Geschichten von Twinner

Hier könnt ihr konstruktive Kritik und Lob loswerden

Moderator: Ginny-Rose_Carter

Beitragvon Maik » Dienstag 19. April 2005, 01:44

Hallo Twinner,

da ich ja Urlaub habe dachte ich mir schauste mal wieder bei den Hobbyautoren vorbei. Nun meine Augen sind bei einer neuen Geschichte von dir hängen geblieben. From this Moment.

Was soll ich sagen. Ich kenne solch Geschichten nicht von dir. Ganz egal, ob es etwas unlogisches dran gibt, was ich eigentlich nicht denke, hat die Geschichte etwas in mir ausgelöst. Trauer und Schmerz. Als ich diese Geschichte laß konnte ich mir eine Träne nicht verkneifen. Sie ist Wunderschön geschrieben und ist ebenso entsetzlich. :schuettel: Danach hatte ich eine richtig bedrückende Stimmung. Gibt es doch ein paar Sätze in dieser Geschichte die in mir einige Momente aufleben läßt die ich selber einmal erlebte.


Echt spitzen Geschichte. Mach weiter so Twinner.
Zuletzt geändert von Maik am Mittwoch 20. April 2005, 22:49, insgesamt 1-mal geändert.
Egal ob Sandkorn oder Stein.
Im Wasser gehen sie beide unter.
Merk dir das!

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Beitragvon Fresh » Mittwoch 20. April 2005, 22:15

Hab sie nun auch gelesen und kann mich dem Lob von Maik nur anschließen:
Sehr sehr gute Geschichte!!!! Hat in mir eine ähnlich bedrückte Stimmung ausgelöst, nichts desto trotz Super Story!
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Beitragvon Twinner » Montag 2. Mai 2005, 15:57

Wer seine Zukunft in der Vergangenheit sucht, hat seinen Horizont bereits hinter sich.
So ähnlich könnte man vielleicht einen der Hintergrundgedanken der Geschichte umschreiben.
Es scheint für jeden Dinge im Leben zu geben, die wir nicht vergessen können, und manche, die wir nicht vergessen sollten.

@Maik und Fresh. Ich danke euch für eure Kommentare. Es freut mich, wenn die Geschichte etwas auslösen konnte (auch wenn ich zugeben muss, dass die Sprachwahl nicht gerade einfach ist, bzw. das Lesen vereinfacht).
Es gibt noch mehr Geschichten in diese Richtung Maik. Bei dieser habe ich lange überlegt, ob ich sie wirklich schicken sollte...

...manchmal hilft Schreiben ungemein...
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Beitragvon Marc » Mittwoch 21. Dezember 2005, 16:54

Hallo, Twinner.
Ich habe gerade "Der Lohn des Forschers" gelesen. Eine gute Idee, auch gut umgesetzt, allerdings finde ich das Ende schon ab der Hälfte der Geschichte deutlich absehbar.
Toll fand ich die philosophischen Ansätze, die du in deiner Geschichte bringst.

Zu den wissenschaftlichen Hintergründen deiner Geschichte: wie intensiv waren denn deine Recherchen zu den Theorien, auf die hier die Sprache kommt?
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Beitragvon Fresh » Mittwoch 21. Dezember 2005, 18:01

