Jean-Christophe Grangé

Da kommt Spannung auf

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Jean-Christophe Grangé

Beitragvon tiff´any » Sonntag 6. Juni 2004, 16:41

habe die letzten 2 wochen mit großer spannung 3 bücher von o.g. verfasser gelesen! die purpurnen flüsse, der steinerne kreis und der flug der störche!!
sind alles thriller und hyperspannend! die purpurnen flüsse kennt man ja schon als verfilmung aber das buch ist weitaus packender!! kann ich nur empfehlen!!!
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Beitragvon theMoellermann » Sonntag 6. Juni 2004, 20:13

Ich habe "Die purpurnen Flüsse" zu Hause rumliegen, bin aber noch nicht dazu gekommen, es zu lesen. Aber gehört habe ich auch nur Gutes von ihm. :)
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Beitragvon susa » Montag 7. Juni 2004, 09:11

Dann hörste jetzt mal was Schlechtes. :P Ich hab "Der steinerne Kreis" gelesen, und weiß gar nichts positives darüber zu sagen. Haarsträubende Geschichte, nichtssagende Charaktere- extrem klischeehaft, alle zusammen- zwar leicht und flüssig zu lesen, aber irgendwann hebt die Geschichte so ab das ich aus dem Kopfschütteln nicht mehr herauskam. :mrgreen:
Mal sehen, vielleicht ist "Die purpurnen Flüsse" besser.
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Beitragvon theMoellermann » Montag 7. Juni 2004, 20:38

Weiß eigentlich jemand, ob das Sequel der "Flüsse"-Verfilmung auch nach einem Grange-Roman entstand, oder ist das wie mit den Kindern des Zorns? (:mrgreen:)

@Susa: Och menno, jetzt haste mir mein ganzes Bild von dem guten Mann verdorben! :schuettel: :blbl:
:mrgreen:


Mölle :) :wink:
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Beitragvon tiff´any » Dienstag 8. Juni 2004, 15:10

@susa hmmm...naja...die geschichte an sich ist schon leicht verschroben aber ich fands gut! mal was neues!! undurchsichtig!!
dann lies mal der flug der störche!! die story ist sehr gut!! und realitätsnah!!!!
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Beitragvon susa » Mittwoch 9. Juni 2004, 20:12

Worum gehts da denn, Tiff? :sweet
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Beitragvon tiff´any » Donnerstag 10. Juni 2004, 21:11

ohne zu viel zu verraten: ein junger mann wird beauftragt, die flugroute der störche von der schweiz nach südafrika zu verfolgen, weil die störche letztes jahr nicht vollzählig in die schweiz zum nisten zurückgekehrt sind! der junge mann ist adoptiert und hat verbrannte hände (wird im laufe des buches noch erläutert) bevor er sich auf den weg macht, wird sein auftraggeber tod in einem storchennest gefunden...tritt die reise aber dennoch an! er wird von dubiosen leuten verfolgt, die ihn versuchen zu ermorden! er entflieht aber immer! sein weg wird überdies noch überschattet durch dubiose morde! jungen menschen wird auf widerliche weise das herz herausgeschnitten!! und die störche sind kuriere......und das ende ist hochspannend!! (habe das spannendste nicht erwähnt :sweet )
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Beitragvon susa » Donnerstag 10. Juni 2004, 21:59

Danke für die Zusammenfassung, Tiffy! :remybussi:

na, vielleicht geb ich Grange noch ne zweite Chance, das klingt nicht unspannend :sweet
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Beitragvon svenjacobs1 » Freitag 27. Mai 2005, 20:27

Jean-Christophe Grangé schreibt Triller der Extraklasse.
Super Spannend und packend bis zur letzten Seite.
vorbehaltlos zu empfehlen!
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Beitragvon susa » Freitag 26. August 2005, 11:35

Ich les gerade Das Imperium der Wölfe, und nach der Enttäuschung, die ich mit Der steinerne Kreis erlebt hab bin ich davon höchst positiv überrascht.

