Edgar Allen Poe

Zum Gruseln

Moderator: Esprit

Beitragvon Esprit » Samstag 25. Januar 2003, 12:45

Aaach so,daher kommt der Begriff,dachte jetzt schon,das sei ne Ableitung von Poe,wegen seiner Gedichte :roll:
ja ist echt n Zufall :P
"Der Wahnsinn ist ein Land, in das nicht jeder Zutritt hat. Man muss ihn sich verdienen."
(aus"Die grauen Seelen" von Philippe Claudel)
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Beitragvon Esprit » Samstag 25. Januar 2003, 12:47

Vielleicht hat sich ja Poe nach Poeta - der Dichter benannt?
"Der Wahnsinn ist ein Land, in das nicht jeder Zutritt hat. Man muss ihn sich verdienen."
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Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Samstag 25. Januar 2003, 12:51

Das wäre eine Frage für Stephy, die Poe-Expertin ...
Habe mal in einem Buch über ihn nachgeguckt, sein Vater hieß schon David Poe.
Aber trotzdem interessant ...
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Beitragvon stephy » Samstag 25. Januar 2003, 14:47

Hihi, jupp, das ist ein sehr lustiger Zufall.. :P Als ich damals mein Poe-Referat gehalten hab, hab ich auch drauf angespielt, daß Poe ab und zu sehr "poetisch" ist... :mrgreen: Soviel ich weiß, ist es nichts weiter als Zufall. Wie Ginny schon meinte... :casanova:
... die gleich tot in Ohnmacht fällt
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Beitragvon Glue Boy » Samstag 25. Januar 2003, 18:41

Nee nee, Poe hieß wirklich Poe. Einfach so. :roll:
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Beitragvon alacienputa » Mittwoch 2. Juli 2003, 16:23

Ich hab von poe mehrere Gedichte gelesen. Dazu fällt mir ein ich fand das bei den Simpsons Klasse mit "der Rabe"
Ich finde ihn auch Klasse, besonders die Stimmung gefällt mir.
Und ich hab auch mal ne Kurzgeschichte von ihm gelesen. hieß glaub ich: "Der Maikäfer" oder so. Ist zwar schon ein bisschen her als ich die gelesen hab., abe rich glaub ich fand sie gar nicht schlecht.
ich muss unbedingt mehr lesen. Es gibt einfach zu viele Bücher auf der Welt. :?
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Beitragvon Gwenhwyfar » Mittwoch 2. Juli 2003, 17:12

Du meinst wohl "Der Goldkäfer"?

Inhaltsangabe mit Spoilern:
In "The Goldbug" (Der Goldkäfer), beschreibt E.A. Poe 1843 als Ich-Erzähler seine Bekanntschaft mit dem fast als Einsiedler lebenden William Legrand, der allein mit seinem schwarzen Diener namens Jupiter auf einer einsamen Insel an der Küste Neu-Englands wohnt. Eines Abends berichtet Legrand dem Erzähler, der bei ihm vor dem Lagerfeuer zu Gast ist, von einem sonderlichen Fund, den er tagsüber gemacht hat: einen goldenen Käfer.
Zur näheren Beschreibung malt Legrand diesen Käfer. Der Erzähler glaubt in der Zeichnung jedoch mehr einen Totenkopf als einen Käfer zu erkennen und in einem Streit über die Malkünste Legrands endet der Abend.
Einige Wochen später wird der Erzähler von Legrands aufgebrachtem Diener gebeten, ihm auf die Insel zu folgen. Legrand sei wie besessen und wolle ihn unbedingt sehen. Auf der Insel angekommen überredet Legrand seinen Gast, an einer nächtlichen Wanderung teilzunehmen. Ohne Erklärung rüstet Legrand alle mit Schaufeln und Laternen aus und nimmt den Goldkäfer, an einer Schnur hängend, mit sich. Wie eine Wünschelrute lässt er diese vor sich her baumeln und weist seinen zwei Begleitern schließlich den Weg zu einem auffallenden Baum. Hier angekommen, bittet er seinen Diener, auf den Baum zu klettern. Der Diener, der seinen Herren immer noch für verrückt hält, ist umso überraschter, auf dem Baum einen Totenkopf zu finden. Nun bittet Legrand seinen Diener, den Goldkäfer durch das linke Auge des Totenkopfes herabzulassen. Von diesem Punkt aus nimmt Legrand Maß und bittet seine Begleiter, ihm beim Graben zu helfen. Nach Stunden ungeduldiger Suche stoßen sie schließlich auf Gebeine - und eine schwere Truhe, gefüllt mit Gold und Edelsteinen.

