Aller Anfang ist schwer

Tipps, Tricks und Infos rund ums schreiben

Moderator: Ginny-Rose_Carter

Der Anfang

Beitragvon stephan fuchs » Sonntag 30. Dezember 2001, 19:19

Hey zusammen,

Ich schreibe selbst schon seit einer ganzen weile, aber ich kriege nie den richitgen Anfang hin. Wenn der einmal geschrieben ist schreibt sich alles von alleine, meistens zumindest, aber mir misslingt dieser teil immer, wie macht ihr das?? [img]images/smiles/icon_confused.gif[/img]
stephan fuchs
 

Der Anfang

Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Sonntag 30. Dezember 2001, 19:31

Dieses Problem kenne ich nur zu gut... [img]images/smiles/icon_sad.gif[/img] Für mich ist es schwer mich erst einmal für eine bestimmte Form zu entscheiden - also, wird es ein Ich-Erzähler oder nicht, schreibe ich in der Gegenwart oder in der Vergangenheit und so etwas... Diese Sachen muss ich einfach vorher wissen sonst kann ich gar nicht erst anfangen. Ich hab immer ziemliche Startschwierigkeiten und es hilft mir wenn ich mir vorher schon einen recht genauen Plan mache wie das Werk aussehen soll - indem ich alle Charaktere schonmal umreisse, Namen gebe, vielleicht auch schon in Kapitel gliedere. Ich hab mal gelesen wie berühmte Autoren das machen wenn sie ein Buch schreiben und jeder hatte ein andres Patenrezept - einer fing einfach an und meinte er dürfe noch gar keinen Plan haben sonst könne auch der Leser alles von Anfang an erahnen - ein anderer schrieb sich grundsätzlich die letzten Sätze des Buches schon mal auf. Und war dann beruhigt weil das Ende schon feststand und konnte in aller Seelenruhe loslegen...das find ich nicht schlecht [img]images/smiles/icon_smile.gif[/img]
Benutzeravatar
Ginny-Rose_Carter
Moderatorin und Forumsinventar
 
Beiträge: 1149
Registriert: Mittwoch 26. Dezember 2001, 01:01
Wohnort: Köln

Der Anfang

Beitragvon Gwenhwyfar » Sonntag 30. Dezember 2001, 20:22

Ganz wichtig: Den eigenen Stil finden und niemanden versuchen zu kopieren. Mit dem Herzen dabei sein und einfach ohne Druck drauflos schreiben - meistens fängt es dann von alleine an "zu fließen". (Und immerhin ist es ja später noch möglich zu verbessern. Eigentlich wie bei einem Bild; der Anfang ist ein bißchen zäh und man überlegt und überlegt, doch dann entsteht spontan eine Idee und es klappt auf einmal.)
Benutzeravatar
Gwenhwyfar
Moderatorin
 
Beiträge: 785
Registriert: Freitag 7. Dezember 2001, 01:01
Wohnort: Hamburg

Der Anfang

Beitragvon Meat » Freitag 4. Januar 2002, 17:19

Also bei mir kommt der Anfang wie nix auf's Papier. Ich bleib dann immer in der Mitte hängen und denk mir 'ach alles Müll was ich geschrieben hab' oder 'die Story ist kacke, ich fang ma ne andere an' und am Ende hab ich 15 halbfertige Geschichten. (und einen gerade angefangenen und schon auf Eis gelegten Roman).
An der Sache mit kein Plan haben is was dran, ich weiß auch nie vorher wie sich die Geschichte entwickelt, das fällt mir beim Schreiben ein.
Benutzeravatar
Meat
Bücherfreund
 
Beiträge: 79
Registriert: Donnerstag 28. September 2000, 00:01

Aller Anfang ist schwer

Beitragvon Biber » Donnerstag 14. Februar 2002, 14:36

Ich schaff es einfach nicht, einen Anfang zu schreiben. Ich habe die Story im Kopf, aber irgendwie... der Anfang... *grummel*
Komisch nicht?
Biber
Des Lesens mächtig
 
