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Tipps, Tricks und Infos rund ums schreiben

Moderator: Ginny-Rose_Carter

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Beitragvon Cat » Donnerstag 6. September 2001, 12:24

Hallo, ich bin die neue!

früher wollte ich unbedingt schriftsteller werden, hab auch viele kürzere geschichten geschrieben und auch gedichte.
seit ca 4 jahren hab ich nix mehr zu papier gebracht.-das hängt damit zusammen, daß ich nur kreativ bin, wenn ich äußerst üble laune habe oder echt einsam bin.-
meine neugier ist aber nachwievor da. und zwar würde mich interessieren, wie ihr euren figuren namen gebt.
in englischsprachigen büchern klingen die namen immer authentisch.in deutschen büchern klingen sie meist so konstruiert.
also ich hatte immer total probleme, meine figuren zu benennen.

neugier killt die katz bisweilen, ich weiß,-
aber ich frag ja nur [img]images/smiles/icon_rolleyes.gif[/img] gruß&kuß Cat
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Beitragvon Hannibal der Kannibale » Freitag 7. September 2001, 16:04

Ich benenne meine Figuren eigentlich immer nur mit englischen namen. Und du hast recht, wenn man ihnen deutsche namen gibt, hört sich das in meinen Ohren irgendwie unecht an.
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Beitragvon stephy » Samstag 8. September 2001, 00:23

Das habe ich seither auch immer gemacht; englische Namen verwendet. Aber mittlerweile ist das eben etwas, was jeder tut - jetzt schwenke ich um zu deutschen Namen. "Dolores" klingt ja auch nicht allzu amerikanisch - oder? [img]images/smiles/icon_confused.gif[/img] Und der Mörder aus "The Cell" hieß immerhin KLAUS... [img]images/smiles/icon_biggrin.gif[/img] Es ist halt standartgemäß, wenn man englische Namen benutzt - das hört sich cool an, das gibt der Geschichte ein besseres Image... blabla... Und; ist Euch aufgefallen, daß Zweidrittel der Geschichten in Amerika spielen? Eigentlich schade, wo wir in Deutschland auch wunderschönes Land haben... [img]images/smiles/icon_rolleyes.gif[/img] Na ja, ich darf mich nicht beschwehren, ich habe es auch immer so gemacht. Aber mittlerweile mach ich das einfach anders... --- Hoff ich zumindest.

Gruß
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Beitragvon Meat » Samstag 19. Januar 2002, 17:29

Ich hab da grad ein ganz ekelhaftes Problem:
Ich schreibe an einer Story die in den Alpen spielt (Österreich) und somit müsste ich deutsche Namen benutzen. Ich hab bisher nur englische genommen und finde das die deutschen echt doof klingen. Aber was tun? Amis machen einen Skiausflug mit der Schule nach Österreich??? Zu unrealistisch. Das ganze in die Rockys verlegen? Nee, passt mir irgendwie nicht. Die Geschichte spukt mir seid 5 Jahren im Kopf herum, aber ich habe es nie geschafft sie anzufangen. Geht es euch eigentlich auch mal so? Ich habt ne Geschichte ewig lang im Kopf aber sie will einfach nicht aufs Papier??? Also mir oft.
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Beitragvon chrhanna » Samstag 19. Januar 2002, 18:34

Mir geht es auch so, dass mir Geschichten im Kopf rumspuken, die ich einfach nicht aufgeschrieben kriege...
Bei mir ist es so, dass ich immer 2-3 Seiten schreibe und es mir dann doch anders überlege, weil das was ich aufgeschrieben habe einfach nicht wirklich dem entspricht was ich eigentlich im Kopf hatte.

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Beitragvon svoon » Sonntag 19. Mai 2002, 18:41

Was????
Es wirkt "unecht"wenn man deutsche Namen benutzt und die Handlung in unseren Landen angesiedelt ist?
[img]images/smiles/icon_confused.gif[/img]
[img]images/smiles/icon_mad.gif[/img]
Hat nicht S.K. selbst gesagt:"...schreibe über das,das du kennst..."?(oder so ähnlich,>Das Leben und Schreiben)
Das würde den Geschichten mehr Tiefe und Glaubwürdigkeit verleihen...Mal ehrlich,sind denn die Menschen und Städte in Amerika so viel "cooler"?Es besteht doch kaum noch ein Unterschied zwischen der Amerikanischen und der Europäischen Kultur. [img]images/smiles/icon_confused.gif[/img]
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Beitragvon stephy » Montag 20. Mai 2002, 00:32

Ich kann svoon echt gut verstehen. Mich macht das auch wütend, wenn ich lese, daß ein Autor absichtlich nur amerikanische Namen nimmt, weil die "cooler" klingen. Das zeugt doch von Einseitigkeit. Zumal ich gerade sowieso einen "Haß" auf die Amis habe. [img]images/smiles/icon_mad.gif[/img]
Nee, Deutschland ist ok! Und Österreich auch! Du solltest eine Geschichte auch wirklich da spielen lassen, wo sie spielt, Meat. Und die Namen benutzen, die sie realistisch machen. Über amerikanische Namen von Österreichern muß ich jedenfalls lachen [img]images/smiles/icon_biggrin.gif[/img]

Gruß,
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Beitragvon kevin » Montag 20. Mai 2002, 02:31

Das so viele Geschichten in den USA spielen hängt vielleicht damit zusammen, das die Geographie anders ist als bei uns in Deutschland. In den USA gibts alles: Wüste, hohe Berge, große Seen, heißes Wetter, kaltes Wetter...
Deutschland ist einfach überbesiedelt.
Nehmen wir zum Beispiel Kings DAS MÄDCHEN.
Es gibt in Deutschland keinen Wald mehr, in dem man sich verlaufen und verhungern könnte.
Nach spätestens einem Tag wär man wieder draußen.
Zu den Namen: Ich glaube das sich Ami Namen im ersten Moment nur besser anhören, weil wir es aus Büchern und Filmen nicht anders gewohnt sind.
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Beitragvon Gwenhwyfar » Montag 20. Mai 2002, 03:34

