"Die Chemie des Todes" von Simon Becket

Da kommt Spannung auf

Moderator: Esprit

"Die Chemie des Todes" von Simon Becket

Beitragvon Esprit » Montag 20. März 2006, 17:30

Heute beim Shoppen entdeckt:
http://images-eu.amazon.com/images/P/38 ... 1.LZZZZZZZ

Klappentext:
Sterben kann ewig dauern...
der der menschliche Körper beginnt kaum fünf Minuten nach dem Tod zu verwesen - und wird dann zu einem gigantischen Festschmaus für andere Organismen. Zuerst für Bakterien, dann für Insekten. Fliegen.Aus den gelegten Eiern schlüpfen Larven, die sich an der nährreichen Substanz laben un dann abwandern. Sie verlassen die Leiche in Reih und Glied und folgen einander in einer ordentlichen Linie, die sich immer nach Süden bewegt. Manchmal auch nach Südosten oder Südwesten, aber niemals nach Norden. Niemand weiss, warum.
Diese Schlangenlienie aus fetten, gelben Larven ist ein sonderbarer Anblick, der jeden dazu veranlassen würde, das Phänomen zurück zu seinem Ursprung zu verfolgen. Und so entdeckten die Yates- brüder, was von Sally Palmer übrig geblieben war....

Kurzbeschreibung
David Hunter war Englands berühmtester Rechtsmediziner. Aber er hat seinen Beruf aufgegeben und sich inkognito nach Devonshire in ein kleines Dorf zurückgezogen. Dort arbeitet er seit ein paar Jahren als Assistent des Arztes, als sein friedliches Landleben ein jähes Ende findet. Spielende Kinder entdecken eine mit einem Paar Schwanenflügel ausstaffierte Frauenleiche. Die Tote war Schriftstellerin, eine Außenseiterin im Dorf. Da sie mit David befreundet war, ist er, der schweigsame Fremde, einer der ersten Verdächtigen. Doch dann findet die Polizei heraus, was David früher war, und so muss die Ex-Koryphäe der überforderten Provinz-Gerichtsmedizin helfen. Gerade als sich anhand seiner Analysen herausstellt, dass die Ermordete vor ihrem Tod tagelang gefoltert wurde, verschwindet eine weitere junge Frau. Eine fieberhafte Suche beginnt, um sie noch lebend zu finden. Gleichzeitig bricht im Dorf eine Hexenjagd los. Der Pfarrer, ein knochiger Fanatiker, hetzt die Leute auf, und David ist Zielscheibe seiner Hasspredigten CSI Devonshire. Exzellent recherchiert, auf dem allerletzten Forschungsstand der Gerichtsmedizin, brillant geschrieben, vor allem aber extrem spannend. "Die Chemie des Todes" ist ein Forensik-Thriller, der den Leser keine Sekunde aus den Klauen lässt.
"Der Wahnsinn ist ein Land, in das nicht jeder Zutritt hat. Man muss ihn sich verdienen."
(aus"Die grauen Seelen" von Philippe Claudel)
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Beitragvon Esprit » Dienstag 21. März 2006, 21:31

bin nun schon fast bei der Hälfte und der Kauf hat sich echt gelohnt!
Man kann das Buch kaum aus der Hand legen, so spannend, mir gefällt, dass es in der Ich-Form geschrieben ist (find ich immer gut, ist irgendwie echter)´
und vor allem die vielen forensischen Untersuchungen usw, das gefiel mir an den Kathy Reichs Romanen auch immer, finde Pathologie bzw. forensische Anthropologie sowieso total interessant.
Ansonsten, naja, Städter zieht in Dorf, wo er immer ein Aussenseiter bleibt unter all den "Einheimischen" und wird so zum Verdächtigen (trotz dass er ihr Arzt ist), der konservative Pfarrer hat mächtigen Einfluss auf die Dorfbewohner und alles lässt bei den Morden zunächst auf nen Serienkiller schliessen, das ist vielleicht kein neues Romanthema, aber dennoch, es liest sich richtig schnell und ich kanns kaum abwarten, den Ausgang zu erfahren.
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Beitragvon Levia » Mittwoch 22. März 2006, 21:38

Habs mir heute aus der Bücherei ausgeliehen.. Bisher nur reingelesen, aber liest sich sehr gut! Muss aber noch etwas auf mich warten..
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Beitragvon susa » Donnerstag 23. März 2006, 09:09

Das Buch hab ich zum Geburtstag bekommen, klingt wirklich gut, aber wie Levia hab auch ich noch ein paar andere Bücher, die ich davor lesen will. :P
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Beitragvon Levia » Freitag 24. März 2006, 16:42

Habs jetzt doch schon gelesen... Naja, es war gut und schnell zu lesen, allerdings wirklich nichts neues...
Leider habe ich auch von Anfang an geahnt, wer der Mörder ist... Der Protagonist ist schon sympathisch, jedoch find ich seinen besten Freund irgendwie ansprechender.. :P
Alles in allem nette Unterhaltung, allerdings würd ich es mir nicht kaufen..
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Beitragvon Esprit » Freitag 24. März 2006, 17:17

ja, ich sagte ja auch schon, es ist von der Handlung her nicht viel neues, aber der Verdacht, wer das sein könnte (oder zumindest wer dahintersteckt), hatte ich erst so nach der 1. Hälfte, spätestens aber bei dem Brautkleid---
ein bisschen mehr Forensik hätte es auch sein können :mrgreen: (zumindest der Klappentext und vor allem der Titel ließen mehr vermuten )
ansonsten spannend bis zur letzten Seite, nicht mal "Puls" hat mich bis zum Schluss so gefesselt.
Es sollen jetzt auch noch mehr David Hunter Romane von Becket erscheinen...
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Beitragvon Levia » Freitag 24. März 2006, 21:23

