Astrid Lindgren

Für die Junggebliebenen

Moderator: Gwenhwyfar

Astrid Lindgren

Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Mittwoch 19. Februar 2003, 13:25

So, ich denke die Dame ist einen eigenen Thread Wert. Bild
Ich stehe ihr reichlich zwiegespalten gegenüber, denn die Idee der Pippi Langstrumpf finde ich großartig, Ronja Räubertochter habe ich ja schon genannt (hatten wir übrigens in der Grundschule in Auszügen gelesen), aber manche anderen Geschichten von ihr gefielen mir gar nicht.
"Mio mein Mio" gehört noch zu meinen Kinderbüchern, die ich gerne und oft gelesen habe, auch wenn mir gerade da ihr Stil für dieses Märchenabenteuer zu spartanisch vorkam (erst Recht im Vergleich zu Michael Ende z.B.).
Die "Brüder Löwenherz" haben mich ein bisschen verstört, weil es so schrecklich traurig ist. (Spoiler :rolleyes: )
Der kleine Krümel ist todkrank und muss bald sterben. Sein großer Bruder Jonathan tröstet ihn, indem er ihm von dem wunderbaren Land Nangijala erzählt, wo man nach seinem Tode hinkommt. Ok. Dann bricht ein Feuer im Haus aus und Jonathan rettet seinen kleinen Bruder, kommt aber selbst ums Leben. Und bald darauf stirbt auch Krümel und sie sehen sich tatsächlich wieder. Doch auch hier ist noch nicht alles Heile Welt, denn die beiden, fortan die "Brüder Löwenherz" genannt, gehen ins Dornrosental um einen Tyrannen zu bekämpfen. Bei einem kampf wird Jonathan tödlich verletzt und wird ein zweites Mal sterben - und Krümel beschließt ihm erneut zu folgen und nimmt sich quasi auch das Leben. Also, DAS hat mich als Kind eher verängstigt, weil es mir die Lehre gab: Wenn ein geliebter Mensch stirbt - folge ihm. Und ob Lindgren DAS sagen wollte? Bild

Vielleicht bin ich die Einzige die das so sieht, aber schöner hätte ich es gefunden, wenn der andere Bruder weitergelebt hätte, im Wissen, seinen Jonathan eines Tages definitiv wiederzusehen (dass es ein Leben nach dem Tod gibt weiß er ja schon aus eigener Erfahrung und müsste daher keine Angst haben).
Mich hat es jedenfalls als Kind ziemlich traurig gemacht.

Und "Karlsson auf dem Dach" kam mir von Anfang an nicht ganz koscher vor und meine Freundin sieht das lustigerweise genauso: Der war so androgyn, irgendwie liliputanermäßig; zwar einerseits ein Kind, aber andererseits auch wieder nicht. :eek13:
Wir fanden die Vorstellung schrecklich, so einen Karlsson auf dem Dach wohnen zu haben. :biggrin:

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Beitragvon Konz » Mittwoch 19. Februar 2003, 13:40

Ginnylein,du sprichst mir aus der Seele.....endlich ein Lindgren-Thread..
und in punkto Karlsson vom Dach muss ich dir zustimmen....dieses Buch war zwar wirklich sehr amüsant, aber wo da sowas wie ne botschaft stecken sollte,weiß ich auch nicht....

Pippi Langstrumpf hingegen ist für mich sowieso das Kinder- und LindgrenBuch schlechthin....hab das buch zum ersten mal vor knapp 10 Jahren gelesen,als ich gerade alles lesen konnte, im 1. Schuljahr quasi und diese Figur hat mich fasziniert......

Um es mit den Worten von Michael Mittermeier zu sagen:
"Pippi Langstrumpf......die erste Frau,welche ich jemals in Strapsen gesehen habe.."

Aber das nur am Rande.....

muss zu meiner schande gestehen,das ich "die Brüder Löwenherz" mal angefangen hab(da war ich jedoch schon älter,das haben wir mal in Klasse 6 behandelt......und aus ähnlichen Gründen wie Ginny hab ich das Buch dann weggelegt und mittendrin aufgehört,weil es so pessimistisch und irgendwie total traurig war......

Man muss natürlich zu Pippi Langstrumpf auch sagen,das sie heute lange nicht so populär wäre,wenn es die Serie, bzw. die Filme nicht gegeben hätte.....gerade die schauspielerin Inger Nilson(schreibt man die so?) hat eine ganze Menge zum Mythos Pippi Langstrumpf beigetragen.....
Die ganzen Nebencharaktere waren für meine Begriffe jedoch in dern Verfilmungen nicht gut getroffen,da ist man mit dem Buch besser beraten.