Bin der selben Meinung wie Kevin; es kann an der Gewöhnung liegen, weil man tagtäglich umgeben ist mit englisch klingenden Namen. Dennoch habe auch ich beim Lesen ein Problem damit, wenn der Name deutsch ist. Keine Ahnung, wieso. Mir kommen diese immer so albern vor.
Wie ich schon mal in einem anderen Thread sagte, würde ich einfach versuchen, daß "Problem" zu umgehen mit Namen, die man fast überall findet, die es in vielen Ländern gibt. [img]images/smiles/icon_rolleyes.gif[/img]
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Beitragvon stephy » Montag 20. Mai 2002, 14:41

@ Kevin

<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>In den USA gibts alles: Wüste, hohe Berge, große Seen, heißes Wetter, kaltes Wetter...
<HR></BLOCKQUOTE>

Das ist nicht wahr, hier gibt es auch alles. Mußt Dich doch nur mal umschau'n. [img]images/smiles/icon_wink.gif[/img] Und es ist sowieso leichter über ein Land zu schreiben, das man kennt. Bei Amerika ist das Problem, daß jeder glaubt, er würde das Land kennen - nur die wenigsten waren wirklich mal dort. Und ich glaube, amerikanische Namen werden vor allem aus dem Grund gerne genommen, weil sie "cooler" klingen. Halt King-mäßig. [img]images/smiles/icon_biggrin.gif[/img]
Jeder so, wie er will. Aber hier gibt es wirklich auch alles. Auch Wälder, zwar nicht so groß, wie in Amerika, aber es gibt sie auch. Es gibt Kälte, es gibt Schnee, es gibt Hitze, es gibt alles Mögliche nur keine Sahara. [img]images/smiles/icon_wink.gif[/img] Man muß nur die Augen aufmachen und nicht immer sein Land verleugnen... [img]images/smiles/icon_wink.gif[/img]

Gruß,
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Beitragvon kevin » Montag 20. Mai 2002, 16:35

Ich verleugne mein Land nicht, ich lebe gerne hier (viel lieber hier, als in den USA)
aber es ist nun mal Tatsache das die USA viel größer ist, und das du in Deutschland nach jeden 5 KM auf ein neues Dorf stößt.
Verstehst du was ich meine? Es würde dir einfach niemand abnehmen, dass sich ein Mädchen von 9 Jahren hier irgend wo im Wald verläuft, und ums überleben kämpfen muss.
Die Polizei fliegt 2 Stunden mit dem Hubschrauber über das Waldstück und schon ist es gefunden.
Und das mit den COOLEN Namen, hab ich ja auch schon geschrieben.
Übrigens, ich nehme beides: Hab schon Geschichten die in den USA spielen geschrieben und auch welche, die hier bei uns spielen.
Aber es ist natürlich tausend mal schwerer als Europäischer Autor über die USA zu schreiben. Und ich glaube auch, dass das weniger glaubhaft wirkt.
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Beitragvon stephy » Dienstag 21. Mai 2002, 17:26

<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Aber es ist natürlich tausend mal schwerer als Europäischer Autor über die USA zu schreiben. Und ich glaube auch, dass das weniger glaubhaft wirkt.

<HR></BLOCKQUOTE>
Da gebe ich Dir voll und ganz recht.

Ich habe meinen Beitrag übrigens nicht auf "Das Mädchen" angesetzt. Da hast Du Recht, daß das in Amerika besser anzusiedeln ist. Aber bei so vielen Geschichten kann man sagen; die könnten genausogut in Deutschland spielen. Und wenn man sich dann auch noch die Autoren anschaut und merkt, daß das alles miteinander DEUTSCHE sind, denkt man halt: "O ja, wieder ein paar, die dem Mainstream verfallen sind."

Gruß,
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Beitragvon Meat » Mittwoch 22. Mai 2002, 13:22

Ich habe auch anfangs immer amerikanische Namen benutzt, einfach weil sie besser klangen und mir geläufiger waren. Aber inzwischen hat sich das geändert und ich schreibe auch wieder mit deutschen Namen. Is eigentlich gar kein Problem, wenn man ma damit angefanden hat. Ich war zumindest noch nie bei den Amis und kenn daher das Land nicht wirklich. Da tut man sich mit dem guten alten Bayern doch leichter.
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Beitragvon Underwood » Montag 27. Mai 2002, 20:06

Ich hatte auch schon oft dieses Problem. Die Geschichte selbst war meistens schon immer im Kopf... bloß diese Namen... Manchmal habe ich mir sogar nächtelang darüber den Kopf zermartert.
Wie macht ihr das eigentlich?
-Vergebt ihr die namen direkt beim schreiben
-oder erst hinterher

Zuerst hab ich sie auf die erste weise benannt, doch heute(wenn ich heute noch was schreibe) nenne ich sie zuerst alle [Karl] und [Else] und esetze sie später.

Und wie ist es euch ergangen als ihr "Die Augen des Drachen" gelesen habt... Ich mein... wie habt ihr da "Roland" ausgesprochen ("Rouländ"?)

[ 27.05.2002: Beitrag editiert von: Underwood ]
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Beitragvon Kallle » Montag 27. Mai 2002, 22:52

Am besten man gibt den Leuten einfach namen wie: Frank, Mike, Paul usw.
Dann können die Leser entscheiden ob sie sie Frank oder Fränk aussprechen, Paul oder Pohl.
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