John Grisham

Da kommt Spannung auf

Moderator: Esprit

Beitragvon kevin » Montag 23. Juni 2003, 22:19

Ich find Grisham auch klasse, obwohl ich noch nicht soviel von ihm gelesen habe. Was mich nur stört, die meisten seiner Bücher laufen nach dem gleichen Schema ablaufen: (meist) Junger Anwalt legt sich mit einer größeren Institution an, oder findet sich in einer aussichtslosen Situation wieder, und ist moralisch im Recht.
Einzige wirkliche Ausnahmen sind da meines Errachtens nur DAS TESTAMENT (sehr biographisch, weil Grisham selber mit einer Gruppe in Brasilien missioniert und er überzeugter Christ ist) und DAS FEST.
Trotzdem ist er unterhaltend und es ist schon beängstigend, wenn man plötzlich mitbekommt,

SPOILER!!!!



wie der Held aus DIE FIRMA sich in den Fängen der Mafia widerfindet und er verzweifelt versucht da wieder rauszukommen. Oder wenn man die ganzen Tricksereien des Rechtssystems erfährt und hinter die Maske von Politik schauen kann, denn das beherrscht Grisham ohne Zweifel.

ENDE




Ich finde Grisham ist zu Recht Bestseller-Autor, auch wenn er natürlich in seinen Themen ziemlich eingeschränkt ist und seine Romane manchmal so erscheinen, als wären sie so geschrieben, dass man daraus einen tollen Film machen kann (ich glaube in den letzten Jahren versucht er da auszubrechen - ist aber nur subjektives Empfinden). Aber er kann auch langweilig werden, und ich finde, dass sich unter seinen Büchern kein wirkliches Meisterwerk in der Größenordnung von ES, THE STAIND, SCHWEIGEN DER LÄMMER, etc. findet.

PS.: Gespannt bin ich auf die Bruderschaft, der Klappentext lässt mich nicht wieder los.
Das Leben lehrt mich: Es ist egal woher du kommst, es ist NICHT egal wohin du gehst, auf welcher Seite du dann stehst!

An wen soll ich glauben, wenn nicht an mich selbst? Die Fehler, die ich machte, bad ich selber aus, denn Verlierer sehen anders aus!
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Beitragvon Glue Boy » Dienstag 16. März 2004, 16:32

Hab gerade den neuen Grisham zu Ende: "Die Liste".

Ojeoje, ich glaub, der Mann hat sein Pulver verschossen. Das war ja gar nix, keine Story, keine Spannung, keine echten Charaktere, nur ein bisschen 70er Jahre-Mississippi-Lokalkolorit... Ich rate dringend ab! :(
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Beitragvon Holger » Dienstag 16. März 2004, 16:46

Ohje, und ich hatte die Hoffnung, dass es vielleicht wieder aufwärts geht mit ihm.
Das Testament und die Farm waren ja wirklich schlecht. Der Richter hab ich noch irgendwo rumliegen, aber die Bruderschaft und die Schuld haben mir wieder etwas besser gefallen.
Naja, man muss sich sein Urteil eh selbst bilden.
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Beitragvon theMoellermann » Donnerstag 18. März 2004, 21:00

Holger hat geschrieben:Der Richter hab ich noch irgendwo rumliegen,


LIES ES! Das Buch ist einfach klasse, eines meiner Lieblingsbücher von Grisham.

Aber fandest du (vielleicht auch ihr, will jetzt nicht den ganzen Thread durchlesen :lol:) "Das Testament" denn so schlecht? Also, meiner Meinung nach war's ziemlich gut. Und "Die Farm" hab ich auch noch rumliegen, wollte ich demnächst lesen. Ich werd' mich mal überraschen lassen, auch wenn ich in Sachen Story eher ein wenig zweifelnd an das Buch rangehe.

