Jack Ketchum

Zum Gruseln

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"Evil" - Jack Ketchum

Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Donnerstag 16. Februar 2006, 11:23

So, vor zwei Tagen kam das Buch bei mir an, in nichtmal 24 Stunden hatte ich es ausgelesen. Gut, es ist mit ca 330 Seiten auch nicht gerade sehr dick, aber auch mit mehr Umfang wäre ich wohl sehr rasch fertig geworden. Über das Buch ist viel geschrieben worden, Stephen King bezeichnet den Autor als "den furchteinflößendsten Amerikas" und es ist wirklich nicht leicht zu ertragen, über welche Misshandlungen und Demütigungen eines jungen Mädchens Ketchum da schreibt. Trotzdem konnte ich mich kaum davon losreißen, vor allem weil der Ich-Erzähler, der sich rückblickend an die Geschehnisse in seiner Teenagerzeit erinnert, einem auf eine Art ebenso nah geht wie die des gequälten Mädchens. Einerseits hasst man ihn, weil er nicht stärker eingegriffen und mehr verhindert hat und er selbst zu den Tätern gehört, andererseits bereut er und war gleichzeitig auch Opfer. Und man ahnt, dass im Amerika der fünfziger Jahre ein Kind kaum etwas etwas hätte ausrichten können.

Die erste Hälfte des Buches ist eine typische, teilweise sogar idyllische Schilderung eines Kindheitssommers, die zweite Hälfte befasst sich überwiegend mit den immer exzessiveren Folterungen eines unschuldigen Mädchens und einen Strudel aus Heimlichkeiten und Gewalt. Wie schuldig sind Kinder bei solchen Taten, wie kann es dazu kommen, fragt man sich - erst recht, wenn man bedenkt, dass die Ereignisse sich an eine reale Begebenheit anlehnen.

Allerdings muss ich gestehen, dass ich mir gewünscht hätte, dass die Identifizierung mt dem Ich-Erzähler noch weiter geht, dass man noch besser nachvollziehen kann, wie so etwas geschehen konnte. Obwohl man weiß, dass so etwas wirklich geschehen ist und immer wieder geschieht und wohl auch immer geschehen wird, spukt einem beim Lesen der Gedanke im Kopf herum, dass es einfach unrealistisch klingt, dass Menschen so weit gehen. Mir zumindest ging es so. In gewissem Maß kann ich es nachvollziehen, auch die sadistische Faszination, die man empfinden kann ... aber man meint trotzdem, dass irgendwann der Punkt kommen muss, wo sich entweder das Gewissen meldet oder den Tätern ihr Tun zu riskant wird.

Naja, nichtsdestotrotz sehr lesenswert, wenn man sich auf harten Tobak gefasst macht.
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Beitragvon LittleMissCabyCane » Freitag 3. März 2006, 14:32

Ich hab's schon mal in irgendeinem Thread geschrieben: Ich fand's einfach nur schrecklich. Gut geschrieben, aber einfach nur schlimm, auf was für Ideen der Autor da kam... Mir war's echt zuviel, mir wurde richtig übel beim Lesen. Insofern ist's ja fast schon wieder gut, wenn man bedenkt, was für eine Wirkung es hat... Trotzdem, ich würd's nicht noch mal lesen, ich hab's gleich nach dem Lesen wieder verkauft...
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Beitragvon Levia » Freitag 3. März 2006, 18:01

Naja, es sind nur bedingt seine Ideen, es beruht auf einer wahren Begebenheit..
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Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Freitag 3. März 2006, 18:30

Levia hat geschrieben:Naja, es sind nur bedingt seine Ideen, es beruht auf einer wahren Begebenheit..

