Geschichten von Stephan Pamp (Nimrod)

Hier könnt ihr konstruktive Kritik und Lob loswerden

Moderator: Ginny-Rose_Carter

Geschichten von Stephan Pamp (Nimrod)

Beitragvon Nimrod » Mittwoch 26. Oktober 2005, 00:28

Hallo zusammen!

Auch ich bin neu hier und würde mich riesig über eure Kritiken freuen. Meine Geschichte mit dem Titel "Eden" habe ich gestern erst reingestellt. Und sie ist auch schön kurz, also schnell zu lesen :D
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Beitragvon kingdom » Mittwoch 26. Oktober 2005, 12:14

Die Frau heißt Eden? :lol:
Die Überraschung am Anfang ist, dass sie eine Liebesdienerin :lach ist. Das ist gelungen.
Für das Thema passt der Umfang!
Und die Frage "Gott, was, zum Teufel, mach`ich eigentlich hier?` kennt wohl jeder Mann nur zu gut!
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Beitragvon Nimrod » Mittwoch 26. Oktober 2005, 17:50

Hmmm, eigentlich heißt das Hotel Eden. Ich weiß, das wird aus der Geschichte nicht klar, aber ich habe schon jede Menge heruntergekommene Hotels gesehen, die so heißen, dass war einfach der richtige Titel. Und Holliday Inn oder so wäre zu blöd gewesen :lol:

Aber danke für deine schnelle Antwort. Bin doch immer so neugierig auf die Meinung von Lesern...
Lasciate ogni speranza, voi ch' entrate ! ! !

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Beitragvon Anke Sky » Mittwoch 26. Oktober 2005, 19:38

Hallo Nimrod,

habe gerade deine Geschichte gelesen. Zum ersten muss ich sagen gefällt mir dein Schreibstil sehr, lässt sich wunderbar flüssig lesen und ist, trotz des traurigen Themas, doch sehr poetisch.

Du hast das alles sehr klar und deutlich beschrieben und bist, wie ich finde, sehr sicher in deiner Wortwahl. Respekt!! :mrgreen:

Auch das Ende hat mir gefallen, was er von Beruf macht klärt doch einiges auf. Das ist wohl ein Alltag, wie ihn sich keiner wünscht, er wohl zumindest nicht wirklich. :cry:

Gute, kleine Geschichte über ein trauriges, irgendwie einsames Dasein.

Viele Grüße

Anke Sky :sweet
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Beitragvon Bangor » Montag 31. Oktober 2005, 09:17

Hm, ich weiss nicht, woran es genau liegt. Mir gefällt die Geschichte überhaupt nicht.
Diese gnadenlose Fäkalsprache sagt mir gar nicht zu, dadurch ergibt sich bei mir der Eindruck, die Geschichte dient nur als Träger für die prollige Ausdrucksweise.
Wenn das einen ernsten Hintergrund haben soll, ist die Geschichte einfach zu schwach. Nur mit T.tt.n und runterholen baut man (meine Meinung) keine Stimmung auf.

Vielleicht bekomme ich die Chance, mal was anderes von Dir zu lesen. :wink:
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Beitragvon Maik » Montag 31. Oktober 2005, 10:43

Da ich ja nun ein bisschen Neugierig war, dachte ich mir, doch einmal die Geschichte zu lesen. :mrgreen:

Hmmmm als erstes, für so eine Kurzgeschichte, und diese ist wirlich kurz, kamen mir zuviel Markenbegriffe vor. Ich meine, willst du damit Schleichwerbung machen?
Es ist ja nicht schlimm wenn man hin und wieder eine Zigarettenmarke wie Camel oder eine Hose wie Diesel bei der Marke nennt, aber ist das wirklich nötig? Natürlich kommt das in vielen Geschichten vor aber nicht so stark. Sorry aber das musste ich los werden.

Zum zweiten, naja irgendwie kann ich mit dieser Geschichte nichts anfangen. Für mich hat diese weder ein Begin noch ein Ende. Sorry aber ich finde du schreibst wirklich sehr fließend, doch in dieser Geschichte würde ich wahrscheinlich nicht weiterlesen wollen, wäre sie denn länger. Es gibt weder ein hoch noch ein tief. Vielleicht sehe ich ja wirklich nicht den Sinn. :?

