Aller Anfang ist schwer

Tipps, Tricks und Infos rund ums schreiben

Moderator: Ginny-Rose_Carter

Beitragvon forsakingmax » Freitag 30. Juli 2004, 09:19

theMöllermann hat geschrieben:dann versuchst du, mit einer anderen Situation anzufangen!


das ist das einzig wahre!!! Aus einer situation heraus anfangen. Das beste.
Versetz deinen Protagonsiten einfach mitten in eine Szene. Zb. er bestellt sich einen drink an einer bar, er betankt gerade seinauto. Er reisst sich gerade ein Mädchen auf. Er onaniert gerade unter der dusche. Er sieht sich das auto an, dass er später kaufen möchte und von der er noch nicht weiß, dass es ihn sein Leben und noch viel mehr kosten wird....muhar...

Zum Beispiel:

Verdammte Scheiße, dachte Möllemann, als er den Titel des Forumsbeitrages las. Verdammte Scheiße, das darf doch nicht wahr sein! Schnell klickte er auf den Link, der ihn zumgewünschten Beitrag brachte. Wenn dies wieder einer der Sorte sein würde, die ihn in Rage versetzten, wusste er schon, wo es enden würde. Es würde dort enden, wo es immer endete: im totalen Absturz.

MUHAR


PS: Es heißt "das LEBEN und das Schreiben", nicht "Lesen"!
MFG Markus

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Beitragvon jule » Freitag 30. Juli 2004, 09:24

Danke mölle :knuddel2:
Ich werd mal bei Amazo schauen, wie teuer das Buch ist. aber ich denke Ich sollte es mal gelesen haben. Ich spiel ja schon ewig mit demGedanken mir das zu kaufen :P
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Beitragvon theMoellermann » Freitag 30. Juli 2004, 09:35

forsakingmax hat geschrieben:Zum Beispiel:

Verdammte Scheiße, dachte Möllemann, als er den Titel des Forumsbeitrages las. Verdammte Scheiße, das darf doch nicht wahr sein! Schnell klickte er auf den Link, der ihn zumgewünschten Beitrag brachte. Wenn dies wieder einer der Sorte sein würde, die ihn in Rage versetzten, wusste er schon, wo es enden würde. Es würde dort enden, wo es immer endete: im totalen Absturz.

MUHAR


:mrgreen: Schade nur, dass ich nicht gemeint sein kann, ich heiße MölleRmann! :P :mrgreen:
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Beitragvon forsakingmax » Freitag 30. Juli 2004, 09:41

Ich meinte doch den Fussballer :)
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Beitragvon theMoellermann » Freitag 30. Juli 2004, 09:43

Eher den Politiker, oder? :P
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Beitragvon jule » Freitag 30. Juli 2004, 10:01

PS: Es heißt "das LEBEN und das Schreiben", nicht "Lesen"!


Ich weiß Tipfehler! :asdf: Das "B" liegt ja auch ganz dich neben dem "S" :mrgreen:
Danke, dass du es mir gleich anhand eines Beispiels erklärt hast :mrgreen:

Ich hab bei Amazon noch ein Buch gefunden, vielleicht kennt das ja jemand und weiß ob es gut ist: Julia Cameron - Von Der Kunst Des Schreibens
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Beitragvon Twinner » Freitag 30. Juli 2004, 10:56

auch ich setze den oder die Protagonisten zu Beginn in eine bestimmte Situation, egal ob Kurzgeschichte, Novelle oder Roman. Über Rückblenden kann man, finde ich, sehr gut Charaktereigenschaften und Handlungsweisen der Darsteller einfließen lassen. In einer Kurzgeschichte liegt darauf aber nicht unbedingt das Augenmerk. Da geht es doch mehr um einen kurzen, prägnanten Spannungsbogen und ein effektvolles Ende.
Werden die Menschen anhand von lustigen oder angstvollen Anekdoten aus ihrer Vergangenheit beschrieben, geht auch der Spannungsbogen nicht notwendiger weise in den Keller, selbst, wenn es manchmal etwas "ausufert" :wink: . Die Darsteller müssen ja auch nicht nacheinander weg beschrieben werden, sondern sondern es ginge ja auch geschickt über die Geschichte verteilt.
Der Nebeneffekt besteht meist darin, dass die Wörterzahl automatisch in die Höhe schnellt.
Tja, und manchmal ändert sich die Geschichte auch nach dem Anfang, entwickelt Eigendynamik. Ich finde, man muss nicht immer von Angang an wissen, wo man hin will mit einer Idee, solange es einem gelingt, seinem Schreibstil treu zu bleiben.

