Alex Zanardi: Nicht zu bremsen

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Alex Zanardi: Nicht zu bremsen

Beitragvon Morgaine le Fay » Montag 7. Januar 2008, 23:48

Hallo,

dieses Buch habe ich vor einigen Jahren gelesen, weil ich die Lebensgeschichte von Alex Zanardi sehr faszinierend fand.
Hier eine kurze Zusammenfassung:

Im Leben und in diesem Buch wird viel gelacht. Es werden Gefühle gezeigt. Und es wird gefahren. Es gibt von allem etwas in der Geschichte des Alex Zanardi. Seine Kindheit in Castel Maggiore bei Bologna, die Schilderung seines Lebens in der Provinz, Szenen wie aus einem Film. Die ersten, abenteuerlichen Schritte mit den Karts: Vater und Sohn bei der Entdeckung einer ihnen unbekannten Welt mit Personen, die nicht nur als Garnierung dienen. Dann die ersten Siege und der lange Aufstieg, Schritt für Schritt bis zur Formel 1. Die Jahre der Grand Prixs mit einem renommierten Team, aber im Niedergang wie die Lotus, und das Ende der Illusionen. Der Sprung nach Amerika als ein Emigrant des Lenkrads und auf der Suche nach einer Zukunft. Die Begegnung mit einem Mann, der an ihn glaubt und der sein Leben verändert. Die Liebe, die Frau, der Sohn und die Freunde, und immer wieder die Rennwagen mit einem weiteren, bitteren Intermezzo in der Formel 1 und der erneuten Rückkehr in die Vereinigten Staaten. Dann der dramatische Unfall auf dem Lausitzring, bei dem er beide Beine verliert und beinahe sein Leben. Genau dort, als alle die Kapitulation erwarten, erringt er den größten aller Siege: eine außerordentliche Genesung, die Lust zu reagieren und zu einem normalen Leben zurückzukehren, ohne dabei jemals die gute Laune und die Fähigkeit zur Ironie zu verlieren. Dies alles mit 300 Kilometern pro Stunde, die dem Tempo entsprechen, mit dem Zanardi die Prüfungen des Schicksals durchlaufen hat. Ein intensives Leben, ein oft schwieriges Leben, reich an Leidenschaft und Willenskraft, aber auch an Scherzen und Witzen im bolognesischen Dialekt, ohne sich selbst dabei allzu ernst zu nehmen. Die Geschichte eines Mannes, der nie aufgegeben hat. Am Ende eine wunderbare Geschichte.


Hat jemand von euch das Buch gelesen? Wie gefiel es euch?
An alle, die es nicht gelesen haben: Auch wenn man kein Rennsportfan ist, lohnt sich dieses Buch, weil es die erstaunliche Geschichte eines Mannes ist, der nie die Hoffnung verloren hat.

Liebe Grüße
Ich lehne Gewalt ab, weil das Gute, das sie zu bewirken scheint, nicht lange anhält; dagegen ist das Schlechte, das sie bewirkt, von Dauer.
[Mahatma Gandhi]
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Morgaine le Fay
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