Geschichten von TwoFaZe

Hier könnt ihr konstruktive Kritik und Lob loswerden

Moderator: Ginny-Rose_Carter

Geschichten von TwoFaZe

Beitragvon theklaus » Donnerstag 9. September 2004, 12:14

Kritik erwünscht
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theklaus
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Beitragvon Bangor » Montag 13. September 2004, 14:10

Na da bin ich mal der erste, was ?
O.K., folgendes ist mir aufgefallen:

Die Story spielt an der Küste. Finde ich schon mal als Handlungsort gut.

Mir fehlte ein wenig der Ausbau. Es geht manchmal sehr schnell.
Z.B. "... wurde ihm etwas auf den Mund gedrückt und alles wurde schwarz." Peng

Oder: "Anfang glaubte er, dass er seine Augen noch geschlossen hatte, was aber nicht so war, als ihm bewusst wurde, das ein winziger Lichtstrahl in den Raum drang, wo er auf etwas weichem lag."

Das mit den Augen ist gut. die Beschreibung "er lag auf etwas weichem" ist etwas faul. Du solltest schon mehr Wert auf die Beschreibung der Umgebung legen. So kann der Leser sich besser hineinversetzen. Beschreib doch, wie sich "das Weiche" angefühlt hat. War es eklig weich ? Angenehm weich ?

"Die Angst umklammerte sein innerstes wie ein eisiger Würgegriff, dessen Klauen sich ganz langsam immer fester um seinen Verstand schlossen."

Den Satz finde ich gut, ich frage mich aber, was "das innerste" ist.

"Jetzt erst wurde ihm bewusst, dass seine Hände auf seinem Rücken gefesselt waren und er irgendwas in seinem Mund hatte, dass ihn daran hinderte um Hilfe zu rufen."
Ein wenig unglücklich formuliert. So etwas merkt man eigentlich gleich wenn man aufwacht !
Und wieder: "Irgendwas" im Mund. Beschreib doch, wie es sich anfühlt. Nur so kann der Leser mitfühlen.

"Anscheinend gab es ganz oben noch einen Raum von dem niemand etwas zu wissen schien. Jedenfalls bis auf den Mann, der jetzt in der Tür stand."
Woher will er das wissen ? Er kennt den Turm doch erst seit heute.

Das Ende ist mir persönlich zu plump. Was ist das für ein Mann ? Warum sagt er ".. ist alles nur zu deinem besten" ?
Zu viele Fragen sind nicht beantwortet.

Fazit:
Die Idee ist gut. Es lässt sich aber mehr daraus machen und ich hatte Schwierigkeiten in die Story hinein zu kommen.

Mach weiter. Das wird schon.

Viele Grüße,

Bangor
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Beitragvon Holger » Mittwoch 15. September 2004, 06:21

Stimme Bangor in allen Punkten zu. Der Ansatz ist gar nicht schlecht, man kann aber sicherlich mehr draus machen.
Ist das deine erste Story?
Ich denke, mit ein bißchen Erfahrung werden die Geschichten bestimmt von mal zu mal besser. Nicht aufgeben!
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Beitragvon TwoFaZe » Mittwoch 15. September 2004, 22:05

Hallo ihr zwei! :-)

Erstmal danke, dass ihr euch meine Geschichte durchgelesen habt. Den Kritikpunkten stimme ich auch voll und ganz zu.
Eigentlich war diese kleine Geschichte auch nur eine Schreibübung und ich wollte mal schauen wie sie ankommt.
Letztendlich war es meine Idee, die Geschichte relativ offen zu lassen, so dass dem Leser mehr Phantasie gewährt wird. Leider habe ich aber wohl den Bogen etwas überspannt.
Mal schauen, im Moment betrachte ich die Geschichte als abgeschlossen aber vielleicht bastel ich irgendwann noch mal daran herum.
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Beitragvon Bangor » Donnerstag 16. September 2004, 11:41

TwoFaZe hat geschrieben:Hallo ihr zwei! :-)

Erstmal danke, dass ihr euch meine Geschichte durchgelesen habt. Den Kritikpunkten stimme ich auch voll und ganz zu.
Eigentlich war diese kleine Geschichte auch nur eine Schreibübung und ich wollte mal schauen wie sie ankommt.
Letztendlich war es meine Idee, die Geschichte relativ offen zu lassen, so dass dem Leser mehr Phantasie gewährt wird. Leider habe ich aber wohl den Bogen etwas überspannt.
Mal schauen, im Moment betrachte ich die Geschichte als abgeschlossen aber vielleicht bastel ich irgendwann noch mal daran herum.


Na, um "Schreibübungen" zu kritisieren ist mir meine Zeit aber (ehrlich gesagt) zu schade. :wink: :roll:
Bangor
 

Beitragvon TwoFaZe » Montag 20. September 2004, 13:20

Ja Holger, das war meine erste Geschichte und vielleicht wird es auch die letzte sein. Es ist schwer sich seinen inneren Dämonen zu stellen.
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Beitragvon Twinner » Montag 20. September 2004, 15:57

TwoFaZe hat geschrieben:... vielleicht wird es auch die letzte sein. Es ist schwer sich seinen inneren Dämonen zu stellen.

Hallo TwoFaZe
Du magst durchaus Recht haben, was den Kampf mit den inneren Dämonen angeht, aber vom Inhalt des Satzes davor würde ich Dir abraten. Es ist selten, dass einem auf Anhieb eine rundum perfekte Geschichte gelingt, sondern man wächst an den weiteren Schreibarbeiten. Solange Dir das Schreiben gefällt und Zufriedenheit (beim Beenden einer Geschichte) bereitet, solltest Du die Flinte nicht ins Korn werfen.

