Peter James

Da kommt Spannung auf

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Peter James

Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Dienstag 24. April 2007, 09:33

Einen Extra-Thread hat er zu meinem Erstaunen noch nicht, kann aber nicht schaden. Ich kann ihn nicht zu meinen Lieblingsautoren zählen, vor allem "Mein bis in den Tod" fand ich allenfalls durchschnittlich. "Stirb ewig" und jetzt "Stirb schön" haben mir aber besser gefallen. Das sind die bisher erschienenen Thriller mit dem Ermittler Roy Grace im Mittelpunkt. "Stirb ewig" dreht sich um einen Mann, der als Gag zum Junggesellenabschied lebend begraben wird. Anschließend sterben seine Freunde bei einem Autounfall und niemand weiß, wo er sich aufhält .. "Stirb schön" dreht sich um ein Snuff-Video, in dem eine junge Frau ermordet wird. Ein Mann gerät zufällig an den Film und wird von da an von den Killern gejagt. Mir gefällt die Person des Roy Grace, ein Ermittler mit vielen Schwächen und einem kaputten Privatleben, seit seine Frau vor acht Jahren spurlos verschwand. Es sind nicht die absoluten Highlights, aber gut zu lesende Thriller.
Ich hab auch noch zwei oder drei andere Bücher von Peter James im Regal stehen, aber noch nicht gelesen. Bild
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Beitragvon spaddl » Dienstag 24. April 2007, 22:15

also ich habe mich an "Stirb schön" gewagt und es nach ein paar Seiten entnervt zu meiner Buchhandlung zurückgebracht...fand ich gaanz schrecklich langweilig und ausgesprochen schlecht geschrieben!
Zynismus ist der geglückte Versuch, die Welt so zu sehen, wie sie wirklich ist!
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Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Sonntag 8. Juli 2007, 10:23

Lese gerade "Ein guter Sohn",, ein Werk, das bereits 10 Jahre alt ist, jetzt aber neu aufgerlegt wurde (aber in alter Rechtschreibung :roll: ). Es geht um einen jungen Mann, dessen Mutter eine ehemals bekannter Leinwandstar war. Er ist Ödipus-mäßig auf sie fixiert und bewundert sie, obwohl sich sonst kaum jemand an sie erinnert. Als sie Selbstmord begeht, beschließt er, sich an allen zu rächen, die sie scheinbar dazu getrieben haben, Medienleute, Lektoren - und ihren Psychiater Dr. Tennent, dem er die größte Schuld zuweist.

Das Buch ist ganz nett geschrieben bisher, abwechselnd liest man über den ahnungslosen Dr. Tennent, der vor Jahren seine Frau bei einem Autounfall verlor und sich gerade neu verliebt hat und über Thomas, den Mörder, der sich seine ersten Opfer schon gesucht hat und jetzt Jagd auf den Arzt macht. In einer Nebenrolle dabei: Detective Glen Branson, der auch in den neusten Werken von James mitspielt.
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Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Sonntag 15. Juli 2007, 13:03

Fazit: "Ein guter Sohn" ist ein durchschnittlicher Thriller, nicht schlecht aber auch nichts Besonderes, muss man nicht lesen. Als Urlaubslektüre wars unterhaltsam, aber viele Elemente sind sehr bekannt: Der Killer mit der verqueren Kindheit und dem Mutterkomplex, der verwitwete Protagonist, der sich neu verliebt, der Wettlauf mit der Zeit. Am Ende waren es leider auch ein paar Zufälle, die die Steine ins Rollen brachten, das machte es mir etwas zu einfach, den Mörder zu fassen.
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