Corinne Hofmann - Die weisse Massai

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Corinne Hofmann - Die weisse Massai

Beitragvon Beverly-Marsh » Sonntag 24. April 2005, 14:33

Ich hoffe ich bin damit im richtigen Thread :?:

Endlich hab ich mir das Buch zugelegt und nach kurzer Zeit schon durch.
Ich finde es bewundernswert was diese Frau alles auf sich genommen hat und durchgestanden hat nur um bei ihrem Massai Mann zu bleiben. In einem fremden Land ohne die Sprache zu beherrschen und die dort üblichen Sitten und Gebräuche zu kennen. Ich hätte das nicht geschafft.

Das Buch liest sich wirklich gut man lernt nämlich auch etwas über das Land und dessen Kultur. Wer also gern mal etwas über Afrika erfahren möchte (natürlich im kleinen Rahmen) und auch nichts gegen einen "Abenteuerroman" hat sollte sich "Die weisse Massai" unbedingt zulegen.
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Beitragvon Levia » Montag 2. Mai 2005, 13:49

Ich hab mir das Buch gerade aus der Bücherei ausgeliehenund ich muss sagen ich find es echt schlecht!
Die Geschichte der Frau mag ja an sich spannend sein, aber ihre Art zu schreiben ist sowas von langweilig!
Ich bin erst auf Seite 100, werd es aber wohl auch dabei belassen, weil ich mich durch jede Seite kämpfe..
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Beitragvon Beverly-Marsh » Montag 2. Mai 2005, 16:03

Du musst bedenken das sie keine Schrifstellerin ist :P Dafür finde ich es nicht schlecht auch wenn sie Naiv wirkt in ihrem Buch :)

Wenn es dich mal interessiert wie das in Afrika abläuft in den Stämmen und so dann solltest du weiterlesen. Das war ja auch für mich das interessanteste, ein wenig über das Land und die Leute zu erfahren
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Beitragvon Levia » Montag 2. Mai 2005, 16:11

Trotzdem sollte man es schaffen niveauvoll zu schreiben, auch wenn man keine Schriftstellerin ist!
Ich denke mal da gibt es weitaus bessere Bücher über Afrika, kenn mich da jetzt zwar auch nicht so gut aus, aber viel schlechter kanns ja net werden.. :P
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Beitragvon Beverly-Marsh » Montag 2. Mai 2005, 17:10

Na die gibt es freilich zb von Waris Dirie Wüstenblume und ihr neues
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Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Donnerstag 19. Mai 2005, 09:49

Ich hab das Buch und auch den Nachfolger "Zurück aus Afrika" gelesen. Vor allem "Die weiße Massai" war sehr interessant und ich hab mit Spannung Corinnes Schicksal verfolgt. Ich bewundere auch, was sie für lebensgefährliche Strapazen auf sich genommen hat. Aber sie ist auch unerräglich naiv gewesen! Als sie nach Afrika zieht, hat sie nicht die geringsten Vorkenntnisse über das Leben dort und das der Massai im Speziellen. Sie weiß so vieles nicht aus der Kultur, z.,B. erfährt sie erst kurz vor der geplanten Hochzeit, dass bei den Massai eigentlich Polygamie herrscht. Wenn ich einen Massai-Krieger heiraten will, erkundige ich mich doch mal vorher nach sowas? :roll:

Stilistisch fand ich es anfangs schade, dass es so umgangssprachlich geschrieben ist, andererseits kommt es dadurch noch authenticher rüber. Wenn Corinne tolle, malerische Beschreibungen wie in einem Roman verwendet hätte, würde man ihr das Schicksal wohl nicht so abnehmen.

Lesenswertes Buch, aber man ärgert sich trotz aller Bewunderung über die Autorin.
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Beitragvon Beverly-Marsh » Donnerstag 19. Mai 2005, 14:34

würdest du also die Fortsetzung empfehlen?? ich bin mir nämlich noch nicht sicher ob ich es mir zulegen soll
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Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Donnerstag 19. Mai 2005, 15:54

Es ist nicht so mitreißend wie der erste Band. Der Inhalt lässt sich im Grunde auch in wenigen Sätzen zusammenfassen, es passiert nichts außergewöhnliches wie in Afrika. Ich war neugierig, wie Corinne ihr Leben in der Schweiz meistert und insofern bin ich auch froh, es gelesen zu haben. Aber es ist kein Muss. Außerdem berichtet "Zurück aus Afrika" wenn ich mich recht entsinne von einem Zeitraum von etwa 10 Jahren - und während die ersten Monate ausführlich erzählt werden, wird der Rest sehr schnell zusammengerafft. Mir fehlten da ein wenig die Emotionen.