In diesem Sinne und musischen Wünschen...
Das Schlimme an einer Illusion ist der Schmerz, wenn sie einem als solche bewusst wird.
--------------------------------------------------
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Beitragvon jule » Sonntag 1. August 2004, 18:36

Ich hab jetzt endlich angefangen was aufzuschreiben. Gestern hatte ich mir schoin Notizen gemacht wie das alles aussehen soll und heute hab ich dann endlich angefangen zu tippen. Ich sitze schon seit heute Mittag am Pc und hab bis jetzt schon 10 Seiten zusammen. Ich schätze es wird noch ne lange Nacht :mrgreen:
Vielen Dank nochmal für die Tips. Ich habe nicht gleich mit der eigentlich Handling begonnen, sondern ein Präludium geschrieben. Danach fiel es mir leichter in die Handlung einzusteigen. Es läuft richtig gut bis jetzt. Die ideen sprudeln nur so aus mir heraus :P
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meinProblem

Beitragvon BittersweetWords » Montag 11. August 2008, 23:22

Momentan habe ich auch ein großes Problem...
Ich habe den Anfang meiner neu geplanten Geschichte schon aufgeschrieben,
aber für die Mitte und das Ende habe ich 3 verschiede Ideen und kann mich nun nicht entscheiden... Was macht ihr in solchen Momenten?
Einfach erstmal noch mehr Anregungen für die Ideen sammeln und sehen wie sie sich entwickeln? oder was ?

Ich möchte so gerne, bald wie möglich weiter schreiben!
Hoffe ihr könnt mir vielleicht helfen!

LG,
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Beitragvon Morgaine le Fay » Dienstag 12. August 2008, 06:15

Ich komme nur selten in solche Situationen. Aber ich würde mich einfach mal hinsetzen und in Ruhe darüber nachdenken, welche Variante am besten in die Geschichte passt. Oder du lässt die Geschichte erstmal liegen und schreibst etwas anderes. Wenn du dir deine Geschichte in zwei, drei Wochen nochmal anguckst, fällt dir die Entscheidung ja vielleicht leichter.
Ach, und herzlich Willkommen im Forum!
Ich lehne Gewalt ab, weil das Gute, das sie zu bewirken scheint, nicht lange anhält; dagegen ist das Schlechte, das sie bewirkt, von Dauer.
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Beitragvon BittersweetWords » Dienstag 12. August 2008, 12:48

vielen dank für die schnelle Antwort.. Ich glaube ich versuche mal das 1 :)
aber erst samstag/sonntag .. weil ich da genug Ruhe hab...
Vielleicht sammel ich einfach noch ein bisschen zu allen Versionen dazu und schau dann welche meiner Meinung nach die Beste ist...
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Beitragvon Berzerk » Donnerstag 18. September 2008, 19:25

Hallo!

Ich habe mal eine Frage, wie andere Hobbyschriftsteller folgende Sache handhaben. Ich hoffe, ich kann mein Problem brauchbar formulieren :)

Also, ich weiß dass es kein richtig oder falsch gibt und auch kein Patentrezept. Aber ich mache mir zur Zeit über folgende Sache Gedanken:

Wie bei wahrscheinlich jedem, fängt eine Story bei mir mit einem Bild an, oder auch mit einem Satz der einem im Kopf herumspukt.

Bevor ich jetzt aber anfange, male ich mir die komplette Geschichte drum herum im Kopf aus. Das heißt, ich weiß bevor ich schreibe schon ganz genau, welche Szenen ich integrieren werde, selbst die Dialoge habe ich im Kopf. Das ist auf der einen Seite mit Sicherheit keine schlechte Vorgehensweise, weil es mir so z.B. nicht passieren kann, kein Ende zu haben.

Allerdings habe ich dergestalt Bedenken das ich zum Einen die Kreativität auf der Strecke lasse (es wird ja viel darüber berichtet, das die Geschichte beim Schreiben erst anfängt zu "leben") und zum Anderen dauert das Schreiben einer KG bei mir verdammt lange, was ich zum Teil auf die extrem lange Vorarbeit schiebe, da ich wirklich noch kein Wort schreibe ohne alles durchgeplant zu haben :heulsuse: .