Mein absoluter Grisham-Liebling ist übrigens "Der Klient". Manche meinen ja, der Film sei viel besser, kann ich für mich aber nicht bestätigen. Das Buch ist super und einfach eine Klasse für sich. (Was jetzt nicht heißen soll, dass der Film nicht auch total gut war!)


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Beitragvon Wishmaster » Mittwoch 24. März 2004, 11:45

Die Liste fand ich auch nicht so toll war ein wenig langweilig.
Hab vor ein paar Tagen Der Coach gelesen. War ganz ok aber auch nix besonderes und den Schluß fand ich net so toll.
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Beitragvon theMoellermann » Mittwoch 28. April 2004, 20:02

So, habe jetzt "Die Farm" durch und kann eigentlich nicht bestätigen, dass es schlecht ist, wie Holger (und andere???) oben gesagt hat. Ich fand's sogar recht gut, liegt aber vielleicht daran, dass ich keine allzu großen Erwartungen in Sachen Handlung hatte. Natürlich kann man "Die Farm" nicht mit Grishams Mega-Thrillern wie z.B. "Der Klient" oder "Die Firma" vergleichen, aber gut find ich's trotzdem. Will demnächst mal sehen, dass ich "Die Schuld" und "Die Liste" irgendwo herbekomme. Aber erstmal hat "DT" vorrang! :wink:

Mölle :)
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Beitragvon Baerzi » Montag 10. Mai 2004, 19:08

Ich hab auch schon mehrere Grisham Bücher gelesen, und mir hat am Besten die Jury gefallen.
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die farm

Beitragvon eskommt » Freitag 27. August 2004, 19:32

ich weiß nicht wer john grishams die farm gelesen hat, aber dennnoch äußere ich mich jetzt zu dem buch:
ich findes es klasse geschrieben. auch wenn hinten beim klappentext zu viel angesagt wird. geheime liebsaffären, soll der beobachten? einmal HÖRT er was und sieht nichts.
eines passt mir an dem buch auch nicht: da passiert ein mord und die leute lassen es auf sich beruhen und fahren in die stadt zum neuen job.
bye
denke eigentstädnig,hinterfrage die autoritäten
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Beitragvon torsten » Freitag 27. August 2004, 19:54

Habe bisher nur drei Bücher von Grisham gelesen, aber die hinterließen einen eher zwiespältigen Eindruck auf mich: "Die Firma" war eher kompliziert als unterhaltsam, "Die Jury" wiederum ein Weltklasse Pageturner und "Der Klient" ein naiv-langweiliges Buch, dass ich bereits nach ca. zweihundert Seiten zurück in den Schrank stellte.
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Beitragvon Max » Sonntag 12. September 2004, 20:18

Habe fast alle Bücher von ihm gelesen.
Hier meine Rangliste:

1- Der Partner
2- Der Regenmacher
3- Die Bruderschaft
4- Die Firma
5- Das Urteil
6- Der Verrat
7- Die Farm

Der Richter und Das Testament haben mir nicht gefallen :bad: :bart:
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Beitragvon Henry » Dienstag 15. Februar 2005, 16:35

Hab gerade Der Partner fertig gelesen. Fand es war nicht wirklich überragent. Aber es war besser als seine neuen Romane wie Die Liste oder Die Schuld die gefielen mir überhaupt nicht.

Übrigens: im März erscheint sein neues Buch "Die Begnadigung"

Ich hoffe er schließt nicht an seine letzten Romane an.
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Beitragvon Peige » Mittwoch 29. November 2006, 13:50

Muss gerade für die Schule Die Kammer lesen und ich bin wiedeer mal begeistert.
Die Story ist packend und man erfährt viel Hintergrundwissen über den Anwaltsberuf und die Gefühle eines Gefangenen im Todestrakt.
Habe auch schon Der Regenmacher gelesen über das ich nur ähnliches sagen kann, man merkt einfach, dass Grisham vom fach ist und sich sehr gewissenhaft mit den Themen seiner Romane auseinandersetzt.
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