Mach weiter, wie Bangor schon sagte :!: :D

In diesem Sinne
Das Schlimme an einer Illusion ist der Schmerz, wenn sie einem als solche bewusst wird.
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Beitragvon TwoFaZe » Freitag 4. Februar 2005, 22:14

Und wie findet Ihr "Markus"? :?
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Beitragvon Livia » Montag 7. Februar 2005, 06:39

Hallo TwoFaZe,
das war meine erste Geschichte und vielleicht wird es auch die letzte sein. Es ist schwer sich seinen inneren Dämonen zu stellen.


Diese Aussage macht eine ehrliche Kritik schwierig, denn ich möchte nicht der Grund eines "Hinwurfes" sein.
Aber gut, ich machs mal so, wie ich es mir wünschen würde ;)

Oki, einige kleine Rechtschreib- und Kommafehler haben sich eingeschlichen, aber wer kann sich davon schon freisprechen :roll:

Gut, und nun zum Inhalt.
Du solltest dich entscheiden, ob seine Eltern nun wirklich den Terror pflegen. Dann ist deren "Sitzenbleiben" aber unrealistisch. Vielmehr würden die dann Aufspringen um sich dem Kampf zu stellen, oder um zu flüchten.
Sollte dein Prot eine Wahrnehmungsstörung besitzen, könntest du das noch viel deutlicher hervor heben. Beschreibe dann seine kranken Fantasien/Wünsche/Hilflosigkeit etc.
Sein Alter würde ich zudem schon am Anfang nennen, um so gleich den Generationskonflickt deutlich zu machen. Das würde vieles schon anfänglich erklären.

Doch davon abgesehen fand ich sie ok.
Nur das Ende peile ich nicht ganz. Klar, er möchte alle Kinder befreien, aber diese Gedanken einem 26jährigen zuzuschreiben, finde ich persönlich unrealistisch. Welchen Mann mitte Zwanzig juckt schon das Los von Kindern? Es sei denn, es sind die eigenen *gg*
Also, wenn du hier auf einen kranken Geist zuspielst, und ich verstehe das so, dann hebe ihn vorher noch stärker hervor.

Oki, ich hoffe, du kannst mit dieser Kritik leben, ohne gleich alles Hinwerfen zu wollen, böse meine ich sie nicht :wink:

Liebe Grüße

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Beitragvon TwoFaZe » Montag 7. Februar 2005, 10:12

Hallo Livia,

danke für deine Meinung.

Ihr Verhalten finde ich nicht unrealistisch. Markus hat sich nie gewehrt und deswegen sind sie so geschockt. Jetzt auf einmal wehrt er sich gegen sie und mit dieser Situation sind seine Eltern überfordert.

Den Generationskonflikt wollte ich nicht so sehr hervorheben, weil es mir nicht darum ging. Der Konflikt in meiner Geschichte ist übergreifend.

Hm, er ist ja das "Kind" seiner Eltern. Mir ging es nicht darum, wie das Gesetz Kinder definiert, sondern das wir alle Eltern haben.

Ich schmeisse es alle zwei Wochen hin. :roll:
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Beitragvon Livia » Montag 7. Februar 2005, 10:34

Hallo TwoFaZe,

Ich schmeisse es alle zwei Wochen hin.


Na, dann ist ja gut, das du es dann auch wieder aufgreifen kannst ;)

Ihr Verhalten finde ich nicht unrealistisch. Markus hat sich nie gewehrt und deswegen sind sie so geschockt. Jetzt auf einmal wehrt er sich gegen sie und mit dieser Situation sind seine Eltern überfordert.


Gut, so ist es mir jetzt Nachvollziehbar.
Nur wird mir dies in der Geschichte nicht klar, bzw. wird es so nicht deutlich, zumal er sich ja laufend mit ihnen streitet. Also schluckt er doch schon vorher nicht alles ..........

Den Generationskonflikt wollte ich nicht so sehr hervorheben, weil es mir nicht darum ging. Der Konflikt in meiner Geschichte ist übergreifend.


Versteh ich jetzt nicht ........

Hm, er ist ja das "Kind" seiner Eltern. Mir ging es nicht darum, wie das Gesetz Kinder definiert, sondern das wir alle Eltern haben.


Das wird mir aber nicht klar. Vielleicht sollte du das in deiner Geschichte noch etwas hervor heben.

Liebe Grüße

Liv
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Beitragvon TwoFaZe » Montag 7. Februar 2005, 11:23

Ok, dann ich es mal so: Wenn ich das zu einem Generationskonflikt machen würde, dann wäre es darauf beschränkt. Ich könnte auch zwei Menschen nehmen, die beide das gleiche Alter haben. Ich möchte mich nicht auf diesen Altersunterschied fixieren.

Ich sollte manche Dinge besser hervorheben, dass solche Fragen erst gar nicht aufkommen. Ist halt schwer, sich in den Leser zu versetzen, der letztendlich keine Ahnung hat. ;)
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Beitragvon Livia » Montag 7. Februar 2005, 11:46

Hi TwoFaZe,

Ich sollte manche Dinge besser hervorheben, dass solche Fragen erst gar nicht aufkommen.


Siehst, und das macht das Schreiben halt aus ;)

Ist halt schwer, sich in den Leser zu versetzen, der letztendlich keine Ahnung hat.


DAS verstehe ich jetzt mal so, wie du es gemeint hast, denn das kann man auch anders interpretieren *löl*

Liebe Grüße

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Beitragvon TwoFaZe » Montag 7. Februar 2005, 12:51

Jeder Mensch denkt anders und jeder stellt andere Fragen. ;)

Was kann man nicht "anders" interpretieren? :mrgreen:
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