Naja, ich wollte nur mal so nachfragen wie ihr es handhabt. Vielleicht können wir uns ja ein wenig austauschen.

Viele Grüße

Berzerk
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Beitragvon Morgaine le Fay » Donnerstag 18. September 2008, 19:49

Hallo Berzerk,

ich denke, jeder geht da anders vor und für jeden ist eine andere Vorgehensweise die Richtige. Wenn du generell gut damit klar kommst, solltest du dich nicht in eine andere Arbeitsweise "zwängen". Aber ich würde es an deiner Stelle einfach mal versuchen, "einfach drauf los zu schreiben".
Ich persönlich arbeite eher intuitiv. Wie du schon sagtest, fängt auch bei mir eine Geschichte mit einem Bild und/oder einem Satz an. Natürlich habe ich auch gewisse Szenen, Dialoge etc. schon im Kopf, bevor ich anfange zu schreiben, aber der Großteil meiner Geschichten entwickelt sich während des Schreibens. Ich finde es einfach sehr spannend, wenn sich eine Geschichte entwickelt und ich selber noch nicht weiß, wie es weiter geht. ^^ Obwohl mir gerade einfällt, dass ich bei größeren Projekten schon etwas mehr plane, dann mache ich mir aber maximal zwei, drei Seiten Notizen, wie ich mir den groben Ablauf vorstelle.
So, ich hoffe, ich konnte dir helfen.

Viele Grüße
Morgaine
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Beitragvon Berzerk » Sonntag 21. September 2008, 10:20

Hallo Morgaine!

Klar gibt es keinen Königsweg, ich wollte einfach mal fragen, wie andere so arbeiten. Deswegen danke ich Dir für Deine Antwort. Ich glaube, bei der nächsten Story werde ich es einfach mal versuchen, nur mit Eckpunkten in der Handlung ans Schreiben zu gehen. Mal sehen was dabei rauskommt :)

Vielen Dank nochmal und ein schönes Restwochenende wünscht

Berzerk :lernen:
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Beitragvon Elvarryn » Donnerstag 12. Februar 2009, 21:52

Hallo,

ich koennte Euch ja mal die erste Szene zweier meiner Stories posten, um zu demonstrieren, wie ich sowas mache. Natuerlich koennt Ihr Euch die Textmauern auch sparen, denn sie sollen nur als Beispiel dafuer dienen, wie ich etwas anfange.

- Der erste Satz sollte neugierig machen
- In der ersten Szene beginnt noch nicht notwendigerweise die Story (was natuerlich trotzdem der Fall sein koennte). Vielmehr stelle ich hier den Hauptcharakter vor

"Kapitel 1: Erwacht" aus der Story "Im Zwielicht (Buch 1)" (Erste Szene)
Ein leises Summen durchbrach die Dunkelheit. Zunaechst unmerkbar und fern, dann jedoch langsam anschwellend - nicht etwa ein Geraeusch, vielmehr ein Gefuehl. Und es kam naeher.. langsam, und wurde dabei lauter, schraubte sich gewissermassen mehr und mehr in den Vordergrund und begann damit, die Dunkelheit in sich aufzusaugen wie ein Strudel.
Lauter und lauter, schwoll es schliesslich zu einem Rauschen an und uebernahm den Platz, den Vorher das durchdringende Schwarz eingenommen hatte, ein universelles Empfinden, das alle Sinne zugleich ansprach. Schliesslich wurde es zu etwas Unertraeglichem, und uebte einen Druck auf die Realitaet aus, der ueberhand zu nehmen drohte. Und es endete nicht. Es wuchs.. und zerbarst schliesslich alles, was war, um etwas Anderem Platz zu machen.
Ich schlug die Augen auf. Der Wirbel aus droehnendem Rauschen verschwand unversehens, und mit einem Mal setzten all die Prozesse wieder ein, die eigentlich schon aufgehoert hatten: Atmung, Herzschlag, das Denken.
Wo war ich? Was war geschehen? So abgedroschen diese beiden Fragen auch zu sein schienen, sie waren alles, was mich im ersten Moment beschaeftigte. Schwindelkeit ueberkam mich, und ich musste wuergen, dann husten. Mein Koerper schmerzte an Stellen, von denen ich bisher nicht einmal gewusst hatte, dass sie existieren, und zu all dem kam ein weiteres Gefuehl: Leere. Ich fuehlte mich, als tobten in mir die Gewalten eines gierigen Abgrunds, eines Schlunds, der dem Wirbel glich, vor dessen Gewalt ich mich zunaechst befreit geglaubt hatte. Begreifen und Erinnern passierten gleichzeitig.