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Beitragvon alacienputa » Donnerstag 3. Juli 2003, 12:09

Ja stimmt ich meine der Goldkäfer. Ist mir dann auch eingefallen, als ich in der Stadt war. :wink:
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Beitragvon Wölfin » Donnerstag 3. Juli 2003, 12:55

Lebendigen Leibes begraben zu werden, ist fraglos das schrecklichste dieser Extreme, das je dem Sterblichen zum Lose ward. Daß solches häufiger schon, sehr häufig, vorgekommen ist, wird mir wohl kaum ein Denkender bestreiten. Die Grenzen, die das Leben vom Tode scheiden, sind besten Falles schattenhaft und vag. Wer könnte sagen, wo das eine endet und das andere beginnt?

Auszug aus "Das vorzeitige Begräbnis" von E. A. Poe

Poes Erzählungen und Gedichte verfügen über eine zeitlose Qualität. Sie sind losgelöst von ihrer außerliteraischen Wirklichkeit, und so bewahren sie sich ihre Gültigkeit. :D
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Beitragvon stark » Donnerstag 3. Juli 2003, 16:43

hab bisher erst "Der Rabe" von ihm gelesen. Es war bisher auch das einzige das ich von ihm kannte. Mir gefällt die Simpsons version des Gedichtes besonders gut :)
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Beitragvon Annie_! » Sonntag 17. August 2003, 20:13

Ich hab vor kurzem ein Kurzgeschichtenbuch von Poe gelesen!
Die meisten Geschichten darin fand ich auch sehr gut. Am besten gefallen hat mir auch "Das verräterische Herz", das ja eh einige hier schon erwähnt haben. (Nur hieß es in meinem Buch "Das schwatzende Herz".... warum denn das?? :? )

Die einzige Geschichte, die ich doof fand war diese, wo ein Mann eine Ewigkeit lang irgendeinen anderen Mann durch die Straßen verfolgt.... und um Schluß kommt dann so ein weiser Satz. (Hab aber den Namen schon wieder vergessen.) :(

Und die Geschichte "Das Faß Amantilado", die hab ich gar nicht verstanden!?!? Falls jemandem hier fad ist, kann er sie mir ja mal bitte erklären!! :D
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Beitragvon Suze » Dienstag 30. März 2004, 17:32

Hab bisher auch nur The Raven gelesen (wegen Black House) und finde das Gedicht - zumindest auf Englisch - einfach toll. Halten mich alle schon für verrückt, weil ichs fast auswendig kann... :wink:
Will gern noch mehr von ihm lesen, aber weiß jemand, ob die Geschichten gut ins Deutsche übersetzt sind, oder ob sich die englischen Fassungen doch eher lohnen??
Is halt immer viel Übersetzungsarbeit, bringt aber irgendwie oft mehr, find ich.
Na ja, find aber auch den Mann an sich sehr interessant, nach allem was ihr (und andere) über ihn berichtet.
:roll: :) :roll:
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Beitragvon hogi » Mittwoch 31. März 2004, 09:08

Die englischen Originale lohnen sich immer!!!

Allerdings finde ich, daß sie schwerer zu lesen sind als moderne englische Literatur. Klar, im frühen 19. Jhd. haben sich die Leute anders ausgedrückt. Der Stil ist, wie ich finde, schwerer.
Hab aber trotzdem viele Geschichten von Poe auf Englisch gelesen. Die deutschen Übersetzungen sind aber sicher nicht schlecht; ich fand alles immer gute Unterhaltung, egal in welcher Sprache.
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Beitragvon FirstBlood » Montag 30. August 2004, 16:11

Ich kenne mich nicht so mit "Edgar Allan Poe" aus. Mich würde interessieren, ob diese Gesamtausgabe von Poes Werken empfehlenswert ist. Übersetzt hat diese Frau Birgit Neuwald-Morton. Die Übersetzung von dem Gedicht "Der Rabe" entspricht genau derer, die man auf eurer Seite findet. Mir kommt es vor allem, auf die werkgetreue Übersetzung an. Der Preis von 8,95 € ist nicht zu verachten...

Gliederung
- Sämtliche Gedichte,
- Sämtliche Erzählungen,
- Literaturkritik (Das amerikanische Drama, Vorwort zu "The Raven" und anderen Gedichten, Die Methode der Komposition, Die Grundprinzipien des Versmaßes, Der dichterische Grundsatz)
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Beitragvon Esprit » Dienstag 31. August 2004, 19:58

FirstBlood hat geschrieben: Der Preis von 8,95 € ist nicht zu verachten...


Bei dem Preis kannst du ja wirklich nicht viel falsch machen....
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