Beiträge: 19
Registriert: Donnerstag 14. Februar 2002, 01:01
Wohnort: Wien

Aller Anfang ist schwer

Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Donnerstag 14. Februar 2002, 15:12

Komisch ist das gar nicht - so gehts mir nämlich auch. Immer wenn mir eine tolle handlung einfällt wünschte ich, ich könnte schon mittendrin einsteigen und hätte den Einstieg schon hinter mir... [img]images/smiles/icon_rolleyes.gif[/img]
Manchmal geht es mir auch so, dass mir eine Situation einfällt samt interessanten Charakteren, ich aber noch nicht recht weiss wohin das ganze führen soll. Ich habe dann Angst einfach draufloszuschreiben weil ich befürchte mich in die falsche Richtung zu manövrieren und nach der ganzen Mühe nochmal von vorne beginnen zu müssen... [img]images/smiles/icon_sad.gif[/img]
Natürlich kennen professionelle Schriftsteller das auch, aber die haben ja für gewöhnlich auch mehr Zeit sich diesen Dingen zu widmen und müssen nicht unsereins noch Schule, Studium, Beruf oder ähnliches bewältigen...höhö...
Benutzeravatar
Ginny-Rose_Carter
Moderatorin und Forumsinventar
 
Beiträge: 1149
Registriert: Mittwoch 26. Dezember 2001, 01:01
Wohnort: Köln

Aller Anfang ist schwer

Beitragvon stephy » Donnerstag 14. Februar 2002, 17:42

Beim Anfang habe ich selten Probleme. Ich hab die immer bei der Korrektur und manchmal fehlen mir einfach die Worte, irgendetwas genau so rüberzubringen, wie ich das will oder wie ich es mir vorgestellt hab.
Schreiben ist halt ein Fluch, da kann man nichts machen. [img]images/smiles/icon_sad.gif[/img]

Gruß
stephy
Benutzeravatar
stephy
Literaturkritiker
 
Beiträge: 1040
Registriert: Montag 26. Februar 2001, 01:01
Wohnort: Nürtingen

Aller Anfang ist schwer

Beitragvon Kallle » Donnerstag 14. Februar 2002, 21:45

Ich, würde, auch, gerne, mal, eine, geschichte, schreiben, hab, aber, probleme, mit dem komma setzten.
Das, frustriert, mich, immer, und, ich, höre, nach, zwei, seiten, auf, zu, schreiben.
Kann, mir, jemand, in, punkto, kommas, weiter, helfen? Denn, mit, dem, Anfang, habe, ich, überhupt, keine, probleme. [img]images/smiles/icon_confused.gif[/img]
Benutzeravatar
Kallle
Des Lesens mächtig
 
Beiträge: 9
Registriert: Mittwoch 9. Januar 2002, 01:01
Wohnort: Neuss

Aller Anfang ist schwer

Beitragvon Biber » Donnerstag 14. Februar 2002, 22:12

Habs dir per E-mail geschildert ;-)
Biber
Des Lesens mächtig
 
Beiträge: 19
Registriert: Donnerstag 14. Februar 2002, 01:01
Wohnort: Wien

Aller Anfang ist schwer

Beitragvon kevin » Sonntag 17. Februar 2002, 22:05

Der Anfang einer Geschichte ist eigentlich kein Problem für mich.Aus einer eigenartigen (odr auch ganz normalen) Situation bau ich langsam die Story auf, so wie es King in "ON WRITING" beschreibt.
Schwierig wirts bei mir immer im Mittelteil.
Mir fehlt dann der Elan weiterzuschreiben, weil ich der Meinung bin, ich hätte die Geschichte schlecht umgesetzt. Wie ich gelesen hab geht es vielen im Forum so.
Meine einzige vollendete Geschichte ist gerade Mal 12 Seiten lang. Auf die bin ich verdammt stolz.
Desweiteren hab ich 2 Romane angefangen. Der 1. ein Horrorroman im Stil von " ES " (auch wenn es unmöglich ist diese Klasse zu erreichen)und ein Fantasy Roman, von dem 120 Seiten geschrieben sind. Drückt mir die Daumen, dass es was wird. Wenn er fertig ist (ich hoffe in 4 Monaten) schreib ichs euch. [img]images/smiles/icon_wink.gif[/img]
Benutzeravatar
kevin
Des Lesens mächtig
 