"Kapitel 1: Fruehling" aus der Story "Im Zwielicht (Buch 2)"
"Okay", sagte sie und goss sich weiteren Kaffee nach. Die kleine Tasse fuellte sich rasch, und routiniert fuehrte sie die Absetzbewegung durch, die verhinderte, dass sie ueberfuellt wurde und ueberschwappte.
Ihr geistesabwesender Blick glitt immer wieder zum Fenster, und die Unterhaltung ihrer beiden Freundinnen, die mit ihr in der Kueche sassen, ging groesstenteils an ihr vorbei.
Da es halb geoeffnet und 'auf Kipp' stand, konnte der Wind, der draussen durch die Strassen fegte, eindringen, und die weissen Gardienen bauschten sich bei jedem Windstoss ein wenig auf.
Sie verfolgte diese Bewegung automatisch mit dem Unterbewusstsein - ihre Gedanken waren in eine ferne Vergangenheit geschweift, deren Spuren allenfalls innerlich erkennbar waren.
Die gruenen Augen verschleierten sich, und die ebenmaessigen, fein geschnittenen Gesichtszuege froren ein, als handle es sich bei ihr um einen Roboter, dessen AUS-Knopf jemand betaetigt hatte. Wie so oft in letzter Zeit. Dies geschah haeufig in letzter Zeit, und, was beaengstigend gewesen waere, haette sie es gewusst, bei weitem oefter als sie sich selbst im Klaren war.
Eine kurze Pause entstand, die sie gar nicht wahrnahm, als die beiden Hexen ihre erneute geistige Abwesenheit bemerkten.
"Melissa?", rief eine der Frauen aus, und dieser Ausruf klang mehr nach einer Frage, unsicher und leicht besorgt. "Was ist mit dir?", wollte sie wissen, und die Hartnaeckigkeit im Ton deutete an, dass die Frau, der diese Stimme gehoerte, sich nicht wuerde ignorieren lassen. Fanft, aber bestimmt.
"Hm?"
"Du machst mir Sorgen, Schwester.", aeusserte die aeltere der beiden Freundinnen, die zuerst gesprochen hatte, und der Gesichtsausdruck der zweiten drueckte deutliche Zustimmung aus.
"Ach.. ich bin nur muede.. wohl ueberarbeitet..", floh sie in die wohl aelteste moderne Luege, die ihr spontan einfiel, waehrend ihr Geist widerstrebend in das Jetzt und Hier zurueck fand, Wege beschreitend, die ihr Unbehagen fuer den Bruchteil eines Lidschlages verursachten, waehrend sie diese passierte. Doch die Bilder verflogen augenblicklich, und nichts davon blieb zurueck - auch diesmal noch nicht.
Ihr Gegenueber zog skeptisch eine Braue hoch und schien zu ueberlegen, ob sie es dabei bewenden lassen wollte. Melissa entschied, ihr diese Entscheidung abzunehmen.
"Wirklich, mir gehts gut. Wir haben da ein neues Projekt an Land gezogen, und zurzeit macht uns der Chef die Hoelle heiss.", laechelte sie, und fuegte hinzu: "Zum Glueck kommen wir gut voran. Und in zwei Wochen beginnt mein Urlaub."
Ihr Laecheln war so falsch wie ein Sechs-Euro-Schein, doch die beiden, denen es galt, liessen sich nicht anmerken, ob sie es ihr abnahmen oder nicht. Das war ihr im Grunde auch egal, solange sie nur Ruhe gaben und mit der Fragerei aufhoerten. Wie sollte sie Antworten auf Fragen geben, die sie selbst nicht kannte? Und das Letzte, was sie derzeit brauchen konnte, waren besorgte Freundinnen, die ihr nachliefen und sie umsorgten, und wenn es auch noch so gut gemeint sein mochte.
"Noch Kaffee?", fragte sie in freundlichem Tonfall, und innerlich schaemte sie sich. Aber nur ein wenig.


Meine Stories finden sich uebrigens auf keinVerlag.de unter dem Usernamen Elvarryn. Ansonsten publiziere ich sie nicht weiter.. ich verschwende meine Zeit lieber mit Lesen und dem Schreiben ansich :)
Elvarryn
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