Hi Twinner,
habe soeben auch deine Geschichte ueber den "Lohn des Forschers" gelesen. Sie hat mir auch wirklich gut gefallen! Was ich zu bemaengeln haette, waere einerseits der Anfang: der lies sich leider nur sehr zaeh lesen und war meiner meinung nach auch etwas langatmig. aber ich denke auch, dass sich das bei dieser geschichte auch nur schwer aendern lassen wuerde. der anfang ging nun mal nicht wesentlich anders.
Danach wurde die geschichte schön spannend und lies sich sehr flüssig durch lesen, bis hin zum schönen ende. es war zwar, wie marc bereits erwaehnt hatte, schon etwas absehbar, aber das genaue "wie" (happy end, trauriges ende...), war wiederum relativ offen wie ich finde. Dswegen, haette ich auch ueberhaupt nichts am Ende zu bemaengeln. allerdings fehlt noch mein zweiter kritikpunkt und das ist wohl einer, den die wenigsten haetten: der wissenschaftliche Standpunkt. Da ich mittlerweile schon einige Jahre Mathe studiere und dahindgehend mittlerweile selbst dazu gezwungen bin in einem gewissen Rahmen eigenstaendig Forschung zu betreiben, fallen mir leider einige Ungenauigkeiten bzw. Fehler auf, die vor allem in der Wortwahl des Wissenschaftlers liegen. Ich bin zwar bei weitem kein Experte auf dem Gebiet von Einsteins allgemeiner Realtivitaetstheorie (auf dem das Ganze zumindest teilweise aufbaut - der Physiker möge mir diesen Ausdruck verzeihen :wink: ), aber ich habe mich zumindest ein bisschen damit auseinander gesetzt: unter anderem mit den differentialgeometrischen Grundlagen: Gaußkrümmung usw.. Auf jeden Fall sind die "wissenscahftlichen Grundlagen", die du hier lieferst eher falsch als richtig. Aber ich persönlich finde das nicht sonderlich schlimm, weil man nicht unbedingt alles fundiert bearbeiten muss, so dass ein Leser trotztdem Spass an der Geschichte hat!!! Und den hatte ich! ich wollte es nur erwaehnen, damit du bescheid weisst und je nach dem ob du Lust und Zeit hast, vielleicht auch noch etwas daran veraendern kannst. Das sollte auch keine Klugscheisserei sein, wenn das so ankommen sollte, dann bitte ich vielmals um entschuldigung!!!!!! Nur ein Hinweis, den dir vielleicht nicht jeder geben kann. Falls du Interesse daran hast, die Sache vielleicht nocheinmal unter (teilweiser) Beruecksichtigung der physikalischen und mathematischen Grundlagen zu ueberabeiten, dann wuerde ich dir empfehlen das Buch "Das Universum in der Nussschale" von Stephen Hawkins zu lesen. Das ist zumindest einigermassen verstandlich fuer einen Laien und liefert sehr gute Einblicke in gerade die Betrachtungen, die du in deiner Geschichte nutzt.
Okay, genug geschwafelt.

Ich wiederhole nocheinmal, dass ich deine Geschichte trotzallem wirklich gut und interessant fand.

Viele Gruesse und frohes Weihnachtsfest!!!

Fresh
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Beitragvon Twinner » Donnerstag 22. Dezember 2005, 19:53

Hallo Marc und Fresh :D
Erstmal ein großes Dankeschön an Euch fürs Lesen und die Kritiken.
Die allgemeinen Punkte kann ich voll einsehen, was den relativ "langatmigen" Beginn betrifft und das doch vorhersehbare Ende. :wink:
Was letzteres betrifft, gab mir die Idee nicht viel Spielraum. Das Wie des Endes stand fest, nur die Entscheidung ob positiv oder negativ ließ sich "verheimlichen". ...mein Protagonist hatte Glück :mrgreen: , Diese Geschichte ist die Einzige mit einem [spoiler]positiven[/spoiler] Ende.
Zum Anfang: Ihr seid nicht die einzigen, die dies leicht kritisieren. Mir passiert es regelmäßig, dass ich bei Kurzgeschichten zu Beginn zu intensiv aushole. Auch wenn hier die atmosphärische Beschreibung der Gesprächsumgebung später keine Rolle mehr spielt, hielt ich sie für angebracht. Ich hoffe, dass es den eventuellen Spannungsbogen nicht zu sehr belastet

@marc: Du fragtest nach Recherchen.
Nun, die Antwort auf diese Frage bringt mich gleich zu Fresh.
Die Geschichte entstand schon Ende 2000. Die angesprochenen Theorien waren zu Schul- und Studienzeiten (was inzwischen wie in einem anderen Leben anmutet :mrgreen: ) ein Steckenpferd und Hobby, also nichts Gelerntes. Daher auch die von Dir angesprochenen Fehler. Beim Schreiben stand mir die Story im Vordergrund und das Ende, auf welches ich unbedingt hinaus wollte. Ich vernachlässigte somit genauere Recherche. (Schuldig im Sinne der Anklage :wink: )

@Fresh: ich danke Dir sehr für die wissenschaftlichen Hinweise und empfinde es keineswegs als Klugscheißerei. Im Gegenteil. Als Autor sollte man sich immer bewußt sein, dass auch Menschen die Story lesen, die wirklich Ahnung von den angesprochenen Dingen haben.
(Das Buch von Hawkins steht auf meiner Liste, doch war es mir bisher immer eine Spur zu teuer; und wenn ich es lese, möchte ich es auch gern besitzen).

Dass Euch "Der Lohn des Forschers" trotz seiner Mängel gefallen hat, freut mich sehr.

---> ich wünsche Frohe Weihnacht

(...und dass wir mit unserem Hier und Jetzt in Einklang leben lernen)
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