Geschichten von Salist (Louis)

Hier könnt ihr konstruktive Kritik und Lob loswerden

Moderator: Ginny-Rose_Carter

Beitragvon alacienputa » Donnerstag 26. Juni 2003, 20:41

Ich hab grade "Täter" gelesen. Und fand sie auch ganz inordnung. Ging mir aber ein wenig zu schnell. Aber gute Ideen.
Würde mir von dir mehr ausführliche Gesichten wünschen.
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Beitragvon das Teufelchen » Freitag 27. Juni 2003, 06:55

Hab die Geschichte auch gelesen. Fand sie recht gut. Wie alacienputa sagt, wars etwas zu schnell... Aber sonst gut...

Kleine Anmerkung, auch wenns schon von wem anders gesagt wurde: Ein Klient ist der "Kunde" von einem Anwalt. Du hättest besser "Kopntaktmann" oder Kommissar oder so was sagen können....
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Beitragvon Louis » Freitag 27. Juni 2003, 10:30

@ Stark
Dankeee *rotwerd*
@ alicienputa und das Teufelchen
Was meint ihr mit 'das ging zu schnell'?
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Beitragvon das Teufelchen » Freitag 27. Juni 2003, 11:27

Ich meine, die Geschichte war so hoppla-hopp. Du hättest etwas mehr ins Deteil gehen können. Das steigert die Spannung...
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Beitragvon Holger » Freitag 27. Juni 2003, 11:33

...und gibt einem die Möglichkeit, die Charktere eingehender vorzustellen und lebendiger erscheinen zu lassen.
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Beitragvon susa » Freitag 27. Juni 2003, 12:00

So, habs auch gelesen. :)

Ich mag ja gerne kurze Geschichten (:mrgreen:), aber hier ging mir auch alles ein wenig zu schnell. Was wirklich passiert, das Unheimliche an der Geschichte, kommt durch die Kürze zu wenig raus. Wenn du die Erzählung ein wenig ausbaust und den Charakteren mehr Format gibts wirkt das ganze besser.
Die Idee selber find ich gut, aber leider ist das Ganze in wenig "aprupt" verarbeitet. So kann die Spannung nicht steigen, weil keine Zeit dazu bleibt.
Aber was und wie du schreibst ist gut! Und ausbaufähig! :sweet:
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Beitragvon Louis » Freitag 27. Juni 2003, 14:48

Mient ihr ich sollte die Geschicht überarbeitet an Klaus schicken oder bei meiner neuen Geschichte versuchen, mehr Spannug aufbauen zu lassen?
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Beitragvon alacienputa » Freitag 27. Juni 2003, 20:17

Ich würde es besser finden wenn du eine neue schreibst. Stephen King hat doch seine ersten Geschichten nochmal umgeschrieben "The glass floor" oder wie die heißt. Ich finde man muss sich an neuen Geschichten weiterentwickeln. Aber du kannst gerne für dich nochmal umändern.
mach weiter so
wie heißt es doch so schön in einer Werbung: "ohne Nachwuchs sehen wir alt aus" und das gilt auch für die Literatur!
aber irgendwie ist der abend doch zu schade für geschwafel. :wink:
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Beitragvon Mike1978 » Mittwoch 9. Juli 2003, 15:49

Hallo Salist alias Louis ;-)

Ich hab gerade deine neue Story "Hinter den Spiegeln" gelesen und dachte, ich geb mal meinen Senf dazu.

Also: ich werde mal versuchen nicht allzu hart zu sein, denn du bist wirklich noch SEHR jung und deshalb wäre es unfair, eine vernichtende Kritik auszusprechen. Aber ich denke mal, du willst eine ehrliche Meinung hören, denn was bringt es denn wenn jeder nur "ja super, hast du toll gemacht" sagt? Nur so kann man besser werden.

1. Du schreibst sehr abgehackt, damit meine ich, daß deine Sätze nicht fließen, sondern ungefähr so aussehen: Der Mann ging zum Stuhl. Er setzte sich. Er zündete sich eine Zigarette an.

Natürlich können zuuu lange Sätze ebenfalls tödlich sein, aber an deiner Stelle würde ich versuchen fließender zu schreiben, also in etwa so: Der Mann ging zu seinem Stuhl, setzte sich und zündete sich eine Zigarette an.

Weißt du was ich meine?

2. Warum sollte Louis ein Büro in einem Hochhaus haben, wenn er Schriftsteller ist? Normalerweise arbeiten Schrifsteller zuhause im stillen Kämmerlein :-)

3. Ist zwar nur mein persönlicher Eindruck, aber ich halte es für unnötig, daß du erwähnst, daß Louis übel ist. Für die Geschichte spielt es an sich keine Rolle. Im Gegenteil, dadurch, daß du immer schreibst "ihm ist schlecht" etc, bekommt der Leser den Eindruck, daß es wichtig für die Geschichte sei, daß ihm übel ist. Aber die Geschichte handelt ja von etwas anderem.

