Petra Hammesfahr

Da kommt Spannung auf

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Petra Hammesfahr

Beitragvon Coco » Montag 1. November 2004, 21:55

Bisher hab ich von ihr "Die Sünderin" und "Das letzte Opfer" gelesen. Beide Bücher sehr spannend und vor allem glaubwürdig geschrieben. Ein bisschen Krimi und ein bisschen Thriller, wie ich finde. Auf alle Fälle eine gelungene Mischung.

Hat hier sonst schon jemand was von ihr gelesen?
Tschüssi
Coco :silly:

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Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Dienstag 2. November 2004, 11:23

Ich hab von Petra Hammesfahr "Die Mutter", "Die Sünderin", "Der Puppengräber" und "Meineid" gelesen. Eine interessante Autorin, die dadurch aus der Reihe fällt, dass man bei ihren Büchern nicht immer erwarten kann, dass alles restlos aufgeklärt wird. Manchmal ja, aber manchmal bleiben auch offene Fragen zurück, deren Antwortmöglichkeiten angedeutet werden und die der Leser sich dann selber zurechtlegen kann. Wer also wie bei einem normalem Krimi erwartet, zum Schluss alles glasklar präsentiert zu bekommen, der wird möglicherweise enttäuscht.

Ansonsten lese ich sie gerne - wobei ich sagen muss, dass ich bei einem Buch sehr froh war, dass ich bereits vorher erfahren hatte, dass man am Ende keine Lösung erfährt. So war ich darauf vorbereitet. Allerdings soll es in einem anderen Buch einen Querverweis geben, der Klärung bringt, damit wäre ich dann wieder versöhnt.

Am besten gefielen mir insgesamt "Der Puppengräber" und "Meineid". Beim Puppengräber geht es um einen Kindermörder und bei Meineid um zwei grundverschiedene Freundinnen, die als Erwachsene in ein Neztz aus Lügen und Intrigen geraten.
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Beitragvon Beverly-Marsh » Mittwoch 17. November 2004, 16:23

Ich habe von Petra HAmmesfahr im Zuge der Bild-Reihe "Das Geheimins der Pupe" gelesen. In zwei Tagen da ich ja nebenbei noch arbeiten musste :P

Ich war nach anfänglichem zägern wirklich angenehm überrascht. Ihr Schreibstil hat mir gut gefallen da es sich flüssig und spritzig lesen lässt. Ausserdem konnte ich es nie weglegen weil ich immer erfahren musste wie es weitergeht.

Ich werde mir bestimmt noch weiter Bücher von ihr kaufen, da mir ihr Buch wirklich sehr gut gefallen hat.
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Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Freitag 19. November 2004, 17:00

Hab mir vorhin zwei weitere Bücher ausgeliehen: "Der gläserne Himmel" und "Das letzte Opfer". Bin schonmal gespannt ...
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Beitragvon Esprit » Freitag 19. November 2004, 18:14

Beverly-Marsh hat geschrieben:Ich habe von Petra HAmmesfahr im Zuge der Bild-Reihe "Das Geheimins der Pupe" gelesen. In zwei Tagen da ich ja nebenbei noch arbeiten musste :P

Ich war nach anfänglichem zägern wirklich angenehm überrascht. Ihr Schreibstil hat mir gut gefallen da es sich flüssig und spritzig lesen lässt. Ausserdem konnte ich es nie weglegen weil ich immer erfahren musste wie es weitergeht.

Ich werde mir bestimmt noch weiter Bücher von ihr kaufen, da mir ihr Buch wirklich sehr gut gefallen hat.


Jaa! genau das les ich auch grad (auch von "BILD" :mrgreen: )und kann dir in allem zustimmen !!Die Aktionen von mit den 4.99 Euro Büchern zur Zeit find ich echt klasse...
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Beitragvon Gwenhwyfar » Montag 22. November 2004, 06:23

Kenne nur Das Geheimnis der Puppe. Nicht mein Fall. :rolleyes:
Aber ich hatte es als Hörbuch und es half mir sehr, die Zeit zu überbrücken beim Jalousienputzen. Schreckliche Angelegenheit, ich hasse Jaulosien. :mrgreen:
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Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Montag 22. November 2004, 10:13

Ich hab jetzt "Das letzte Opfer" angefangen. Liest sich auf den ersten 50 Seiten bislang gut. Aber ich habe wieder einmal das Gefühl, dass Petra Hammesfahr recht sprunghaft schreibt. Komme manchmal mit den Namen und den Zeiteinteilungen etwas durcheinander.
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Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Sonntag 28. November 2004, 12:34