Ich fand "Puls" schon ne Ecke spannender.. :P
Naja, die Spannung war halt von Anfang an nicht richtig da bei mir, es ist halt ein 01815 Thriller, der allerdings besser geschrieben ist als so manch anderer..
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Beitragvon susa » Donnerstag 1. Juni 2006, 15:13

Hab das Buch rigendwan zwischen meinem Geburtstag und heute mal gelesen (keine Ahnung mehr wann :P), und mir gings so ähnlich wie Levia. Geschrieben ist das Buch gut- Talent hat er, aber bei dem Nachnamen hoff ich das auch :mrgreen:- aber wirklich spannend ist es nicht, zumindest nichts Besonderes. Irgendwann war mir auch klar nach welchem Muster das Ende ablaufen würde- den tatsächlichen Täter hab ich allerdings erst recht spät erraten, seine Motive gar nicht. Also nette Unterhaltung für zwischendurch, kein Muss, aber recht unterhaltsam.
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Beitragvon SissyS » Samstag 30. Mai 2009, 21:31

Es ist zwar schon ein paar Tage her wo ich das Buch gelesen habe, aber mir hat es wirklich gut gefallen. Und ich gehöre wohl zu den wenigen die erst spät wussten wer der Mörder ist.

Auch "Asche zu Asche" hab ich gelsen und es hat mir auch gefallen! Jetzt werd ich mir sicher noch "leichenblässe" zu legen oder leihen...mal sehen..
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Beitragvon SissyS » Sonntag 19. Juli 2009, 18:27

Von einer Freundin hab ich das das Buch „ Obsession“ von Simon Beckett geliehen bekommen.
Es ist kein Buch aus der Reihe mit David Hunter.
Ich fand es sehr fesselnd (entsprechend zügig durchgelesen) und für mich war das ende so nicht absehbar, aber sicher so ähnlich erhofft....


Als seine Frau Sarah stirbt, ist Ben am Boden zerstört. Allein Jacob, Sarahs autistischer Sohn, spendet ihm Trost. Doch während Ben die gemeinsame Wohnung aufräumt, macht er eine ungeheuerliche Entdeckung: Jacob ist gar nicht der leibliche Sohn von Sarah..
Sie hat ihn aus dem Krankenhaus entführt und als ihr Kind ausgegeben. Ben kommt nach und nach hinter das Geheimnis. Sarah war schwanger und hat ihr Kind verloren, ihr Freundin ist Hebamme und hat bestätigt das es eine Frühgeburt zu hause war, mitten in der Nacht und erst am nächsten Morgen sind sie mit dem Kind zu einem Arzt gefahren. Keiner hatte zweifel das es ihr Kind war.
Und auch Ben dachte einfach das Jacob mehr nach dem Vater kommt, den er nicht kennt.
Jetzt beginnt Ben nach den wirklichen Eltern zu suchen. Er beauftrag einen Privatdetektiv und der findet sie. Aber der Privatdetektiv gehört zu den Leuten die Informationen nach beiden Seiten verkauft. Und als Ben nicht mehr als eigentlich wissen wollte kauft, setzt sich der Privatdetektiv mit Cole dem Vater von Jacob in Verbindung, früher als Ben es will und damit wird eine Lawine tödlicher Obsessionen ins Rollen gebracht ...
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Beitragvon Beverly-Marsh » Mittwoch 22. Juli 2009, 09:40

Obsession habe ich auch neulich gelesen.
In der ersten Hälfte fand ich das Buch noch richtig spannende, aber dann verliert sich Becket in zu genaun Schilderungen wie Ben Nachforschungen anstellt.
Das Ende konnte ich dann kaum noch erwarten. Beckett zerstört im letzten drittel die ganze Spannung :ohhh:

Hab noch ein Buch von ihm zu Hause (Kalte Asche??!?!?) und hoffe nur das dies besser ist
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Beitragvon SissyS » Mittwoch 22. Juli 2009, 21:48

Kalte Asche ist das nächste Buch nach Chemie des Todes!!!! Mir hat es gut gefallen!!!!!!!!!!!!!! :lol2:
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Beitragvon Silver » Freitag 7. August 2009, 11:10

Ach man! Ich dachte "Kalte Asche" wäre das erste Buch aus der Reihe, und nicht "Chemie des Todes" :heul:
Naja, zu spät... ich hoffe Chemie des Todes ist trotzdem genauso spannend wie sein Nachfolger!
Mir hat "Kalte Asche" an sich sehr gut gefallen. Zeitweise konnte ich das Buch nur schwer aus der Hand legen und ich muss zugeben, dass mich der Schluss doch sehr überrascht hat.
Die "Ich-Perspektive" aus der die Handlung geschildert wird kam an sich zur Abwechslung mal sehr erfrischend rüber und die Person des David Hunters mit all seinen Sorgen, Ängsten und dem herausragenden Gespür für Einzelheiten erschien mir gut und nachvollziehbar konstruiert.
Da ich eigentlich keine Krimis lese kann ich das Buch auch nicht mit anderen Büchern dieses Genres vergleichen :orange: Trotzdem kann ich "Kalte Asche" jedem nur empfehlen und ich bin schon sehr auf den nächsten... ähm, vorigen Band der Reihe gespannt. :grinsking:
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Beitragvon SissyS » Sonntag 9. August 2009, 21:45

Ja ich denke das ist kein Problem wenn du Chemie des Todes nach Kalte Asche liesst!!!!
Und dann seh zu Leichenblässe, das dritte im Bunde, ist auch sehr gut!!! und hat zum schluss einige richtig gute Überraschungsefekte!!!!
Und soweit ich gehört hab ist der nächste in der Mache!!!! :lol2:
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