Dann möchte ich noch was sagen,was ich glaub ich an anderer Stelle im Forum bereits sagte: Obwohl Astrid Lindgren tot ist, werden ihre Bücher unsterblich bleiben...diese Geschichten sind so verzaubernd, das sie auch noch in 50 oder 100 Jahren begeistert gelesen werden.....
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Beitragvon Konz » Mittwoch 19. Februar 2003, 13:55

@ginny......zum Thema "die Brüder Löwenherz" hab ich hier mal was :


Wie die Idee zu den Brüdern Löwenherz entstand

Die Brüder Löwenherz sind auf verschiedene Weise entstanden. Erstens bin ich immer viel auf Friedhöfen herumgewandert. Und auf dem Friedhof von Vimmerby las ich einmal die Inschrift auf einem Grabstein: "Hier ruhen die Brüder Fahlén, gestorben im zarten Alter 1860 ..." Da wusste ich plötzlich, dass mein nächstes Buch vom Tod und von diesen beiden kleinen Brüdern handeln sollte. Und dann fing ich an, darüber nachzudenken, was nun mit diesen Brüdern war, die dort lagen, was sie in ihrem Leben erlebt hatten. Aber das war erst der Anfang ...

Dann erinnere ich mich daran, wie wir einen Michel für die Verfilmung aussuchen wollten. Da war es so, dass die ganze Presse den Vorgang verfolgte, als ob es darum ginge, einen neuen Papst oder so was zu wählen. Es gab einen Presseempfang und der kleine Janne wurde auf einen Tisch gestellt. Fotografen krochen herum, Journalisten fragten und er stand ruhig da und antwortete. Als endlich alles fertig war, sprang er herunter und setzte sich auf den Schoß seines 7 Jahre älteren Bruders, der etwa 15 war. Und der große Bruder beugte sich vor und küsste ihn auf die Backe. Da dachte ich ... das sind aber zwei liebevolle Brüder ...

Dann dachte ich weiter über meine Brüder nach. Ich wusste noch nicht, wozu ich sie haben wollte und was sie tun sollten, aber dann war ich in Värmland, ich glaube, es war Neujahr 1970/71. Ich fuhr mit der kleinen Bahn am See Fryken entlang, es war ein früher Wintermorgen, und der Himmel hatte die wunderbarsten Farben, es war ein so wunderbarer Morgen, so schön, dass er schon nicht mehr von dieser Welt war. Und ich dachte, dass sie wohl nicht auf der Erde seien ...
Deshalb machten sie sofort einen Satz nach Nangijala hinauf!





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Beitragvon Gwenhwyfar » Mittwoch 19. Februar 2003, 14:08

Konz hat geschrieben:Man muss natürlich zu Pippi Langstrumpf auch sagen,das sie heute lange nicht so populär wäre,wenn es die Serie, bzw. die Filme nicht gegeben hätte.....gerade die schauspielerin Inger Nilson(schreibt man die so?) hat eine ganze Menge zum Mythos Pippi Langstrumpf beigetragen.....


Tja, ich muß gestehen, Geschichten von Frau Lindgren kenne ich hauptsächlich als Verfilmungen, denn ihre Bücher gab es - falls überhaupt - nur sehr, sehr schwer zu finden in der DDR. Und mit 11/12 war ich aus dem Lindgren-Alter raus, las dann zwar "Pippi Langstrumpf", jedoch blieben bei mir eher die Filmbilder haften. Dasselbe bei "Ronja Räubertochter", gelesen hab ich es, kann mich aber nur an den Film erinnern.:rolleyes:
Ein Lindgren-Buch bekam ich als Kind von Bekannten geschenkt, es bestand aus mehreren Erzählungen, wobei einige auch aus richtigen Büchern entnommen waren - z.B. Geschichten von Madita, Pelle, Lotte, Michel und den Bullerbü-Kindern, aber auch andere. Es sollte zwar ein ganz normales Kinderbuch mit Erzählungen sein, aber fast alle darin enthaltene Geschichten waren traurig oder melancholisch. Es ging um Armut, Tod, Krankheiten, Waisen, Lügen etc. Aber genau hier seh ich die Kunst von Astrid Lindgren; in leisen Worten Kindern das Leben mit all seinen Facetten zu schildern - mal poetisch, mal fast grausam ernst - und dennoch märchenhaft zu bleiben. War mit 7 eines meiner Lieblingsbücher. :sweet
Zuletzt geändert von Gwenhwyfar am Mittwoch 19. Februar 2003, 14:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Mittwoch 19. Februar 2003, 14:11

Danke Konz fürs Recherchieren. :bounce:
"Madita" gehört zu den Geschichten die ich auch noch ganz gerne gelesen habe. Und ich mochte "Lotta zieht um", aus der Krachmacherstraße, hab das ganze immer nachgespielt :rolleyes:, aber die anderen Geschichten die dazugehörten wollte ich nicht lesen.

