Klassiker

Goethe, Mann, Tolstoi und Co aber auch neueres

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Klassiker

Beitragvon stephy » Montag 3. September 2001, 10:37

Hallo Leute!

Ich kann nur immer wieder diesen Schriftsteller empfehlen - er ist einfach... genial.
Dostojewskij hat "Die Brüder Karamasov", "Schuld und Sühne", "Die Sanfte" etc. geschrieben. Er gehört für mich zu den besten und größten Schriftstellern, die die Welt zu bieten hat. Sein Stil ist naiv, er ist selbst sehr leicht zu lesen... Und; ach, es macht einfach Spaß, seine Bücher zu verschlingen.

Ich bin ein begeisterter Dostojewskij-Fan.

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Dostojewskij

Beitragvon Gwenhwyfar » Samstag 15. Dezember 2001, 03:18

Die alten Franzosen sind auch nicht schlecht: Zola und Guy de Maupassant.
Victor Hugo ist ein bißchen trocken, aber auch ganz nett.
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Dostojewskij

Beitragvon Gwenhwyfar » Freitag 28. Dezember 2001, 20:56

Hilfe, ich habe Jane Austen vergessen!
Zum dahinschmelzen, besonders "Stolz und Vorurteil". Unbedingt lesen und schmachten.(Keine Angst, ihre Bücher haben nichts mit Pseudo-Romanen zutun, auf deren Titeln sich halb nackte Walle-Haar-Tussis lasziv in die Arme von halb nackten Möchtegern-Piraten fallen lassen - selbstverständlich widerstrebend und den Mann rebellisch ansehend.)
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Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Freitag 28. Dezember 2001, 21:25

Ach ja, Jane Austen ist wirklich prima, aber auch Joan Aiken, die ihre Romane ja fortgeführt hat... Joan Aiken hat übrigens wunderbare Kurzgeschichten geschrieben die zur Unheimlichen Literatur zählen... Aber mit viel schwarzem Humor, erinnert mich sehr an Roald Dahl... Der ist übrigens auch zu empfehlen... [img]images/smiles/icon_biggrin.gif[/img]
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Dostojewskij

Beitragvon proud » Samstag 29. Dezember 2001, 20:02

wo wir hier schon mal eher im klassischen bereich angekommen sind, das "literarische Vorbild" kings, wie er selbst schreibt, soll ja so H.P.Lovercraft sein, also habe ich mir mal ein paar titel besorgt, und muss sagen, einfach genial, dieser mensch, ich gebe ja zu, das ich von ihm nur ein paar kurzgeschichten kannte (die meisten seiner Erzählungen sind wohl auch kurzgeschichten), aber er ist wirklich empfehlenswert).
und nicht zu vergessen E.A.Poe, auch wenn unübersehbar ist, das er später, sagen wir mal, etwas verschroben wurde (durch seine Absinthsucht oder wie auch immer), aber seine geschichten sind wirklich die ursprungsmasse der heutigen horrorliteratur.
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Beitragvon stephy » Donnerstag 11. Juli 2002, 16:04

Edgar Allan Poe war kein Schriftsteller, er war ein GOTT! :wink:

Von Lovecraft habe ich auch noch nie etwas gelesen. Schande über mich! Aber für Poe könnte ich meine Seele verkaufen! :)

Die Erzählung "Weiße Nächte" von Dosi kenne ich jetzt nicht. Aber ich hab sie in meiner Sammlung (will ich doch hoffen! hihi)... Demnächst irgendwann werde ich mir "Krieg und Frieden" von Tolstoi reinziehen... I love him! :)

Gruß,
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Beitragvon Gwenhwyfar » Donnerstag 11. Juli 2002, 16:52

Ah, neuer Titel!
Nun, ein Klassiker, der durch seinen Ruf nicht zu wenig verspricht, ist "Les Misérables" von Victor Hugo. Sehr vielschichtig und ein feines Puzzel aus den unterschiedlichsten Handlungsträgen, die dennoch alle verbunden sind durch kleine Ereignisse.

