Franz Kafka

Goethe, Mann, Tolstoi und Co aber auch neueres

Moderator: Gwenhwyfar

Beitragvon Beverly-Marsh » Dienstag 20. November 2007, 22:26

Ich habe jetzt innerhalb von ein paar Stunden die Verwandlung gelesen. Das erste was ich jemals von Kafka gelesen hab und was soll ich sagen ich bin begeistert.
Die Geschichte an sich find ich sehr traurig und das verhalten der Familie kann ich nicht einordnen. Auf der einen Seite verstehe ich das Verhalten schon ganz gut aber auf der anderen Seite denk ich mir das es ja trotz allem noch ihr Sohn/Bruder ist und sie ihn doch nicht einfach so behandeln können.

Jedenfalls will ich nun unbedingt mehr von ihm lesen.
Was könnt ihr mir den als nächstens Empfehlen bzw. welche Bücher findet ihr besonders gut von ihm?
Piep Piep Richie
Benutzeravatar
Beverly-Marsh
Leseratte
 
Beiträge: 370
Registriert: Donnerstag 1. Juli 2004, 18:39
Wohnort: Fürth

Beitragvon medizyner85 » Donnerstag 22. November 2007, 15:05

Ich hab nach "Die Verwandlung" für die Facharbeit damals in der Schule "Der Verschollene / Amerika" gelesen. Finde das Buch spiegelt Kafkas eigenen Komplex sehr gut wider und ließ sich, soweit ich mich erinner, auch ganz gut lesen.
Benutzeravatar
medizyner85
Des Lesens mächtig
 
Beiträge: 18
Registriert: Dienstag 31. Juli 2007, 20:42
Wohnort: Frankfurt

Beitragvon Morgaine le Fay » Mittwoch 9. Januar 2008, 15:08

stephy hat geschrieben:Japp. ;) Aber unter den Schülern werden RECLAM-Heftchen gehasst. Hihi. Ich spreche da aus Erfahrung. :P Da gibt man lieber mehr Geld aus, kauft also lieber die gleiche Geschichte in anderem Format , als dass man Geld spart und ein RECLAM-Heft besitzt. :mrgreen:


Ich fand Reclam immer super... :lernen:
Ich lehne Gewalt ab, weil das Gute, das sie zu bewirken scheint, nicht lange anhält; dagegen ist das Schlechte, das sie bewirkt, von Dauer.
[Mahatma Gandhi]
Benutzeravatar
Morgaine le Fay
Bücherwurm
 
Beiträge: 200
Registriert: Samstag 5. Januar 2008, 00:42
Wohnort: Tübingen

Beitragvon Morgaine le Fay » Mittwoch 9. Januar 2008, 15:10

Oh, vergessen.
Also, ich mag Kafka sehr gerne, gehört zu meinen Lieblingsautoren.
Im Gegensatz zu einigen von euch würde ich aber sagen, dass "In der Strafkolonie" mein Lieblingswerk ist. Finde es allerdings schwierig, seine Werke "einzustufen", weil alle auf ihre Art gut sind. :)
Ich lehne Gewalt ab, weil das Gute, das sie zu bewirken scheint, nicht lange anhält; dagegen ist das Schlechte, das sie bewirkt, von Dauer.
[Mahatma Gandhi]
Benutzeravatar
Morgaine le Fay
Bücherwurm
 
