15

Lese mir gerade die Inhaltsangaben neuer Bücher durch.

Eine Serie brutaler Frauenmorde ..

Eine Serie grausamer Morde ..

Ein wahnsinniger Mörder tötet ..


Bla bla blaaaa ... langweilig.
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Beitragvon forsakingmax » Samstag 18. Februar 2006, 18:47

Wie du sagst! Ganz meine Rede...nichts außer beschissener Serienmörder. Ich schmeiß das Buch sofort wieder weg wenn alleine die Phrase "...wird tot aufgefunden..:" am Buchrücken vorkommt...sowas von abgedroschen!
MFG Markus

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Beitragvon Eddy Baur » Samstag 18. Februar 2006, 19:05

forsakingmax hat geschrieben:Wie du sagst! Ganz meine Rede...nichts außer beschissener Serienmörder. Ich schmeiß das Buch sofort wieder weg wenn alleine die Phrase "...wird tot aufgefunden..:" am Buchrücken vorkommt...sowas von abgedroschen!


Am Anfang hab ich auch solche Sachen geschrieben. Hab mir gedacht, wenn tausend Fliegen Scheisse essen, verdammt - dann muss es doch stimmen!
Inzwischen gehen mir auch die Kirchenthriller auf dem Sack.
Kennt man eines, kennt man alle.
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Beitragvon susa » Samstag 18. Februar 2006, 19:10

Och, ich les momentan gerne Bücher, in deren Klappentext die Worte "wird eine Frauenleiche tot aufgefunde" stehen. :P Warum auch nicht? Mir egal ob ein Thema ausgelutscht ist oder nicht, wenn ein Buch gut geschrieben ist und mich unterhält, danke schön, mehr wollte ich für die zwei Stunden nicht. Und mal unter uns gesagt- der unglaublich neue, nie dagewesene, überraschende, absolut nicht stereotype Plot wird wohl von uns auch nicht gefunden werden, sofern es den überhaupt noch gibt. Ohne jemanden angreifen zu wollen und auch ohne dies böse zu meinen, aber ich habe hier noch nie eine Geschichte gelesen, bei der ich mir dachte: Wow, das war ja noch nie da..
I didn´t ask to be a princess, but if the crown fits... Bild

Ändere die Welt; sie braucht es.
Bertolt Brecht
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Beitragvon Eddy Baur » Samstag 18. Februar 2006, 19:18

susa hat geschrieben:Och, ich les momentan gerne Bücher, in deren Klappentext die Worte "wird eine Frauenleiche tot aufgefunde" stehen. :P Warum auch nicht? Mir egal ob ein Thema ausgelutscht ist oder nicht, wenn ein Buch gut geschrieben ist und mich unterhält, danke schön, mehr wollte ich für die zwei Stunden nicht. Und mal unter uns gesagt- der unglaublich neue, nie dagewesene, überraschende, absolut nicht stereotype Plot wird wohl von uns auch nicht gefunden werden, sofern es den überhaupt noch gibt. Ohne jemanden angreifen zu wollen und auch ohne dies böse zu meinen, aber ich habe hier noch nie eine Geschichte gelesen, bei der ich mir dachte: Wow, das war ja noch nie da..


Jaja, Bücher für die Anspruchslosen. Vergleichbar mit dem Tv-Programm.

Doch, die gibt es.
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Beitragvon Marc » Samstag 18. Februar 2006, 20:13

...und jeder glaubt, dass was er/sie schreibt wäre genau DAS...right?
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Beitragvon forsakingmax » Sonntag 19. Februar 2006, 10:29

susa hat geschrieben: Ohne jemanden angreifen zu wollen und auch ohne dies böse zu meinen, aber ich habe hier noch nie eine Geschichte gelesen, bei der ich mir dachte: Wow, das war ja noch nie da..


Also bei mir war das schon der Fall, z.B.:

    Neil Gayman - Anansi Boys
    Dean Koontz - Velocity
    Dan Brown - The DaVinci Code
MFG Markus

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