William Shakespeare

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William Shakespeare

Beitragvon das Teufelchen » Mittwoch 12. Oktober 2005, 07:23

Ich schreibe dieses Thema mal hier unter Biografiene, vielleicht gehört es auch unter Sonstiges, da bin ich mir nicht ganz sicher.

Also ich habe mich gefragt, ob es eigentlich auch so ne Art Lebenslauf von Shakespeare gibt.
Denn ich habe in meinem Brockhauskalender gelesen, dass man sich wohl nicht ganz sicher ist, ob es DEN Shakespeare, den wir kennen, überhaupt gegeben hat.

Hier mal die Behauptung von Brockhaus:

Was weiß man über das Leben des berühmten Engländers?
Wenig, allzu wenig. Er war der Sohn eines ungebildeten Landwirts und Handschuhändlers in Stratford-upon-Avon. Schon, ob er am 23. April 1564 geboren wurde, ist ungewiss; nur seine Taufe am 26. April ist belegt. Bis zur Zeit seines dreißigsten Lebensjahres ist nichts über Shakespeare gesichert, außer dass er heiratete und drei Kinder zeugte.
Gewiss, man weiß dann einiges über seine Tätigkeit im Londoner Theatergewerbe und dass er 1616 als wohlhabender Bürger Stratfords starb. Aber es findet sich z.B. in seinem Testament keinerlei Hinweis auf Bücher oder Manuskripte. Niemand in der Stadt scheint damals etwas von seiner literarischen Tätigkeit gewusst zu haben.

Wer schrieb Shakespeares Werke?
Sämtliche Lebensbeschreibungen des Dichters basieren weitgehend auf Spekulationen und können alle nicht die Frage beantworten: Woher hatte dieser Bauerntölpel und Pfeffersack die exquisiten Kenntnisse in Geschichte, Jurisprudenz, Militärwesen, Esoterik und Philosophie? Die Ungereimtheiten und Zweifel ließen seit der Mitte des 19.Jahrhunderts Vermutungen aufkommen, dass nicht er die unter seinem Namen überlieferten Werke verfasste. Aber wer dann? Die am häufigsten genannten Namen sich Francis Bacon, Christopher Marlowe,
Sir Walter Releigh und der 17. Earl of Oxford. Aber es wurden auch schon exotischere wie der Franzose Jacques Pierre, der arabische Scheich Zubair der Große und Queen Elizabeth I. in die Debatte geworfen.

"Irgendwie treibt mich die Vorstellung um der göttliche William könnte das Ergebnis des größten und erfolgreichsten betrügerischen Streichs sein, der einer duldsamen Welt je gespielt wurden ist", schreibt der amerikanische Schriftsteller Henry James (+1843, +1916). Nach neuester Auffassung könnten die Dramen und Sinette von einer Autorengruppe mit Bacon und Oxford an der Spitze verfasst worden sein, um neue künstlerische Ideen zu produzieren.
Wie der englische Autor John Michell so treffend bemerkte, kann die Antwort auf die Frager, wer Shakespeares Werke schrieb, nur lauten, dass "es sich dabei um ein perfektes Rätsel handelt, gefährlich verführerisch, süchtig machend, aber sehr lohnend, erforscht zu werden"
.
(Quelle: Brockhaus)

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Beitragvon Morgaine le Fay » Sonntag 10. Februar 2008, 18:58

Wenn man mal bei Amazon danach sucht, bekommt man immerhin sechs Ergebnisse:

http://www.amazon.de/s/ref=nb_ss_w?__mk_de_DE=%C5M%C5Z%D5%D1&url=search-alias%3Daps&field-keywords=William+Shakespeare+Biographie&Go.x=0&Go.y=0&Go=Go

Und bei Wikipedia steht auch einiges:

http://de.wikipedia.org/wiki/William_Shakespeare

Ich glaube nicht, dass sich die Autoren alles ausgedacht haben. ;)
Über den Inhalt kann ich leider nichts sagen, weil ich nichts davon gelesen habe.
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