Beiträge: 200
Registriert: Samstag 5. Januar 2008, 00:42
Wohnort: Tübingen

Beitragvon stephy » Dienstag 10. Februar 2009, 08:19

Im Juni oder Juli hab ich Magisterprüfung und war lange am Themensuchen... Nun ist Kafka unter den 3 Hauptthemen, in denen ich mich prüfen lassen werde... *zitterbibber*...
Er ist total schwierig. Ich habe inzwischen 2 seiner Tagebücher gelesen (bis 1914 insgesamt) und die allein sind schon ein literarisches Werk. Seine ganzen Hauptwerke werde ich natürlich auch nochmal lesen müssen.
Das Faszinierende an Kafka ist, unter anderem, die Vermischung von Autobiographie und Fiktion... Zudem unterschätzt man ihn leicht, weil er "so einfach zu lesen ist", aber wehe, man fängt mal an, sich Fragen zu stellen, dann kommt man aus dem Antwortsuchen nicht mehr raus!
Da ich mich nun auch näher mit seiner Biographie beschäftigt hab, fällt mir vieles auf, was geichzeitig auch tückisch sein kann... Hach, er ist einfach ein "schwieriger Zeitgenosse" gewesen und ist heute nicht minder schwierig zu interpretieren. ;)
Benutzeravatar
stephy
Literaturkritiker
 
Beiträge: 1040
Registriert: Montag 26. Februar 2001, 01:01
Wohnort: Nürtingen

Beitragvon Leila2002 » Dienstag 10. Februar 2009, 10:53

Nachdem ich vom "Prozess" so gar nicht begeistert war, habe ich vor ein paar Tagen angefangen "Die Verwandlung" zu lesen und ich muss sagen es gefällt mir sehr gut. Vielelicht kannst du mir Stephy noch weitere Werke von Kafka empfehlen, die in die gleiche Richtung gehen?
Übrigens, werde ich zu 90% meine Magisterprüfung in meinem Nebenfach (Neure Deutsche Literatur) im Mai machen und hoffe, dass ich Schnitzler nehmen kann. Vlt. kannst du mir ja eine PN schreiben und sagen, welche deine beiden anderen Themen/Autorenvorschläge sind. Würd mich sehr interessieren.
LG Leila
:star: Lisa Simpson: "Ich bin die Eidechsenkönigin!" :star:
Benutzeravatar
Leila2002
Forumsinventar
 
Beiträge: 804
Registriert: Donnerstag 16. September 2004, 14:10
Wohnort: Aachen

Beitragvon Silver » Montag 13. April 2009, 18:04

*MalWiederHierBlickenLass* :lookaround:

Es ist schon ziemlich lange her als ich "Die Verwandlung" gelesen habe, aber soweit ich mich noch erinnern kann ging es mir ähnlich wie Leila, ich war wirklich positiv überrascht!
Naja, und vor ca einem halben Jahr musste ich mich (gezwungenermaßen) mit Kafkas "Prozess" auseinandersetzen... und ehrlich gesagt fand ich das Buch schrecklich.
Dem Einen oder Anderen mag diese ganze Rätseleien um den "Prozess" ja möglicherweise gefallen, aber mir ging es mit der Zeit wirklich auf die nerven. Schon alleine die Prüglerszene in der "Rumpelkammer der Bank" war für mich völlig grotesk und unmöglich. Okay, für solche "Passagen" ist Kafka ja scheinbar berüchtigt, aber spätestens da ist mir die Lust am weiterlesen letztendlich vergangen.
Außerdem fand ich das Ende wirklich schlecht und die "Türhüterparabel" hat mir zum Schluss dann den letzten Nerv geraubt :ohhh: :orange:
Naja, wie schon gesagt, Kafkas Schreibstil scheint wirklich Geschmackssache zu sein. Meinen Geschmack hat er definitiv verfehlt.
Wegen Umbauarbeiten geschlossen... Bild
Benutzeravatar
Silver
Bücherfreund
 
Beiträge: 97
Registriert: Mittwoch 23. August 2006, 15:06

Beitragvon stephy » Mittwoch 15. April 2009, 23:13

Kafka hat einen ganz eigenen, sehr unbewussten Schreibstil, das merkt man vor allem bei "Das Urteil"; es wirkt immer so wahnsinnig grotesk, während des Lesens durchaus schlüssig, aber wehe, man hinterfrägt einmal, dann kommt man aus dem Fragen nicht mehr raus - und Antworten hat man ja doch keine.
Kafkas Stil ist keine Geschmacksache. Der war damals schlicht und einfach neu und noch nie dagewesen. Auch danach gab es sowas - zumindest meines Wissens nach - nie mehr.