Es geht in dem einem Handlungsstrang um einen Polizisten, der Morde in dem Pariser Türkenviertel untersucht. Drei junge, rothaarige türkische Frauen(alle drei Illegale) wurden in wenigen Monaten aufs brutalste- aber wirklich ziemlich ranzig- abgeschlachtet und verstümmelt. Da der Polizist (hab seinen Namen vergessen, mit französischen Namen happerts bei mir ein wenig :P )alleine nicht weiterkommt holt er sich Verstärkung in Form eines Ex- Polizisten, der zwar sehr erfolgreich, aber auch höchst dubios und ziemlich gefährlich war (und ist.)
Der zweite Erzählstrang dreht sich um die Frau(Anna) eines hochrangigen Pariser Polizisten, die ihr Gedächtnis verloren hat- zum Beispiel gibt es Momente in denen sie ihren Mann nicht mehr wiedererkennt. Sie macht sich auf die Suche nahc den verlorenen Erinnerungen und o´lala...mehr will ich gar nicht verraten. Die beiden Stränge vereinen sich dann zu einem, wie wir es ja schon von Die purpurnen Flüsse kennen.

Bisher ist es wirklich spannend. Die beiden ungleichen Polizisten- der eine nimmt gerne mal die Jusitz in die eigenen Hand, der andere bemüht sich um absolute Korrektheit- sind ein explosives Duo, wie sie da versuchen das Schweigen der Leute zu durchbrechen ist hochinteressant. Die Zustände im Türkenviertel sind erschreckend, mit den Chefs, den Nutten, den armen Arbeiterinnen und der ganzen Ausbeutung und Gewalt...
Annas Suche nach ihrem Gedächtnis ist dramatisch hoch drei- bin gerade beim Lesen an nem Wendepunkt angelangt, mal schaun ob ich schon auf der richtigen Fährte bin.

Jedenfalls bin ich gespannt [spoiler]ob der Ex- Polizist wirklich noch jemand umbringen wird, so unberechenbar wie er ist und ob die beiden Polizisten trotz der Versuche der Türken, den Mörder zu schützen rauskriegen wer es ist (ich hab ja den Verdacht das es einer von der Polizei ist. Und zwar einer von ganz oben). Anna, deren Gesicht ja kosmetisch komplett verändert wurde war "vorher" auch ne Türkin, möglicherweiße ist sie die, die der Mörder sucht? Bin jedenfalls gespannt warum man sie völlig umgemodelt hat, und wie ihr Gedächtnis ausgelöscht werden konnte,,[/spoiler]

Am Klappentext steh übrigens Folgendes:
Im Pariser Türkenviertel, wo illegal eingeschmuggelte Arbeitskräfte unter unmenschlichen Bedingungen schuften, geschehen drei bestialische Morde. Die Opfer: weiblich, rothaarig- und nicht gemeldet.
Die Tat eines wahnsinnigen Serienmörders?
Oder stehen die Morde in einem größeren Zusammenhang?

zwischen Paris und Istanbul, zwischen Gehirnmanipulation und türkischer Mafia bewegt sich Granges neuer Megathriller- beklemmd nah an der Realität und von haarsträubender Spannung.
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Beitragvon Levia » Freitag 26. August 2005, 11:44

Das Buch hatte ich letztens auch in der Hand.. Mal schauen wie du es nach dem Lesen beurteilst, vllt hol ich mirs dann doch.. :P
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Beitragvon susa » Freitag 26. August 2005, 17:10

Bin fertig, und ja, ich finde es immer noch empfehlenswert. Zwar macht Grange wieder denselben Fehler und läßt seine Charaktere doch ein wenig zu sehr stereotyp, klischeehaft denken und handeln; allerdings ist er abgesehen davon für ein paar Überraschungen gut, die ganz und gar nicht klischeehaft sind.
Das Buch ist ziemlich spannend, es hat sich zwar anders entwickelt als ich es mir erwartet hätte- zum Beispiel was Überleben und Sterben betrifft, um nicht zuviel zu verraten- aber das ist gut, ich war ositiv überrascht. Ja, ein durchaus spannender Schmöker. :P
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Beitragvon susa » Mittwoch 30. November 2005, 12:15

So, hab dem "Steinernen Kreis" jetzt ne zweite Chance gegeben und yep, so schlecht wars beim zweiten mal gar nicht. Die Charaktere sind zwar immer noch voller Klischees und unglaubwürdig, aber wenn man darüber hinweg sieht macht die Geschichte sogar Spass- das Geheimniss um diesen Reaktor, das verlorene Volk..