Ich kann mich eigentlich nur Bangors Worte anschließen, ich hoffe bald etwas anderes von dir lesen zu können. :wink:
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Beitragvon Laurin » Montag 31. Oktober 2005, 18:14

Ich kann mich auch nur Bangor und Maik anschließen.
Der Schreibstil ist zwar sehr flüssig, aber am Ende war mir nicht klar welche Handlung die Geschichte hatte. Keine Pointe oder irgend etwas was den Sinn ausmacht, das Erwachen eines Vertreters in einem Hotel zu beschreiben.
Gruß Laurin.
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Beitragvon Nimrod » Montag 31. Oktober 2005, 18:30

Ich muß dazu sagen, dass das die erste Geschicht überhaupt war, die ich geschrieben habe und zugegebener Maßen sehr stark von Brad Easton Ellis beeinflußt war. Denke ich zumindest :?
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Beitragvon Maik » Dienstag 1. November 2005, 00:58

Es ist ja etwas vorhanden und vielleicht ist ja deine nächste besser. Denn wie schon oft erwähnt, weiterhin schreiben, denn nur an Hand der Kritik wird man besser. Die schlechten stoßen einen zwar sauer auuf, aber man lernt dadurch Fehler auszuschließen. Also mach bitte weiter okay?

Wir werden/wollen dennoch eine neue Geschichte von dir lesen. :wink:
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Beitragvon Nimrod » Dienstag 1. November 2005, 01:47

Klar, so leicht lass ich mich nicht ins Bockshorn jagen. Und die Kritiken einige fanden die Geschichte ja auch gut. Und die anderen Sachen auch, die ich hier aber leider nicht veröffentlichen kann, weil ich sie für die Rad der Zeit-Fanpage geschrieben habe und man sie nicht verstehen kann, ohne die Bücher von Robert Jordan gelesen zu haben.
Aber wie gesagt, ich bin mit meiner Horrorstory fast fertig, muß sie nur noch etwas überarbeitn. Mal sehen, welchen Anklang sie findet :wink:
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Beitragvon jule » Dienstag 1. November 2005, 05:42

Hey Nimrod! 8)

Also ich hab grad 'Eden' gelesen! (Was hat um diese Uhrzeit auch sonst zu tun?! :mrgreen: )
Jedenfalls liebe ich die Geschichte! Wunderbar!!!:love:
Ich mag einfach alles.. Wies geschrieben ist, das sie so zum Nachdenken anregt etc! Das was Laurin sagt-->
Keine Pointe oder irgend etwas was den Sinn ausmacht, das Erwachen eines Vertreters in einem Hotel zu beschreiben.
ist für mich eher ein positiver Punkt! :shock: Endlich mal ne Geschichte die zum Denken anregt! :? Also das würd ich NIE als negativen Aspekt sehen!

Das einzige was wirklich etwas stört sind die ganzen Markenbezeichnungen, aber dafür das es deine erste Geschichte is.. Aber trotzdem: WOW! So stell ich mir ne Kurzgeschichte vor! 8)
Bezeichne mich als deinen ersten Fan!!! :P

Was kann ich noch sagen?! Hm.. ja mehr eigentlich net! Weiter so! :bart:
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Beitragvon Bangor » Dienstag 1. November 2005, 08:57

Nimrod hat geschrieben:... und zugegebener Maßen sehr stark von Brad Easton Ellis beeinflußt war. Denke ich zumindest :?