Ich glaube, im "Prozess" geht es gar nicht um die Schuldfrage. Die Literaturwissenschafter zerreissen sich's Maul, weil sie rätseln, wo die Schuld von Josef K. zu suchen ist... Viele sagen, wenn nicht die meisten, er trage die Schuld der ganzen Menschheit auf sich... Aber wieso sollte man bei Kafka Fragen stellen, die man sowieso nicht beantworten kann, weil die Antwort nicht da steht bzw. jeder seine ganz persönliche und eigene Antwort findet beim Lesen, ohne diese vom Text heraus erklären zu können? Weil der Mensch nicht Mensch wäre, würde er nicht fragen, würde er nicht wühlen, würde er nicht suchen, wo es was zu finden gibt. Und das gibt es bei Kafka definitiv.
Bei ihm ist alles erlaubt: Eine psychoanalytische Interpretationsweise a la Freud, eine theologische Interpretationsweise oder gar keine Interpretation, ja, es wird sogar gerätselt, inwiefern die Vater-Sohn-Beziehungen in seinen Werken homosexuell anzusiedeln sind (und auch seine eigene Beziehung zu seinem Vater)... etc. Antworten, die gewiss sind, kann man nicht finden - und genau das macht ihn meiner Meinung nach so wahnsinnig einzigartig, um nicht zu sagen GENIAL.

Ich glaube, er hat eine wirklich sehr intuitive Art zu Schreiben gehabt. Sein ganzes Leben war ja Literatur und der hat er es gewidmet. Seine ganzen Stimmungen hingen davon ab, ob er schreiben konnte oder nicht. "Das Urteil" hat er in einer Nacht durchgeschrieben... "Der Verschollene" ist ins Endlose angelegt, wahrscheinlich blieb es daher ein Fragment. "Der Prozess" lässt Köpfe rauchen, denkt man näher drüber nach... Und sein Stil? Einzigartig, kaum zu benennen, irgendwo zwischen personalem und auktorialem Erzähler anzusiedeln.

Kafka ist irgendwie - für mich - Theater in Literaturform. Im Theater hat alles seine Bedeutung; selbst wenn da ein Stuhl auf der Bühne steht, sollte der Stuhl von Wichtigkeit sein, eine Bedeutung haben, eine Aufgabe. Keine Kulisse ist zufällig gewählt. Alles ist wichtig. Bei Kafka ist es irgendwie - für mich - genauso, da steht alles für irgendetwas. Das verleitet zum Interpretieren, wo man dann ganz schnell an seine Grenzen stößt.

Es ist nicht die Entfremdung, die er darstellt, insofern ist Kafka nicht kafkaesk; er zeigt keine Menschen, die in einer entfremdeten, unheimlichen und bedrohlichen Welt verloren sind. Was zeigt er stattdessen? Menschen, die selbst entfremdet, verloren sind - und weil sie das sind, verloren, entfremdet, ist es auch FÜR UNS ALS LESER ihre Umwelt und somit kommt UNS ALS LESER ihre Welt grotesk und bizarr vor - aber nicht seinen Figuren, nicht den Menschen, die er darstellt, für die ist diese Welt eine Wahrheit, eine Realität, während wir sie wie gesagt bizarr und grotesk empfinden.
Vielleicht ist er deshalb auch so einzigartig und faszinierend, weil sich sein Stil den entfremdeten Menschen anpasst und bis zu einem gewissen Grad aus ihrer Sicht uns an ihrer Welt und ihrer Umwelt teilhaben lässt.
Das befremdet uns, das kennen wir nicht, das kann faszinieren.