Eben. Ich meine, selbst wenn nicht, ich finde nicht, dass King sehr viel zahmer schreibt, da passieren auch perverse Dinge - dafür ist es ja Horror. Aber wenn es sich so ähnlich tatsächlich zugetragen hat, kann man es dem Autor noch viel weniger anlasten, dass er darüber schreibt. Ich fand's natürlich von den Ereignissen her auch abstoßend, aber gut geschrieben (wenn auch nicht makellos) und gerade dadurch aufrüttelnd.
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Beitragvon LittleMissCabyCane » Sonntag 5. März 2006, 18:51

Naja, aber diese Stelle wo sie ihr mit dem Bügeleisen, ihr wisst schon, - dass so was auf einer wahren Begebenheit beruht, das tut ja schon weh wenn man nur dran denkt... Und wenn's nicht "echt" ist, dann ist es eben doch eine ziemlich perverse Idee, auf sowas kämen doch nicht mal echte Psychopathen... also ich weiß nich...

Achja: Was war jetzt eigentlich das Motiv der Gruppe für ihre Taten?? Es wird ja, soweit ich weiß, nur gesagt, dass sie einfach ihren Hass auf die Eltern (?) loswerden indem sie das Mädel quälen... So ganz versteh ich ja auch nicht weshalb sie sich nicht wehrt - ganz am Anfang zumindest. Achja, und das mich so richtig wütend gemacht hat, war, dass der Protagonist bzw. Ich-Erzähler die ganze Zeit nur zugeguckt hat und nix gesagt hat (bis kurz vorm Schluss zumindest). Ich dachte mir nur: Mein Gott du be... Idiot!! :angry: Tu was!!!! Der Typ war irgendwie so apathisch. Auch am Ende, als er merkte, dass sie's nicht geschafft hat, abzuhauen... Irgendwie schildert er alles so nüchtern, selbst falls es ihm doch nahegehen sollte...
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Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Sonntag 5. März 2006, 19:07

Das was du ansprichst ist auch ein kleiner Kritikpunkt von mir an dem Buch ... ich fand es auch ein bisschen zu oberflächlich, warum er nicht eingegriffen hat. Das las sich etwas "lahm", vonwegen Nervenkitzel, eigene Probleme, sadistisches Vergnügen, Druckenzwang - das mag als Gründe alles hinkommen, aber ich konnte mich auch nicht perfekt da in ihn hineinversetzen. Dabei geht so was prinzipiell schon; es gab durchaus Geschichten, in denen ich zwar nicht direkt mit den Tätern sympathisierte oder ihre Taten gut hieß, aber besser nachvollziehen konnte, warum sie so handeln. Ich finde, in der Hinsicht hätte das Buch ruhig ausführlicher und tiefgreifender sein dürfen.
Sonst habe ich es sehr "gern" gelesen.
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Beitragvon LittleMissCabyCane » Sonntag 12. März 2006, 15:45

Stimmt schon, man kann sich da nicht reinversetzen, ich weiß auch nicht wie ich in dem Fall gehandelt hätte... Ich hab als Kind immer alles was mich beunruhigt hat sofort meinen Eltern erzählt. Ich hätte das 100%ig meiner Mutter gesagt, wenn ich gesehen hätte, wie andere Kinder ein Mädchen quälen... Ich denke das wäre auch so realistisch gewesen. Das machen doch Kinder so, oder?? Ich kann mich jedenfalls erinnern, als ich mal Mist gebaut hatte, in der Grundschule, riefen noch am selben Tag jede Menge Eltern bei uns an, die meinen Eltern erzählten, dass ihre Kinder ihnen erzählt hatten, was ich da gemacht hatte... So was hab ich öfter erlebt, in verschiedenen Situationen. Also,... naja, wenn das ganze auf einer wahren Begebenheit beruht... Dann hat anscheinend doch niemand was gesagt... wenn's so gewesen wäre, hätt's ja am Ende auch das Buch gar nicht gegeben. Vielleicht mach ich mir auch einfach zuviele Gedanken. Ich meinte nur dass mich diese Passivität von dem Ich-Erzähler irgendwie angenervt hat.
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Beitragvon Nenya » Sonntag 9. April 2006, 16:09

Habe das Buch gestern Nacht an einem Stück durchgelesen und bin wirklich schockiert. Ich glaub sowas schreckliches habe ich noch nicht gelesen! Hatte echt Herzrasen und Schweißausbrüche und mir war bis zum Schluß äußerst übel...

