Dan Brown

Da kommt Spannung auf

Moderator: Esprit

Beitragvon princess_mononoke » Montag 17. April 2006, 20:58

Stimmt total. Davon bin ich nicht so ein Fan...

Bei Diabolus hat mich der Killer am meisten enttäuscht. Das einzige Merkmal: Nickelbrille. Ihm folgte ein Mann mit Nickelbrille. In den Fahrstuhl stieg ein Mann ein. Er trug eine Nickelbrille. Der Mann der rausging, hatte - na, ratet mal, na, was wirds,- eine Nickelbrille!! Treibt mich in den Wahnsinn. Wenn dieselbe Person auftaucht, muss das nicht so offensichtlich sein...
Jene, welche die Dunkelheit fürchten, haben noch nie erlebt, was das Licht einem antun kann.
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Beitragvon Nimrod » Montag 17. April 2006, 22:01

princess_mononoke hat geschrieben:
Bei Diabolus hat mich der Killer am meisten enttäuscht. Das einzige Merkmal: Nickelbrille. Ihm folgte ein Mann mit Nickelbrille. In den Fahrstuhl stieg ein Mann ein. Er trug eine Nickelbrille. Der Mann der rausging, hatte - na, ratet mal, na, was wirds,- eine Nickelbrille!! Treibt mich in den Wahnsinn. Wenn dieselbe Person auftaucht, muss das nicht so offensichtlich sein...


Danke. Mal wieder ein Buch, bei dem ich mir das zu Ende lesen sparen kann... :angry:
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Beitragvon princess_mononoke » Dienstag 18. April 2006, 17:32

Nein, keine Sorge. Er kommt schon von Anfang an dauernd vor. Hab nicht wirklich was verraten.
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Beitragvon Nenya » Dienstag 16. Mai 2006, 14:16

Hab vor kurzem Sakrileg gelesen, da der Film ja die Woche startet. Fand es bis auf das lahme Ende ganz gut kann man sicher filmisch gut umsetzen das Buch. Bin gespannt..
Wer mit beiden Beinen fest am Boden steht kommt keinen Schritt weiter.
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Beitragvon Levia » Sonntag 18. Juni 2006, 14:59

Hab grad "Diabolus" beendet und fand es ok.. Zwischenzeitlich sehr spannend, aber irgendwie war der "Böse" klar und das Ende dann doch irgendwie zu banal..
Ich hatte vorab in vielen Rezensionen gelesen, dass der Roman sehr mathematisch sein soll, deswegen trocken wirkt.. Find ich überhaupt nicht, die mathematischen Teile sind wirklich minimal und beschränken sich auf die Kryptographie, die ich außerdem sehr spannend finde!
...but it all ends up in tears...
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Beitragvon Silver » Mittwoch 23. August 2006, 22:19

Habe Illuminati gelesen und war begeistert. Die Handlung hat mich mitgerissen, die charaktere waren gut beschrieben und die Atmosphäre rund um den Vatikan fand ich auch klasse. Naja vom Ende hätte ich mehr erwartete, z.B. dass es jetzt die Illuminati wirklich gibt, aber Dan Brown ist ja für seine überraschenden Enden bekannt.

Später hab ich dann auch Meteor "bewältigt" und ich muss sagen, das Buch hat mich oft zum :zzz3: gebracht. Ich weiß nicht genau wieso, aber die Spannung ging an mir vorbei und die Handlung hat mich kaum bewegt. Am Ende war ich dann froh, es endlich hinter mir zu haben. :ohhh:
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Beitragvon Leila2002 » Donnerstag 5. Oktober 2006, 18:44

Habe Illuminati und Sakrileg gelesen und muss sagen, dass ich beide sehr spannend fand, Sakrileg ein wenig mehr. :lol2:
Was mich ein wenig störte war, dass sich die Bücher vom Aufbau und Geschichte sehr ähnelten
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Beitragvon Beverly-Marsh » Dienstag 20. November 2007, 19:18

