Krieg und Frieden?? (Leo Tolstoi)

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Krieg und Frieden?? (Leo Tolstoi)

Beitragvon Brunzo » Sonntag 5. Januar 2003, 14:08

Ich hab jetzt schon in mehrern Ami Sitcoms und sonstigen Serien die Erwähnung des Buches Krieg und Frieden mitbekommen.
Was soll das?? Ist das Buch irgendwie die Bibel der Amis?:wink:

Ich hab rausgefunden das das Teil 1645 Seiten hat.

Sollte man das lesen?? Und worum gehts da?

Klingt jetzt blöde, aber mich würds mal interessieren.
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Beitragvon Esprit » Sonntag 5. Januar 2003, 14:14

Kann mir nicht vorstellen,dass das die Bibel der Amis sein soll,da es von einem Russen,Leo Tolstoi ,geschrieben wurde.
Aber ich habs selbst auch noch nicht gelesen,weiss nur ,dass es halt ein Klassiker ist.
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Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Sonntag 5. Januar 2003, 14:19

Höhö, Ami-Bibel, das kommt gut ...
Es geht da um den Krieg zwischen Russland und Frankreich zur Zeit Napoleons, verwoben mit der Lebensgeschichte und den Schicksalen dreier Familien und deren nachfolgenden Generationen.

Eine der ganz großen Klassiker der Weltliteratur, aber eben ein ausuferndes Epos, das viel Geduld erfordert.
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Beitragvon Brunzo » Sonntag 5. Januar 2003, 15:06

Kann ich mir vostellen, dass das Nerven kostet das zu lesen.

1600 Seiten und dann noch so ein Thema. :asian:
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Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Sonntag 5. Januar 2003, 15:10

Andererseits: "The Stand" ist auch nicht so viel kürzer, oder? ;-)

Bei "Krieg und Frieden" muss man dranbleiben sonst verliert man den Überblick
Es wechselt immer zwischen Krieg und privaten Szenen, allerleih kleine Episoden sind eingeflochten. Ich denke aber, man ist sicher sehr stolz wenn man es dann mal ganz gelesen hat ... und für die Bildung hat man auch 'ne Menge getan. ;-)
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Beitragvon Roland of Gilead » Sonntag 5. Januar 2003, 16:09

Ginny-Rose_Carter hat geschrieben:Andererseits: "The Stand" ist auch nicht so viel kürzer, oder? ;-)

Bei "Krieg und Frieden" muss man dranbleiben sonst verliert man den Überblick
Es wechselt immer zwischen Krieg und privaten Szenen, allerleih kleine Episoden sind eingeflochten.


Genau das war mein problem mit Krieg und Frieden. Diese ewige
Wechselei und dann noch so viel über Batalione (oder wie hieß das? :? :P )
und Infanterie usw. naja, vielleicht fang ich bald wieder damit an,
mal schauen...
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Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Sonntag 5. Januar 2003, 16:11

... das war bislang auch mein Problem und deshalb hab ichs auch noch nie fertig geschafft ... *räusper* :mrgreen:
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Beitragvon Wieselin » Sonntag 5. Januar 2003, 19:26

Ich hab es geschafft... aber wie :loopy:

Mein grösstes Problem am Anfang war, dass (fast) jeder in dem Buch 3 Namen hatte, und Tolstoi einmal diesen, einmal jenen Namen verwendete, sodass man den Eindruck hatte, es seien ca. 12 Leute in einem Raum. Dabei waren es dann nur 4 :rausch:

hab mal in einer TV-Serie gesehn wie einer "Krieg und Frieden" las. Sein Kumpel fragte ihn was er da liest und er sagte "Krieg und Frieden." Darauf der Freund: "Und worum gehts?" Er: "Äh ... Krieg und Frieden."

