Edgar Allen Poe

Zum Gruseln

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Beitragvon Barney G. » Freitag 26. November 2004, 21:21

Lese grade Die denkwürdigen Erlebnisse des Arthur Gordon Pym . Unglaublich, wie der Sprachstil innerhalb der Geschichte wechselt.
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Beitragvon Jonny89 » Montag 26. September 2005, 13:31

ich würde dir die Sammlung. "Die Maske des roten Todes" empfehlen.
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Beitragvon Jonny89 » Montag 17. Oktober 2005, 10:03

Ich las da noch 2 Erzählungen,die super waren:
"die Grube und das Pendel" sowie "der Untergang des Hauses Usher"
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Beitragvon jule » Donnerstag 19. Januar 2006, 18:19

Barney G. hat geschrieben:Lese grade Die denkwürdigen Erlebnisse des Arthur Gordon Pym . Unglaublich, wie der Sprachstil innerhalb der Geschichte wechselt.


Das hab ich heut auch angefangen! 8) Aber auf meiner Ausgabe steht "Die Erzählung des Arthur Gordon Pym" Ist doch aber eh das selbe oder? 8)
Naja.. ich weiß zwar noch gar nich so richtig worums gehn soll (bin erst auf seite 3 :P ), weil ja auf diesen Weltbild-Büchern keine Inhaltsangabe steht, aber ich bin auf jeden Fall sehr gespannt! :D
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Beitragvon Karin » Donnerstag 19. Januar 2006, 22:47

Ist ja witzig. Meine Ausgabe heißt: Umständlicher Bericht des Arthur Gordon Pym von Nantucket

Wird aber ja trotzdem die selbe Story sein. Übrigens hat Jules Verne nach Poe´s Tod die Fortsetzung davon geschrieben:
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Beitragvon susa » Freitag 2. Juni 2006, 08:08

Hab mir Die Abenteuer Gordon Pyms bestellt und zur Einstimmung mal wieder ne Geschichtensammlung des guten Poe rausgekramt.
Poe kann schreiben, jawoll, das kann er! Komisch das Horror heutzutage eigentlich immer als Trivialliteratur verunglimpft wird, während Autoren wie Poe ja hochgelobt werden, obwohl er auch eine Tendenz zu Horror hat. Die Maske des roten Todes ist schon unheimlich, schön fand ich die Dekadenz der Feiernden und auch die Stimmung, die alleine durch die ganzen Beschreibungen entstand. Gut, Das verräterische Herz kennt ja eh jeder, das ist ja Schul- Pflichtliteratur, aber trotzdem genial! Wie Poe es gelingt den schleichenden Wahn des Protagnoisten zu beschreiben ist großes Kino. Allerdings bin ich von Der Untergang des Hauses Usher nicht so wirklich angetan.

Der entwendete Brief und Der Doppelmord in der Rue Morgue les ich immer wieder gerne, weil ich Dupin einfach für eine grandiose Detektivfigur halte, und die Geschichten so herrlich abstrus sind (vor allem zweitere). Irgendwann hab ich mal eine Kurzgeschichte gelsen, die die Geschichte Der Morde in der Rue Morgue weiterspinnt. Da ging es irgendwie um den Urenkel Dupins und seinen besten Freund, der selbst einen Gorrilla dressierte und ihn als Mensch "hielt", um zu sehen ob die geschichte der Wahrheit entsprechen kann..leider weiß ich nicht mehr wo ich dies gelesen hab.
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Beitragvon Marc » Mittwoch 7. Juni 2006, 01:49

Hi susa!
Du meinst "Neue Morde in der Rue Morgue" zu finden in dem zweiten Buch des Blutes von Clive Barker. Es ist die letzte Geschichte ;)
Hast du auch mal Gedichte von Poe gelesen? Andere, als "Der Rabe" meine ich.
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Beitragvon Odetta » Montag 2. Juli 2007, 12:15

Mir fällt noch eine tolle Kurzgeschichte ein! Weiß leider nicht mehr wie genau sie geheißen hat... Klemme der Zeit, oder so ähnlich.
Eine Dame steigt mit Diener und Pudel (?) auf einen Kirchturm und schaut durch eine Öffnung, wird dabei von den Zeigern des Ziffernblattes eingeklemmt, die Augäpfel purzeln ihr raus, sie erzählt aber recht munter weiter.. :engel2: Herrlich, wenn man diesen Poe entdeckt!
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Beitragvon stephy » Montag 2. Juli 2007, 12:54

Poe könnte ich eigentlich auch mal wieder lesen! Ist schon einige Zeit her, seit ich das letzte Buch von ihm in den Händen hatte! Dabei hab ich seine Gesammelten Werke damals sogar recht billig in einem Antiquariat erworben...

Poe gilt soviel ich weiß auch als "Entdecker des Detektivromans".
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Beitragvon Odetta » Montag 2. Juli 2007, 14:08

stephy hat geschrieben:Poe gilt soviel ich weiß auch als "Entdecker des Detektivromans".

Und wenn man ihn zuerst von dieser Seite kennelernt, sind die schrägen und morbiden Geschichten danach umso eindrucksvoller. Und auch überraschend. Eine ganz andere Seite. Ich hab ihn immer gern gelesen.
Leider geht Poe auf englisch bei mir garnicht! :frown: Ist mir zu hoch.
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Beitragvon Gruselfreund » Montag 2. Juli 2007, 14:15

Gott ich liebe Poe :love:

Leider hab ich nur eine relativ dünne Kurzgeschichtensammlung von ihm. Davon sind meine absoluten Favoriten "Die Maske des roten Todes", und "Mord in der Rue Morgue"
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Beitragvon Odetta » Montag 2. Juli 2007, 14:32

Mein Lieblingsgedicht ist Annabell Lee :herz:
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Beitragvon Gruselfreund » Montag 2. Juli 2007, 14:35

Dieses Gedicht ist im Vorwort von meiner Sammlung enthalten, sowohl in Deutsch als auch in Englisch. Das ist wirklich nicht schlecht. :thumbs:
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Beitragvon stephy » Montag 2. Juli 2007, 17:43

Übersetzungen kriegt man auch immer überall im Internet. Aber ich kann natürlich gar nicht beurteilen, wie gut die sind, weil mein Englisch mieserabel ist... :ohhh:
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Beitragvon Laurin » Dienstag 3. Juli 2007, 16:27

Ich habe früher mal einige Geschichten von Poe in einer Anthologie gelesen.
Eigentlich waren die alle gut und besonders "Das verräterische Herz" und "Das Pendel". Am liebsten mag ich aber sein Gedicht "Der Rabe".
:muhahaha:
Gruß Laurin
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