Die Erzählungen um Michel haben mich auch immer schon vom Titel abgeschreckt. Ich kenne noch die Namen:

- "Michel in der Suppenschüsssel"
- "Michel muss mehr Männchen machen"

:eek13:
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Re: Astrid Lindgren

Beitragvon Annie_! » Mittwoch 19. Februar 2003, 14:12

Ginny-Rose_Carter hat geschrieben:Die "Brüder Löwenherz" haben mich ein bisschen verstört, weil es so schrecklich traurig ist.


Das ist mein Lieblingsbuch von ihr!!!!!!!! :herz: Ich hab das schon sooo oft gelesen! Und ich find es volllll schön!!!!!

Ginny hat geschrieben: Mich hat es jedenfalls als Kind ziemlich traurig gemacht.

Mich auch, aber das war ja das schöne dran!!!!!!! Und ich find nicht, dass der eine Bruder dann alleine weiterleben hätte sollen!! :| (Außerdem ging das ja gar nicht, weil sie ja da am Schluß irgendwo in den Bergen waren und er wär dann da ganz allein gewesen, der arme Krümel, die Pferdchen waren auch schon tot und überhaupt alle waren tot und ..... :cry: was hätt er denn da alleine tun sollen?? Der wär ja sicher auch bald verhungert oder hätt sich verirrt oder ....? Und in der neuen Welt, in die sie dann kamen, war es auch viel schöner und besser als in der alten!!! ) Also, sie mussten gemeinsam sterben!! :hammer Jawohl!! :asdf:

Ginny hat geschrieben:Und "Karlsson auf dem Dach" kam mir von Anfang an nicht ganz koscher vor...

Nein, Karlson mocht ich auch nicht!!! Ich fand ihn total doof!! :blbl: Er war irgendwie immer so gemein zu dem Jungen, den er immer besuchte! (wie hieß denn der schnell noch mal.... :confused2: )

Sonst hat mir noch "Mio mein Mio" am besten gefallen!
Und die Kurzgeschichten, die haben mir auch gefallen! Die meisten zumindest, besonders die traurigen!!! :cry:
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Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Mittwoch 19. Februar 2003, 14:20

Wenn irgendwann auf der Welt mal ein Ausrufezeichen-Notstand auftritt weiß ich, wer Schuld hat. :mrgreen:

(Außerdem ging das ja gar nicht, weil sie ja da am Schluß irgendwo in den Bergen waren und er wär dann da ganz allein gewesen, der arme Krümel, die Pferdchen waren auch schon tot und überhaupt alle waren tot und ..... was hätt er denn da alleine tun sollen?? Der wär ja sicher auch bald verhungert oder hätt sich verirrt oder ....? Und in der neuen Welt, in die sie dann kamen, war es auch viel schöner und besser als in der alten!!! ) Also, sie mussten gemeinsam sterben!! Jawohl!!

Das hätte ich dann natürlich anders aufgebaut - und zwar so, dass Krümel und Jonathan in ein schönes Tal kommen, Jonathan dort an seinen Verletzungen stirbt und Krümel ihn beerdigt in der Gewissheit ihn nach seinem Tod erneut wiederzusehen. Und er bleibt bis dahin gedanklich mit ihm verbunden, oder sowas.
Auch nicht optimal, aber ich fand einfach traurig, dass sich einer umbringt weil der andere stirbt - ich kann das zwar mehr als gut verstehen, aber als Kind hatte ich diese Denkweis enoch nicht und mich hat's erschüttert.

