Clockwork Orange (Anthony Burgess)

Da kommt Spannung auf

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Hat jemand CLOCKWORK ORANGE GELESEN?

Beitragvon Glue Boy » Sonntag 16. Juni 2002, 08:37

Naja, der Übersetzer HAT ja versucht, das ins Deutsche zu übertragen. Ist natürlich bei so einem Werk besonders schwierig. Ein guter Freund von mir ist übrigens ein totaler Fan des Buchs. Ich mag den Film lieber. Ich würde vorschlagen, zieh dir den Film halt rein, und dann siehst du weiter...
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Beitragvon tiff´any » Dienstag 30. September 2003, 14:48

:D *freu* ein eigener clockwerk orange thread!!!! also das buch ist nun wirklich nicht sehr dick aber diese sprache.. :evildenk: die hatmich dazu bewegt das buch in die ecke zu klatschen und mir den film anzuschauen...der wurde in einem kultur-kino gespielt (abend der kubrick-filme) und ich muss sagen, der film ist ja um WELTen verständlicher und besser!!! hat joyce eigentlich mal eine vokabelhilfe zu dem buch heraudgegeben???
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Beitragvon alacienputa » Mittwoch 22. Oktober 2003, 22:53

Ich hab das Buch nicht gelesen, aber ich fand den Film auch sehr gut. Aufjedenfall zu empfehlen Ach ja Kubrick...
Aber vielleicht werde ich mich auch mal an das Buch herrantrauen.
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Beitragvon kevin » Montag 27. Oktober 2003, 02:57

Hab das Buch vor geraumer Zeit gelesen und war begeistert. Natürlich ist die Sprache am Anfang etwas lesehemmend, aber mit der Zeit stört es einen nicht mehr. Ich kann es nur jedem empfehlen. Genauso wie die Verfilmung. Das Ende in der Verflmung ist aber um einiges besser...


SPOILER



... denn es ist schonungsloser und passt deshalb besser. Der Film endet damit, das Alex wieder gefallen am guten alten Rein-Raus-Spiel findet.
Irgendwie beängstigend, während er im Buch seinem alten Leben abschwört, und daran denkt eine Familie zu gründen.
Das Leben lehrt mich: Es ist egal woher du kommst, es ist NICHT egal wohin du gehst, auf welcher Seite du dann stehst!

An wen soll ich glauben, wenn nicht an mich selbst? Die Fehler, die ich machte, bad ich selber aus, denn Verlierer sehen anders aus!
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Beitragvon Dunkle_Hexe » Donnerstag 1. April 2004, 11:12

Ich hab den Film gesehen.Er war krass und aussagekräftig- aber nichts für meinen Geschmack
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Beitragvon monkeykong » Dienstag 6. April 2004, 12:21

Ich habe zuerst den Film gesehen.
Dann habe ich das Buch gelesen. Das Burgess eine "andere" Sprache verwendet, finde ich überhaupt nicht schlecht. Das macht das Buch interessanter.

Auf jedenfall sollte man das Buch und den Film mal gelesen/gesehen haben, da es wie schon von kevin gesagt, 2 verschiedene Enden hat.
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Beitragvon Dunkle_Hexe » Dienstag 6. April 2004, 12:26

darf man fragen,was für eine andre Sprache in dem buch verwendet wird?
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Re: Hat jemand CLOCKWORK ORANGE GELESEN?

Beitragvon Esprit » Montag 10. Mai 2004, 17:01

kevin hat geschrieben:Ja, aber hätte man die nicht irgendwie ins Deutsche übersetzen können?
Oder meint ihr, dass das den Roman zerstört hätte?


Also ich hab ne Ausgabe,wo hinten die Übersetzungen zu den einzelnen "Vokabeln" drinstehn...die meisten kann man sich eh denken und so viele sinds ja gar nicht,wiederholen sich auch immer..z.B."Dim riss seine alten Subis(Zähne) raus,erst die oberen,dann die unteren..."oder
"sie war auch ein horrorshow grosser Klumpen,mit grossen,wappelnden flip flop Grudis (Brüste)an ihr"...also ihr seht,die meisten "Wörter" muss man eh nicht nachschlagen.. :mrgreen:
ich finds ziemlich amüsant zu lesen,wenn man das überhaupt so sagen darf bei all der Brutalität...
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Beitragvon Morik » Montag 10. Mai 2004, 17:54

Ich hab erst den Film gesehen und anschließend das Buch gekauft und gelesen. In den Schreibstyle des Buches hab ich mich, dank des Films, auch schnell eingefunden.
Mir hat Buch und Film gleichgut gefallen, weil die Verfilmung sehr gelungen ist aber das Buch die Geschichte ein Stück weiterführt.
Die Sprache ist (laut Buch) ein Mix aus englischem Slang und Slawisch, das trägt aber auch enorm zu Athmosphäre des Buchs/Films bei. :bandit:
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Beitragvon Dunkle_Hexe » Dienstag 11. Mai 2004, 11:45

Gibt's das Buch denn net in Deutsch?
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Beitragvon Glue Boy » Dienstag 11. Mai 2004, 12:48

Lies doch einfach den Thread durch, meine Liebe... (klar gibt's das auf deutsch)
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Beitragvon Esprit » Dienstag 11. Mai 2004, 20:06

Das Buch ist echt geil,dachte immer,das sei so pure Science fiction/Fantasy...an die Sprache gewöhnt man sich irgendwie total schnell,am Anfang musste ich dauernd die Übersetzung nachschlagen,aber mittlerweile hab ich den Wortschatz fast drauf... :mrgreen:

Bin grad da ,wo er sich zum erstenmal die Filme ansehn muss... :?
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Beitragvon Dunkle_Hexe » Mittwoch 12. Mai 2004, 06:18

Whaa....die Stelle is krass.Zumindest im Film.Das Buch kenn ich ja net.
Und naja- ich denke,ich werde mir das auch net antun.
Fand den Film schon net dolle.
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Beitragvon skasperl » Dienstag 6. Juli 2004, 08:49

eines der besten nachkriegsbücher überhaupt. wie esprit schon oben geschrieben hat, gibt's eine heyne-ausgabe mit glossar! echt sehr empfehlenswert, da manche wörter mehrere bedeutungen haben. übrigens sind die meisten wörter aus der russischen jugendsprache der zeit um 1960 entnommen, was an manchen wörtern ersichtlich ist (babuschka, maltschik, slowo, tschelluffjek, ...)

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Re: Clockwork Orange (Anthony Burgess)

Beitragvon AQ2 » Montag 31. März 2014, 14:28

Habe das Buch jetzt auch zu ende gelesen. Zwar kannte ich den Film vorher schon und das Buch habe ich durch zufall im Laden entdeckt und lange nicht angerührt gehabt. Und jetzt wo ich fertig bin muss ich sagen hat mir sehr viel Spass gemacht das Buch zu lesen. Klar ist die Sprache darin gewöhnungsbedürftig, aber das finde ich gerade echt interessant. Und wenn man das auf die heutige Zeit sieht, kann einem echt bange werden. Heutzutage ist es fast genauso wie im Buch. Gewalt und Jugendsprache. Auch wenn ich den Film vor dem Buch gesehen habe tut das wirklich keinen abbruch. Man findet sich genau so gut zurecht als wenn man erst das Buch und dann den Film anschaut. War jedenfalls mal wieder ein interesanntes Buch.
Wünsche allen Stephen King Fans noch einen schönen Tag.

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