"Das Haus" - House of leaves (Mark Z. Danielewski)

Zum Gruseln

Moderator: Esprit

"Das Haus" - House of leaves (Mark Z. Danielewski)

Beitragvon Esprit » Dienstag 4. September 2007, 20:18

Hat das schon jemand gelesen? Also ich bin sprachlos, sowas gabs ja noch nie.Einfach irre das Buch...bin grad bei der Hälfte in etwa.

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.02.2007
»... "House of Leaves" erschien im Jahr 2000, hat in Amerika, den Niederlanden und Frankreich Kritikerbefremden und unter Lesern kultische Verehrung ausgelöst ... Das Buch bietet außer einer Handlung voll ineinandergreifender Zahnräder und unsichtbarer Klammern einen beispiellosen overkill typographischer Besonderheiten, von winzigen Fußnoten bis zu Textkästen in Spiegelschrift. ...« Dietmar Dath

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.09.2001
»Mark Z. Danielewskis brillant verrätselter Roman ... Das Spektrum seiner Stimmlagen und Erzähltechniken ist im Ergebnis sinnreiche Fülle statt hohler Prunk ...« Dietmar Dath

Kurzbeschreibung
Der Weltbestseller jetzt auch auf Deutsch
Als der Pulitzer-Preisträger Will Navidson mit seiner Frau und den beiden Kindern in das Haus zieht, ahnt er nicht, wie hier sein Leben aus den Fugen geraten wird. Ganz beiläufig filmt er die alltäglichen Vorgänge in den Zimmern und Fluren; ganz beiläufig muss er feststellen, dass dieses Haus über Räume verfügt, die kein Grundriss verzeichnet.

Klappentext
Nachdem Navidson bei einer ersten Erkundung dieser Räume fast den Rückweg nicht mehr findet, holt er Hilfe - ein Ingenieur und ein professioneller Höhlenforscher sollen die unermesslichen Räume im Hausinneren erforschen helfen. Und immer läuft die Kamera mit - und zeichnet auf, was über den Verstand aller Beteiligten geht und ganze Generationen von Filmkritikern und Kinogängern schaudern lassen wird. ...

»Willkommen in der Hölle. Es erwartet Sie das volle Programm.« Mark Z. Danielewski

»Ein großartiger Roman. Ein phänomenales Debüt. Hinreißend lebendig, auf erhabene Weise unheimlich, in erschütterndem Maße furchteinflößend, atemberaubend intelligent - es lässt fast alle anderen Werke bedeutungslos erscheinen ...« Bret Easton Ellis

Pressestimmen

»Wie Melvilles "Moby Dick", Joyces "Ulysses" und Nabokovs "Fahles Feuer" ist Danielewskis "Das Haus - House of Leaves" ein ausgesprochen kühnes vielschichtiges Werk. Sein formaler Einfallsreichtum und das unglaubliche Erzähltempo stellen alles in den Schatten.« San Diego Union Tribune

»Danielewskis wunderbarer erster Roman ist komisch, bewegend, erotisch, großartig erzählt ...« New York Times Book Review

»Dieser Roman mag zwar aussehen wie Frankensteins Monster, wie ein einziges großes Flickenwerk, aber er lebt. Er lebt!« Washington Post

»Dieser Roman ist ein großes Lesevergnügen, eine Art postmodernes Spiegelkabinett, in dem der Leser zum Komplizen des Autors wird.« Newsweek
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Beitragvon biberrulez » Mittwoch 5. September 2007, 06:27

Letzte Woche habe ich den Klett-Cotta Newsletter bekommen, wo das Buch angepriesen wurde und seitdem bin ich so ziemlich verrückt darauf. Habs leider noch nicht in der Hand gehabt (bei den Mini-Buchhandlungen hier kein Wunder :ohhh: ). Vor allem nach der Leseprobe (über 100 Seiten), die man downloaden kann und echt Lust auf mehr macht. Das scheint auf jeden Fall ein Buch zu sein, dass man Jahre auf seine Rätsel abklopfen kann. Mal sehen, entweder kaufe ich es mir selbst oder lass es mir zu Weihnachten schenken (30 Euro sind nicht wenig), weiß aber nicht, ob ich es solange aushalte.
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Beitragvon spaddl » Freitag 28. September 2007, 17:04

Also ich habe es mir nun bei meiner Buchhandlung bestellt und bin eigentlich begeistert...Es fesselt ungemein, aber ist enorm schwer zu lesen...also ich musste mich telweise selbst überreden weiterzulesen....
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Beitragvon Shining Jack » Sonntag 7. Oktober 2007, 16:24

Ich weiss garnicht was ich von diesen Buch halten soll. Ein so komplexes Werk, nicht einfach zu lesen, aber bis zum äussersten spannend. Man muss es gelesen haben.
Einfach WOW.
Bin gespannt ob die anderen Bücher von Danielewski auch bei uns erscheinen oder ob es in Deutschland durchfällt wie so oft.
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Beitragvon Beverly-Marsh » Dienstag 9. Oktober 2007, 10:43

@biberrulez:

wo gibt es den die Leseprobe?
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Beitragvon biberrulez » Dienstag 9. Oktober 2007, 13:10

@ Bev
Leseprobe (Am besten Rechtsklick und "Ziel speichern".)

