Geschichten von Marcus Wallner

Hier könnt ihr konstruktive Kritik und Lob loswerden

Moderator: Ginny-Rose_Carter

Beitragvon Schattenspieler » Freitag 11. Juli 2003, 11:24

:D genau meine Rede :wink:
Danke und viel Spaß beim Lesen.

PS: Ich fahre nun für etwa 2 Wochen nach Norwegen und kann wohl deshalb nicht so schnell auf Berichte antworten........vielleicht komme ich auch wieder nach Deutschland zurück.

Marcus
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Beitragvon Schattenspieler » Mittwoch 3. September 2003, 19:40

:shock: zurück aus Norwegen...aber keine neue Kritiken :cry:

Lest und schimpft, schlagt mich oder lobt oder oder oder.....

Marcus
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Beitragvon Meat » Mittwoch 3. September 2003, 21:03

Hab soeben „Hässlichkeit“ gelesen. Zu Anfang das Einfachste, die Kleinigkeiten der Sprache:

widerstrebt sich dir mehr als alles andere

Hört sich ohne das ‚sich’ besser an.
du riechst den Regen kommen.

Klingt komisch. Würde zu „du riechst, dass der Regen kommt.“ oder „du riechst das Kommen des Regens.“ raten.
Doch trotz der störenden, überlangen Zähne, die beim Gehen an dein verbliebenes Geruchsorgan stoßen

Sorry, aber das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Denn aus
Das verkohlte Fleischgewirr, was einst deine Nase war...
entnehme ich, dass das Gesicht der Hauptperson bei einem Unfall verbrannt wurde. Ich wüsste nicht wie dabei die Zähne des Unterkiefers (denn nur diese können beim Gehen an die Nase stoßen) so weit nach oben gekommen sein sollen. Du auch in Anbetracht jeder anderen möglichen Deformation des Schädels wirkt diese Aussage ein wenig zu extrem auf mich. Ich würde schreiben: „Doch trotz der außerordentlichen Verstümmelung deiner Nase...“ und im vorangehenden Satz den Nebensatz durch „ ..., das dir als Riechorgan dient, ...“ ersetzten.
frischverliebte

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Grundsätzlich muss ich sagen, dass ich nicht viel für Geschichten in der zweiten Person nicht viel übrig habe, aber das ist ja nicht dein, sondern mein Fehler. Hätte trotzdem die erste Person deutlich lieber gesehen. Aber als schwersten Kritikpunkt muss ich wohl anmerken, dass du sehr kompliziert und schwer verständlich schreibst. Der ganze Aufbau der Geschichte, die verschiedenen Vergleiche und überhaupt die Informationsarmut machen es dem Leser schon sehr schwer. Also ich musste den Text schon zweimal, und dazu sehr aufmerksam lesen, um alles zu verstehen, und ich kann mir vorstellen, dass andere Leser vor ähnlichen, oder gar schlimmeren Problemen stehen werden.
Beispiel:
Erhoffst du dir doch keinem Todgeweihten zu begegnen, wie es die letzten Male nicht der Fall war.

Allein bei diesem Satz muss man schon mal kurz nachdenken, um zu verstehen, was gemeint ist. Das lässt sich leicht vermeiden.
Besonders am Anfang finde ich, dass man als Leser mehr Informationen braucht, um sich überhaupt vorstellen zu können, worum es geht, und was eigentlich passiert.
Aber „Hässlichkeit“ ist eine hervorragende Arbeit, anspruchsvoll, hochwertig und ebenso faszinierend hinterlässt sie einen bleibenden Eindruck, auch wenn man ähnliches durchaus schon gelesen hat. Vor allem aber stellt du eine spärliche und doch extrem tiefgründige Handlung sehr interessant und ein wenig verstörend (im positiven Sinne natürlich) dar. Dein Werk hat also durchaus eine nicht wenig beeindruckende Wirkung auf den Leser.
Nur leider muss ich dir Unterhaltsamkeit absprechen, denn das ist die Story leider nicht. Das klingt es härter als es gemeint ist, denn ich will damit nur sagen, dass der Text (weil er so schwer verständlich und diffizil ist) den Leser zu sehr fordert, um ihn zu unterhalten. Womit du übrigens in einer Reihe mit den meisten großen klassischen Autoren stehst, also ist das nicht nur negativ zu nehmen. :D
Ich würde trotzdem stark zur Einfachheit raten, um das Lesen und Verstehen zu erleichtern. So ist die Geschichte zu schwierig, was leider ihr größter Makel ist. Ich glaube mit ein paar Vereinfachungen und mehr Informationen für den Leser gewinnst du mehr, als du verlierst.
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Beitragvon Schattenspieler » Donnerstag 4. September 2003, 18:47

:D 1000 Dank !!!
Kritiken dieser Art habe ich mir stets gewünscht.

Ich werde die Ratschläge beherzigen.
Ich setz´mich bei nächster Gelegheit daran und schau, ob ich meinem Stil (also mir selbst) treu bleiben kann und die Geschichte dennoch zum besseren Verständnis aufmöbeln kann.

( Allerdings gefällt es mir sehr, die Fantasien der Leser aufzufordern, mitzuarbeiten.... ich weiss nicht, ob das vielleicht DER Fehler ist. )

Danke Danke Danke Danke

Marcus
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Beitragvon Schattenspieler » Donnerstag 4. September 2003, 21:12

8) So...brav wie ich bin,
habe ich mich schon darangemacht
und nun gefällt mir die Geschichte auch besser.