Es zu lesen kann ich schon empfehlen, nur würde ich es eher ausleihen oder gebraucht bei Ebay erstehen, wenn man mal Gelegenheit zu einemn Schnäppchen hat ... ansonsten würde ich lieber ein anderes Buch zulegen. <g>
Übrigens wird die Afrika-Geschichte ja derzeit verfilmt, soweit ich weiß (oder wurde vielleicht schon?). Und wenn ich mich nicht täusche, erscheint demnächst ein dritter Band (mit einer erneuten Reise nach Afrika?).
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Beitragvon Beverly-Marsh » Donnerstag 19. Mai 2005, 16:17

Naja dann wirds ja aber irgendwann langweilig.

Dann werd ich lieber mal schauen ob ich bei E-Bay ein Schnäppchen bekomme. Danke :D
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Zurück aus Afrika

Beitragvon Beverly-Marsh » Sonntag 12. Juni 2005, 13:03

im Urlaub hat mir jemand zurück aus Afrika von Corinne Hofmann ausgeliehen. Allerdings finde ich das Buch nicht sehr spannend, es plätschert sehr von sich hin und ich muss leider sagen das es ein wenig von Eigenlob stinkt. Sicherlich war das alles hart was sie da durchmachen musste aber andere Frauen schaffen noch mehr und stellen sich nicht unter so ein goldenes Licht.

Ob ich einen dritten Band noch lesen würde kann ich nicht sagen ich denke aber eher nicht
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Beitragvon Ginny-Rose_Carter » Freitag 23. Februar 2007, 23:58

Ich hab jetzt den dritten Band "Wiedershen in Barsaloi" gelesen, der natürlich viel spannend er als der zweite ist,w eil Corinne nach 14 Jahren wieder zu ihrer "zweiten Familie" geflogen ist. Der Stil ist naiv wie üblich, aber sie will eben gar nicht wie eine Schriftstellerin rüberkommen. Die Erfahrungen waren überwiegend sehr positiv und es bleibt zu hoffen, dass sie nochmal dorthin fliegt, diesmal mit ihrer Tochter, die sie aus Vorsicht nicht mitgenommen hatte.

Beklemmend waren wieder die kurzen Einschübe, was bestimmte Traditionen der Samburu angeht ... die Beschneidung der jungen Ehefrauen und die reine Zweckheirat. Sogar James, der Bruder ihres Ex-Mannes, der zur Schule ging und mit seiner Frau nach westlichen Standards lebt und sehr fortschrifttlich ist, kann sich nicht vom Gedanken der Frauen-Beschneidung lösen, weil es zu fest in ihrem Denken verankert ist.

Ein bisschen hat man als Leser nastürlich auch Zweifel, ob Corinne Hofmannn die Verhältnisse womöglich beschönigt. Aber nach dem, was man liest, war das Treffen sehr erfolgreich und es ist schön "mitzuerleben", wie sie überwiegend sehr positiv empfangen wurde.
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Beitragvon Odetta » Dienstag 20. Mai 2008, 12:09

Hab gestern zum ersten mal den Film gesehen. Eigentlich war er besser als erwartet. Etwas oberflächlich und das Ende ist beschönigt worden, aber die Naivität der ganzen Geschichte kam gut rüber.

Es ist schon etwas länger her, dass ich die Bücher gelesen habe, aber ich habe sie damals verschlungen. Egal was man von dieser Frau hält, es war eine spannende Lebensgeschichte. Trotzdem kommt man aus dem Kopfschütteln nicht mehr raus, ihre ganze Einstellung hat mich ziemlich geärgert. Teilweise erschien sie mir auch respektlos.

Der 2. Teil war weniger spannend. Trotzdem wenigstens interessant wegen der Briefe die darin veröffentlicht sind, zwischen Corinne und ihrer Familie in Barsaloi.

Der 3. Teil, ihre Rückkehr, war wieder sehr interessant. Ich kann mich nicht mehr an Einzelheiten erinnern, aber man merkte, dass die Autorin reifer geworden war. Sie hat sich über das Zusammentreffen Gedanken gemacht, die man schon im ersten Teil vermisst hat.

Auf jedenfall eine aufregende Geschichte, die ziemlich echt und authentisch rüberkommt. Genau das macht es ja manchmal so haarsträubend. Und es zeigt, dass kulturelle Verschiedenheit, selbst in der Liebe manchmal nicht zu überbrücken ist.
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