Bin vor ein paar Tagen mit dem "Letzten Opfer" fertig geworden. Also, das Ende war mir zu konfus erzählt, da passierte zuviel in zu kurzer Zeit. Mein Lieblings-Hammesfahr wird dass sicher nicht.
Aber spannend war's auf alle Fälle. Man wird immer wieder auf eine falsche Fährte gelockt, mehrere Täter kommen jederzeit in Frage. Petra Hammesfahr macht das ziemlich geschickt.
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Beitragvon Twinner » Montag 24. Januar 2005, 17:28

bin gestern endlich mit "Das Geheimnis der Puppe" fertig geworden.
Obwohl ich etwas länger für die "paar" Seiten gebraucht habe heißt das nicht, dass es mir nicht gefallen hätte :wink: .
Überrascht war ich dahingehend, dass das
[spoiler]Übernatürliche [/spoiler] doch eine ziemlich gewichtige Rolle annahm. Ich ging von einem reinen Krimi aus :hammer .

Dass eine Autorin einen männlichen Ich-Erzähler wählt, fand ich auch nicht schlecht.

Mal sehen, ob ich noch zu mehr Büchern von ihr komme...
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Das Letzte Opfer

Beitragvon Beverly-Marsh » Donnerstag 21. April 2005, 15:53

Habe jetzt "Das letzte Opfer" durch. Mein zweites Buch von Petra Hammesfahr.

Wie oben schon beschrieben war es teilweise ein wenig sprunghaft. Ich bin teilweise auch mit den Namen durcheinander gekommen und musste dann den Absatz nocheinmal lesen.

Trotz allem hat mir das Buch sehr gut Gefallen, vorallem auch weil sie es geschafft hat mich zuerst auf eine falsche Fährte zu locken und am Schluss wusste ich dann gar nicht mehr was ich glauben sollte.

Das Ende hätte sie aber ruhig etwas ausführlicher erklären können, das ging mir dann zu schnell.

Jedenfalls bin ich nicht abgeneigt noch etwas von ihr zu lesen
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Beitragvon susa » Donnerstag 21. April 2005, 17:03

Twinner hat geschrieben:bin gestern endlich mit "Das Geheimnis der Puppe" fertig geworden.


Ist ja lustig, das Buch hab ich auch eben erst gelesen. :sweet

Seltsam, ich fands nicht berauschend, aber eigentlich konstant spanned, nicht immer nachvollziehbar, aber denoch größtenteils glaubwürdig..und obwohl mich das [spoiler]viel zu nette[/spoiler] Ende nicht zufriedengestellt hat, musste ich ein paar Seiten nochmal lesen, weil ich die so spannend fand, glaub ich.


Eigentlich ist jener Teil der Story ja voll dämlich, in dem [spoiler]das tote Mädchen bei der Familie lebt, sich anziehen und waschen läßt..und alle wissen das mir der Kleinen was nicht stimmt, aber hey- sie ist ja ein lieber kleiner Geist, also was solls.[/spoiler]. Nicht so glaubwürdig. :P

Gut gefallen haben mir dafür die Rückblenden, vor allem [spoiler]weil es doch relativ lange dauert bis man den Zeitraum überblickt, der zwischen dem Schließen der Türe und dem Unfall des Mannes liegt. Also ist die Kleine da schon tot. Aber nicht richtig- und die Söhne des Mannes haben ihre Leiche gesehen und einfach liegen lassen?[/spoiler]

Und somit erhält man auch ne nette Erklärung für das teilweiße sehr seltsame Verhalten der Mutter..

Also, schlecht ist die geschichte nicht, auch spannend, allerdings hätte man doch noch mehr herausholen können- irgendwie ging mir dann doch alles zu schnell. :sweet
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Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Sonntag 30. Oktober 2005, 14:45

Ich lese gerade "Die Lüge" und es gefällt mir (nach etwa der Hälfte) besser als alle anderen Bücher von ihr bisher. Hoffentlich bleibt es so gut.
Störend ist nur, dass die Geschichte leider shcon im Ansatz unglaubwürdig ist: Eine Frau trifft durch Zufall ihre Doppelgängerin. Bis jetzt gibt es keinen Hinweis, dass die zwei irgendwie verwandt sein könnten, sondern sie scheinen sich zufällig so ähnlich zu sehen. Und selbst enge Freunde fallen darauf herein. Ich frag mich, ob es das wirklich außerhalb von Filmen und Büchern gibt, dass jemand einen echten Doppelgänger hat ...
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Beitragvon susa » Sonntag 19. März 2006, 20:37

Ich hab vor kurzem "Roberts Schwester" gelesen und war durchaus angetan davon. Es geht um ein Geschisterpaar- Robert und Mia- die seit einem Unfall, den Robert verschuldet und bei dem Mias Gesicht schert verletzt wurde, unzertrennbar sind. Dann allerdings heiratet Robert, und Mia hat seine Frau Isabel von Anfang an in Verdacht, hinter seinem Geld herzu sein. Eines Tages wird Robert erschossen aufgefunden (keine Angst, ist kein Spoiler. Damit beginnt das Buch), und es stellt sich nun die Frage wer der Täter ist...