Zu finden unter: http://www.danielewski.de/
:hallo:
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Beitragvon Beverly-Marsh » Dienstag 9. Oktober 2007, 17:25

super vielen Dank!

Also ich war ja vorher schon so neugierig auf das Buch, aber jetzt bin ich es noch mehr. Nur sind mir die 30 Euro einfach viel. :( Aber ich glaube ich muss es trotz des Preises kaufen
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Beitragvon Odetta » Montag 22. Oktober 2007, 11:40

Hab am WE die ersten 70 Seiten gelesen.
Na das ist ja mal ein seltsames Buch! :-D Sehr mysteriös! Und außergewöhnlich!
Schon die grafische Aufmachung des Textes ist spannend zu lesen. Beim Verfolgen der ganzen Fußnoten und persönlichen Beiträge von Truant (?), kommt man sich vor, als würde man selber die Schnipsel und Notizen von Zampano zusammensetzen!
Zugegeben, das Thema von einem Haus, dessen Räume sich verändern/erweitern, ist nicht neu, aber das macht bei der Aufmachung garnichts! Es ist einfach spannend! Vorallem durch diesen trockenen Berichtstil, der eher an eine wissenschaftl. Abhandlung erinnert.
*Gänsehaut*

Zwar stellen sich mir immer mehr offene Fragen, aber ich hoffe, die klären sich im Laufe der Geschichte.
zB [spoiler]Was ist mit Truant passiert? Wenn er sagt, der Navidson Record ist reine Erfindung, warum sitzt er dann blutverschmiert in einem Hotelzimmer, wie er im Vorwort erklärt?[/spoiler]

Man kann sagen, das Buch ist eine Mischung aus Amityville Horror, Blair Witch Project und Rose Red. Aber viel subtiler und intelligenter!


EDIT 29.10.
Ich blättere vor, ich blättere zurück, ich verfolge die eine Fußnote, die zur nächsten führt, da taucht eine andere auf deren Querverweis ich verpasst hab, ich gehe nochmal zurück, lese weiter, bis ich garnicht mehr weiß wo ich begonnen habe... ich hab mich verirrt! :evild: Jede einzelne Seite macht süchtig.
Über dieses Buch kann man nur staunen!
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Beitragvon spaddl » Montag 24. Dezember 2007, 09:53

@Odetta: Hast du das Buch denn mittlerweile durch?!
Wie hat es dir gefallen??

Aber was du im vorrangeganenen Beitrag gesagt hast, stimmt: das Buch macht wirklich total süchtig! Wie ein Sog, in dem es kein Halten mehr gibt!
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Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Dienstag 25. Dezember 2007, 19:12

Ich fands ganz gut und natürlich originell, aber teilweise zu langatmig.
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Beitragvon Odetta » Dienstag 8. Januar 2008, 09:32

spaddl hat geschrieben:@Odetta: Hast du das Buch denn mittlerweile durch?!
Wie hat es dir gefallen??

Hallo spaddl!
Ja ich habs mittlerweile durch! Und ich bin noch immer begeistert! :lernen: In diesem Buch kann man sich wirklich verlieren.
Wie der Autor zwischen den verschiedenen Erzählern wechselt, ist verwirrend und faszinierend zugleich.
Die ganzen Aufzählungen die eigentlich keine Rolle spielen, die aber das Buch zu dem machen, was es ist: total skuril! (sogar Stift Melk in Niederösterreich hab ich entdeckt)
Wem so etwas einfällt muss wirklich ein schräges Hirn haben! :grinsking: Und deswegen mag ich es!

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Beitragvon spaddl » Dienstag 8. Januar 2008, 18:59

@ Odetta: Ne, da hast du Recht, viele Bücher sind einfach nur stupide nach Schema-F geschrieben und überraschen in keinster Weise, aber "Das Haus" ist da total anders..
Deswegen freue ich mich ja auch schon auf das zweite Buch von Mark Z. Danielewski...
Müsst ihr bei amazon.de mal eingeben, und dann "Englische Bücher"...
Und dann mal die Artikelbeschreibung...
Das ist auch total verwirrend geschrieben?! :lernen:
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Beitragvon Odetta » Mittwoch 9. Januar 2008, 08:30

Meinst du "Only Revolutions"? Hab gehört, dass es leider nicht an "Das Haus" heranreicht. Aber lesen werd ich es auf alle Fälle!
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Beitragvon spaddl » Mittwoch 9. Januar 2008, 13:46

Ja,genau, "Only Revolutions"..

Und wo hast du das gelesen, dass das nicht soo gut sein soll?
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Beitragvon Odetta » Donnerstag 10. Januar 2008, 07:46

Jemand der es auf englisch gelesen hat. Ich werd aber auf die Übersetzung warten müssen, hoffentlich dauert es nicht so lange wie beim ersten. Aber in englisch könnt ich das nicht lesen, ich hätte Das Haus garnicht verstanden. :roll:
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