"Der steinernen Kreis" ist zwar immer noch keine große Literatur, aber ganz okay für zwischendurch. :sweet
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Beitragvon Odetta » Mittwoch 26. März 2008, 14:27

Von Jean-Christophe Grangé hab ich "Das schwarze Blut" (2006) gelesen. Ein wirklich beklemmender Thriller. Allerdings hat mir die erste Hälfte des Buchs besser gefallen als die zweite.

Inhalt:
Der Journalist Mark Dupeyrat nimmt Kontakt zu dem in Malaysia inhaftierten Serienmörder Jaques Reverdi auf. Um ihm seine Geschichte zu entlocken, gibt sich Dupeyrat als die Brieffreundin Elisabeth aus, zu der Reverdi Vertrauen aufbaut.
Dupeyrat reist nach Malaysia, um durch Reverdi´s Hinweise den einzelnen Tatorten zu folgen. Bei jeder Station erfährt er von Reverdi Einzelheiten zu den Ritualmorden.

Das Buch hat wirklich einige grausige und klaustrophobische Szenen. Reverdi war früher Champion im Freitauchen, und das Thema Luft, Atmen, Kontrolle spiegelt sich in seinen Praktiken wieder.
Und dass sich der Journalist völlig auf diesen Mörder einlässt und bereitwillig seinen Anweisungen folgt, um einen Bestseller schreiben zu können, macht es noch unheimlicher.
Quit pro Quo - in der Hinsicht hat es mich ein bisschen an Das Schweigen der Lämmer erinnert.

Die Handlung der zweiten Hälfte ist gut konstruiert. Aber es wäre spannender zu lesen gewesen, wenn es weniger auffällig konstruiert gewesen wäre.
Trotzdem ein düsterer und spannender Thriller mit dichter Atmoshäre, wenn man sich darauf einlassen kann, und keine Fragen stellt.
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Re: Jean-Christophe Grangé

Beitragvon Jehane » Mittwoch 2. November 2011, 16:13

Grangé ist einer der wenigen Thriller-Autoren, die ich wirklich mag, auch wenn er nicht immer überzeugt. "Die purpurnen Flüsse" z.B. sind rasant, spannend, man kann das Buch einfach nicht weglegen. Ähnlich ging's mir mit "Das Herz der Hölle"; beide Bücher sind mitunter ziemlich blutig und brutal - damit muss man schon klarkommen, für Zartbesaitete ist Grangé sicher nichts. "Der steinerne Kreis" war ganz nett, aber wirklich umgehauen hat mich das Buch nicht - wie Susa schon geschrieben hat, die Charaktere sind sehr stereotyp. Das ist überhaupt ein Fehler, den Grangé wiederholt macht: klischeehafte Charaktere. Ich habe mir vor ein paar Monaten "Choral des Todes" zu Gemüte geführt, und das war der erste Grangé, den ich bestenfalls mittelmäßig gefunden habe. Die Grundidee ist super: Menschen werden tot aufgefunden, das Trommelfell ist perforiert, ohne dass sich ein Anzeichen einer Tatwaffe findet. Aber das Ganze ufert schnell aus. Was mich richtig gestört hat, war, dass es mal wieder ein ungleiches Ermittler-Duo gab (gähn), dass Grangé unbedingt einen Bezug zu den Nazis herstellen musste (abgedroschen) und dass das Ende völlig an den Haaren herbeigezogen war. Das kann er besser. Im Unterschied zu "Die purpurnen Flüsse" oder "Das Herz der Hölle" würde ich diesen Thriller nur bedingt empfehlen, er gleitet einfach viel zu sehr in Klischees ab.
Shiny. Let's be bad guys.
Jehane
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