Aber Kafkas Geschichten sind keine Geschmacksache, definitiv nicht. Er wollte auch ganz sicher mit seinen Werken keine Geschmäcker treffen, sonst hätte er sich dem damaligen Mainstream angepaßt und wesentlich mehr veröffentlicht als die paar Bändchen, die er rausgebracht hat.
Seine Werke sind schlicht und einfach ein großes Stück Literatur und Literaturgeschichte; sie zeigen in gewisser Weise den Untergang des modernen Menschen durch sich selbst (nicht durch seine Umwelt, zumindest nicht primär). Mit Geschmack hat das nichts zutun und auch damit nicht, ob einem der Stil gefällt oder nicht. Rein vom wissenschaftlichen Standpunkt her ist sein Werk einzigartig, neu und richtungsweisend - auch für unsere moderne Literatur heutzutage, denn die wurde unter anderem durch sein Werk geprägt.
Benutzeravatar
stephy
Literaturkritiker
 
Beiträge: 1040
Registriert: Montag 26. Februar 2001, 01:01
Wohnort: Nürtingen

Beitragvon Odetta » Donnerstag 16. April 2009, 09:21

Mit Geschmack hat das nichts zutun und auch damit nicht, ob einem der Stil gefällt oder nicht. Rein vom wissenschaftlichen Standpunkt her ist sein Werk einzigartig, neu und richtungsweisend...

Das klingt, als dürfte man Literatur nur vom wissenschaftlichen Standpunkt aus betrachten.
Wenn es keine Rolle spielt, ob das Buch gefällt oder nicht, braucht es auch niemand zu lesen der es nicht aus literaturwissenschaftlicher Sicht analysiert?
Ich hab den Prozess auch gelesen, und mir hat er auch nicht gefallen. Ich darf auch von einem Picasso Gemälde sagen, dass es nicht meinen Geschmack trifft. Ohne die Kunstrichtung oder Technik zu kennen. Oder was er damals und heute für die Kunstgeschichte bedeutet.
*I have my books - and my poetry to protect me*
Paul Simon & Art Garfunkel
Benutzeravatar
Odetta
Bücherwurm
 
Beiträge: 235
Registriert: Dienstag 16. August 2005, 10:04
Wohnort: Niederösterreich

Beitragvon stephy » Donnerstag 16. April 2009, 11:51

Nein, das hab ich so nicht gesagt. Ich hab nur dargelegt, daß rein vom Schreibstil her Kafka was Neues geschaffen hat, was es so noch niemals vorher gab. Und daß ich nicht glaube, daß man da von "Geschmack" reden kann. Das ist ja keine Unterhaltungsliteratur. ;) Und man sollte vielleicht auch mehr honorieren, was die "Klassiker-Autoren" so geschaffen haben in ihrem Leben. Ohne sie hätten wir ja heute unsere Literatur sehr wahrscheinlich nicht, zumindest nicht in dieser Form.
Natürlich kann man die Klassiker auch nach Geschmacksrichtungen lesen, also zur Unterhaltung. Tun ja sehr viele. Ich wollte nur darlegen zur Kafkas Ehrenrettung, daß ich das - in seinem Fall zumindest - nicht ausschlaggebend finde, weil Literatur meistens das Gegenteil von Bestseller ist und setzt man sich mit dem, was man liest, genauer auseinander, werden einem oft erst die Welten aufgehen, die einem vorher verschlossen bleiben. Dazu MUSS man aber Zeitumstände und allgemeine Kontexte heranziehen. Heißt jetzt natürlich nicht, daß man das nicht auch zur Erholung und Just For Fun lesen kann.

Wollte nur darauf hinweisen, daß Literatur und Kunst nicht gefallen muß. Das ist weder ihr Sinn noch ihr Zweck. Das ist Sinn und Zweck von Unterhaltung, aber nicht von Literatur und Kunst.
Benutzeravatar
stephy
Literaturkritiker
 
Beiträge: 1040
Registriert: Montag 26. Februar 2001, 01:01
Wohnort: Nürtingen

Beitragvon Odetta » Freitag 17. April 2009, 09:46

Warum klingt Unterhaltung bei dir so seicht? :D (Unterhaltung im Gegensatz zu was?) „Literatur und Kunst muss nicht gefallen“, aber es kann und darf auch mal. Es gibt Klassiker, die haben mich unheimlich gut unterhalten, (auch ohne Kontext oder Sekundärliteratur) warum sollte es nicht auch welche geben, die mir nicht gefallen? Irgendeine Meinung muss ich ja zu dem gerade gelesenen Buch haben. Dich fasziniert Kafka, also gefällt er dir. Mich lässt er kalt, also gefällt er mir nicht. (abgesehen von Die Verwandlung) Ich akzeptiere trotzdem, dass er „ein großes Stück Literaturgeschichte“ ist.
Wenn ich mich aus einem anderen Grund mit Kunst und Literatur beschäftige, als aus beruflichen, dann muss es mir vor allem eines – gefallen (Spaß/Interesse daran zu haben, „gefallen“ ist ja für jeden was anderes) . Nur damit ich sagen kann, ich hab es gelesen, ist mir zu wenig.