So hab jetzt Sakrileg durch und muss sagen das mir Illuminati viel besser gefallen hat.
Vielleicht lag es auch daran das ich diesmal leider zuerst den Film gesehen hab, den Spannung hat sich in diesem Buch leider nicht aufgebaut und Teabing war mir irgendwie komisch. Zu dieser Figur hab ich gar keinen Bezug gefunden. Die anderen Figuren vorallem Sials fand ich wirklich gut nur bei diesem Kerl ich weiss auch nicht, der hat für mich einfach nicht gepasst und hat mir das Lesevergnügen ein bisschen vermiest.
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Beitragvon Leila2002 » Mittwoch 21. November 2007, 09:39

Mir ging es im Film, wie dir beim lesen. Habe zuerst das Buch gelesen und dann den Film im Kino gesehen. Mir fiel es auch schwer eine echte Spannung aufzubauen. Ich wusste ja immer, was passieren würde. :lol2:
:star: Lisa Simpson: "Ich bin die Eidechsenkönigin!" :star:
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Beitragvon SFan » Sonntag 24. Mai 2009, 14:08

Und schon bald steht Dan Brown wieder zum Xten male auf der Bestsellerliste, denn bald (Oktober 2009) kommt sein neues Buch "Das verlorene Symbol" raus, und das wird wieder ein richtiger Kassenschlager. Nebenbei läuft noch die Buchverfilmung "Illuminati", bei dem sich die Meinungen zum Film gehörig spalten.
Da frägt man sich: Ein bisschen zu kommerziell, oder nicht? Leser erwarten Verschwörungstheorien die man weiterspinnen kann, aber hier werden nur Ideen aufgegriffen, die beim zweiten hinschauen ziemlich offensichtlich erscheinen, dass es sich hierbei mehr um heisse Luft handelt. Und hier hat, finde ich, Dan Brown sehr nachgelassen und an Kreativität verloren hat - Illuminati ähnelte mir schon zu sehr Sakrlieg, weshalb Sakrileg noch immer ungelesen in meinem Regal steht seit ein paar Monate nach dem Erscheinungsdatum.
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Beitragvon MercuryX » Sonntag 24. Mai 2009, 21:26

Ich hatte mir die Tage Dan Browns Erstlingswerk (wenn man mal von "187 Männer, um die Sie einen Bogen machen sollten", welches er unter dem Pseudonym "Danielle Brown" veröffentlicht hat) "Diabolus" zur Brust genommen und war nacher doch ein wenig enttäuscht. In Sachen Spannung kann der Roman mit den nachfolgenden Büchern nicht mithalten. Das kommt sicherlich auch daher, da "Diabolus" wegen der unmengen an technischen Begriffen, sehr schwer zu lesen ist.
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Beitragvon DePfaelzer » Dienstag 3. November 2009, 13:56

Also ich fand Diabolus ganz gut, die technischen Begrifflichkeiten haben mich überhaupt nicht irritiert. Aber das ist ja bei jedem anders. :orange:

Habe mittlerweile auch das neue Buch von Dan Brown "Das verlorene Symbol" gelesen und es hat mir sehr gut gefallen.
Mit einer Bewertung ist es aber etwas schwierig, da die Vorgänger-Romane Illuminati und Sakrileg einen richtigen Hype hervorgerufen haben. Dieser Hype wird meines Erachtens nicht aufrechterhalten, was aber dem Buch und der Story nicht schadet.

Alles in allem eine schöne Schnitzeljagd quer durch verschiedene Mythen und deren Symbole.
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Re: Dan Brown

Beitragvon Jehane » Mittwoch 2. November 2011, 15:58

Ach ja, Dan Brown... der Mann, der das Wort "Recherche" nicht mal ansatzweise verstanden hat :roll: Der Mann schreibt einfach an den Beginn von "The DaVinci Code", dass er alles superpenibel recherchiert hat und schon glauben alle, dass das, was er da in Romanform verpackt, wirklich stimmt.
Fakt ist:

