Namen

Tipps, Tricks und Infos rund ums schreiben

Moderator: Ginny-Rose_Carter

Beitragvon Kingzwriter » Freitag 6. Februar 2004, 12:11

Hallo zusammen :lol:

Ich schreibe zwar eher mit amerikanischen Stil
das heißt aber nicht das ich mich eventuell an eine in Mannheim spielende Horrorgeschichte wage "Quadratestadt" ist vom Namen her etwas seltsamklingend aber sehr vielversprechend

mfg

Kingzriter aka Daniel W
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Beitragvon Danny17 » Donnerstag 3. Juni 2004, 11:59

Also, ich nehme immer englische Namen. Hört sich halt cooler an, kann ich auch nichts für. Wenn ich dann Probleme mit der Geographie der USA habe, Lebensverhältnisse Klima etc, recherchiere ich halt, um genau zu wissen, was mit diesem Land/Bundesstaat etc. los ist.
Meine Orte sind immer fiktiv, aber durchaus von realen Orten umgeben.
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Beitragvon forsakingmax » Donnerstag 3. Juni 2004, 22:32

Kopiert von King.
MFG Markus

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Das Wakan-Tanka.
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Beitragvon heidl » Donnerstag 17. Juni 2004, 21:01

ich finde schon dass die spannung einer geschichte davon abhängig ist, wo sie statt findet. bei manchen jedenfalls

ich schreib zb jetz ne story die in saudi-arabien(!) spielt. es geht um ne kleine tochter eine flüchtlingsfamilie im krieg. sie heißt layla und verliert auf der flucht ihre familie. so steht sie nachts ganz allein mitten auf einem feld.

sowas kann man wohl schlecht in österreich ansiedeln, schon allein deshalb weil hier kein krieg herrscht. und auch wegen der ganzen mentalität und allem.


das mit den namen, da hab ich irgendwie gar keine probleme damit (und könnte auch net 4 seiten drüber diskutieren :P )
ich entscheide vor der geschichte wo sie wohl ungefähr spielt und vergeben dann die namen rein nach gefühl und vor allem wie es sich anhört während dem schreiben. das is ne gefühlssache

mfg
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Beitragvon forsakingmax » Samstag 19. Juni 2004, 17:58

Geht mir gleich wie dir, heidl, mit den Namen. Und hast völlig recht: Neben dem "WER" in eienr GEschichte ist das "WO" durchaus wichtig.
MFG Markus

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Beitragvon Butzemann » Donnerstag 24. Juni 2004, 20:16

hallo, ich wollte auch mal meinen senf dazu geben;
man sollte doch das genre in der namensgebung berücksichtigen, sowie schon angesprochen wurde die schauplätze und die handlung;
diese variieren so dermaßen, dass amerikanische namen genauso wie deutsche namen verwendet werden können
von all den dingen die mir sind verloren gegangen,
hab ich am meisten an meinen verstand gehangen
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Beitragvon stephy » Donnerstag 24. Juni 2004, 21:05

Na ja, der Trend geht ja eindeutig zu amerikanischen Namen, was ich nicht verstehen kann, immerhin war (ist? wohl nimmer... seufzt) Deutschland das Land der Dichter und Denker... ;)

Finde nicht, daß amerikanische Namen sich cooler anhören. Es gibt durchaus gute Deutsche Namen. Man kann ja auch welche erfinden, das ist das Kreativste von allem. :)
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Beitragvon Louis » Freitag 25. Juni 2004, 21:48

Viele sagten hier dass sie die namen erst später einsetzen würden.
Das ist doch ein riesen Umstand!
Ich fange an, die Geschichte zu schreiben, und wenn ich dann einen Namen benötige, überlege ich mir welche (mittlerweile sowohl deutsche als auch englische), und hinterher könnte ich nie die Personen umbenennen, das würde nicht mehr zu den Personen passen :?
Außerdem gibt es viele Bücher, wo ich dem Autor am liebsten gesagt hätte, dass er den Namen ändern soll, zum Beispiel in Wolfgang Hohlbeins 'Die Bedrohung' heist die Hauptperson 'Anders'. Das hat mich dermaßen gestört, sodass ich mehrere Male versuchen musste, das Buch zu lesen.
Weil das Wort 'anders' ja auch ein Adjektiv ist, bin ich immer total durcheinander gekommen, obwohl der Name 'Anders' immer groß geschrieben wurde, doch das ganze hat irgendwie nicht funktioniert :? :?
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Beitragvon zippolo » Donnerstag 30. Dezember 2004, 02:01

Louis hat geschrieben:Viele sagten hier dass sie die namen erst später einsetzen würden.
Das ist doch ein riesen Umstand!
Ich fange an, die Geschichte zu schreiben, und wenn ich dann einen Namen benötige, überlege ich mir welche (mittlerweile sowohl deutsche als auch englische), und hinterher könnte ich nie die Personen umbenennen, das würde nicht mehr zu den Personen passen :?


ich bin, wenn ich eine geschichte beginne, dermaßen im schreibrausch, dass ich einfach keine zeit habe, minutenlang irgendwelche namen zu erfinden
dann vergesse ich ja alles, was ich mir zu schreiben überlegt habe

ist vielleicht bei anderen auch so :wink:
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Beitragvon svoon » Samstag 22. Januar 2005, 19:13

Für die Namenswahl würde ich das Telefonbuch einer beliebigen Großstadt empfehlen, da wird man sicher fündig...
Ich halte es für keine gute Idee, die Namen erst später einzusetzen, für mich gehört der Name von Anfang an zu einem Chrarakter, ist ein Teil seiner Identität. Ich stelle mir einen Charakter mit bestimmten Eigenschaften vor und überlege mir dann gleich, wie er oder sie heißen könnte...
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Beitragvon Louis » Sonntag 13. Februar 2005, 15:36

Ich mache es auch schon mal so: Ich erfinde die Charaktere, bevor sie überhaupt in der Geschichte auftauchen. Ich binde mich da nicht an bestimmte Stellen in der Geschichte, ich nehme sie wenn ich beim Schreiben gerade der Meinung bin, das der Charakter in diese Stelle hinein passt. Es ist schon störend (wie zippolo sagte), beim schreiben unterbrechen zu müssen, denn dann ist man irgendwie 'raus' :?
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Beitragvon zippolo » Freitag 18. Februar 2005, 16:18

so, jetzt versuche ich, deutsche namen in meiner neuen geschichte unterubringen....