4. *räusper* du solltest auch versuchen, nicht ganz so umgangssprachlich zu schreiben :-) Ein Erzähler einer Geschichte sollte nie Dinge wie "er kotzte" schreiben. Wenn du so etwas schreibst, dann sollte es in einem Dialog vorkommen, z.B. "Martin hat mir erzählt, daß Steffi gestern gekotzt hat". Verstehst du?

5. Ebenfalls unrealistisch finde ich, daß Louis so viele Menschen erwürgen kann. Der Nebel hat ihm zwar den Verstand geraubt, aber deshalb hat er noch lange keine übermenschlichen Kräfte, oder? Ich glaube kaum, daß 6 oder 7 Menschen sich so leicht erwürgen lassen, ohne daß jemand die Zeit hat, die Polizei zu rufen.

6. Da Louis keine Waffe hat, würde die Polizei ihn nicht mit dem Megafon auffordern sich zu ergeben. Sie würden ihn K.O. schlagen oder auf ihn schiessen.

7. Warum soll sich der Nebel erst jetzt (anscheinend nach längerer Zeit) bemerkbar machen? Ich schätze mal, Louis arbeitet schon seit längerer Zeit in dem Haus, warum also "meldet" sich der Nebel erst jetzt? Gab es einen Auslöser dafür?


So, jetzt ist aber Schluß. Jetzt hab ich soviel gemeckert, jetzt will ich auch mal die positiven Seiten aufzählen. Wie gesagt, du bist erst 13, also darfst du meine Kritik nicht allzu ernst sehen. Du wolltest eben eine Geschichte erzählen, bei der es um einen Dämon geht, der die Körper wechseln kann, richtig?

Dieser Ansatz ist ja gut (wenn auch schon häufig benutzt), aber du solltest auf jeden Fall noch daran arbeiten. Vorallem ist mir bei deiner Story noch aufgefallen, daß alles so Zack-Zack passiert. Als ob jemand eine Pistole auf dich gerichtet hätte und gesagt hätte "Los Louis, in 10 Minuten muss die Geschichte fertig sein, sonst drücke ich ab" :-)

Deine nächste Story sollte auf alle Fälle länger werden, nur so kann sich ein Spannungsbogen aufbauen. Du solltest langsam anfangen und folgende Punkte beachten: Um wen geht es in der Geschichte? Wo befindet sich die Person im Moment? Was denkt sie momentan bzw. was hat sie vor?

Hat man sich erstmal mit der Hauptperson vertraut gemacht, dann kannst du anfangen langsam die Spannung zu steigern. Du hast es in deiner Geschichte z.B. so gemacht, daß du die Hauptperson kurz (sehr kurz) beschrieben hast, dann kam sofort der "Schock"-Effekt, und der Rest der Story handelt eigentlich nur von Louis, der einen nach dem anderen killt. Der Schluß ist leider vorhersehbar und wenig überraschend. Leider kann einem dein "Held" nicht an's Herz wachsen, weil man ihn kaum kennt. Ob der Typ jetzt Schriftsteller oder Bauarbeiter oder Feuerwehrmann ist...eigentlich egal, da du ihn nicht näher beschreibst.

Du darfst mich nicht falsch verstehen, ich mein's wirklich nur gut, denn man muss seine Fehler sehen, damit man sie beim nächsten Mal eben nicht mehr macht.

Ansonsten kann ich dir nur ein Kompliment aussprechen. Mutig von dir Horror-Storys zu schreiben (mit 13 lesen andere Kids noch Donald Duck).

Lass dich nicht unterkriegen und hoffentlich können wir noch mehr von dir lesen!

Gruß
Mike
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Beitragvon Louis » Donnerstag 10. Juli 2003, 14:46

Hi mike!
Ich habe gar nicht auf so Sachen geachtet, die du aufgezählt hast...
Aber vielen Dank für die Kritik, kann man immer gut gebrauchen... :mrgreen:
Mal sehen was ich als nächstes schreibe...
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Beitragvon theMoellermann » Mittwoch 6. August 2003, 20:47

Hi Louis,

ich hab gerade so ein bisschen bei den Hobbyautoren rumgeguckt und bin da auf deine Geschichten "Schultag" und "Täter" gestoßen, und ich muss sagen, sie gefallen mir sehr. Gerade dieses "Abgehackte", von dem Mike1978 oben spricht, gefällt mir sehr gut an deinem Stil ... ist wohl geschmackssache. Insgesamt muss ich dich loben ( :thumbs: ), auch wenn ich "Täter" nicht unbedingt ganz verstanden habe (das kann aber auch an mir liegen) :? . Ich denk der Ich-Erzähler war Polizist ... oder etwa nicht? War er gleichzeitig auch der Täter, oder war er nur der Täter, und ich hab ihn irrtümlich für einen Polizisten gehalten?
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Beitragvon Louis » Mittwoch 13. August 2003, 08:22