Und immer wieder Shakespeare!
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Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Donnerstag 11. Juli 2002, 20:07

Klassiker?

    "Der Graf von Monte Christo", Alexandre Dumas
    "Der Glöckner von Notre Dame", Victor Hugo
    "David Copperfield", "Die Pickwickier", "Oliver Twist", alle Charles Dickens
    "Jane Eyre", Charlotte Bronte
    "Der Menschen Hörigkeit", Somerset Maughan
    "Vom Winde verweht", Margaret Mitchell
    "Frankenstein", Mary Shelley
    "Das Leben des Galilei", Bertold Brecht
    "Peter Schlehmil", Adalbert von Chamisso
    "Kristin Lavranstochter", Sigrid Undset
    "Das Bildnis des Dorian Gray", Oscar Wilde
    "Die Dschungelbücher", Rudyard Kipling
    "Lolita", Vladimir Nabokov
    "Decamerone", Boccaccio
    "Robinson Cruseo", Daniel Defoe
    "Tom Jones", Henry Fielding
    "Moby Dick", Herman Melville
    "Tom Sawyer", Mark Twain
    "Jahrmarkt der Eitelkeit", Thackeray
    "Die Caine war ihr Schicksal", Herman Wouk
    "Rebecca", Daphne du Maurier
    "Der Monddiamant" und "Die weisse Frau", Willkie Collins
    "20.000 Meilen unter dem Meer" und alles andere von Jules Verne
    Erzählungen von Poe, Guy de Maupassant


Das fällt mir spontan ein. Gibt natürlich noch viel mehr.
Zuletzt geändert von Ginny-Rose_Carter am Sonntag 28. Juli 2002, 17:10, insgesamt 3-mal geändert.
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vergessen...

Beitragvon stephy » Donnerstag 11. Juli 2002, 21:44

Ginny, Du darfst nicht die vielen Kurzgeschichten von Edgar Allan Poe vergessen. Außerdem ist Jules Verne sehr wichtig! Und natürlich Tolstoi ("Krieg und Frieden" ist auf alle Fälle ein Klassiker der Weltliteratur)! :) :D

Gruß,
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Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Donnerstag 11. Juli 2002, 21:52

"Krieg und Frieden" hab ich ausgelassen weil ichs noch nicht selbst gelesen hab; ich wollte extra nur die erwöhnen die ich auch wirklich selbst kenne..

Aber Jules Verne und Poe hab ich echt vergessen ...

*Ginny geht editieren*
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Beitragvon stephy » Freitag 12. Juli 2002, 05:12

Ginny, stimmt; bei manchen Klassikern fällt man auf die Nase. Aber das ändert ja nichts an der Tatsache, daß diese Bücher trotzdem Klassiker sind... :D Ist mir z.B. mit Goethes "Werther" so gegangen... :?

Griasle,
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Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Freitag 12. Juli 2002, 12:54

Dann muss man unterschieden zwischen dem neutralen Begriff "Klassiker" und den "empfehlenswerten Klassikern"..

Meine waren natürlich die, ich persönlich weiterempfehlen konnte. :mrgreen:
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20.000 Meilen unter den Meeren

Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Freitag 2. August 2002, 01:58

So, es ist spät, aber ich muss noch ein bisschen rumschwärmen. Hab soeben nach vier intensiven Lesetagen "20.000 Meilen unter den Meeren" beendet und mein Fazit: Wahrlich, ich sage Euch - ein grandioses Buch.

Ich hab zahllose Bücher gelesen, aber dieses gehört zu den etwa zwanzig besten die ich verschlungen hab. Ein Meisterwerk.

Ich bin kein Ass was die Naturwissenschaften angeht, aber dieses Buch beschreibt so anschaulich die Wunder der Meereswelt, dass ich glatt darüber nachdenke mich in der Zukunft ein bisschen näher mit der Matierie zu befassen.

All die Besonderheiten der Flora und Fauna dort unter Wasser, die abenteuerlichen Reisen durch die Weltmeere bis hin zur Erforschung des Südpols und des untergegangenen Atlantis, die Zwischenfälle, die die Nautilus mermals um ein Haar scheitern ließen ... Jules Verne beschreibt dramatisch, fesselnd und sogar humorvoll.

