Ich komme nie bis zum Ende meiner Geschichte

Tipps, Tricks und Infos rund ums schreiben

Moderator: Ginny-Rose_Carter

Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Freitag 20. Mai 2005, 11:18

Um das zu umgehen, beginne ich normalerweise keine Geschichte, bevor ich mir nicht genau über die Handlung im Klaren bin. Also wird zuerst eine große Skizze mit dem Aufbau festgelegt: Ausgangsposition, Hinzufügen des kritischen Elements, Klimax, Auflösung/Pointe.
.
<g> Gut, das hilft natürlich im akuten Problem nicht mehr weiter. Vielleicht eine neue Story beginnen und die alte erstmal "vergessen"? Manchmal fällt einem dann von selber was ein, weil man nicht krampfhaft danach sucht.
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Beitragvon Livia » Samstag 21. Mai 2005, 05:12

Hallo und guten Morgen ihr Lieben,

@Teufelchen:
Normalerweise ist es bei mir auch so, Pling kommt ein Einfall, und ich schreibe die Story runter. Meist liegt dem dann auch nur eine Idee, oder ein spontaner Einfall zugrunde, worum die Geschichte dann aufbaut.
Aber irgendwie klappt das bei mir bei SF-Storys nicht .......... *grimpf*

@Ginny:
Hmmm, hingelegt und vergessen habe ich vorher schon eine, auch SF, und auch sehr originell begonnen. Ich ärgere mich einfach, weil ich eigentlich mit Horror und Mystery nicht so das Problem habe, bei SF (wo ich auch sehr viele Ideen habe) aber kläglich Versage.
Immer komme ich zu dem Punkt, wo etwas passieren muss, und dann ist Schluss. Alles was mir dann Einfällt, war auf die eine oder andere Art schon mal da. Wenn ichs mir Recht überlege, habe ich sogar schon vier begonnene SF-Storys liegen .......... wobei ich bei denen mehr das Prob habe, das diese wie ein Roman anfangen *grimpf*
Und mit denen weiter zu machen habe ich einfach keine Zeit, weil mein zweites Buch auch schon in der mache ist.

Vielleicht lasse ich es einfach mit SF-Storys ........... *grummel*

Liebe Grüße

Liv
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Beitragvon das Teufelchen » Samstag 21. Mai 2005, 07:46

Ich mache mir seit einiger Zeit auch immer eine Art Gliederung, damit ich weiß, auf welches Ende die Geschichte hinauslaufen soll. Doch auch wenn ich weiß, wie es enden soll, fehlt manchmal der besondere Knackpunkt.
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Beitragvon Livia » Samstag 21. Mai 2005, 10:57

Hallo Teufelchen,
mal im Vertrauen, ich habe es aufgegeben :twisted:
Nein, nicht das schreiben, sondern aus dem derzeitigem SF-Projekt eine KG zu machen :wink:

Ich wörschtel die jetzt mal weiter, und schaue einfach, ob, und was da so draus wird :D
Tjoa, und Seite 7 habe ich heuer vollendet, somit scheidet KG von allein aus, und die Schose wird grade erst warm :lol:
Mal sehen, wohin die geht ..........

Liebe Grüße

Liv
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Ich schaff es einfach nicht, bei der Stange zu bleiben.

Beitragvon Eddy Baur » Samstag 17. Dezember 2005, 21:19

Ich springe von einer Geschichte zur anderen. Ich schreibe Sachen, die ich gut finde und weit ausarbeiten möchte, doch dann schließ ich ds Kapitel ab und es bleibt nur eine Kurzgeschichte, was eigentlich in Roman werden sollte, oder eine Novelle .. (wenn überhaupt).

Das geschriebene finde ich am ersten Tag gut, am nächsten schon langweilig .. und schreibe deshalb jeden Tag drei oder mehr Geschichten, die nie vollendet werden .. obwohl ich mir vorgenommen hab mindestens mal 50 Seiten zu schreiben.

Mensch was mach ich falsch?
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Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Sonntag 18. Dezember 2005, 11:04

Vielleicht solltest du dich von vornerein erstmal auf kürzere Geschichten beschränken und wenn du _die_ regelmäßig durchziehst und abschließt, die Längen langsam steigern ...?
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Beitragvon Eddy Baur » Sonntag 18. Dezember 2005, 11:09

Ginny-Rose_Carter hat geschrieben:Vielleicht solltest du dich von vornerein erstmal auf kürzere Geschichten beschränken und wenn du _die_ regelmäßig durchziehst und abschließt, die Längen langsam steigern ...?


