Im Westen nichts neues

Goethe, Mann, Tolstoi und Co aber auch neueres

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Im Westen nichts neues

Beitragvon zippolo » Samstag 13. November 2004, 21:39

wir haben das in deutsch lesen müssen und ich bedanke mich dafür :thumbs:
das buch hat eine dermaßen bedrückende atmosphäre.. man konnte mit den personen mitfühlen und mitleiden :schuettel:
der schreibstil ist auch phantastisch :thumbs:
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Beitragvon jule » Samstag 13. November 2004, 21:56

wir haben in der schule den film gesehen..das buch würde mich auch interessieren, mal schauen, vielleicht kauf ichs mir ja :P
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Beitragvon zippolo » Samstag 13. November 2004, 22:01

der film hat doch zwei oscars bekommen oder?
mal schauen, vielleicht kauf ich mir ihn ja :?
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Beitragvon Twinner » Samstag 13. November 2004, 23:24

Nun ich finde, dass man dieses Buch gelesen haben sollte. Ich habs verschlungen... (sprichwörtlich :D )
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Beitragvon Gwenhwyfar » Montag 15. November 2004, 13:19

Die us-amerikanische Verfilmung erhielt 1930 zwei Oscars; einmal für Regie (Lewis Milesstone) und einmal für den besten Film. :sweet
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Beitragvon susa » Freitag 4. März 2005, 19:43

Mich, hat das Buch ziemlich fertiggemacht. So schonungslos und brutal, dann noch so hoffnungslos.. So empfehlenswert das Buch auch ist, schwere Kost ist es sicherlich.

Übrigens hab ich ne Erstausgabe. :bounce:
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Beitragvon Gwenhwyfar » Samstag 5. März 2005, 21:43

Susalein, ich glaub, die hat leider nur ideellen Wert. :frown: Ich kenne mehrere Leute, welche ebenfalls eine Erstausgabe besitzen. Man findet das Buch oft auf Flohmärkten für ein paar Euro. Schade, aber Romane verlieren unglaublich schnell an Wert.
Alte Bücher finde ich auch toll. Hat einen besonderen Beigeschmack, wenn man sie in die Hand nimmt. :sweet Und die Schrift ist so schön.
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Beitragvon susa » Sonntag 6. März 2005, 13:44

Gwenhwyfar hat geschrieben:Susalein, ich glaub, die hat leider nur ideellen Wert. :frown: .


Also bin ich jetzt doch nicht reich? :mrgreen:

Gwenhwyfar hat geschrieben:Alte Bücher finde ich auch toll. Hat einen besonderen Beigeschmack, wenn man sie in die Hand nimmt. :sweet Und die Schrift ist so schön.


Darauf kommt es mir auch eher an. Ich hab die "Bibliothek" meines Opas geerbt, darin sind Unmengen alter Romane. Irgendwie lesen die sich anders- als ob man was Besonderes in der Hand halten würde. Und ausserdem riechen alte Bücher so gut. :sweet
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Beitragvon Levia » Freitag 25. März 2005, 21:13

hab das buch erst kürzlich wieder gelesen.. schon bitter!! :schuettel:
mir geht es immer wieder ans herz..
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Beitragvon Odetta » Donnerstag 18. August 2005, 13:09

das buch hat mich gefesselt, keine frage!
aber "Der Funke Leben" von ihm fand ich beeindruckender!
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Beitragvon Liljana » Dienstag 18. Juli 2006, 23:11

Kann mir jemand den Autor des Buches "Im Westen nichts neues" nennen? Würde es mir gerne zulegen, bekomme aber bei der Suche unterschiedliche Autoren genannt. Das Erscheinungsjahr wäre auch sehr hilfreich. Vielen Dank

Lil
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Beitragvon Gwenhwyfar » Donnerstag 20. Juli 2006, 01:58

Erich Maria Remarque. Das Erscheinungsjahr war (laut Wikipedia) 1928/1929. :sweet
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Beitragvon Odetta » Freitag 29. Juni 2007, 11:34

Ich frag jetzt einfach mal:
Ich hab mal gehört, dass Remarque, also eigentlich "Remark", in Wirklichkeit "krameR" geheissen hat oder unter diesem Namen geschrieben hat.
Ist da was dran?
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Beitragvon Gwenhwyfar » Freitag 29. Juni 2007, 11:50

Geboren wurde Remarque in Osnabrück als Erich Paul Remark. Seinen zweiten Namen "Maria" legte er sich erstmals Ende 1922 zu, was den Namen künstlerisch verfeinert.
Zwei Jahre später wandelte er die deutsche Schreibweise seines Nachnamens in die französische um, wobei er sich auf französische Vorfahren dieses Namen stützen konnte.