Mein persönliches Highlight war das Ende des Buches (Vorsicht, SPOILER!!!) :
Als Kind besaß ich eine Schallplatte von "20.000 Meilen unter den Meeren", aber mir ist kaum etwas von der Handlung im Gedächtnis geblieben. Nur ein einziger Satz am Ende, den der Erzähler sprach: "Kapitän Nemo war tot."

Das ganze Buch über habe ich diesem Ende entgegengetrauert weil mir Nemo sooo sympathisch war - aber im Buch stirbt er gar nicht, bzw es wird offengelassen. Das hat mich wirklich zusätzlich positiv überrascht.

Die Charaktere sind in ihrer Gegensäzlichkeit faszinierend; da ist der Erzähler der Geschichte, ein Professor der Meereskunde, Monsieur Aronnax, der zwischen Heimweh nach dem Festland und begieriger Faszination von den unterseeischen Abenteuern hin- und hergerissen ist; sein treuer Diener Conseil den nichts aus der Ruhe bringt und der jeden Vorfall standhaft mit einem "Wie es Monsieur beliebt" kommentiert, und schließlich Ned Land, der kanadische Walfänger mit dem ungezügelten Temperament und dem Drang nach der alten Heimat.

Die Figur des Kapitän Nemo ist eine der interessantesten der ich jemals in der Literatur begegenet bin.

Nebenbei - der Mann wäre was für mich: Hochintelligent, gebildet, kultiviert, charismatisch, überaus souverän und mit einem trockenen Humor ausgestattet - also, dem würd ich schon auf die Nautilus folgen ... :mrgreen:

P.S.: Die einzigen Haken waren, dass dem versunkenen Kontinent Atlantis viel zu wenig Aufmerksamkeit erteilt wurde, und dass das Ende zu schnell abgehandelt wird. Wer war Nemo, was war sein Schicksal?
Der Erzähler spricht davon, dass vielleicht eines Tages seine Autobiographie, die er vor seinem Tod dem Meer überlassen will, Aufschluss darüber geben wird ... das klingt fast, als habe Jules Verne eine Fortsetzung im Kopf gehabt. Gibt es sogar vielleicht eine?

Gute Nacht da draussen wünscht Ginny *die jetzt von Riesenkraken träumen geht*
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Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Sonntag 4. August 2002, 18:18

... hat sich geklärt, das mit der Fortsetzung. Für alle, die wissen wollen was mit der Nautilus passiert ist: "Die geheimnisvolle Insel"

Gruß, Ginny *die sich ein anderes Ende gewünscht hätte, aber naja*
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Beitragvon Gwenhwyfar » Sonntag 1. September 2002, 13:26

Habe vor ein paar Tagen ein tolles Buch zu ende gelesen...mhm, wo es hinpaßt, weiß ich nicht genau, es ist weder eines meiner absoluten Lieblingsbücher, noch kann ich viel über den Autor an sich sagen (dann hätte ich es ja in "Autoren der Extra-Klasse" erwähnen können), und "Klassiker" klingt zu bedeutend. *überleg* Ha! Es ist ein moderner Klassiker. (Wurde zwischen 1929 und 1940 geschrieben, na bitte.)
"Der Meister und Margarita" von Michail Bulgakow. Vom Inhalt her möchte ich nur soviel verraten, daß der Satan 1929 nach Moskau kommt und für die verwirrendsten Situationen und Begebenheiten sorgt. Aber eigentlich räumt er ein wenig auf...
Sehr phantasiereich und amüsant, dabei auch tief gehend und ein Spiegel der Lage des stalinistischen Rußlands. Und für den idealen Kommunismus schließen sich sogar Lehren von Jesus nicht aus, nach der Aussage des Buches.
Zuletzt geändert von Gwenhwyfar am Donnerstag 10. Februar 2005, 21:12, insgesamt 2-mal geändert.
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