Ich hab doch bisher immer nur kurze Geshichten geschrieben. Schon seit Jahren. Deswegen will ich doch mal was längeres schreiben, weil Kurzgeschichten langsam langweilig werden und ich mich immer kurz fassen muss.
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Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Sonntag 18. Dezember 2005, 14:10

Vielleicht bist du einfach kein Romanschreiber. So wie andere sich nicht kurz fassen können. <g>

Machst du dir denn vor dem Schreiben ein detailliertes Grundgerüst? Also wo von Anfang bis Ende schon der gesamte Plot festgelegt ist, so dass du beim Schreiben nicht mehr innehalten und überlegen musst, wie es weitergeht?
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Beitragvon Eddy Baur » Sonntag 18. Dezember 2005, 14:57

Ginny-Rose_Carter hat geschrieben:Vielleicht bist du einfach kein Romanschreiber. So wie andere sich nicht kurz fassen können. <g>

Machst du dir denn vor dem Schreiben ein detailliertes Grundgerüst? Also wo von Anfang bis Ende schon der gesamte Plot festgelegt ist, so dass du beim Schreiben nicht mehr innehalten und überlegen musst, wie es weitergeht?


Nein, mach ich nie. ich schreibe einfach drauf los und guck was raus kommt.
Hab aber gestern eine Geschichte angefangen, wo ich weiss wie sie verlaufen soll und wie es endet. Läuft bis jetzt ganz gut und macht spaß.
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Beitragvon mystic » Sonntag 18. Dezember 2005, 15:59

Einen Roman zu schreiben ist immer nicht so einfach und man schafft es meistens nur wenn man sich wirklich konsequent jeden Tag davor setzt und an dem Manuskript arbeitet.
Ich selbst habe immer ein Datei, in der ich den ungefähren Verlauf des Romanes reinschreibe. Wenn man ersteinmal dabei ist, fallen einem immer neue Ideen ein und die halte ich dann darin fest.
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Beitragvon Eddy Baur » Sonntag 18. Dezember 2005, 16:14

mystic hat geschrieben:Einen Roman zu schreiben ist immer nicht so einfach und man schafft es meistens nur wenn man sich wirklich konsequent jeden Tag davor setzt und an dem Manuskript arbeitet.
Ich selbst habe immer ein Datei, in der ich den ungefähren Verlauf des Romanes reinschreibe. Wenn man ersteinmal dabei ist, fallen einem immer neue Ideen ein und die halte ich dann darin fest.


Naja, es mangelt nicht an Ideen. Ich schreibe all meine Gedanken auf und habe schon viele Ideen in nem Büchlein stehen (Tipp von Andreas Eschbach)
aber ich kann rumreden wie ich will - es liegt daran, dass ich keinen eigenen Platz hab an dem ich Ruhe hab, an dem ich für mich allein bin, an dem ich ganz entspannt arbeiten kann ohne von irgendwem aus meinen Gedanken gerissen zu werden. Es mangelt an Ruhe.

Ps: Hab deine Seite verlinkt, Mystic. Gehe oft drauf.
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Beitragvon mystic » Sonntag 18. Dezember 2005, 16:16

Das Problem habe ich auch. Ich habe einen Mann und ein Kind, die ständig um mich rumwuseln.
Ich habe auch kein eigenes Arbeitszimmer, Deshalb schreibe ich im Schlafzimmer.
Kannst Du das nicht auch ?
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Beitragvon Eddy Baur » Sonntag 18. Dezember 2005, 16:20

mystic hat geschrieben:Das Problem habe ich auch. Ich habe einen Mann und ein Kind, die ständig um mich rumwuseln.
Ich habe auch kein eigenes Arbeitszimmer, Deshalb schreibe ich im Schlafzimmer.
Kannst Du das nicht auch ?


Ne, das geht bei mir nicht. Ich wohn noch mit meinen Eltern und Geschwistern zusammen, und meine Freundin wohnt auch noch hier - In mein Zimmer. Hier ist also gar kein Platz wo man alleine sein könnte. Noch nichtmal die Toilette, da sitzt auch immer einer druf ..
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Beitragvon Twinner » Sonntag 18. Dezember 2005, 16:23

@ mystik: *g* dies wäre auch für mich eine gute Idee, doch die momentane Kälte würd mir zu schaffen machen :wink: ; ...und mit dem Rauchen käme es auch nicht so gut :oops:
Zuletzt geändert von Twinner am Sonntag 18. Dezember 2005, 16:24, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon mystic » Sonntag 18. Dezember 2005, 16:24

Das ist natürlich schwierig.
Dann könntest Du Dir höchstes eine Art Schreibplatz im Keller einrichten oder Dir ein ruhiges Cafe suchen in dem du Deinen Laptop mitnehmen kannst.
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