Der Freund von Karlsson heißt "Lillebror" - unglaublich, diese Namen. :mrgreen:
Und es stimmt, der war nicht gerade nett zu Lillebror sondern eher frech.
Ganz komische Type, dieser Karlsson. :eek13:
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Beitragvon Annie_! » Mittwoch 19. Februar 2003, 14:32

Ginny-Rose_Carter hat geschrieben:Wenn irgendwann auf der Welt mal ein Ausrufezeichen-Notstand auftritt weiß ich, wer Schuld hat. :mrgreen:

!!!!!! Ich kann nichts dafür!!!!! Mein Finger bleibt immer automatisch so lange auf der "!" Taste liegen, und so entstehen die vielen !!!!!!! !!! Außerdem sollen die "!!!!" verdeutlichen, dass der davorstehende Satz wichtig ist! Je mehr Rufzeichen, desto wichtiger der Satz!!!!!


Ginny hat geschrieben:Der Freund von Karlsson heißt "Lillebror" - unglaublich, diese Namen. :mrgreen:

Ja wirklich ein schlimmer Name!! Darum hab ich ihn wahrscheinlich auch vergessen!!!

Verfilmungen von Lindgren-Büchern kenn ich eigentlich fast gar keine!!! Nur "Ronja" und einige "Pippi"-Folgen und "Die Brüder ..." hab ich auch einmal gesehn! Naja, ich fand die Filme ganz in Ordnung! Hab aber lieber ihre Bücher gelesen!!!!
Und von Michel hatte ich übrigens voll viele Hörkassetten! Die haben mir auch sehr gefallen, waren ziemlich lustig!!! :mrgreen: :mrgreen:
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Beitragvon Gwenhwyfar » Mittwoch 19. Februar 2003, 14:35

Annie hat geschrieben: Je mehr Rufzeichen, desto wichtiger der Satz!!!!!

Also ist bei Annie jeder Satz wichtig. :P Okay, will gerecht sein; jeder 1,0532. Satz. :mrgreen:
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Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Mittwoch 19. Februar 2003, 14:51

Ich sah damals mit einer Freundin die Verfilmung der "Brüder Löwenherz". Meine Freundin war ganz aufgeregt, weil sie sich im Buch so in den klugen und tapferen Jonatan verliebt hatte und erwartete eine tollen Typen. :mrgreen:
Was wir dann sahen, war ein Jüngelchen mit blonder Prinz Eisenherz-Perücke. *brüll*

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Beitragvon Fänger » Mittwoch 19. Februar 2003, 14:57

Ginny-Rose_Carter hat geschrieben:Der Freund von Karlsson heißt "Lillebror" - unglaublich, diese Namen. :mrgreen:


Ich fand die Namen immer klasse bei Astrid Lindgren. Mein Favorit ist "Krösa-Maja", die alte Magd bei Michel, die immer die Horrorgeschichten erzählte, um die Kinder zu erschrecken. :P
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Beitragvon Peter.M » Mittwoch 19. Februar 2003, 15:09

Bei Karlsson vom Dach ging´s mir ganz ähnlich! Karlsson zwingt dem Lillebror immer seine blöden Ideen auf, und der lässt alles mit sich machen. Das hat mich immer geärgert, ich hab irgendwie drauf gewartet dass er dem Karlsson mal ordentlich die Meinung sagt, aber das hat er natürlich nie...
Michel von Löneberga fand ich eigentlich ganz schön, vor allem wegen dieser Landidylle die so herrlich beschrieben wird.
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Beitragvon Heiger » Mittwoch 19. Februar 2003, 15:42

Prima, dieser Thread gefällt mir! :sweet

Fänger im Roggen hat geschrieben:Ich fand die Namen immer klasse bei Astrid Lindgren. Mein Favorit ist "Krösa-Maja", die alte Magd bei Michel, die immer die Horrorgeschichten erzählte, um die Kinder zu erschrecken. :P


Stimmt, ich erinnere mich immer wieder gerne an die Sache mit der
Werwolffalle, die der Michel wegen ihrer Geschichte gebaut hat. Die alte Dame war echt klasse ...

Und was diesen Karlson angeht, das war ein arroganter, unvorteilhafter Tölpel ... (so, jetzt ist es mir wohler).
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Beitragvon Konz » Mittwoch 19. Februar 2003, 19:02

Mir gefiel neben Michel aus eben diesem Werk vor allem die junge Magd, die in der Verfilmung dann auch so wunderbar naiv besetzt wurde....
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Beitragvon Gwenhwyfar » Mittwoch 19. Februar 2003, 19:47

Hieß die nicht Lina oder so und war etwas naiv sowie in den Knecht verliebt? :P Ich mag die Geschichte, als Michel ihr den Zahn ziehen soll. :mrgreen:
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