Der Vogelmann- Mo Hayder

Da kommt Spannung auf

Moderator: Esprit

Beitragvon Levia » Samstag 14. Januar 2006, 19:40

*lol* ich hielt mich auch für sehr schlau und dachte, ich wüßte wer der Täter ist..
Das Thema ist wirklich sehr gewagt, trotzdem find ich es gut, wie sie es denn umgesetzt hat, bei amazon zB. kann man lesen, dass viele damit ein Problem haben.. Ich finde jedoch, sie hat es geschafft, es "gut zu verpacken".. Weiss jetzt auch nicht wie ich das ausdrücken soll, wirst schon wissen wie ichs mein.. :P
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Beitragvon Eddy Baur » Samstag 21. Januar 2006, 17:43

Langweiliges Buch. Habs nach den ersten hundert Seiten wieder weggelegt. Meine Freundin auch.
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Beitragvon Levia » Dienstag 24. Januar 2006, 14:59

Alter Mann hat geschrieben:Langweiliges Buch. Habs nach den ersten hundert Seiten wieder weggelegt. Meine Freundin auch.

ne kleine Begründung wär toll.. :P

Hab am Wochenende "Tokio" gelesen, sehr gutes Buch! Allerdings hab ich zum Ende noch ne Frage, schade, dass es hier noch keiner gelesen hat..

Das Buch wird in zwei Handlungen erzählt, einmal die Geschichte um die Studentin, die auf der Suche nach dem mysteriösen Video ist, einmal ein Rückblick zur Zeit des Massakers von Nanking, der in Tagebuchform geschrieben wird..
Mir hats gefallen!
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Beitragvon Glue Boy » Freitag 17. März 2006, 08:58

Bin zur Hälfte durch "Tokio" durch. Bisher ziemlich gut. Demnächst mehr.
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Beitragvon Glue Boy » Donnerstag 30. März 2006, 22:58

Öha. Starker Tobak.

Ich hatte einen Tag vorher "Puls" gelesen und musste dazu eine Rezension schreiben, hatte dafür aber einige Tage Zeit. Dann machte ich den Fehler, am nächsten Tag "Tokio" zu Ende zu lesen. Danach war meine Erinnerung an den neuen King beinahe weg... :(

Das Buch nimmt einen ziemlich mit, mich jedenfalls. Ich habe selten etwas so Morbides gelesen. Es ist schon erstaunlich, dass sich eine Frau von dieser Thematik angezogen fühlt - mehr möchte ich nicht verraten, das wäre unverzeihliches Gespoiler, außer dass die Auflösung der Geschichte derart dunkel und gauenhaft ist, dass sich einem der Magen zusammenkrampft. Dennoch bleibt alles schlüssig und wird nicht spekulativ. Gewalt wird nicht verherrlicht, im Gegenteil.

Da es in dem Roman um japanische Kriegsgreuel und das Massaker von Nanking 1937 geht, sollten sich wirklich nur gefestigte Gemüter "Tokio" vornehmen.

Was man außerdem sagen muss: Mo Hayder kann wirklich schreiben! Auch die spannenden Thriller-Elemente gelingen ihr durchweg (Protagonistin flieht in leerstehendem riesigen Haus vor Serienkillerin), und als alles auf die Auflösung zusteuert, hatte ich direkt Angst, der brutalen Wirklichkeit (die leider wohl auch historische Wahrheit ist) ins Auge zu sehen. Vor dem letzten Kapitel musste ich seeehr tief durchatmen.
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Beitragvon Beverly-Marsh » Donnerstag 13. April 2006, 08:07

Gerade eben hab ich "Der Vogelmann" ausgelesen.

So brutal wie beschrieben fand ich das Buch jetzt nicht dafür fand ich die Nekrophilen Neigungen einfach nur abartig.

Ich finde es faszinierend mit welch flüssigen und vorallem spannend Schreibstil Mo Hayder erzählt. Teilweise konnte ich das buch gar nicht aus der Hand legen nur um zu erfahren wie es weitergeht.

[spoiler]Zuerst war ich entäuscht als sie Hartveld gefasst haben da ich dachte "noch soviel Seiten und der Täter ist gefasst, aber die Wendung mit Bliss hat mir sehr gut gefallen[/spoiler]

Natürlich hab ich mir jetzt gleich noch die Behandlung bestellt und sobald es Tokio als Taschenbuch gibt werd ich mir das auch noch zulegen.