Ich finde jedoch man konnte gut nachvollziehen warum der Protagonist nicht mehr getan hatte, es waren 1. Die fünfziger Jahre und 2. war ja der Anführer der Sado Truppe eine Erwachsene Respektperson aus der Nachbarschaft die er zu Anfang noch nett fand. Gott sei Dank hat er zum Schluß das einzig richtige mit dieser Ruth getan und das ließ mich endlich aufatmen.

Es ist absoluter Wahnsinn wozu Menschen fähig sind und ich kann mir gut vorstellen das es einfach Menschen gibt die ein "böses" Gen in sich haben. Denn anders kann ich mir solche oder andere Taten mit denen wir täglich im Fernsehen konfrontiert werden nicht erklären, egal welchen Hintergrund solche Menschen haben.

Ich denke ich werde dieses Buch auch kein zweites mal lesen können und ich hoffe das es so niemals geschehen wird!!
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Beitragvon Beverly-Marsh » Samstag 15. April 2006, 08:42

oh man..ich hab mir das Buch bestellt und in einem Atemzug gelesen.

Ich war so wütend. Vorallem als der Polizist schon am anfang nichts tut. Und diese Ruth, sie gleitet ja immer mehr in den Wahnsinn ab.

Ich dachte mir auch das David einfach nichts sagt weil Ruth eine Erwachsene ist wird im Buch ja auch mehrmals beschrieben das Kinder machtlos sind. Sie haben keine Chance etwas auszurichten und ich denke in den 50gern wurde noch nicht so viel wie heute gegen häusliche Gewalt unternommen.

Aber als das ganze immer und immer mehr aus dem Ruder läuft und David endlich helfen wollte bzw sich dazu überwinden konnte da ich das wenigstens etwas gutes dabei rauskommt.

Es ist jedenfalls erschreckend zu was Menschen fähig sind. Besonders beunruhigen fand ich die "milden Urteile" in anbetracht des Zeitungsausschnittes der am Schluss noch gefunden wird.
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Beitragvon Nimrod » Donnerstag 4. Mai 2006, 20:35

Ich habe es jetzt auch gelesen und muß wirklich sagen, ein...naja, gutes Buch kann man ja nicht wirklich sagen, oder? Aber unglaublich Faszinierend,auf eine erschreckende Art und Weise. Der Protagonist, selbst gefangen zwischen Ekel, Schuldgefühlen und Faszination, Dann Ruth, die wie düsterer Rattenfänger die Kinder der Nachbarschaft in ihren Fängen hat , nicht durch Musik, sondern durch etwas ungemein Schrecklicheres und es zumindest [spoiler]bei ihrem Jüngsten schafft, ihn endgültig in ihre düstere Höle des Wahnsinns zu entführen.[/spoiler] Und schließlich Meg, die tapfere, tragische Heldin der Geschichte.
Ein wahnsinnig bewegendes Buch.
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Beitragvon susa » Dienstag 6. Juni 2006, 19:43

Hab mir das Buch heute nachmittag gekauft und jetzt gleich in einem Rutsch duchgelesen. Nicht nur weil ich es lesen wollte, sondern weil ich nicht mehr aufhören konnte, so fasziniert und gleichzeitig anghewiedert war ich von dem, was ich las.

Der Beginn erinnert an andere Bücher, die in derselben Zeit spielen, auch an Kings "Die Leiche", und bereitet den Leser in keinster Weise auf das vor, was dann kommt. Viel zu harmonisch sind die Bilder, die Ketchum malt- der Junge, der Flusskrebse fängt, das Mädchen mit dem Pferdeschwanz und die Clique aus der Siedlung, die Baseball spielt.

Als Ruth dann durchzudrehen beginnt und Susan verprügelt hat man auch beim Lesen das Gefühl, geohrfeigt zu werden, so plötzlich kommt der Stimmungsumschwung. Und dann fühlt man sich schuldig, weil alles so echt wirkt, die Personen so real scheinen, aber man trotz des Grauens unbedingt weiterlesen will- für mich liegt hier eine der großen Stärken des Buches, denn nicht anders ergeht es Davey. Ekel und Faszination.