Beiträge: 39
Registriert: Dienstag 12. Februar 2002, 01:01
Wohnort: Irgendwo in der Mitte unseres bezaubernden Ländchens

Aller Anfang ist schwer

Beitragvon stephy » Montag 18. Februar 2002, 08:32

Jupp, halt uns auf dem Laufenden, Kevin!
Ich drück Dir die Daumen!!!
Setz' Dich jeden Tag (egal, wie stressig er ist) hin und schreib was... Ganz gleich was... Dann wird das schon! [img]images/smiles/icon_wink.gif[/img]

Ich hab nie Bock auf Korrektur. Hab eine längere Geschichte hier irgendwo herumliegen und bin zu faul, um sie zu korrigieren. Das ist immer so; ich schreib was, leg es dann weg und korrigier's ned, obwohl's Korrektur sicher nötig hätte... *seufzt*

Griasle
stephy
Benutzeravatar
stephy
Literaturkritiker
 
Beiträge: 1040
Registriert: Montag 26. Februar 2001, 01:01
Wohnort: Nürtingen

Aller Anfang ist schwer

Beitragvon Meat » Montag 18. Februar 2002, 15:31

So ähnlich geht's mir grad auch. Mit dem Anfang hab ich nie Probleme, da fang ich einfach irgendwo an, wo's grad schön reinpasst. Aber der Rest...
Ich hab nen Roman angefangen, und ich liebe die Story immer noch, aber irgendwie komm ich nicht weiter. Ich les dann was ich geschrieben hab und denk "is doch eh alles schlecht, so ein Müll" und sowas in der Richtung und dann hör ich halt auf. Aber ich hoffe ja immer noch dass ich irgendwann weiter mache. Liegt wahrscheinlich daran, dass ich mir alles besser vorstellen kann als ich es beschreiben kann.
Dann hab ich ne Idee die mir seit 5 Jahren im Kopf rumspukt, und die find ich noch besser als die erste. Ich hab schon mindestens sechs mal angefangen und dann wieder aufgehört. Hab vor kurzem beim siebten Anlauf so viel wie noch nie geschafft, 12 Seiten, das erste Kapitel also, aber jetzt... rien ne va plus.
Wie gesagt, man hofft...
und hofft...
und... [img]images/smiles/icon_sad.gif[/img]
Benutzeravatar
Meat
Bücherfreund
 
Beiträge: 79
Registriert: Donnerstag 28. September 2000, 00:01

Aller Anfang ist schwer

Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Montag 18. Februar 2002, 18:08

Da bin ich wohl eine der wenigen die mit dem Anfang Probleme hat... [img]images/smiles/icon_sad.gif[/img]
Bei mir ist das so: Mir kommt urplötzlich eine (so kommts mir dann zumindest vor [img]images/smiles/icon_biggrin.gif[/img] ) geniale Idee für eine Geschichte, meist für einen Roman (bei Kurzgeschichten haperts bei mir noch [img]images/smiles/icon_rolleyes.gif[/img] ). Ich hab die passenden Charaktere und es stehen in minem Kopf schon etliche Szenen fest. Bloss eine genaue Handlungsabfolge fehlt mir noch; ein klares Gerüst an dem ich mich beim Schreiben zumindest ein wenig orientieren kann.
Und ehe ich keine Ahnung habe wie in etwa meine Geschichte verlaufen soll kann ich nicht anfangen, weil ich mich gehemmt fühle und beim Schreiben immer im Hinterkopf die Befürchtung habe dass ich nach ein paar Seiten alles hinwerfe und neu beginne... [img]images/smiles/icon_sad.gif[/img]