Wenn jemand nur vom F.....n und Saufen schreibt, erkennt man nicht gleich einen Bukowski. :wink:
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Beitragvon Nimrod » Donnerstag 3. November 2005, 13:26

@ Jule: Hey, whow, danke. Freut mich, dass sie dir so gefallen hat. :oops:

Naja,ich weiß nicht mehr genau, wo ich das gelesen habe, aber irgendwo habe ich mal gehört, Geschichten, die die Meinungen der Leser in zwei Lager spalten, wären die besten. :D

Aber danke euch allen für eure Kritiken. Auch für die weniger guten. Naja, gerade für die weniger guten. Auch wenn ich mich über die positiven natürlich mehr gefreut habe :nice:

Dann werd ich mal fleißig weiterschreiben.
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Beitragvon Marc » Dienstag 8. November 2005, 20:08

Hallo Nimrod!
Ich habe gerade deine Geschichte "Eden" gelesen und ich muss sagen, dass sie mir ausgesprochen gut gefallen hat, besonders ein Punkt.
Dieser Punkt ist die auffällige Verwendung von vielen MArkennamen, wobei ich mir noch nicht ganz sicher bin, ob und wenn welche Aussage dahinter steckt. Ich bin zu em Schluss gekommen, dass die MArkennamen zum einen die TAtsache unterstreichen können, dass dein Protagonist ein Vertretter ist. Zum anderen finde ich die Verwendung von diesen Marknnamen wäre ein wunderbares Symbol für unsere "Wegwerf- Gesellschaft", in der auch deine Figuren aggieren müssen. Jeden Tag eine andere Liebesdienerin, jeden Tag ein anderes Hotel.
Ob das jetzt auch deine Intention war, weiß ich natürlich nicht, aber ich habe diesen Punkt für mich so interpretiert und finde ihn super, vor allem, weil man nicht gleich darauf kommt :daumenhoch:

Zudem hat mir deine Wortwahl äußerst gut gefallen. Die derbe Sprache passt einfach wie die Faust aufs Auge zu der derben Situation in der sich dein Protagonist befindet.

Die Geschihcte "Eden" zu nennen gefällt mir fast genau so gut, wie die Sache mit den Markenartikeln, wobei ich als Leser den Namen ganz anders interpretiert habe, als du als Author.
Du hast oben irgendwo geschriben, der Name stehe für die Sorte abgeschmackte Hotels, in denen dein Protagonist sich herumtreibt. Ich hätte den Titel jetzt als traurige Anspielung auf das Leben des Vertreters gesehen: die billigen Nutten und Hotels, der Alkohol, das ist sein Eden, so traurig das auch klingen mag.
Wieder beide Daumen hoch :daumenhoch: :!:

Das deine Geschihcte keine Pointe hat, finde ich alles andere als schlimm, sonders als zwingend notwendig!!! Immerhin hast du als Genre "Alltag" angegeben und wer könnte bitte von sich behauptet, dass es in seinem Leben dauernd irgendwelche Pointen gibt, wenn überhaupt eine?!

Summa summarum also wirklich gelungen :-P

P.S.: Auch wenn du als Author manchen Sachen nicht so gemeint haben solltest, wie ich sie jetzt interpretiert habe, darf ich als Leser trotzdem mir ja trotzdem ein eigenes Bild von der Story machen. Immerhin interpretiert man in z.B. der klassischen Literatur dauernd Werke von Authoren, ohne das diese auch alles, was man aus der Handlungen herrausziehen kann, unbedingt so gemeint haben müssen :wink:

P.P.S.: Kennst du von Metallica das Lied "Frantic" ? Es würde gut zu deiner Geschichte passen, zu mindestens der Text und die Umsetzung im Viedoclip.

Marc :mrgreen:
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Beitragvon Nimrod » Mittwoch 9. November 2005, 02:17

Hey, Marc,

vielen Dank für deine Kritik. Im großen und ganzen hast Du meine Absichten schon gut erkannt.

Und ich habe die Geschichte nicht nur wegen den Hotels selber so genannt, sondern gerade wegen diesem Wiederspruch.

Aber ich finde es auch gut, wenn sich die Leser ihre eigenen Gedanken über den Sinn einer Geschichte machen, da ich glaube, sie sehen oftmals mehr als der Autor selbst.

Frantic kenne ich leider nicht. Ich denke, ich werde mal einen Freund von mir fragen müssen, der hat so ziehmlich alles von Metallica. :wink:
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