Quelle

und

Seit Ende der 20er Jahre des 20. Jh. gibt es die Geschichte, dass Remarque eigentlich Kramer (rückwärts von Remark) geheißen haben soll. Dies ist allerdings nur eine Legende, die Nationalisten und Nationalsozialisten verbreiteten, um Remarque als Lügner hinzustellen. Genauso wie die Nationalsozialisten behaupteten, Remarque sei ein französischer Jude gewesen und hätte nie am Ersten Weltkrieg teilgenommen. Man wollte den Autor des zu der Zeit bekanntesten deutschen Buches, des Anti-Kriegsromans Im Westen nichts Neues, diffamieren. Teil der Kampagne gegen Remarque war die gezielte Agitation Josef Goebbels gegen die Verfilmung des Romans. Er erreichte schon 1930 das Verbot des Films Im Westen nichts Neues; im Mai 1933 wurden die Bücher Remarques in Deutschland verbrannt.

Remarques Vorfahren stammten aus dem deutsch-französischen Sprachgrenzgebiet bei Aachen und führten den Familiennamen Remarque bzw. Remarcle. Sie lebten auf der deutschen Seite, und als nach dem deutsch-französischen Krieg in den 70er Jahren des 19. Jh. ein Erlass zur Germanisierung der Familiennamen herauskam, nannten sie sich Remark.

Remarque wurde am 22.06.1898 als Erich Paul Remark in Osnabrück geboren. Als er nach der Publikation seines ersten Romans Die Traumbude (1920) und ersten Veröffentlichungen als Journalist Anfang der 20er Jahre nach einem Künstlernamen suchte, tauschte er seinen zweiten Vornamen gegen Maria und verwendete die französische Schreibweise seines Nachnamens. In dieser Zeit schrieb Remarque jedoch unter zahlreichen Pseudonymen – als G. A. M. (Titel eines unveröffentlichten Romans, entstanden 1923-24) Carl Maria Remarque, Ernst Winter (Name der Hauptfiguren in Die Traumbude, 1920) Juan de Lavalette, Kai Henriksen und eben als Erich Maria Remarque – sowie unter seinem Geburtsnamen Erich Remark. Ende der 20er Jahre bediente er sich beruflich fast ausschließlich des dann schon relativ bekannten Erich Maria Remarque. Mit der Veröffentlichung von Im Westen nichts Neues (1928/29) wurde dieser Name zu seinem Markenzeichen und Remarque verwendete ihn auch privat.

Quelle

Ich zitiere weiter, weil ich es nicht so Vokabelmäßig runterrattern kann
Remarque war in erster (14. Oktober 1925 - 4. Januar 1930) und zweiter Ehe (22. Januar 1938 bis 20. Mai 1957) mit der Tänzerin Jutta Ilse Zambona (25. August 1901 - 25. Juni 1975) verheiratet. Zwischenzeitlich hatte er Affären mit Marlene Dietrich, Greta Garbo und anderen. Am 25. Februar 1958 heiratete er die Schauspielerin Paulette Goddard, die frühere Ehefrau Charlie Chaplins, mit der er bis zu seinem Tod in seiner Wahlheimat Tessin lebte.

Wikipedia
Er hatte ein Faible für bisexuelle Heroinen. :mrgreen: Find ich süß. :P
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Beitragvon Odetta » Freitag 29. Juni 2007, 12:11

Gwenhwyfar hat geschrieben:Dies ist allerdings nur eine Legende, die Nationalisten und Nationalsozialisten verbreiteten, um Remarque als Lügner hinzustellen.

:shock: Echt?! Na bitte, was die Leute so alles rumerzählen, ohne selbst zu wissen woher es kommt. *

hatte er Affären mit Marlene Dietrich, Greta Garbo und anderen. Am 25. Februar 1958 heiratete er die Schauspielerin Paulette Goddard, die frühere Ehefrau Charlie Chaplins

Wusste ich auch nicht! Danke Gwen! :thumbs:

EDIT: * Vielleicht wissen sie ja woher es kommt, .... sehr bedenklich.
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