Douglas Preston/Lincoln Child

Da kommt Spannung auf

Moderator: Esprit

Douglas Preston/Lincoln Child

Beitragvon Twinner » Sonntag 23. Januar 2005, 15:16

wenn ich richtig gesucht habe, gibt es noch keinen Thread über dieses Autorenteam

Die Beiden schreiben Wissenschaftsthriller. Sie verstehen es, in ihren Büchern moderne Technologien mit Elementen aus Horror, Spannung und Thrill zu verbinden.
Bisher habe ich "Mount Dragon" und "Attic- des Teufels Dachboden" gelesen. Letzteres ist die (aber für sich selbständige) Fortsetzung von "Relic-Museum des Grauens".
Bei "Attic" gibts einige gute Einblicke in die New Yorker "Untergrundstadt" - also alte und stillgelegte U-Bahnschächte. Eine sehr interessante und fesselnde Geschichte (auch wenn sich beim Lesen der Vergleich zu Mimic etwas abzeichnete :wink: ).

Mich würden Eure Meinungen interessieren
Das Schlimme an einer Illusion ist der Schmerz, wenn sie einem als solche bewusst wird.
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Beitragvon MPretender » Sonntag 23. Januar 2005, 23:30

Gelesen habe ich von den beiden noch kein Buch. Da die Bücher aber sehr interessant zu sein scheinen, habe ich mir mal Das Relikt und Formula bestellt. Sobald ich eins davon gelesen habe, lasse ich Dich wissen was ich dazu meine :wink:
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Beitragvon Twinner » Montag 24. Januar 2005, 17:17

das wäre fein :D
Formula kenne ich noch gar nicht. Vor kurzen hatte ich noch "Ice Ship" in den Händen. Der Klappentext erinnerte mich aber sehr an Browns "Meteor", so dass ich erstmal Abstand nahm
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Beitragvon Levia » Mittwoch 24. August 2005, 19:40

Les gerade "Attic" von ihnen, ist ja scheinbar die Fortsetzung von "Relic", welches ich aber nicht gelesen hab.. Ist das schlimm? Bisher kommen immer nur kleine Anspielungen, grob weiss ich auch durch den Film worum es geht..
"Attic" ist bisher echt top, find vor allem die Vorstellung, dass im U-Bahn-System eine neu aufgebaute Gesellschaft wohnt erschreckend!
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Beitragvon torsten » Mittwoch 24. August 2005, 21:17

@Levia: Die Geschichte mit den Leuten, die in den U-Bahn-Schächten leben, ist keine Erfindung. Es sind die sog. Mole People - es gibt sogar ein sehr interessantes Buch darüber (das wird, glaub ich, sogar im Nachwort erwähnt).
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Beitragvon Levia » Donnerstag 25. August 2005, 12:23

Also von vereinzelten Fällen hab ich da auch schon gehört, aber eine ganze Gesellschaft? :shock: Das wußte ich nicht..
Das find ich ziemlich interessant..
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Beitragvon torsten » Donnerstag 25. August 2005, 13:37

Das ist auch sehr faszinierend! Angeblich werden dort unten sogar Kinder geboren, die ausschließlich dort unten aufwachsen, zur Schule gehen etc.

Schau doch mal hier nach:


http://www.kabeleins.de/info/index.php?22278

Sind auch ein paar interessante Links dabei!
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Beitragvon Levia » Donnerstag 25. August 2005, 13:53

Super, danke!
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Beitragvon Levia » Samstag 27. August 2005, 11:39

:shock: Hab gestern die Stelle gelesen in der die Insassen einer U-Bahn angegriffen werden..
Also ich hatte lang nicht mehr ein mulmiges Gefühl beim Lesen, aber da hab ich mich schon ein paarmal umgeschaut.. :P
Werd mich heute bestimmt mit einem anderen Gefühl in die U-Bahn setzen.. Und falls sie aus irgendwelchen Gründen anhalten sollte krieg ich wahrscheinlich einen Herzstillstand..

Gibt es eigentlich "Mole People" nur im New Yorker U-Bahn System?
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Beitragvon Levia » Samstag 27. August 2005, 20:49

So, gerade beendet! Ein überdurchschnittlich guter Thriller!
Die verstehen es wirklich einen bei Laune zu halten.. Die ganzen Verfolgungsjagden.. Wahnsinn!!
Allerdings ist die oben genannte Szene wohl die spannendste im ganzen Buch!
Anfangs fand ich die Wrinkler äußerst furchteinflößen, ihre Gangweise, ihr Verhalten, aber[spoiler] dieses echsenähnliche Erscheinungsbild fand ich nicht so toll.. Also, war klar, dass sie so aussehen, aber mir sagt es nicht zu[/spoiler] Trotzdem find ich sie unheimlich.. :P
Klar war jedoch, [spoiler]dass Fock da irgendwie tiefer drinsteckt.. Auch die Geschichte mit der Heilung find ich etwas albern..[/spoiler]

Alles in allem, sehr zu empfehlen!!
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Beitragvon Twinner » Sonntag 28. August 2005, 09:13

freut mich, dass ich mit meiner Meinung nicht allein stehe :D .

Das Autorenteam versteht es wirklich gut, aus bestehenden Fakten spannende Geschichten zu kreiern. Dabei kann ich gern mal über Kleinigkeiten hinwegsehen, wie du Levia, sie genannt hast.
Für Freunde dieses Genres ein Muß :!:
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Beitragvon susa » Sonntag 28. August 2005, 13:04

Nachdem was ich hier so lese sollt ich mich vielleicht tatsächlich mal über ein Preston/Child- Buch drübertraun, bisher hatte ich ja immer den Eindruck die Romane wären irgendwie..trocken, wenn man versteht was ich meine. :roll:
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Beitragvon torsten » Sonntag 28. August 2005, 13:05

Levia hat folgendes geschrieben:

Gibt es eigentlich "Mole People" nur im New Yorker U-Bahn System?


Explizit sind nur die aus dem New Yorker U-Bahnsystem bekannt, soweit ich weiß. Aber die U-Bahnnetze z. Bsp. in Moskau, London oder Berlin sind auch nicht gerade klein - warum also nicht?
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Beitragvon Levia » Sonntag 28. August 2005, 15:09

Mmmh, hab ich mir nämlich auch gedacht Torsten.. Da setzt man sich gleich mit einem anderen Gefühl in die Bahn..

@susa: also trocken fand ich das gar nicht.. Ich dachte anfangs aber auch, dass ich es als trocken empfinden könnte, wegen Wissenschaftsthriller.. Da weiss man ja nie so genau..
Aber ist es überhaupt nicht! Eigentlich nur spannend..

Ach, ich fand die Szene sehr genial in der [spoiler]die Demonstranten im Central Park stehen und auf einmal aus sämtlichen Gullis die Obdachlosen strömen.. Interessante Vorstellung..[/spoiler]
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Beitragvon Levia » Sonntag 4. September 2005, 13:40

Kommen Pendergast und Smithback eigentlich in allen Büchern vor?
Hab nämlich vorhin mit "Formula" angefangen und da sind die beiden wieder mit dabei..
Ist bis jetzt übrigens wieder sehr gut..

EDIT: Ach, bin übrigens letztens mit der U-Bahn stecken geblieben.. Passiert ja in Berlin öfter mal.. Wirklich gut ging es mir dabei nicht.. :roll:
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