Die Geschichte ist aus der Sicht von Mia erzählt, einer sehr untypischen Frauenfigur- sie säuft, sie schluckt Tabletten, ihr Gesicht ist seit dem Unfall mit Narben entstellt und ihre Beziehung zu ihrem Bruder hat irgendwie schon pathologische Züge. Man erfährt also die ganzen Zeit nur ihre Sicht der Dinge, und wie es sich am Ende schließlich entwickelt, wie es ausgeht und was die ganze Zeit tatsächlich los war ist eine absolute Überraschung, wirklich gut gemacht, ich war absolut ahnungslos. Übrigens hab ich das Buch um 2,90.- als Mängelexemplar bekommen, das nenn ich mal ne Investition. :P

Hab mir letzte Woche dann auch noch "Ein süsser Sommer" von Petra Hammesfahr gekauft, fand das Buch in der Wühlkiste um 4.-. Das steht am Klappentext:

Hinterher weiß Schröder mit Gewissheit, dass er die Katastrophe hätte verhindern können. Aber Liebe macht bekanntlich blind. Im Zug lernt er Candy kennen: jung, süß und lebendiger als jede andere Frau, die er vor ihr kannte. Sie will in Köln einen Freund ihrer todkranken Mutter suchen. Schröder hilft ihr dabei. Und er glaubt bis zuletzt, dass Candy den Gesuchten nur ans Sterbebett ihrer Mutter holen will...

Bin mal gespannt wie sich das Buch lesen wird..
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Beitragvon susa » Samstag 3. Juni 2006, 11:38

Ginny-Rose_Carter hat geschrieben:Ich lese gerade "Die Lüge" und es gefällt mir (nach etwa der Hälfte) besser als alle anderen Bücher von ihr bisher. Hoffentlich bleibt es so gut. ..


Und, blieb es so? :P

Ich hab Die Lüge eben fertig gelesen, und wenn man den tatsächlich recht abgehobenen und sehr konstruierten Grundplot ignoriert (nicht mal der Ehemann merkt dass er gerade mit einer fremden Frau schläft :aehm) ist das meiste ganz unterhaltsam. Am Ende wurde es mir fast ein wenig zu verworren, wer jetzt gegen wen, wer mit wem und wozu das Ganze wurde mir erst recht spät klar.

Die Figuren fand ich nur bedingt glaubwürdig, dass "der arme Zwilling" in so kurzer Zeit soviel Raffinesse entwickelt und sich doch so schnell in allem zurechtfindet klingt nicht sehr realistisch- aber wenn es die Geschichte vorantreibt kann ich sowas akzeptieren. Und das ich von Frau Hammesfahr keine literarische Offenbarung, sondern nur recht solide und durchaus spannende Unterhaltung zu erwarten habe war mir von Anfang an klar.

Das Ende selbst war eine seltsame Mischung aus Hoffnungslosigkeit und Happy End, was ich davon halten soll weiß ich nicht genau. Aber eigentlich klingt das jetzt alles viel zu negativ, denn wenn man über Logik- und Wahrscheinlichkeitsfehler hinweg sieht wird man durchaus gut unterhalten, immerhin bietet die Geschichte einige Überraschungen und verläuft definitiv nicht erwartungsgemäß. Also ganz okay. :mrgreen:
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Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Mittwoch 10. Januar 2007, 17:27

susa hat geschrieben:
Ginny-Rose_Carter hat geschrieben:Ich lese gerade "Die Lüge" und es gefällt mir (nach etwa der Hälfte) besser als alle anderen Bücher von ihr bisher. Hoffentlich bleibt es so gut. ..


Und, blieb es so? :P
Leider nicht wirklich. <g>
Genau wie du schon sagst, störte mich, dass selbst der Ehemann nicht erkannte, dass er es mit einer Doppelgängerin zu tun hat. Zumal sie ja kaum Zeit hatte, sich auf ihn einzustellen, sie sich wirklich nah kamen und sie auch längjährige Freunde täuschte. Obwohl sie so viele Sachen aus dem Leben ihrer Doppelgängerin nicht oder nur bruchstückhaft wusste. Dast hat mit der Zeit mein Lesevergnügen doch getrübt. Obwohl ich die Ausgangsposition, wie bei fast allen Hammesfahr-Romanen, wieder einmal ziemlich gut fand. Sie fangen immer stark an und werden dann zu konstruiert und/oder zu verworren.

Ende letzten Jahres las ich noch "Der Schatten", dafür gilt mal wieder Ähnliches. Idee gut, Ausführung teilweise misslungen.
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