Natürlich kann ich vorher noch nicht alles genau festlegen, aber teilweise habe ich eine ganz gute Ausgangsposition, bin mir aber über das Ende noch nicht im Klaren. Und dann kann ich auch nicht anfangen. Manche Schreiber können das; sie lassen sich während des Schreibens einfach leiten und gelangen shon zu einem passenden Ende...- ich kann das nicht; ich muss vorher wissen wohin mein Boot segeln soll. Ich muss mich dann selbstverständlich nicht stur an das Muster halten und kann es beliebig variieren oder davon abweichen - aber es gibt mir extrem viel Sicherheit beim Schreiben, wenn der grobe Handlungsverlauf schon in meinem Kopf (oder auf dem Papier... [img]images/smiles/icon_wink.gif[/img] ) festgelegt ist...

WENN ich dann mal etwas fertiggestellt habe fällt mir das Korrekturlesen nicht so schwer weil ich froh bin endlich mal etwas vollendet zu haben... [img]images/smiles/icon_biggrin.gif[/img] Ich übersehe dann leider vieles weil ich zu sehr an der ersten Version klebe und mir, mit ihr vor Augen, keine besseern Formulierungen einfallen... [img]images/smiles/icon_rolleyes.gif[/img]
Benutzeravatar
Ginny-Rose_Carter
Moderatorin und Forumsinventar
 
Beiträge: 1149
Registriert: Mittwoch 26. Dezember 2001, 01:01
Wohnort: Köln

Aller Anfang ist schwer

Beitragvon DerDrache » Mittwoch 20. Februar 2002, 16:46

Hi leute, ein tipp von nem alten Hasen was Schreiben betrifft.

Ich gebs zu hab noch nix eingestellt aber ich schreibe viel und hab immer 2 bis 3 Kurzgwschichten plus 1 Roman in arbeit.

Mein Tipp lautet:

1. Schreibt erst mal stichpunkte auf um so ein Gerüst zu kriegen.

2. Überarbeitet das gerüst bis es euch passt.

3. Niemals den mut verlieren irgendwann wird es schon klappen.

Ich selber hab mommentan eine schreibblockade vom feinsten ich komme einfach nicht mehr weiter. Kann mir da vileicht einer bei Helfen?

Ich bin über jede Hilfe froh, vileicht stelle ich dann demnächst mal ne kleine Geschichte ein.

Gruss Die Krähe

p.s.: Am besten erreicht ihr mich unter der E-Mail DerDrache-King@gmx.de
Benutzeravatar
DerDrache
Des Lesens mächtig
 
Beiträge: 17
Registriert: Montag 6. August 2001, 00:01
Wohnort: Wetter (Hessen)

Aller Anfang ist schwer

Beitragvon stephy » Donnerstag 21. Februar 2002, 06:37

Schreibblockaden sind schrecklich! Zum Glück währen sie in den meisten Fällen nicht allzu lang... [img]images/smiles/icon_wink.gif[/img] Ich glaube nicht, daß man dagegen irgendwas tun kann... Bleibt einem wohl nichts anderes übrig, als abzuwarten... [img]images/smiles/icon_rolleyes.gif[/img]

Ich gehöre zu den Menschen, die zuerst von Bildern heimgesucht werden, die sie dann in Geschichten verarbeiten.
Schreiben tu' ich richtig, seit ich 13 bin, würde ich sagen. Vorher nur so Fernsehkopiergeschichtchen, wie man sie als Kind oft schreibt... [img]images/smiles/icon_biggrin.gif[/img]
"Die Abenteuer von Merlin dem Zauberer" oder "Der kleine Vampir in der Geisterbahn" - hihi... [img]images/smiles/icon_smile.gif[/img]

Gruß
stephy
Benutzeravatar
stephy
Literaturkritiker
 
Beiträge: 1040
Registriert: Montag 26. Februar 2001, 01:01
Wohnort: Nürtingen

Nächste

Zurück zu Das Autoren Forum

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

cron