David Wellington

Zum Gruseln

Moderator: Esprit

David Wellington

Beitragvon Markus » Freitag 6. Februar 2009, 00:15

Hallo,
habe gerade als erstes Buch von David Wellington "Stadt der Toten" / Monster island" ausgelesen.
Ohne zuviel verraten zu wollen...
Eine Epidemie hat die zivilisierte Welt dahingeraft.
Das Buch wird aus der Ich-Perspektive des früheren UN-Waffeninspekteur Dekalb erzählt, dessen Tochter von einer somalischen Militärdiktatorin, die seine Tochter als Geisel hält und für deren Herausgabe fordert, dass er Medikamente aus dem mit menschenfressenden Zombies verseuchten New York herbeischafft. Begleitet wird er bei dieser Mission von einem Trupp Guerilla Kämpferinnen.
Nach einem harten Überlebenskampf treffen sie auf den "zivilierten Zombie" Gary, der denken und sprechen kann und ihnen Unterstützung verspricht. Doch dann kommt alles anders - und nicht zum Guten.... :twisted:

Ich kann das Buch nur jedem empfehlen, sehr spannend und gorig geschrieben.

Kennt es noch jemand?

Gruss, Markus
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Beitragvon ShadowMan » Freitag 6. Februar 2009, 18:56

Hi

Ja, ist echt klasse geschrieben, ich hoffe es gibt noch eine Fortsetzung.

Er hat ja noch die Bücher Der letzte Vampir und Krieg der Vampire geschrieben, habe ich aber noch nicht gelesen.

greetz

Dirk
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Nation der Untoten

Beitragvon Markus » Samstag 6. Juni 2009, 18:56

Hallo,

hab mir jetzt Wellingtons Nation der Untoten gekauft und kann kaum erwarten es zu lesen... Empfehlenswert?
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Beitragvon ShadowMan » Montag 8. Juni 2009, 17:53

Ist das Prequel zu Stadt der Untoten, unbedingt lesen. :lernen:

Ich konnte es fast nicht aus der Hand legen, so spannend war es. :grinsking:
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Beitragvon stephy » Montag 8. Juni 2009, 23:15

Was ist ein Prequel? Fortsetzung?

Verdammt und ich bin noch bei "Stadt der Untoten"...
... die gleich tot in Ohnmacht fällt
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Beitragvon ShadowMan » Donnerstag 11. Juni 2009, 16:17

Prequel ist eine Vorgeschichte, in diesem Fall halt der Ausbruch der "Seuche".
Eine Fortsetzung nennt man dann Sequel (muss ich aber auch manchmal erst nachschauen, ein Hoch auf Google und andere Suchmaschinen) :laugh:

Ist aber hier kein Problem, man erfährt sogar noch einiges, was aus dem ersten (in diesem Fall ja zweiten Teil, ich meine Stadt der Untoten) noch nicht so ganz klar ist. :lookaround:
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Beitragvon Markus » Mittwoch 24. Juni 2009, 17:34

So...

hab jetzt "Nation" quasi an einem Stück durchgelesen (kaum wegzulegen). Fesselnd geschrieben, kann er aber IMHO nicht mit dem vorherigen Roman mithalten.

Besonders genervt hat mich, dass, wenn der Leser mit Nilla geradezu mitfiebert, dann der Handlungsstrang sprunghaft mit seitenlangen Einschüben zu Bannerman Clarks / Vikrams Krisenbewältigungsermittlungen und militärisch-operativen Details traktiert wird.

Alles in allem dennoch ein spannender und stringent erzählter Horror-Roman... Nilla [spoiler]Julie[/spoiler] ;-) ) bildet ähnlich wie Gary eine Identifikationsfigur und führt aus ungewohnter Perspektive durch die nihilistische Handlung. An Gore fehlt es selbstverständlich nicht.

Super Roman, empfehlenswert!!
Markus
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Welt der Untoten

Beitragvon Markus » Montag 16. August 2010, 13:45

Hallo,

lese seit gestern "Welt der Untoten" / monster planet, Wellingtons Abschluss der Trilogie, bin gerade beim dritten Teil des Romans angekommen... also, wenn gegen Ende jetzt nicht urplötzlich die wirre Handlung in was handfestes, positives gerissen wird, weiß ich auch nicht :ohhh:

Näheres, wenn ich es ausgelesen habe...

Kennt es jemand schon? Meinungen?
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Beitragvon ShadowMan » Dienstag 14. September 2010, 21:14

Wurstel mich auch seit Tagen durch das Buch, was haben mir die beiden Vorgänger doch gefallen und nun so eine Pleite.
Was in den vorherigen Büchern noch einzeln vor kam, die Leichenherren, gibt hier an jeder Ecke zum Sonderpreis. Irgendwie langweilt das doch schon. Habe jetzt noch ca. 100 Seiten vor mir, die schaffe ich auch noch, aber um welchen Preis... :heul:

Tipp: Lest nur die beiden ersten Teile, die sind in sich abgeschlossen, der 3. muss nicht sein.
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Beitragvon Markus » Mittwoch 22. September 2010, 16:31

@ShadowMan

100S. gelesen? Leider muss ich Dir sagen:
Es wird nicht besser werden...

Ende total unlogisch und unspektakulär...

[spoiler]
Alles wird letzlich doch auf die Weltuntergangsutopie des Druiden Mael Mag Och zurückgeführt.Um den aufgebauschten "Zarewitsch" ergibt alles überhaupt keinen Sinn und wer eine schlüssige Vereinigung der Charaktere Sarah, Ayaan, Dekalb, Gary und Nilla in der Auflösung erwartet, wird bitter enttäuscht werden. [/spoiler]

Fazit: Manchmal ist weniger mehr. Der erste Roman hätte problemlos als eigenständiger netter nihilistischer Roman durchgehen können und es müssen nicht immer alle Fragen beantwortet werden.

Besonders der Hick-Hack um die Leichenherren ist einfach nur noch grotesk.
Unter "Erasmus" mußte ich mir wohl sowas wie Zombie-Chewbacca vorstellen und diese Pilzlady ("Amanita"?)... naja

Schade, schade
Zuletzt geändert von Markus am Samstag 25. September 2010, 07:35, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon ShadowMan » Mittwoch 22. September 2010, 20:22

Wenn ich da im Nachhinein auch die Rezensionen bei Amazon lese, stehen wir mit der Meinung nicht alleine da. :grrr:
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