Tabuthemen etc.

Tipps, Tricks und Infos rund ums schreiben

Moderator: Ginny-Rose_Carter

Beitragvon Eddy Baur » Freitag 14. April 2006, 21:51

Gibts eigentlich ne Irrenanstalt, die Bücher herausbringt?
Vielleicht hätte ich da ne Chance ..
Benutzeravatar
Eddy Baur
Bücherwurm
 
Beiträge: 249
Registriert: Montag 21. November 2005, 18:44
Wohnort: Grönland

Beitragvon forsakingmax » Montag 17. April 2006, 14:16

Eingutes Bsp dafür ist der neue FIlm "Lord of War". Der Held versorgt alle möglichen Gangster und Kriegsführern Waffen und ist trotzdem ein sympatischer Protagonist.

MFG
Markus
MFG Markus

Bild
Das Wakan-Tanka.
forsakingmax
Leseratte
 
Beiträge: 322
Registriert: Montag 23. Februar 2004, 11:55
Wohnort: Graz

Beitragvon stephy » Donnerstag 15. Februar 2007, 10:21

tabuthemen gibts heute so glaub ich nicht mehr. was heikle themen sind, würde ich mal sagen, wäre eine "sympathische darstellung der person hitler oder nazis". das ist wahrscheinlich ganz krass. und dann noch die sympathische beschreibung von pädophilen.

ich selbst würd mich nie an historiengeschichten versuchen. das kann ich einfach nicht... und ein recherchetyp bin ich auch nicht. :P
... die gleich tot in Ohnmacht fällt
Benutzeravatar
stephy
Literaturkritiker
 
Beiträge: 1040
Registriert: Montag 26. Februar 2001, 01:01
Wohnort: Nürtingen

Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Donnerstag 15. Februar 2007, 14:07

stephy hat geschrieben:und dann noch die sympathische beschreibung von pädophilen.
Wobei "Lolita" da ja schon in die Richtung geht - und das Tabuthema ja sehr gut umgesetzt hat, wie ich nach wie vor finde ... werds demnächst mal wieder lesen, zum vierten Mal, glaube ich. <g>
Hitler sympathisch darzustellen wird hoffentlich nie jemand tun - aber Satiren, die viele als verharmlosend empfinden, har ja auch schon so ne Tendenz.
~*~ Der Zauber existiert ... ~* ~
Benutzeravatar
Ginny-Rose_Carter
Moderatorin und Forumsinventar
 
Beiträge: 1149
Registriert: Mittwoch 26. Dezember 2001, 01:01
Wohnort: Köln

Beitragvon stephy » Donnerstag 15. Februar 2007, 14:33

ja, "lolita" geht in diese richtung und ist ein wahnsinnig gutes buch! habs auch schon dreimal gelesen... :P

bret easton ellis' "american psycho" war doch damals eine art skandal, als es rausgekommen ist, oder trügen mich meine erinnerungen? heute schockt das keinen mehr.
... die gleich tot in Ohnmacht fällt
Benutzeravatar
stephy
Literaturkritiker
 
Beiträge: 1040
Registriert: Montag 26. Februar 2001, 01:01
Wohnort: Nürtingen

Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Donnerstag 15. Februar 2007, 19:07

stephy hat geschrieben:bret easton ellis' "american psycho" war doch damals eine art skandal, als es rausgekommen ist, oder trügen mich meine erinnerungen? heute schockt das keinen mehr.
Ja, stand ja ne Weile aufm Index oder so ... Hab ich nie so ganz verstanden. Also, im Vergleich zu Autoren wie King fand ich es nicht unbedingt härter.
~*~ Der Zauber existiert ... ~* ~
Benutzeravatar
Ginny-Rose_Carter
Moderatorin und Forumsinventar
 
Beiträge: 1149
Registriert: Mittwoch 26. Dezember 2001, 01:01
Wohnort: Köln

Beitragvon stephy » Donnerstag 15. Februar 2007, 19:42

das hab ich auch nicht wirklich begriffen. vielleicht, weil die morde ganz genau beschrieben wurden. kann mich da auch noch an etwas mit einer ratte erinnern, die der hauptdarsteller durch die vagina der frau in den körper getrieben hat... das war schon sehr heavy!

auch king wurde doch mal bei "brennen muß salem" wegen einer rattenszene zensiert, wenn ich das richtig in erinnerung habe, oder?

scheinbar ekeln sich gewisse lektoren vor ratten. :D :lol2:
... die gleich tot in Ohnmacht fällt
Benutzeravatar
stephy
Literaturkritiker
 
Beiträge: 1040
Registriert: Montag 26. Februar 2001, 01:01
Wohnort: Nürtingen

Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Donnerstag 15. Februar 2007, 20:17

Ja, Kings Rattenszene ist in der Neuauflage von "Brennen muss Salem" allerdings enthalten, soweit ich weiß. :lol2:
~*~ Der Zauber existiert ... ~* ~
Benutzeravatar
Ginny-Rose_Carter
Moderatorin und Forumsinventar
 
Beiträge: 1149
Registriert: Mittwoch 26. Dezember 2001, 01:01
Wohnort: Köln

Beitragvon Luke Collacio » Dienstag 23. Oktober 2007, 19:41

Ich finde, man darf über alles schreiben, sofern man es denn kann.
Leider gibt es immer wieder Leute, die meinen ein superschockiges
Buch oder einen sog. "Pornoroman" schreiben zu müssen, dabei
fehlt ihnen das allernötigste: Die Fähigkeit zum Schreiben, das Talent,
das Gespür wie etwas funktioniert und wie nicht.
Deshalb wirken die meisten Gewaltgeschichten auch sehr schnell
geschmacklos.

Man darf auch über Hitler schreiben, über Vergewaltigungen, über die
entsetzlichsten Sachen. Solange man es mit Stil und Sensibilität tut und
nicht allein des Effektes willen.
Luke Collacio
Des Lesens mächtig
 
Beiträge: 3
Registriert: Mittwoch 17. Oktober 2007, 00:17

Vorherige

Zurück zu Das Autoren Forum

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

cron