:rofl:

ich hab das telefonbuch aufgeschlagen und blind auf einen namen gezeigt.. und was hatte ich da??
FRANZ KIMPFLINGER :lach

und er kommt jetzt wirklich vor! nur hab ich Franz in Paul umgewandelt und das M in kimpflinger weggelassen :confused2:

ach ja, weiß noch jemand ein paar neutrale nachnamen?? denn herr kimpflinger ist NICHT die hauptperson, der hauptprotagonist sollte schon einen ordentlichen namen haben.. :rofl:
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Beitragvon Liliana » Sonntag 20. Februar 2005, 15:59

Ich finde es ziemlich schwierig, schöne/gute Namen sowohl im Deutschen als auch Englischen/Amerikanischen zu finden, daher habe ich meist festgelegte Favoriten(was schwierig werden kann, wenn man mit einem Namen bereits eine ganze Geschichte verbindet), wie z.B. Lydia oder Ricarda. Die Wiederholungen stören ja auch niemanden, da keiner meine Geschichten liest :mrgreen: :mrgreen:

Aber wegen dieser Probleme und da ich mich gerade im Fantasybereich sehr wohl fühle, erfinde ich häufig eigene Welten und dazugehörige Namen, Ladaya, Kiza o.Ä. Ansiedlung in der 'normalen' Welt ist da nicht das Problem.

Aber wenn ich mich doch in die Realität ansiedle, recherchiere ich den Ort ebenso wie Danny aus und hole auch mal den Atlas und das Internet zur Hilfe (wofür ist das sonst da *lächel*), und die Namen ziehen meist fünf Minuten des Rumrätseln, was denn nun zu der Geschichte passt, nach sich *grins*
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:eatme:
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Beitragvon TwoFaZe » Mittwoch 1. Juni 2005, 18:31

Also, ich versuche möglichst immer deutsche Namen zu verwenden. Warum? Es fällt mir schwer Sachen zu kopieren und ich versuche meinen eigenen Stil zu finden. Mag sein, dass wir uns mit amerikanischen Namen wohler fühlen. Vielleicht liegt es daran, dass es zu wenig Horrorgeschichten mit deutschen Namen gibt. Vielleicht auch daran, dass sie einfach cooler klingen.

Letztendlich sollte man sich immer danach richten, in welchem Land die Geschichte spielt. Ich mag keine Geschichten, die in Deutschland spielen und in denen nur amerikanische Namen vorkommen. Gezielt kann man auch ausländische Namen benutzen, um die Persönlichkeit eines Charakters besser herauszuarbeiten. Am besten wäre es natürlich, wenn immer der Name zum Charakter der Person passt.
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Beitragvon Livia » Donnerstag 2. Juni 2005, 05:56

Hallo ihr Lieben,
ich mache die Namensgebung nur vom Charakter der Figur abhängig, als von Örtlichkeiten oder Umständen. Gut, das ist im Fantasybereich einfacher, als beim guten alten deutschen Krimi.
Dennoch verbindet die Leserschaft mit bestimmten Namen bestimmte Charaktere, oder Erscheinungen.
-Den bärbeißigen Haudegen würde ich lieber Brutus nennen, statt z.b. Erwin.
-Die zarte Waldelfe lieber Ariel, statt z.b. Bettina.
-Die biedere Hausfrau lieber Erika, statt z.b. Monique.

Zumindest ich assoziiere mit bestimmten Namen ganz eigene Typen, und ich denke, das macht die Mehrzahl der Leserschaft genauso.
Warum hier mit allzu fanasievollen Namen überfordern oder auf falsche Fährten locken?
Zumal die Handlung wichtig ist, als der ewig im Kopf hängende Name, der einen wegen seiner Aussergewöhnlichkeit "verfolgt".
Ich habe vor mehr als einem Jahr anderen Orts mal eine KG für Kinder gelesen, in der ein ausländischer Gemüseverkäufer einen unaussprechlichen Namen hatte. Als ich den Autor darauf aufmerksam machte, das der Name für Kinder zu schwer zu lesen wäre (selbst ich bin immer wieder ins Stocken geraten), meinte dieser, grade auf diesen Namen sei er besonders Stolz und der bliebe drinnen.
Aber mal im Ernst, was bringt so Etwas?
Dieser Name störte sogar meinen Lesefluss erheblich, und das kann nicht im Sinne des Autors sein, zumal die Zielgruppe dabei noch eine viel jüngere war.
Dies sollte man bei seiner Namesgebung immer beachten.
Und wenn man mit sich mal ernsthaft ins Gericht geht, wird man feststellen, das gute Geschichten noch Jahre im Kopf bleiben können, die Namen der einzelnen Figuren aber mit der Zeit vergessen werden.
Also, warum da soviel "Arbeit" rein stecken?

Liebe Grüße
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