Ausserdem ist ein Erwachsener dabei, der die Kontrolle zu haben scheint und den Jugendlichen sagt was als nächstes passieren soll- und so lange ein Erwachsener dabei ist und okay sagt, ist doch alles in Ordnung, oder?
Denn als Ruth dann die Kontrolle über die Kinder verliert ist die Sache schon viel zu weit forgeschritten, als das sie noch gestoppt werden könnte. Das der Junge seinen Eltern nichts sagt ist für mich logisch und nachvollziehbar- zum einen war es ja Ruth, die zu Beginn die Sache "in die Hand nahm", zum anderen sind seine Eltern keine Vertrauenspersonen für ihn- er ist 13 Jahre alt und es sind die 50er Jahre, finde ich durchaus verständlich. Und irgendwann- viel zu spät, aber doch- reagiert er ja dann auch. Für mich persönlich sind die Entwicklungen der handelnden Personen in allen Facetten äusserst glaubwürdig. Gruppenzwang, aber auch das Berauschen an dem Gefühl, Macht über jemanden zu haben (man denke beispielsweiße nur an das Stanford- Experiment http://de.wikipedia.org/wiki/Stanford-Experiment) und diese Macht auch nicht mehr hergeben zu wollen und schließlich das Nicht- Wissen darum, wie man das Ganze beenden könnte.

Das Menschen fähig sind so etwas zu tun wissen wir. Homo homini lupus. Ich bin überzeugt davon dass das, was Ketchum beschreibt- so schockierend es auch sein mag- oft genug vorkommt, auf die eine oder andere Art. Menschen sind grausam. Ich halte den Stoff deshalb für äusserst glaubwürdig, obendrein beruht das Ganze ja ohnehin auf einer wahren Begebenheit.

Den Schreibstil von Ketchum finde ich ausserordentlich, klar und schnörkellos, und dabei äusserst treffsicher bei den Reaktionen, die er erzielen will. Ein extrem schockierendes, aber äusserst lesenswertes BUch.
Zuletzt geändert von susa am Mittwoch 7. Juni 2006, 18:35, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Barney G. » Mittwoch 7. Juni 2006, 14:45

susa hat geschrieben:... Homo homini lepus...

Der Mensch ist dem Menschen ein Hase? Oder wolltest Du doch das mit dem LUPUS sagen, also "Wolf"?
    ----Jeder Blödmann kann einen Mac bedienen.
    Aber nur ein ganzer Kerl kann ihn auch verapplen.----
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Beitragvon susa » Mittwoch 7. Juni 2006, 18:34

Argh, Barney, schau doch nicht immer so genau*räusper* - jetzt muss ich mich in die Ecke stellen und tatsächlich ne Runde schämen. :oops: Und dabei klang das doch so schlau. :P
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Beitragvon LittleMissCabyCane » Freitag 30. Juni 2006, 13:39

Ich hab das Buch nach dem 1. Kaufen verkauft, frage mich aber ob das ein Fehler war... aber andererseits will ich dieses Buch nie wieder lesen. Mir war echt so übel zumute dabei. Aber andererseits doch... gut zu lesen war's ja, nur mal so aufs Lesen bezogen...
Würdet ihr das Buch noch ein zweites Mal lesen?
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Beitragvon TheUsed » Freitag 7. Juli 2006, 11:46

ich habe das Buch auch gelesen, und den bisher geschriebenen Kommentaren habe ich eigentlich nichts hinzuzufügen, weil ich dasselbe schreiben würde...
es hat selbst mich als hartgesottenen Horrorfreak schockiert.

Das Buch wäre durch diese schocktherapie eine lehrreiche Deutsch-Lektüre. Es besteht aber auch die Gefahr, daß es einige Leute gibt, die sich an dem Buch weiden, die die sinnlose Gewalt, die dem Mädchen widerfährt, gutfinden und eine Saat sähen, die schlimmer ist als ein gewöhnlicher Sexualmord.
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