Ich schicks an Klaus, auf dass er sie austauscht......

CU, Marcus
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Beitragvon Meat » Samstag 6. September 2003, 14:59

Also die überarbeitete Version gefällt mir jetzt auch deutlich besser. Du hast gar nicht so viel verändert, was auch nicht nötig war, denn mit ein paar kleinen Verbesserungen ist schon viel erreicht. Liest sich jetzt viel einfacher, verständlicher, und damit eindeutig besser.
Ich halte es sogar für sehr gut, den Leser bei einer Geschichte zu fordern, nur muss man dabei sehr aufpassen keinen zu überfordern. Das ganze also so gestalten, dass es für jeden verständlich ist, und doch auf die anspruchsvollen Leser nicht trivial wirkt. Da ist es natürlich sehr schwer einen Mittelweg zu finden.
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Beitragvon Schattenspieler » Samstag 6. September 2003, 16:33

8)

Verbeugung.
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Beitragvon das Teufelchen » Donnerstag 11. September 2003, 12:00

Gedanken an einen Tag.... so richtig hab ich selbst noch nie darüber nachgedacht. Aber der letzte Satz erschreckt mich etwas. Eine Löschtaste? Das wäre doch im endeffekt Selbstmord!?
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Beitragvon Schattenspieler » Donnerstag 11. September 2003, 18:45

Ja, viele meiner Texte behandeln diesen Wunsch.
Doch stets endet dieses Sehnsucht damit, dass mir die nötige Kraft fehlt.

Marcus
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Beitragvon das Teufelchen » Montag 15. September 2003, 09:57

Das Gefühl kenn ich.....


QUADRAT IM KREIS

Hin und wieder stell' ich fest, daß ich nicht mehr lachen kann
Über Sachen, die ich früher lustig fand
Hin und wieder merk' ich auch, daß ich keine Menschen brauch'
Und lieber ganz alleine bin

Doch der Schmerz ist zuckersüß
Und irgendwie auch so vertraut
Ich hab' mich dran gewöhnt
So fehlt zur letzten Konsequenz
Einmal mehr das bißchen Mut

Und die paradoxe Wut darüber wird im Traum ertränkt
Von der beschissenen Leichtigkeit des Scheins

Hin und wieder wird mir klar, daß alles anders geworden ist
Als es scheint, daß es früher einmal war
Hin und wieder spüre ich, daß ich die Sonne nicht mehr mag
Weil ich das helle Licht nicht mehr ertrag'

(Refrain)

Wie ein Quadrat in einem Kreis
Eck' ich immer wieder an
Obwohl ich doch schon lange weiß,
Daß ich niemals ändern kann,
Was sich niemals ändern wird
Weil das Schlechte immer bleibt
Und doch die Sonne wieder scheint
Scheißegal, was auch passiert
Wie ein Quadrat in einem Kreis
Eck' ich immer wieder an

Obwohl ich doch schon lange weiß,
Daß ich niemals ändern kann,
Was sich niemals ändern wird
Weil das Schlechte immer bleibt
Und doch die Sonne wieder scheint

Immer wieder stell' ich fest
Daß das Hin und wieder immer öfter
Ständig - ist
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Beitragvon alacienputa » Sonntag 26. Oktober 2003, 19:15

Die Geschichte (oder wie man es nennen mag) 10 Gebote und ich. Fand ich auch sehr gut. Zwar konnte ich manche Sachen nicht immer nachvollziehen, aber das tut nichts von der Qualität ab.
Sehr gut. Ich glaube ich werde auch mal das Buch von dir lesen. denn deine Geschichten haben mir (fast) immer gefallen. :-P
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Ich kann manchmal gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte!
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Beitragvon Schattenspieler » Montag 27. Oktober 2003, 21:06

8) Danke, sehr freundlich.

Hol Dir doch das Buch am besten direkt über meine HP. ;o)


(PS: Das zweite Werk begegnet langsam, aber sicher seiner Vollendung.)


Marcus
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Hallo

Beitragvon Gorgonski » Donnerstag 11. Dezember 2003, 11:29

Ich habe gerade "Rebellion im Dreimannzelt" und finde die Geschichte ganz gut.
Einzig der Titel und das Springen zwischen Norb und Pete sind nicht besonders glücklich gewählt. (für mein Empfinden).
Ich selbst hätte eventuell versucht noch mehr rauszukratzen (die Sache mit dem Bus), aber damit kann man auch viel kaputt machen.
Auf jeden Fall würde ich das Haus an Deiner Stelle als Plattform für ein, zwei weitere Kurzgeschichten nehmen.

Kann auf jeden Fall sein, daß durch die Quetschung in das Browserformat an dieser Geschichte viel kaputt gemacht wird.
Mit Absätzen kann man hier viel Gutes tun.

MfG und Glückwunsch zum Buch!!

Rocco
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Beitragvon Schattenspieler » Freitag 2. Januar 2004, 19:51

8)
jo. ich les mir die geschichte auch bei gelegenheit wiedermal durch und die idee mit der plattform gefällt mir...ich glaube wirklich, da läßt sich was draus machen.
bei einem pos. ergebnis erfährt man es hier sicherlich mit als erster ;o)

marcus
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Allet

Beitragvon Gorgonski » Freitag 2. Januar 2004, 20:36

Allet klar und Happy New Year nachträglich.
Viel Erfolg beim Schreiben außerdem, aber versteht sich von selbst :lol:

MfG, Rocco
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