Besser hätte ich es auch nicht ausdrücken können :mrgreen:


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Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Sonntag 5. Januar 2003, 19:47

Ich hab mal als Kind von "Krieg und Frieden" geträumt: Irgendwie gab es zwei Länder die miteinander verfeindet waren; ständig gab es Krieg. Dann stellte sich heraus, dass alle Zahnärzte zu dem einen Land hinübergewechselt waren und es in dem anderen keine mehr gab. Aus dem Grund haben sich dann Waffenstillstand geschlossen und es gab "Frieden".
Bis ich etwa elf Jahre alt war, war das meine Vorstellung von Tolstois Werk.
Sowas Beknacktes.
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Beitragvon stephy » Sonntag 5. Januar 2003, 20:12

höhö, Ginny, ich find's cool... :mrgreen:

Wieselein: Reschpekt! :daumenhoch:

Ich wills auch unbedingt mal lesen. Arg viel kürzer ist "Herr der Ringe" ja eigentlich auch nicht... Und das lese ich immer wieder mal. Hab's jetzt schon fast zum 2x durch... :roll:
Ich finde, die Schwierigkeit an "Krieg und Frieden" ist gar nicht die Länge, sondern der politische Hintergrund; wenn man den nicht kapiert, ist man aufgeschmissen... :bad: Eigentlich sollte man sich vor dem Lesen absichern und schon mal informieren, wie das damals so war...

Nochmal Wieselein: Das mit den Namen kenn' ich von Dostojewski her. Der macht's auch immer so... :P

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Beitragvon Esprit » Sonntag 5. Januar 2003, 20:30

Bei "Anna Karenina" und "Auferstehung" von Tolstoi ist mir das auch aufgefallen,dass ein und diesselbe Person verschiedene Namen haben,auch bei "Schuld und Sühne" von Dostojewski...Anscheind ist das halt russentypisch...tja,das hält dann die grauen Zellen so richtig in Schwung :mrgreen: :confused2: :confused:
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Beitragvon Gio » Sonntag 5. Januar 2003, 20:57

*hüstel* Respekt, wieselin, das ist nich schlecht! ...auch, wenn die hälfte davon in den Superstarthread geschrieben wurde :P
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:sweet
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Beitragvon Wieselin » Sonntag 5. Januar 2003, 22:03

Pssssssst, Gio :hammer :P
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Beitragvon Beverly-Marsh » Freitag 15. Oktober 2004, 06:11

ICh hab das auch noch nie geschafft zu lesen. Hab Krieg und Frieden bestimmt scho a Jahr in meinem Regal. Mit den Werken von Dostojewski hab ich nicht so schwierigkeiten :(

Bei mir ist es aber eher das Französisch, da in meiner Ausgabe ständig Sätze und Wörter auf franzözisch vorkommen verlier ich da schnell mal den Faden da ich net weiss was es heisst.
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Beitragvon Gwenhwyfar » Freitag 15. Oktober 2004, 11:08

Esprit hat geschrieben:Bei "Anna Karenina" und "Auferstehung" von Tolstoi ist mir das auch aufgefallen,dass ein und diesselbe Person verschiedene Namen haben(..)Anscheind ist das halt russentypisch.

Kann man so sagen, bei den Russen gibt es zu jedem Namen mehrere Kurz- und Koseformen. Z.B. für Alexander Sascha, Sanya, Schurik, Schurka, Sanök.


Beverly-Marsh hat geschrieben:Bei mir ist es aber eher das Französisch, da in meiner Ausgabe ständig Sätze und Wörter auf franzözisch vorkommen

Am besten dann ein Buch mit Anhang besorgen bzw. Erläuterungen. :sweet

Brunzo hat geschrieben:Ich hab jetzt schon in mehrern Ami Sitcoms und sonstigen Serien die Erwähnung des Buches Krieg und Frieden mitbekommen.
Was soll das?? Ist das Buch irgendwie die Bibel der Amis?

Ich weiß nicht...vielleicht ist das Werk in der US-amerikanischen Kultur eines der bekanntesten der europäischen Weltliteratur und eines der dicksten.
Die Witze, welche ich dazu kenne, bezogen sich nie auf den Inhalt, sondern immer nur auf die Länge des Buches. Ich erinnere mich an Beverly Hills 90210 - die Eltern der Walsh-Zwillinge lasen immer in Krieg und Frieden, wenn eines der Kinder abends aus war und man sich Sorgen machte. Sollte ein running gag sein, und nie bekam einer der Elternteile das Buch durch.
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