Aber wenn Kafka sowieso nicht gefallen wollte, dann hat er ja sein Ziel erreicht. :biggrin:

Nein, im ernst, das sind nur so meine Gedanken, weil es mich halt interessiert hat, was du angesprochen hast.
Benutzeravatar
Odetta
Bücherwurm
 
Beiträge: 235
Registriert: Dienstag 16. August 2005, 10:04
Wohnort: Niederösterreich

Beitragvon stephy » Freitag 17. April 2009, 11:26

Natürlich kann und darf Literatur gefallen, da spricht doch überhaupt nichts dagegen. :) Das hab ich ja gar nicht bestritten! Wer gerne Klassiker liest ohne Kontext etc. der soll das doch tun! :heartbeat: Man kann die ja auch zur Unterhaltung lesen, ist klar! :)
Aber ganz erfassen wird man Literatur als Literatur in ihrer Bedeutung für die Epoche UND die Literatur, liest man nur unter dem Aspekt der Unterhaltung, wohl eher nicht. Weil Literatur immer auch die Zeitumstände wiederspiegelt, in der sie entstanden ist und das dann einzuordnen und zu analysieren ist natürlich etwas mehr als Unterhaltung und geht auch etwas tiefer. :)
Ich fand den Werther, als ich ihn rein nur zur Unterhaltung gelesen habe, ziemlich beschissen. Dann hab ich mich etwas näher mit ihm beschäftigt und muß sagen; wow! :)
Benutzeravatar
stephy
Literaturkritiker
 
Beiträge: 1040
Registriert: Montag 26. Februar 2001, 01:01
Wohnort: Nürtingen

Beitragvon Leila2002 » Freitag 17. April 2009, 11:45

Deinen letzten Post Stephy kann ich nur unterschreiben.
Ein ewiger Streitpunkt zwischen meinem Freund und mir ist die klassische Literaur. Er versteht nicht, warum manche Werke Klassiker sind. Für ihn sind sie eigentlich alle langweilig. Er kann sich damit einfach nicht identifizieren und sie unterhalten ihn nicht. Natürlich spricht er sehr verallgemeinernd und er hätte vlt. mehr klassische Werke lesen sollen, als nur die aus der Schulzeit um sich so eine Meinung zu bilden. Aber ich sage ihm dann immer, dass ein klassisches Werk auch bezogen auf seine Epoche interpretiert werden muss. War das damals etwas neues? Hat der Autur die damalige Gesellschaft kritisieren wollen? etc.
Leider ist mein davon Freund überzeugt, dass mein Studienfach "Literaturwissenschaft" eibfach nur unnütziges Zeug ist, weil man sowieso nich sagen kann, warum ein Autor ein Buch so oder so geschrieben hat. Trocken sagt er: Sie wollten nur Geld damit machen. Natürlich trifft das auf einige zu, aber nicht auf alle. Zu manchen Autoren, wie Goethe z. B. gibt es auch Notizen/Tagebucheintärge, in denen deutlich gemacht wird, warum er das Werk schrieb und was ihn dazu bewogen hat.
Naja, ich wollte nur kurzm zu diesem Thema meine Meinung sagen, weil mich die ewigen Diskussionen mit meinen Freund dazu angeregt haben. Und natürlich auch Stephys Beitrag. ;-)
Benutzeravatar
Leila2002
Forumsinventar
 
Beiträge: 804
Registriert: Donnerstag 16. September 2004, 14:10
Wohnort: Aachen

Vorherige

Zurück zu Klassiker

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

cron