Was ist aber mit Pendrecki? Ist er wirklich nur ein Beiwerk oder hab ich da etwas überlesen! Den eigentlich hat er doch an sich mit dem Fall nichts zu tun!
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Beitragvon Beverly-Marsh » Dienstag 15. August 2006, 11:35

Ich hab Tokio auch gelesen, es war zwar anders als der Vogelmann und die Behandlung aber ich fand es trotzdem sehr gut.

Man ist sofort drin in der Handlung. Allerdings störte mich das der Protagonistin alles etwas ZU leicht von der Hand ging. Das machte das ganze nun doch wieder sehr unglaubwürdig und störte mich.

Trotzdem kann ich es nur jedem empfehlen, da die Geschichte an sich wirklich interessant und auch spannende und flüssig geschrieben ist.
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Beitragvon Levia » Dienstag 15. August 2006, 18:38

Hab vor kurzem nochmal "Der Vogelmann" + "Die Behandlung"gelesen und fand sie wieder richtig gut!
Weiss einer ob da eine Fortsetzung geplant ist? Das Ende von "Die Behandlung" schreit ja förmlich danach..
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Beitragvon Beverly-Marsh » Donnerstag 24. August 2006, 07:05

Levia hat geschrieben:Allerdings hab ich zum Ende noch ne Frage, schade, dass es hier noch keiner gelesen hat..



Welche Frage den? Habs schon gelesen.
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Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Dienstag 9. Januar 2007, 21:23

Ich hab kürzlich "Tokio" gelesen und mir hats auch gefallen. Hartes Thema, das gut angegangen wird, ohne voyeuristisch zu werden. Ein sehr beklemmender Thriller, vor allem wegen des geschichtlichen Hintergrundes.Man hat zwar schon grob von Nanking gehört, aber das Buch bringt einen dazu, sich mal intensiver mit der Sache zu befassen. Mir gings beim Lesen so, dass mich die Idee auf eine morbide Art faszinierte und ich mich gleichzeitig abgestoßen fühlte.
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Beitragvon McVries » Donnerstag 14. Juni 2007, 20:23

Tokio habe ich noch nicht gelesen, werde ich wohl aber schnell nachholen, so begeistert wie ihr hier alle seid :mrgreen: Ich habe kürzlich "Pig Island" gelesen, wirklich empfehlenswertes Buch!
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Beitragvon Glue Boy » Freitag 10. August 2007, 01:50

@Ginny

Dann ging's Dir ja haargenau so wie der Protagonistin. :tongue:
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Beitragvon Beverly-Marsh » Montag 23. Februar 2009, 09:09

Gestern hab ich in einem Rutsch die Sekte von Mo Hayder gelesen.
Es geht um eine kleine schottische Insel namesn Cuagach Eilan bzw. Pig Island dort gab es eine Schweinefarm und eine Giftmülldeponie. Eine kleine Gruppe lebt dort die der Gemeinde Für Psychogenes Heilen angehört. Angeblich betreiben sie da Satanismus. Ein Journalist der früher schon mit dem Anführer zu tun hatte wird auf die Insel eingeladen um einen Artikel über die Gemeinde zu schreiben.

Mit einer Sekte bzw. Satanismus hat das Buch nichts zu tun. Der Titel ist nicht gerade sinnvoll übersetzt (Orig. Pig Island)

Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen. In der Geschichte ist man sofort drinnen. Die Charaktere stimmen und die Spannung bleibt an sich auch bis zum Schluss erhalten. Das Ende war dagegen fast ein wenig abzusehen.

Was mich störte war [spoiler] Das am Ende keine Kommentar mehr von Angeline kam.... Das Buch war mir dann etwas zu schnell zu Ende [/spoiler]
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Beitragvon Beverly-Marsh » Dienstag 3. März 2009, 10:06

Gestern hab ich Ritualmord von zuende gelesen.
Endlich mal wieder eine Geschichte um Caffrey. Bekannt aus der vogelmann und die Behandlung.

So gut wie die beiden Vorgänger ist es diesmal nicht geworden. Die Geschichte war mir zu verworren. Am Ende hatte ich irgendwie das Gefühl das garnichts richtig aufgeklärt wurde. Die Rolle einiger Personen ist mir immernoch unklar.

Trotz dieser Kritkpunkte hat sich das Buch schön lesen lassen und war spannend.
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