- "Das letzte Abendmahl" von Leonardo da Vinci ist kein Fresko - einmal googlen hilft.
- Konstantin der Große hat die Bibel nicht "geschrieben" und das Christentum aus rein politischen Gründen zur offiziellen Religion erklärt - lässt sich in jedem besseren Geschichtsbuch nachlesen.
- Die Templer haben keinen Götzen namens Baphomet angebetet. Das ist etwas, das ihnen im Prozess vorgeworfen bzw. unter Folter als "Geständnis" erpresst wurde, Belege dafür haben sich nie finden lassen. Die Templer hatten auch nichts mit der Prieure de Sion zu tun - die hat es nämlich nie gegeben. Sie ist eine Erfindung eines Mannes namens Plantard, der mit gefälschten Dokumenten das Autorentrio Baigent/Lincoln/Leigh in den 80er Jahren gekonnt hinters Licht geführt und die Fälschung später zugegeben hat. Der Mann litt an Größenwahn und wollte sich einfach wichtig machen. Baigent/Lincoln/Leigh sind drauf reingefallen und haben "Holy Blood, Holy Grail" geschrieben, und lediglich Lincoln hält noch immer daran fest, dass es in Rennes-le-Chateau irgendwas geben muss. Gibt's auch - ein paar Souvenirläden, ein Sauniere-Museum, einen Bummelzug und zwei Restaurants. Wie Sauniere damals zu dem Geld gekommen ist - man weiß es bis heute nicht.
- Die Templer hatten nix mit dem Schutz des "weiblichen Prinzips" am Hut. Das war ein Ritterorden, der im Hl. Land a) die Pilger beschützt und b) gegen die "Heiden" gekämpft hat. So nebenbei haben die Templer das Bankenwesen erfunden; ihr Reichtum ist auch kein Mysterium, sondern erklärt sich daraus, dass sich die Mitglieder des Ordens in erster Linie aus wohlhabenden Adeligen rekrutierten, die ihr Vermögen in den Orden einbrachten. Die Templer waren ein mächtiger Orden und wurden nur aus einem einzigen Grund vernichtet: Geld. Die hatten Kohle und Besitzungen ohne Ende, Frankreichs König war scharf drauf und hat mit Hilfe des schwachen Papstes den Orden kurzerhand mit Stumpf und Stiel ausgerottet. Nachzulesen bei Alain Demurger, der ist eine Koryphäe auf dem Gebiet "Templer".
- Die Felsengrottenmadonna von Leonardo da Vinci, die Sophie so locker-lässig von der Wand hebt, ist im Original fast zwei Meter hoch und gut 120 cm breit, noch dazu Öl auf Holz. Da braucht's ein paar gestandene Männer, um das Ding von der Wand zu nehmen.

Es gibt mittlerweile eine Menge Bücher, die Brown in Vielem widerlegen, und grade, was die historischen Fakten angeht, hat er unglaublich geschlampt. Wäre ja nicht weiter tragisch und könnte man als künstlerische Freiheit durchgehen lassen, und unterhaltsam ist "The DaVinci Code" allemal. Aber wenn man derart schlampig arbeitet, darf man ganz einfach nicht behaupten, dass alle Kunstwerke und alle Begebenheiten akkurat wiedergegeben werden. Das ist nämlich nicht der Fall. Es ist ein ROMAN, kein Geschichtsbuch. Wie man das alles bis ins letzte Detail ernst nehmen kann, ist mir echt ein Rätsel :shock:
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Re: Dan Brown

Beitragvon nessy » Freitag 2. Dezember 2011, 09:21

Jehane hat geschrieben:Ach ja, Dan Brown... der Mann, der das Wort "Recherche" nicht mal ansatzweise verstanden hat :roll: Der Mann schreibt einfach an den Beginn von "The DaVinci Code", dass er alles superpenibel recherchiert hat und schon glauben alle, dass das, was er da in Romanform verpackt, wirklich stimmt.


Recherche hin oder her, die Art, wie er sich das "ausdenkt" und verpackt und seinen Lesern vorgaukelt, dass das alles Sinn macht und da ne super Verschwörung am Laufen ist, das kann er gut. Und das macht ihn als Schriftsteller aus. Ob das nu stimmt oder richtig recherchiert ist, sei dahingestellt, die Fiktion zählt ja :) Und immerhin kennt er sich wenigstens in seinem Bereich aus, das wär ja verschwendetes Talent, wenn er über Herrenunterwäsche schreiben würde :lol:
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