Jetzt stellst du mir sooo viele Fragen, da bin ich mir selbst nicht mehr sicher...
*nachdenk*
:idea:
Der ich-erzähler ist ein Polizist, der den Morden auf der spur ist, doch nicht weiß, das er der Mörder ist.
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Beitragvon theMoellermann » Mittwoch 13. August 2003, 16:59

Aha, jetzt hab ich es auch verstanden. :wink:


PS.: Mit dir ist es auch witzig, sich zu unterhalten (ich weiß nicht, ob du schon ausgeloggt warst, als ich das heute im Chat geschrieben habe). :bekloppt:
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Beitragvon zippolo » Dienstag 14. September 2004, 10:54

Mike1978 hat geschrieben:Hallo Salist alias Louis ;-)
Ein Erzähler einer Geschichte sollte nie Dinge wie "er kotzte" schreiben.


also das versteh ich jetz nicht
wieso denn nicht?

sollte sie etwa schreiben: er ergoß seine lebenssäfte übers waschbecken?? :mrgreen:
sowas nennt man "um den heißen brei herumschreiben" und ist doch völlig fehl am platze!
"er kotzte" find ich okay


sieh einer an, hier hat schon lange keiner hereingeschrieben..

mir gefällt deine dritte geschichte am besten, die ersten zwei ( besonders die erste ) gefallen mir nicht so..

die erste ist zu gewöhnlich
die zweite ist zu perplex ( und erinnert mich irgendwie an eine "x-factor" story :wink: )
die dritte ist ok, wenn auch kein meisterwerk :wink:

ich werd versuchen, zu jeder story eine ( konstruktive ) kritik abzugeben:

1) Schultag:

wie gesagt, ist mir zu gewöhnlich
und zuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuu kurz :wink:
nachgezählt sind es nur 791 wörter und das ist nichmal ne ganze seite
und mir hätte es besser gefallen wenn die protagonistin am schuss gestorben wäre ( ich kann happy ends nicht ausstehen :blbl: ) und dass er in den mund oder in die nase oder in eine augenhöhle geschossen hätte ( das hätte der geschichte eine besondere würze gegeben :mrgreen: )
aber am schlechtesten gefallen mir die letzten wörter
passt einfach nicht :blbl:

2) Täter:

ist zu perplex
und noch viiiiiiiiiiiiiiiiiieeeeeeeeeeeeeeeeeeelllll kürzer als die erste!!
nur 764 wörter ( das ist über ne seite aber nur wegen der vielen absätze )
in dieser geschichte ( wie auch in der dritten ) hast du diesen komischen einsatzabsatz stil benutzt
da gefällt mir der von der ersten geschichte besser ( aber ist ja bekanntlich geschmackssache )
zu der story:
es gab eine völlig identische geschichte in x-factor
der polizist ist, während er glaubt zu schlafen, nach draußen gelaufen und hat einen mord begangen ( die geschichte ist erfunden und hat mir auch nicht besonders gefallen )
die übertriebene hektik von der hauptperson im dritten absatz ist nicht verständlich
denn wo steht, dass er schwitzt, vielleicht auf seinen fingernägeln kaut oder im zimmer auf und ab geht ( die typischen syndrome eines anrufwarters :wink: ) ?
außerdem würde niemand mit einem so langen satz reagieren, wenn jemand ihm sagt, er sei ein mörder ( das ist psychologie :wink: )

3) hinter den spiegeln

die beste, glaube ich, aber trotzdem nicht sehr gut
959 wörter ist immer noch zuu kurz :twisted:
und schon wieder diese komishcen einsatzabsatz sätze
mein fall ist das nicht ( aber, ich weiß, dass ich mich wiederhole, geschmackssache )
die erste begegnung mit der komischen stimme ist zu kurz beschrieben
aber ansonsten iist es nicht schlecht ( der schluss gefällt mir sehr gut )

aber eine frage: wie kam die killende grüne substanz hinter den spiegel?



so, das war ausführlich genug :twisted:
Zuletzt geändert von zippolo am Samstag 27. November 2004, 18:52, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Heiger » Donnerstag 16. September 2004, 15:20

zippolo hat geschrieben:aber eine frage: wie kam die killende grüne substanz hinter den spiegel?


Jap, das ist auch für mich der springende Punkt. Ich fand die Storry ganz ok, aber über das grüne Zeug hätte ich schon gerne mehr gewusst! Was ist es? Wie kam es hinter den Spiegel? Wie lange wartete es schon darauf, befreit zu werden? Auf die Antwort zu diesen Fragen wartet der Leser am Ende vergeblich.

Und, wie hier schon erwähnt, hat es auch für meinen Geschmackt etwas zu munter "drauf los gekillt" ... Das Ende war dann wieder recht gut!

Fazit: Die Geschichte an sich ist nicht schlecht, aber durchaus sowohl qualitativ als auch quantitativ noch ausbaufähig! :wink:
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